Spaziergänge gegen Überwachung
Kamera gesucht
Mit Kameraspaziergängen wollen Aktivisten des Seminars für angewandte Unsicherheit auf Überwachung im öffentlichen Raum aufmerksam machen. Dabei haben sie keine Angst vor der Konfrontation mit den Kamerabesitzern.von Svenja Bergt
Leserkommentare
06.12.2009 18:07 Uhr
von mike:
Interessanter Artikle.
Ich vermisse nur einen link zu weiteren technischen Infos, geeigneten Empfängern etc. um selbst aktiv zu werden
06.12.2009 16:27 Uhr
von Oliver:
Gute Sache, denn wer weiß schon Bescheid über Überwachung und (selten eingehaltene) Rechtslage?! Schon beim Einkaufen könnte ich seitenweise Kameras dokumentieren, die nicht korrekt gekennzeichnet sind. Eine heimliche Überwachung von Mitarbeitern empfinde ich als besonders dreist. Wer sowas tut, der beklaut auch kleine Kinder.
Schade, dass der Datenschutzbeauftragte da kaum gegen ankommt. Denn der ist völlig überlastet. Ich weiß das sicher, denn ich kommuniziere seit über einem Jahr mit dem. Und da geht es nicht um Kleinkram, sondern um schwerwiegende und vorsätzliche Datenschutzverletzungen seitens Behörden.
Datenschutz ist in der realen Welt so gut wie nicht existent. Das Gesetz ist kaum das Papier wert, da es nicht eingehalten wird und Kontrollen kaum stattfinden.
Übrigens: Videoüberwachung öffentlichen Raums ist weitestgehend nutzlos, wie eine Londoner Studie beweist.
06.12.2009 14:49 Uhr
von Mao:
Na dann, Herr Schirmeister, haben sie bestimmt nichts dagegen mir ein paar Bilder von ihnen und ihrer Familie zu senden......oder etwa doch?
Schonmal überlegt warum dieses "doch"?!?
05.12.2009 17:14 Uhr
von marleen:
auf jeden fall ne gute aktion!
05.12.2009 10:36 Uhr
von Joachim Schirmeister:
Also ich habe mit Kameras kein Problem. Egal ob sie getarnt oder offen zu sehen sind. Denn durch eben so eine Kamera, konnte die Polizei einen Dieb festnehmen, der mir meine Tasche gestohlen hat.