David Wnendts "Die Kriegerin" erzählt von einer jungen Frau in der Neonazi-Szene. Der Regisseur stellt das rechtsradikale Lebensgefühl nur aus, statt es zu durchdringen.von Anke Leweke
Dieses Machwerk ist echt ein filmischer UNFALL: Küchenpsychologie vom Feinsten, pseudo-politische Auseinandersetzung, die fast schon verblödend-gefährlich ist, eindimensionale Inszenierung, die Funktionsträger Funktionshandlungen ausführen lässt, uninspirierter Umgang in allen Mitteln, die einen Film ausmachen. Und der deutsche Feuilleton ist fast auf allen Augen blind!
18.01.2012 23:27 Uhr
von besonders wertlos:
Die Kritik entspricht anderen bisherigen Darstellungen. Vor allem der Eigenwerbung.
Da ich finde, dass diese rechte Unterdrückung bekämpft gehört kann dieser Film nur daneben liegen mit dem Ziel durch Bebilderung aufzuklären.
Ein Dokumentarfilm wie Wagenhofers Let's make money funktioniert, weil er einen distanzierten Diskussionsraum ermöglicht, eröffnet.
So ein Spielfilm kann mit emotionaler Dramatisierung auch den Nazis selbst gefallen. Besser keinen Anti-Spielfilm als einen solchen. "besonders wertlos".
Wo bleibt der Druck auf die Behörden?
18.01.2012 12:03 Uhr
von anke:
Könnte man mit Klischees gegen Klischees an, wäre ein Film wie der beschriebene legitim. Leider kann man mit Klischees lediglich der eigenen Bedeutung auf die Sprünge helfen. Wenn man sie zum richtigen Zeitpunkt an das richtige Publikum adressiert nämlich.
Das Phänomen ist alt. Es hat nicht nur Hitler und seine Meute an die Macht gebracht, es füllt auch heute noch Konten aller Art, und zwar ganz ohne dass sich irgendwer von irgendwelchen (womöglich noch selbst gedachten) kritischen Gedanken den Spaß am leicht verdienten aber teuer bezahlten Erfolg verderben lässt. Die eigene Lösung ist schließlich anderer Leute Problem. So what?
Leserkommentare
07.02.2012 01:30 Uhr
von Markus:
Dieses Machwerk ist echt ein filmischer UNFALL: Küchenpsychologie vom Feinsten, pseudo-politische Auseinandersetzung, die fast schon verblödend-gefährlich ist, eindimensionale Inszenierung, die Funktionsträger Funktionshandlungen ausführen lässt, uninspirierter Umgang in allen Mitteln, die einen Film ausmachen. Und der deutsche Feuilleton ist fast auf allen Augen blind!
18.01.2012 23:27 Uhr
von besonders wertlos:
Die Kritik entspricht anderen bisherigen Darstellungen. Vor allem der Eigenwerbung.
Da ich finde, dass diese rechte Unterdrückung bekämpft gehört kann dieser Film nur daneben liegen mit dem Ziel durch Bebilderung aufzuklären.
Ein Dokumentarfilm wie Wagenhofers Let's make money funktioniert, weil er einen distanzierten Diskussionsraum ermöglicht, eröffnet.
So ein Spielfilm kann mit emotionaler Dramatisierung auch den Nazis selbst gefallen.
Besser keinen Anti-Spielfilm als einen solchen.
"besonders wertlos".
Wo bleibt der Druck auf die Behörden?
18.01.2012 12:03 Uhr
von anke:
Könnte man mit Klischees gegen Klischees an, wäre ein Film wie der beschriebene legitim. Leider kann man mit Klischees lediglich der eigenen Bedeutung auf die Sprünge helfen. Wenn man sie zum richtigen Zeitpunkt an das richtige Publikum adressiert nämlich.
Das Phänomen ist alt. Es hat nicht nur Hitler und seine Meute an die Macht gebracht, es füllt auch heute noch Konten aller Art, und zwar ganz ohne dass sich irgendwer von irgendwelchen (womöglich noch selbst gedachten) kritischen Gedanken den Spaß am leicht verdienten aber teuer bezahlten Erfolg verderben lässt. Die eigene Lösung ist schließlich anderer Leute Problem. So what?