Nach dem Angriff der "Koukoulofori" auf das Lerchenrevier im Hamburger Schanzenviertel ist die ganze autonome Szene im Visier. Fahnder bekommen umfassendes Fahndungs-Repertoire.von Kai Von Appen
Lies am besten nochmal genauer Artikel zum Thema von Dezember 09. Es wurde Feuer gelegt, und zwar an 2 Streifenwägen, die auf der Strasse vor der Wache standen. Zwischen Wache und Wägen ca. 3m breiter Bürgersteig. Desweiteren wurde ein brennender Müllkontainer vor die Garagenausfahrt gestellt. Es wurden keine Brandsätze auf oder in das Gebäude geworfen (sondern nichtbrennende Steine). Die Haupteingangstür wurde mit einem Fahrradschloss verriegelt, wobei es mindestens 1 Seitenausgang in der Wache gibt, welcher nicht behelligt wurde. Der Anschlag kann also meines Erachtens nicht als versuchter Mordanschlag gewertet werden.
@ Thomas: Viel Wut und möglichst anklagende Worte bringen irgendwie nicht wirklich etwas, außer man hat das erklärte Ziel, auf frontverhärtende Weise Diskussionen zu verhindern... Daher: Augen auf beim Lesen und dann auch beim Schreiben!
Soviel ich sehen kann, stand nirgendwo in dem Artikel etwas Abfälliges gegen die Polizisten oder Verharmlosendes gegenüber den Tätern. Weder wurde die Tat begrüßt oder irgendwie unterstützt, noch wurde etwas als "gerechtfertigt" dargestellt. Da steht exakt, was durch die Polizei bzw. die Staatsanwaltschaft angegeben als Grundlage des Ermittlungsverfahrens genutzt wird. Dass dann die Generalstaatsanwaltschaft eine noch darüber hinaus gehende Auffassung vertritt und daher die Ermittlungen an sich zieht, erscheint mir unbestritten. Hier muss man auch sagen, dass der TAZ-Artikel an dieser Stelle politisch eingefärbt zwar nicht direkt eine Meinung vertritt, aber doch eine Sichtweise gegen die von Fr. Harms des Verbrechens als staatsgefährdenden Terror priorisiert. Das kann ich der TAZ nicht verdenken. Jedes Massenmedium tut dies je nach eigener Vorliebe. Oh mein Gott, wie schrecklich, kaum zu ertragen, wie ich aus Ihren Worten lese! ;-)
Es ist schade, dass sie einen Artikel anscheinend als persönlichen Angriff auffassen und ihn scheinbar als Aufruf zum Mord empfinden, nicht als das was er ist, ein Bericht über ein Ermittlungsverfahren. Atmen Sie tief durch und legen Sie Ihre Angst und Wut ab, dann kann man besser reden, wenn das Geschrei aufhört.
Mit freundlichen Grüßen, Charas
27.01.2010 21:37 Uhr
von maud hansson:
Thomas, ja, ja, ja und nochmal ja. Ich danke Dir.
27.01.2010 21:23 Uhr
von breaking:
Ach Thomas, alle, die das Gebäude der Lerchenwache kennen, wissen dass dort niemand umkommen kann, wenn es vorne brennt. Frau Harms dorthin zu kriechen, wo es ganz dunkel ist und übel riecht, tut nur jemand, der noch Karriere machen will. Mensch muss die TAZ auch nicht lesen, wenn er ständig kotzen muss. Aber wenn die Steine schweigen, wird aus einem doofen Kommentar auch keine Objektivität.
27.01.2010 12:30 Uhr
von Rugi:
Hallo TAZ, Alexandros Grigoropulos ist NICHT bei Krawallen erschossen worden, sondern an einem ganz normalen Kneipenabend ohne Vorwarnung und Grund! Daraufhin gab es erst die Krawalle und wenn man sowas nicht weiß dann guckt man halt mal ins eigene Archiv! Da werdet ihr fündig werden!!!! Meine Hilfe: http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/der-freundliche-junge-von-nebenan/ Ich dachte ihr seid eine Zeitung und nicht BILD!
27.01.2010 11:36 Uhr
von Thomas:
Liebe taz,
auch wenn es Eure Gesinnungsgenossen sind, die Ihr offensichtlich mit allen Mitteln in Schutz nehmen wollt. Juristisch handelt es sich unzweifelhaft um versuchten Mord gem, §§ 211, 22 StGB. Wer ein Feuer legt und die Ausgänge verbarikadiert, der nimmt zumindest billigend in Kauf, dass Menschen sterben. Hier liegt aber wohl nicht "nur" dolus eventualis vor, vielmehr erscheint die Tötung sogar Ziel des Anschlags.
Allmählich kotzt es mich offen gestanden an, wie die linke Gewalt durch Euch verharmlost wird. Auch Polizisten sind Menschen! Für Euch aber offensichtlich nur Menschen 2. Klasse - wie so viele andere auch!
Links gut, Ausländern lieb, Staat böse, Rechte ganz, ganz böse - darin erschöpft sich der "Informations-"gehalt der taz! Ihr solltet langsam mal erwachsen werden. Oder es einfach mal mit Objektivität versuchen!
