Die Hannoveraner Zeitungsgruppe Madsack übernimmt für mehr als 400 Millionen Euro die meisten Regionalzeitungsbeteiligungen von Springer.von Steffen Grimberg
Bitte noch einmal einen Atlas zur Hand nehmen, Niedersachsen suchen und nach Himmelsrichtungen schauen. Im westlichen Niedersachsen ist Madsack überhaupt nicht vertreten.
04.02.2009 18:16 Uhr
von Holger Artus:
Wir stehen am Beginn einer Restrukturierung des Zeitungsmarktes auf der Ebene der Gesellschafterverhältnisse, wie Mecom/DuMont und jetzt Madsack/Axel Springer zeigen. Auf der Ebene der Zeitungsproduktion erleben wir gerade, wie in der WAZ der Versuch gestartet wird, eine neues System zu etablieren. Ein zentrale, die viele Titel produziert und Medien bedient. Aus den Zeitungshäuser sollen Medienhäuser werden, das geht nur über Aufkauf. Wer aus einer Mediengewerkschaft auf die Idee gekommen sein sollte, dass die Fusionswelle erst einmal gestoppt sein, der hat keine Ahnung bzw. so viel, um der Welt glauben zu machen, die Zentralisierung der WAZ-Regionalzeitungen ein Beitrag zur Vielfalt ist, da hier der Weg zur Autorenzeitungen geschaffen werden soll. Solche Gewerkschaftsvertreter kann es nicht geben, ist eine Erfindung der TAZ.
Leserkommentare
05.02.2009 16:03 Uhr
von Boris:
Bitte noch einmal einen Atlas zur Hand nehmen, Niedersachsen suchen und nach Himmelsrichtungen schauen. Im westlichen Niedersachsen ist Madsack überhaupt nicht vertreten.
04.02.2009 18:16 Uhr
von Holger Artus:
Wir stehen am Beginn einer Restrukturierung des Zeitungsmarktes auf der Ebene der Gesellschafterverhältnisse, wie Mecom/DuMont und jetzt Madsack/Axel Springer zeigen. Auf der Ebene der Zeitungsproduktion erleben wir gerade, wie in der WAZ der Versuch gestartet wird, eine neues System zu etablieren. Ein zentrale, die viele Titel produziert und Medien bedient. Aus den Zeitungshäuser sollen Medienhäuser werden, das geht nur über Aufkauf. Wer aus einer Mediengewerkschaft auf die Idee gekommen sein sollte, dass die Fusionswelle erst einmal gestoppt sein, der hat keine Ahnung bzw. so viel, um der Welt glauben zu machen, die Zentralisierung der WAZ-Regionalzeitungen ein Beitrag zur Vielfalt ist, da hier der Weg zur Autorenzeitungen geschaffen werden soll. Solche Gewerkschaftsvertreter kann es nicht geben, ist eine Erfindung der TAZ.