Spex-Autor schreibt Roman
Redundantes Wortgeklingel
Wie viele Substantivierungen verträgt eigentlich das Verhältnis von Pop und Politik? Wolfgang Frömberg schafft in seinem Romandebüt "Spucke" ziemlich viele. Dafür ist er nicht lesbar.von Thomas Winkler
Leserkommentare
11.03.2010 18:31 Uhr
von zufall:
ich musste mich erst auch reinlesen aber beim zweiten mal fand ich es schon sogar gut.
Es werden viele Romane über was weiss ich geschrieben aber ein Spucke gibt es nur ein mal
08.02.2010 16:53 Uhr
von Dieter Dahm:
Ob einem das Thema zusagt, mag jeder selbst beurteilen. Aber, wie Herr Winkler völlig zurecht am Ende zusammenfassend feststellt, das Hauptproblem ist folgendes: Herr Frömberg kann einfach nicht schreiben. Ich habe nach hundert Seiten aufgeben müssen, meine Freundin hat 20 geschafft, ächzend!
24.01.2010 14:38 Uhr
von Tronti:
Winkler wir kennen deine Adresse!
22.01.2010 20:33 Uhr
von Matt von Damon:
Hat die Spex zwischen 2002 und 2006 eigentlich noch irgendjemanden interessiert ?
22.01.2010 18:41 Uhr
von Sophia:
@ Thomas R.: Sie haben s o o recht. Obwohl auch ich das Buch noch nicht gelesen habe scheint mir allerdings wenigstens, berücksichtigt man Daths Phonon, die Überschrift dieser Rezension plausibel.
Schöne Grüße,
Sophia
22.01.2010 15:07 Uhr
von anke:
Das Selbstporträt eines in die Jahre gekommenen Atomkraftwerkes also. Nun ja. Vielleicht so: Wer auch nur in die Nähe kommt, muss damit rechnen, dass ihm die Haare büschelweise ausfallen und dass seine Haut hässliche Blasen bildet.
22.01.2010 14:37 Uhr
von Thomas R.:
Leider hab ich Wolfgang Frömbergs Buch noch nicht gelesen. Aber ein Zeitungsartikel darüber sollte, wenn er schon deutliche Kritik und Interpretation übt, mit folgender Tatsache umgehen: Dietmar Dath, ehemaliger Chefredaktor bei der Spex, hat mit „Phonon“ ein Buch geschrieben, das ziemlich weitgehend den selben Stoff hatte. Und Wolfgang Frömberg wird das nicht entgangen sein. Insofern müsste das Buch doch damit in Beziehung gesetzt werden. Oder der Leser diese Tatsache erfahren.
Sonst wird ein Urteil schnell geschmäcklerisch, vor allem auch, da die zitierten Textstellen jetzt nicht per se mangelnde Qualität durchscheinen lassen. Außerdem wird das Fiktive (Roman!) mit einer Beschreibung des Faktischen verwechselt und so kritisiert der Artikel auch Frömbergs M e i n u n g, was bei aller Parallelität zu realen Tatsachen, die das Buch anscheinend aufweist, doch nicht passieren darf. Ein nicht so ein guter Artikel, ist aber nicht soo schlimm, machen Sie es das nächste Mal einfach besser.