"Speed"-Autor über die Droge und ihre Gesellschaft
"Der Rausch der Selbstkontrolle"
Für die Popmusik des 20. Jahrhunderts war Speed eine wichtige Droge. Wie Amphetamine uns weiter beeinflussen, beschreibt Hans-Christian Dany in seinem Buch "Speed - eine Gesellschaft auf Droge".von Interview Klaus Walter
Speed veraendert bei Dauergebrauch und immer fort- schreitender Hochdosierung bei vielen Leuten extrem die Psyche. Bei einem guten Freund von mir fuehrte das erst zum sogenannten "Stimmen hoeren" und damit dann nach Jahren echter Tragoedie zu seinem Selbstmord durch Erhaengen. Man sollte wirklich vor- sichtig sein, vor allem bei Dauergebrauch. Eigendlich sind alle Leute die jahrelang taeglich viel Speed nehmen irgenwann ziemlich crazy drauf.
12.08.2008 12:46 Uhr
von streusel77:
Also ich habe ADHS. wenn ich echtes Speed nehme, dann fange ich an, mein Zimmer aufzuräumen und mich mal in Ruhe hinzusetzen, um ein Buch zu lesen. Schlafen kann ich damit auch besser. Da bin ich für eine Zeit lang mal nicht Hyperaktiv. Ich bekomme Ritalin verschrieben, ist so ähnlich wie Speed, da kann ich endlich mal ein Buch zu Ende lesen. ;)
Es gibt ja über 2 Millionen ADHS-Betroffene Erwachsene in Deutschland. Davon sind sicher viele, ohne es zu wissen, Speed-Konsumenten zur Selbstmedikation. Diagnostiziert sind ja nur ein Bruchteil. (siehe adhs-anderswelt)
10.06.2008 16:07 Uhr
von RenoBandit:
Interessante These, das Speed die wichtigste Droge für die Popmusik des 20sten Jahrhunderts war.
Als Motorhead und Johnny Cash Fan müsste ich dem eigentlich bedingungslos zustimmen. (Motorhead heist soviel wie Speedfreak (Quelle: Lemmy), Johnny Cash war auch auf Speed)
Doch was wäre Pop ohne: Cannabis ? kein Reggae ! LSD ? Keine Hippiemucke ! kein Psychedelic ! Xtasy ? Die schlimmsten Auswüchse des Trance wären uns erspart geblieben ! Heroin ? Etliche Jazzer hätten ihre Instrumente verkauft und ein anständiges Leben geführt !! der Velvet Underground wäre ein Pink Overground geworden ! Die Sex Pistols hätten keinen Sid Vicious gehabt um die Menschheit zu schocken !
Die wichtigste Rolle im Pop der JetztZeit spielt allerdings der Alkohol.
Wieso ?
Erst nach ca. einem halben Kasten Bier sowie einer zügig geleerten Flasche Korn lassen sich die Auswüchse schlechten Geschmackes die unsere Charts bevölkern ertragen !
Ich plädiere im übrigen an eine Zwangsabgabe von Magic Mushrooms an die Ballermann/Apres Ski fraktion. Gerne auch in mortalen Dosen (Nach etwa 3 kilogramm "Zauberpilze" explodiert der Kopf).
10.06.2008 00:14 Uhr
von vogel:
speed ist sicherlich eine schöne sache, aber man kann davon auch so richtig schön verrückt werden, gerade in kombination mit lsd und ecstasy. und was die selbstzerstörung angeht so ist das bei männern und frauen gleich. und wie bei drogen generell kann man damit schwerlich schluss machen und am ende wartet die klapse der knast oder heroin. ich denke man sollte von dieser droge soviel abstand nehmen das das fazit nicht heisst die droge wäre in irgendeiner weise cool. der verdienst des autors besteht im übrigen darin das er berühmte unter die lupe nimmt. das ganze zeug über die droge kann man auch auf wiki lesen. recherchiert doch mal zu synthol, da muss man wircklich kotzen. piep.
Leserkommentare
06.05.2009 15:57 Uhr
von Stephan:
Speed veraendert bei Dauergebrauch und immer fort-
schreitender Hochdosierung bei vielen Leuten extrem die Psyche. Bei einem guten Freund von mir fuehrte das erst zum sogenannten "Stimmen hoeren" und damit dann nach Jahren echter Tragoedie zu seinem Selbstmord durch Erhaengen. Man sollte wirklich vor-
sichtig sein, vor allem bei Dauergebrauch. Eigendlich sind alle Leute die jahrelang taeglich viel Speed nehmen irgenwann ziemlich crazy drauf.
12.08.2008 12:46 Uhr
von streusel77:
Also ich habe ADHS. wenn ich echtes Speed nehme, dann fange ich an, mein Zimmer aufzuräumen und mich mal in Ruhe hinzusetzen, um ein Buch zu lesen. Schlafen kann ich damit auch besser. Da bin ich für eine Zeit lang mal nicht Hyperaktiv. Ich bekomme Ritalin verschrieben, ist so ähnlich wie Speed, da kann ich endlich mal ein Buch zu Ende lesen. ;)
Es gibt ja über 2 Millionen ADHS-Betroffene Erwachsene in Deutschland. Davon sind sicher viele, ohne es zu wissen, Speed-Konsumenten zur Selbstmedikation. Diagnostiziert sind ja nur ein Bruchteil. (siehe adhs-anderswelt)
10.06.2008 16:07 Uhr
von RenoBandit:
Interessante These, das Speed die wichtigste Droge für die Popmusik des 20sten Jahrhunderts war.
Als Motorhead und Johnny Cash Fan müsste ich dem eigentlich bedingungslos zustimmen. (Motorhead heist soviel wie Speedfreak (Quelle: Lemmy), Johnny Cash war auch auf Speed)
Doch was wäre Pop ohne:
Cannabis ? kein Reggae !
LSD ? Keine Hippiemucke ! kein Psychedelic !
Xtasy ? Die schlimmsten Auswüchse des Trance wären uns erspart geblieben !
Heroin ? Etliche Jazzer hätten ihre Instrumente verkauft und ein anständiges Leben geführt !!
der Velvet Underground wäre ein Pink Overground geworden ! Die Sex Pistols hätten keinen Sid Vicious gehabt um die Menschheit zu schocken !
Die wichtigste Rolle im Pop der JetztZeit spielt allerdings der Alkohol.
Wieso ?
Erst nach ca. einem halben Kasten Bier sowie einer zügig geleerten Flasche Korn lassen sich die Auswüchse schlechten Geschmackes die unsere Charts bevölkern ertragen !
Ich plädiere im übrigen an eine Zwangsabgabe von Magic Mushrooms an die Ballermann/Apres Ski fraktion.
Gerne auch in mortalen Dosen (Nach etwa 3 kilogramm "Zauberpilze" explodiert der Kopf).
10.06.2008 00:14 Uhr
von vogel:
speed ist sicherlich eine schöne sache,
aber man kann davon auch so richtig schön verrückt werden, gerade in kombination mit
lsd und ecstasy. und was die selbstzerstörung angeht so ist das bei männern und frauen gleich.
und wie bei drogen generell kann man damit schwerlich schluss machen und am ende wartet
die klapse der knast oder heroin.
ich denke man sollte von dieser droge soviel abstand nehmen das das fazit nicht heisst die droge wäre in irgendeiner weise cool.
der verdienst des autors besteht im übrigen darin das er berühmte unter die lupe nimmt.
das ganze zeug über die droge kann man auch auf wiki lesen.
recherchiert doch mal zu synthol, da muss man wircklich kotzen.
piep.