Leserkommentare
29.01.2010 20:11 Uhr
von Moin:
@Thomas:
Lies am besten nochmal genauer Artikel zum Thema von Dezember 09. Es wurde Feuer gelegt, und zwar an 2 Streifenwägen, die auf der Strasse vor der Wache standen. Zwischen Wache und Wägen ca. 3m breiter Bürgersteig. Desweiteren wurde ein brennender Müllkontainer vor die Garagenausfahrt gestellt. Es wurden keine Brandsätze auf oder in das Gebäude geworfen (sondern nichtbrennende Steine).
Die Haupteingangstür wurde mit einem Fahrradschloss verriegelt, wobei es mindestens 1 Seitenausgang in der Wache gibt, welcher nicht behelligt wurde. Der Anschlag kann also meines Erachtens nicht als versuchter Mordanschlag gewertet werden.
http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/schanze140.html
28.01.2010 13:51 Uhr
von Charas:
@ Thomas: Viel Wut und möglichst anklagende Worte bringen irgendwie nicht wirklich etwas, außer man hat das erklärte Ziel, auf frontverhärtende Weise Diskussionen zu verhindern... Daher: Augen auf beim Lesen und dann auch beim Schreiben!
Soviel ich sehen kann, stand nirgendwo in dem Artikel etwas Abfälliges gegen die Polizisten oder Verharmlosendes gegenüber den Tätern. Weder wurde die Tat begrüßt oder irgendwie unterstützt, noch wurde etwas als "gerechtfertigt" dargestellt. Da steht exakt, was durch die Polizei bzw. die Staatsanwaltschaft angegeben als Grundlage des Ermittlungsverfahrens genutzt wird.
Dass dann die Generalstaatsanwaltschaft eine noch darüber hinaus gehende Auffassung vertritt und daher die Ermittlungen an sich zieht, erscheint mir unbestritten. Hier muss man auch sagen, dass der TAZ-Artikel an dieser Stelle politisch eingefärbt zwar nicht direkt eine Meinung vertritt, aber doch eine Sichtweise gegen die von Fr. Harms des Verbrechens als staatsgefährdenden Terror priorisiert. Das kann ich der TAZ nicht verdenken. Jedes Massenmedium tut dies je nach eigener Vorliebe. Oh mein Gott, wie schrecklich, kaum zu ertragen, wie ich aus Ihren Worten lese! ;-)
Es ist schade, dass sie einen Artikel anscheinend als persönlichen Angriff auffassen und ihn scheinbar als Aufruf zum Mord empfinden, nicht als das was er ist, ein Bericht über ein Ermittlungsverfahren. Atmen Sie tief durch und legen Sie Ihre Angst und Wut ab, dann kann man besser reden, wenn das Geschrei aufhört.
Mit freundlichen Grüßen, Charas
27.01.2010 21:37 Uhr
von maud hansson:
Thomas, ja, ja, ja und nochmal ja. Ich danke Dir.
27.01.2010 21:23 Uhr
von breaking:
Ach Thomas, alle, die das Gebäude der Lerchenwache kennen, wissen dass dort niemand umkommen kann, wenn es vorne brennt. Frau Harms dorthin zu kriechen, wo es ganz dunkel ist und übel riecht, tut nur jemand, der noch Karriere machen will. Mensch muss die TAZ auch nicht lesen, wenn er ständig kotzen muss. Aber wenn die Steine schweigen, wird aus einem doofen Kommentar auch keine Objektivität.
27.01.2010 12:30 Uhr
von Rugi:
Hallo TAZ,
Alexandros Grigoropulos ist NICHT bei Krawallen erschossen worden, sondern an einem ganz normalen Kneipenabend ohne Vorwarnung und Grund! Daraufhin gab es erst die Krawalle und wenn man sowas nicht weiß dann guckt man halt mal ins eigene Archiv! Da werdet ihr fündig werden!!!!
Meine Hilfe: http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/der-freundliche-junge-von-nebenan/
Ich dachte ihr seid eine Zeitung und nicht BILD!
27.01.2010 11:36 Uhr
von Thomas:
Liebe taz,
auch wenn es Eure Gesinnungsgenossen sind, die Ihr offensichtlich mit allen Mitteln in Schutz nehmen wollt. Juristisch handelt es sich unzweifelhaft um versuchten Mord gem, §§ 211, 22 StGB. Wer ein Feuer legt und die Ausgänge verbarikadiert, der nimmt zumindest billigend in Kauf, dass Menschen sterben. Hier liegt aber wohl nicht "nur" dolus eventualis vor, vielmehr erscheint die Tötung sogar Ziel des Anschlags.
Allmählich kotzt es mich offen gestanden an, wie die linke Gewalt durch Euch verharmlost wird. Auch Polizisten sind Menschen! Für Euch aber offensichtlich nur Menschen 2. Klasse - wie so viele andere auch!
Links gut, Ausländern lieb, Staat böse, Rechte ganz, ganz böse - darin erschöpft sich der "Informations-"gehalt der taz! Ihr solltet langsam mal erwachsen werden. Oder es einfach mal mit Objektivität versuchen!