• 23.02.2010

Sponsoring-Affäre bei NRW-CDU

Rüttgers gibt sich ahnungslos

Briefe an Firmen, in denen die NRW-CDU mit einem Gespräch mit Rüttgers um Sponsoren wirbt, sollen seit 2004 gängige Praxis sein. Die SPD fordert Rüttgers Rücktritt, gerät aber selbst unter Beschuss.

  • 24.02.2010 16:29 Uhr

    von das Selbst:

    Und was wird passieren? Nichts, also sparen können wir uns diees Theater gleich sparen. Die cdu wird deshalb keine Stimmen verlieren.

  • 24.02.2010 15:48 Uhr

    von maria daubenbuechel:



    wenn der nichts gewußt hat,dann fress ich meinen besen.
    ein miserabler hausherr,der nicht weiß welche gepfogenheiten in seinem haus
    üblich sind,nein,das klingt sehr unwarscheinlich

  • 24.02.2010 10:09 Uhr

    von hermenaut:

    Manchmal muss es eben ohne Mumm sein.

    Willkommen in »Rüttgers Club«

    Warum hast du denn so wenig Ethik?
    Damit ich länger regieren kann.

    q.e.d.

  • 23.02.2010 21:25 Uhr

    von joHnny:

    Christlich, wer's glaubt!

  • 23.02.2010 15:51 Uhr

    von DenkSchlächter:

    … gibt sich ahnungslos? Nein, ich bin sicher, der ehemalige Zukunftsminister ist es. Ansonsten entspricht er dem heutigen Anforderungsprofil für Frühstücksdirektoren und Möchtegern – Manager.
    Es ist schon toll, er stellt einen Wüstling ein, nachdem er „gewissenhaft“ die Fähigkeiten des Kandidaten geprüft hat und greift damit – na, wohin schon, bei dem Rohling* ( *in der Schmiede ist ein „Rohling“ ein vorgeformtes Werkstück, daß seine endgültige Form noch erhalten soll ).
    Was jener dann in des Herrn Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten guter Stube anstellt, davon weis der gute Herr Rüttgers nichts. Man weis also nichts, daher kann man auch nichts.
    Bitteschön: wofür werden diese Leute bezahlt, wofür brauchen wir sie?

  • 23.02.2010 15:08 Uhr

    von end.the.occupation:

    >> "Der Kernvorwurf bezieht sich auf einen Brief, den ich nicht kannte. Als ich von dem Vorgang erfahren habe, habe ich umgehend Konsequenzen gezogen."

    Ob sich der 'Arbeiterführer' auch dann an nichts erinnert kann, wenn die Freier - die für den Quicky mit dem Arbeiterführer ja vier- bis fünfstellige Summen abgedrückt haben - auf den jeweiligen Veranstaltungen auf ihn zukommen?
    Wird er ihnen dann sagen - oder gesagt haben : 'Mein Herr, ihr Wunsch bezieht sich auf einen Brief, den ich nicht kannte. Ich werde hier jetzt gleich umgehend die Konsequenzen ziehen und meinen Zuhälter auffordern ihnen das Geld zurück zu geben!'?

    Interessant auch der zu erwartende Versuch, andere mit in die Sache herein zu ziehen.
    Dabei ist es so einfach: Wenn auch andere Parteien Geld damit machen, dass sie Bittstellern gegen Entgelt Zugang zu Amtsträgern verschaffen, dann ist deren Entfernung aus hyghienischen Gründen ganz genauso angezeigt, wie im Fall Rüttger.

    Und - sicher wird die taz da gnadenlos nachsetzen. Insbesondere wo doch Rüttgers als der kommende Schwarz-Grüne Ministerpräsident gilt - und man die GRÜNEN so noch ein wenig weiter - so denn möglich - nach rechts schieben kann.

    Willkommen in Rüttgers Club.

  • 23.02.2010 14:58 Uhr

    von Jürgen R.:

    Bürgernahe Politik - die neuen Preise sind da!
    Top-Angebot im März: Einzelgespräch mit dem Bundesentwicklungshilfeminister: 0,99 €, jeder Besucher erhält einen Sack Reis gratis
    Minister beschimpfen (oberhalb Gürtellinie): 3000 €, (unterhalb Gürtellinie): 5000 € (bitte rechtzeitig Termin vereinbaren)
    Nur für Hartz-IV-Empfänger: Privaterniedrigung durch den Bundesaußenminister: 100 Aldi-Pfandbons, (ersatzweise Schneeschippen)
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  • 23.02.2010 13:53 Uhr

    von AS Reyntjes:

    Von und zu jedem Zukunfts-Kongress und/oder Kirchentag - ich biete:

    Fahrt im Phaeton - für 1 m², auf dem Beifahrersitz. Überlasse nach Alkoholgenuss einer attraktiven Person auch gerne das Steuer.

    Wer bezahlt mir das?

    Helios' Tochter!

  • 23.02.2010 13:30 Uhr

    von Martin:

    ahnungslos? das ist offenbar gelogen. denn was passiert denn am parteitag, auch in der vergangenheit? spätestens dann müßte man ihm sagen: hier an dem stand mußt du mit demjenigen unter vier augen sprechen, er hat dafür bezahlt. mit dem darfst du aber nicht sprechen, er hat nicht bezahlt, sonst sind die anderen sauer, die bezahlt haben.

  • 23.02.2010 13:08 Uhr

    von rheinelbe:

    ARBEITSLOSENGRUPPEN

    können zusammenlegen und
    Westerwelle mieten.
    Der steckt dann sein Köpfchen durch ein Löchschen
    und wird mit
    Torte und Wackelpudding
    beschmissen.
    So marktradikal …

    So ganz und gar
    neoliberal.

  • 23.02.2010 13:08 Uhr

    von Wolfgang:

    Was das "Kreuz" als Symbol der kirchlichen (Würden) Träger gilt, prägt "Ahnungslosigkeit" unsere Politiker.

  • 23.02.2010 12:41 Uhr

    von Amos:

    Jemand der seine Meinung nur zu seinem eigenen Vorteil
    ändert, und das alle paar Wochen. Wenn er merkt:sage ich jetzt was anderes, kann ich wieder punkten. Dem ist wohl auf der ganzen Linie nicht zu trauen. Man nenne mir doch einen Politiker, der nicht käuflich ist? Adenauer ahnte schon, was aus einem Politiker wird, der nicht mehr dem
    Volk, sondern in erster Linie sich selbst dient. Die Diäten wurden bei Adenauer so kalkuliert, dass Politiker nicht nötig haben, sich bestechen zu lassen.
    Damals hatten Politiker noch so was wie Ehre.

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