Darf ich kurz darauf hinweisen das jährlich mehr deutschen von den blitz beim stuhlgang getötet werden als von terror. Natürlich abgesehen von irgendwelcher soldaten die uns in afghanistan gegen den terror verteidigen.
26.01.2010 11:55 Uhr
von Michi Hartmann:
Diese ganze Sicherheitswahn ist totaler Schwachsinn, solange die Leutchen nicht lernen, hinzuschauen oder im Zweifelsfall richtig zu suchen... gestern bin ich von Köln nach Berlin geflogen. Als ich nach der Sicherheitsprüfung (2 Feuerzeuge eingebüsst, die in der Jacke waren) ein Getränk kaufte, plumpste mit meinem Geldbeutel aus der Seitentasche des Rucksackes auch eine Zehnerpackung Cuttermesserklingen heraus, die ich seit einer Woche (also auch auf dem Hinflug Freitag abend!!!) darin vergessen hatte und die trotz Durchleuchtung meines - zugegeben unaufgeräumtes - Rucksackes nicht entdeckt wurden. Also das Handgepäck ordentlich vermüllen, Auspacken muss man ja meist doch nicht, und man bekommt Dinge mit, die im Flieger wohl doch nichts zu suchen haben... Wer so eine Klinge am Hals hat, macht wahrscheinlich alles, was der Klingenbesitzer sagt. Ich hätte also können wenn wollen usw, da hätte der Nacktscanner auch nichts geholfen und die gespeicherten Daten sowieso nicht. Schönen Tag auch und guten Flug...
25.01.2010 18:14 Uhr
von Torsten Steinberg:
Der sogenannte Detroit-Bomber hat sich so stümperhaft und dämlich angestellt, dass ich mir nicht einmal seinen Namen merken kann. Warum ist er nicht einfach auf die Toilette gegangen, wo kein einziger aufmerksamer Fluggast ihn daran hätte hindern können, in aller Seelenruhe seinen Sprengsatz zu zünden? Und was für eine Detonation hätte er mit seinem nicht ummantelten Brausepulver überhaupt auslösen können? Wer glaubt denn im Ernst daran, dass dieser einfältige Anschlagsversuch die gleiche Urheberschaft haben soll wie die von wirklich langer Hand und mit großem logistischen Aufwand ausgeführten Anschläge vom 11. September?
Mit immer größerer Dringlichkeit stellt sich mir die Frage, ob wir hier nicht einer unsäglichen Inszenierung aufsitzen und nicht einem realen Anschlagsversuch. Wer die Fäden zurückverfolgt, mag sonst wo landen, vielleicht mit einer winzigen Wahrscheinlichkeit sogar im Jemen, aber bestimmt nicht bei Osama bin Laden, eher doch ganz woanders.
Es ist nicht zu fassen, dass wegen so etwas jetzt Körperscanner und Vorratsdatensicherung und was nicht noch alles ganz widerspruchlos durchgesetzt werden sollen.
Eine einfache Frage kann mir vielleicht jemand beantworten, denn mir ist eine entsprechende Mitteilung entgangen. Was für einen Sprengstoff hat der vermeintliche Attentäter in welcher Menge mitgeführt und welche Folgen hätte es gehabt, wenn die Vorrichtung gezündet worden wäre.
25.01.2010 18:01 Uhr
von Thomas:
Dieser Staat mutiert in vielen Bereichen bereits zu einem Überwachungsstaat
und jetzt werden auch noch Bewegungsprofile über einen Zeitraum ermöglicht.
SIcher die Dekadenspeicherung wird abgelehnt, aber man brüstet sich dann mit 5 Jahren.
Argument: Wenn 10 Jahre über den Tod hinaus alle Steuerinformation gespeichert werden kann, dann ist es verfassunggemäß 5 Jahre das Bewegungsprofil zu speichern.
Das ist definitiv der Einstieg in den totalen Überwachungsstaat.
Und dies ist nur möglich, weil dies eine sozialistische Staat ist, der meint alles regeln zu dürfen bzw. zu müssen.
Die Bürgergesellschaft wird von allen Parteien abgelehnt. Die Piraten versuchen es noch ein wenig, aber die werden sich hier auch wenden.
25.01.2010 17:43 Uhr
von Peter:
Zitat: Der Grüne Wolfgang Wieland hält das für den falschen Ansatz. "Eine derartige Vorratsdatenspeicherung kann gar nicht verfassungskonform gestaltet werden".
Mir gefällt diese Herangehensweise nicht. Heißt das im Umkehrschluß, WENN diese Vorratsdatenspeicherung verfassungskonform gestaltet werden KÖNNTE, DANN wäre Herr Wieland dafür? Die Vorratsdatenspeicherung sollte grundsätzlich abgelehnt werden, ohne (scheinheilige) Berufungen auf das Grundgesetz.
25.01.2010 17:41 Uhr
von DuBistTerrorist:
Beim Nacktscanner wurde auch gesagt, "dass wir diesen Unfug nicht mitmachen". Gewiss bekommen wir die Passagierdatenspeicherung und Kontrolle aller Reisebewegungen -die EU-Diktatur wird dafür sorgen, wir sind alle Terroristen!
