• 17.01.2010

Springers "Medienarchiv 1968"

Heischen nach später Genugtuung

Der Axel Springer Verlag hat ein Internetarchiv mit Artikeln von 1966 bis 1968 eröffnet. Er will zeigen, wie er damals über die Studentenrevolte berichtete - und mit Vorurteilen aufräumen.von Steffen Grimberg

  • 19.01.2010 12:15 Uhr

    von JosFritz:

    Korrektur: BILD lügt NICHT MEHR!

    Gestern habe ich hier und auf fudder.de behauptet, dass ein entscheidender Artikel in Springers Medienarchiv68 fehlen würde: "Rudi Dutschke - Staatsfeind Nr.1", erschienen angeblich in der BILD vom 11. April 1968 am Tag des Mordanschlags auf Dutschke.

    DAS STIMMT NICHT, wie mich BILDblog.de heute morgen belehrte: Ich bin einer Fehlinformation aufgesessen.

    Das ist mir natürlich peinlich, auch wenn ich mich auf "seriöse" Quellen verlassen habe.

    Man sollte wirklich nur glauben was man selbst gesehen hat...

    Hiermit entschuldige ich mich offiziell für meinen Fehler bei Springer.

    Anscheinend haben einige Leute dort angerufen und sich beschwert. Es tut mir leid, auch den Springer-Mitarbeitern durch meinen "Aufruf zum Anruf" ungerechtfertigter Weise Unannehmlichkeiten eingebrockt zu haben.

    JosFritz

  • 19.01.2010 10:56 Uhr

    von Axel Springer:


    "Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern."

  • 19.01.2010 09:10 Uhr

    von Kraus:

    Wer bringt dem Thomas Schmid - Chefredakteur einer sogenannten Qualitätszeitung - mal bei, dass es nicht "der", sondern "das Korpus" heißt! Kann mir aber schon denken, was Gremliza dazu sagen würde: Sowas lernte man bei der taz.

  • 18.01.2010 09:44 Uhr

    von leser:

    Unbedingt mal Günter Wallraffs "Der Aufmacher" und "Zeugen der Anklage" lesen. Da gibts nichts mehr zu relativieren.

  • 18.01.2010 09:39 Uhr

    von JosFritz:

    BILD lügt immer noch - auch 40 Jahre danach

    Nach mehr als 40 Jahren geht der Springer-Verlag in die Offensive und stellt ein "Medienarchiv68" online, um seine Rolle während der Studentenrevolution "nachvollziehbar" zu machen.

    Leider lügt BILD immer noch: Es fehlt der Artikel "Rudi-Dutschke - Staatsfeind Nr.1", den Bild am 11. April 1968 am Morgen des Attentats auf Dutschke brachte.

    Aber man kann sich bei Springer beschweren.

  • 18.01.2010 07:16 Uhr

    von Arno Hansen:

    Die Friede-Springer-Truppe setzt ihre Hetze gegen Links auch heute
    unverändert fort (sh.

    "Springers WELT lässt Kritik 'über die Klinge springen'"
    ,
    freitag.de, 16.1.2010).

  • 18.01.2010 06:40 Uhr

    von Jonas:

    Alter Kram von gestern.

  • 17.01.2010 22:03 Uhr

    von Dirk Gober:

    "Wer so eine offene gesellschaftliche Debatte führen will, hat nichts verstanden"

    Doch nicht schon wieder dieser saudumme Spruch ("Du hast gar nichts verstanden!") jener, die keine Argumente haben, aber zu feige sind, dies zu zugeben, oder einzugestehen, daß sie im Irrtum sind...
    Selten wird erklärt, was denn da so nicht verstanden wird. Genau daran sind die Linken gescheitert; am Mangel an besseren Argumenten, dem eigenen Größenwahn, der eigenen Selbstverliebtheit und der Unfähigkeit zur Selbsterkenntnis.

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