Leserkommentare
28.01.2010 10:20 Uhr
von johan Schreuder:
Darf ich kurz darauf hinweisen das jährlich mehr deutschen von den blitz beim stuhlgang getötet werden als von terror. Natürlich abgesehen von irgendwelcher soldaten die uns in afghanistan gegen den terror verteidigen.
26.01.2010 11:55 Uhr
von Michi Hartmann:
Diese ganze Sicherheitswahn ist totaler Schwachsinn, solange die Leutchen nicht lernen, hinzuschauen oder im Zweifelsfall richtig zu suchen... gestern bin ich von Köln nach Berlin geflogen. Als ich nach der Sicherheitsprüfung (2 Feuerzeuge eingebüsst, die in der Jacke waren) ein Getränk kaufte, plumpste mit meinem Geldbeutel aus der Seitentasche des Rucksackes auch eine Zehnerpackung Cuttermesserklingen heraus, die ich seit einer Woche (also auch auf dem Hinflug Freitag abend!!!) darin vergessen hatte und die trotz Durchleuchtung meines - zugegeben unaufgeräumtes - Rucksackes nicht entdeckt wurden. Also das Handgepäck ordentlich vermüllen, Auspacken muss man ja meist doch nicht, und man bekommt Dinge mit, die im Flieger wohl doch nichts zu suchen haben...
Wer so eine Klinge am Hals hat, macht wahrscheinlich alles, was der Klingenbesitzer sagt. Ich hätte also können wenn wollen usw, da hätte der Nacktscanner auch nichts geholfen und die gespeicherten Daten sowieso nicht.
Schönen Tag auch und guten Flug...
25.01.2010 18:14 Uhr
von Torsten Steinberg:
Der sogenannte Detroit-Bomber hat sich so stümperhaft und dämlich angestellt, dass ich mir nicht einmal seinen Namen merken kann. Warum ist er nicht einfach auf die Toilette gegangen, wo kein einziger aufmerksamer Fluggast ihn daran hätte hindern können, in aller Seelenruhe seinen Sprengsatz zu zünden? Und was für eine Detonation hätte er mit seinem nicht ummantelten Brausepulver überhaupt auslösen können? Wer glaubt denn im Ernst daran, dass dieser einfältige Anschlagsversuch die gleiche Urheberschaft haben soll wie die von wirklich langer Hand und mit großem logistischen Aufwand ausgeführten Anschläge vom 11. September?
Mit immer größerer Dringlichkeit stellt sich mir die Frage, ob wir hier nicht einer unsäglichen Inszenierung aufsitzen und nicht einem realen Anschlagsversuch. Wer die Fäden zurückverfolgt, mag sonst wo landen, vielleicht mit einer winzigen Wahrscheinlichkeit sogar im Jemen, aber bestimmt nicht bei Osama bin Laden, eher doch ganz woanders.
Es ist nicht zu fassen, dass wegen so etwas jetzt Körperscanner und Vorratsdatensicherung und was nicht noch alles ganz widerspruchlos durchgesetzt werden sollen.
Eine einfache Frage kann mir vielleicht jemand beantworten, denn mir ist eine entsprechende Mitteilung entgangen. Was für einen Sprengstoff hat der vermeintliche Attentäter in welcher Menge mitgeführt und welche Folgen hätte es gehabt, wenn die Vorrichtung gezündet worden wäre.
25.01.2010 18:01 Uhr
von Thomas:
Dieser Staat mutiert in vielen Bereichen bereits zu einem Überwachungsstaat
und jetzt werden auch noch Bewegungsprofile über einen Zeitraum ermöglicht.
SIcher die Dekadenspeicherung wird abgelehnt, aber man brüstet sich dann mit 5 Jahren.
Argument: Wenn 10 Jahre über den Tod hinaus alle Steuerinformation gespeichert werden kann, dann ist es verfassunggemäß 5 Jahre das Bewegungsprofil zu speichern.
Das ist definitiv der Einstieg in den totalen Überwachungsstaat.
Und dies ist nur möglich, weil dies eine sozialistische Staat ist, der meint alles regeln zu dürfen bzw. zu müssen.
Die Bürgergesellschaft wird von allen Parteien abgelehnt. Die Piraten versuchen es noch ein wenig, aber die werden sich hier auch wenden.
25.01.2010 17:43 Uhr
von Peter:
Zitat: Der Grüne Wolfgang Wieland hält das für den falschen Ansatz. "Eine derartige Vorratsdatenspeicherung kann gar nicht verfassungskonform gestaltet werden".
Mir gefällt diese Herangehensweise nicht. Heißt das im Umkehrschluß, WENN diese Vorratsdatenspeicherung verfassungskonform gestaltet werden KÖNNTE, DANN wäre Herr Wieland dafür?
Die Vorratsdatenspeicherung sollte grundsätzlich abgelehnt werden, ohne (scheinheilige) Berufungen auf das Grundgesetz.
25.01.2010 17:41 Uhr
von DuBistTerrorist:
Beim Nacktscanner wurde auch gesagt, "dass wir diesen Unfug nicht mitmachen". Gewiss bekommen wir die Passagierdatenspeicherung und Kontrolle aller Reisebewegungen -die EU-Diktatur wird dafür sorgen, wir sind alle Terroristen!