• 29.01.2012

Sparkommissar für Griechenland gefordert

Athen gegen "Gauleiter"

Die EU will einen Sparkommissar für Griechenland einsetzen. Die griechischen Politiker protestieren gegen einen Eingriff in die nationale Souveränität.von Jannis Papadimitriou

  • 31.01.2012 23:32 Uhr

    von Tomate:

    @Gelaber: Nomen est omen - man könnte auch sagen: BILD dir deine Meinung.

  • 31.01.2012 11:47 Uhr

    von Andreas Marcatos:


    Das Photo zeigt einen rumaenischen Roma,den kenne ich. Es ist nicht das erstemal, die Taz zeigt rumaenische, bulgarische und albanische Roma in Athen um Dramatik zu erzeugen. Die Dramatik ist in Athen genug, aber die Taz Bilder sind verfaelscht.

    Wenn man heute die Vorschlaege Deuschtlands fuer Griechenland liest kommt auf das Ergebnis dass dieses Europa gegen die Menschenrechte handelt.

    Die Deutschen Medien sollen endlich erlaeutern, dass Deutschland keine Subventionen fuer Griechenland vorsieht sondern Kredite mit sehr hoehen Zinsen.

    Griechenland ist nicht ein Sonderfall wie Merkel (die "Frau aus dem Osten") behauptet, Portugal ist heute da wo Griechenland vor 6 Monaten war, und wenn der Europaischer Bank nicht Geld fuer Italien und Spanien drueckte, haetten auch beide Laender das Schicksal Griechenlands. Ich hoffe das kommt nicht in der Zukunft, aber ich bin ueberhaupt nicht sicher.


    Bis heute Griechenland schuldet nichts an Deutschland, Frankreich, Holland e.t.c. sondern an Banken und Spekulanten.

    DIE DEUTSCHE POLITIK FUEHRT EUROPA IN DIE HOELLE.

    Andreas Marcatos, Athen.

  • 31.01.2012 11:35 Uhr

    von Gelaber:

    Dummes Gelaber. Man kann dem griechischen Parlament nicht trauen. Da sitzen die Sozialisten und die "Konservativen" und verbraten die Kohle wie eh und jeh. Planwirtschaft, Vetternwirtschaft und "gespart" wird so, daß man anderen die Luft für Unternehmung abschnürt, sich und seiner Sippe aber noch ein paar geldkoffer vorbeibringt. Ob im Namen der Freiheit oder des Sozialismus ist nur eine Frage der Show. Das wird sich nicht ändern. Im Übrigen sollten wir erst einmal nach Berlin sehen. Da ist die Situation genauso, nur bezahlen die südlichen Bundesländer noch die Rechnung. Wenn das aufhört ist Berlin nicht mehr lebensfähig. Dann würde ich auch keine Kohle an die Typen verbraten die sie jetzt schon verbrennen. Egal ob CDU, SPD-SED oder Grüne. Griechnland braucht wie berlin einen Marshallplan und jemanden von außerhalb, der mit der Peitsche dafür sorgt, daß die alten Eliten vom Futtertrog wegbleiben. Wenn das jemand den Griechen klar sagen und vorschlagen würde, dann mögen ja gerne die Parteien, die Gewerkschaften und ihre Kommunistenrandalierer auf die Straße gehen, aber das Volk würde es jederzeit unterstützen. Dann muß man es eben der griechischen Armee überlassen Ordnung herzustellen. Das wäre das Beste. Bisher setzen die alten Machthaber aber wie bei uns ihre stärkste Waffe nämlich die Medien ein, um im Namen der "Gerechtigkeit", des "Sozialen" oder des Stolzes weiter ihr Süppchen kochen zu können.

  • 30.01.2012 16:53 Uhr

    von Karl Sonnenschein:

    Ich fand schon immer das Deutschland zu gross und maechtig ist. Wohin Groessenwahn fuehren kann weiss man ja.

  • 30.01.2012 14:43 Uhr

    von Anti-Borg:

    Dank an alle Vorredner. Insbesondere 'Tomate'.
    So langsam scheints zu klackern, jetzt wo sich die wahre, marktkonforme Fratze zeigt.

    Was jetzt noch hülfe:
    - Gemeinsamer, koordinierter Austritt aller PIIGS-Staaten aus diesem neototalitären EU-Gebilde.

    - komplette Löschung sämtlicher Schulden von Seiten der Schuldner, da sowieso bloß virtuell und unrechtmäßig zustandegekommen.

    - Ein erklärendes, wohlformuliertes, menschliches, vernunftbasiertes Manifest der o.g. Staaten mit der grundsätzlichen Haltung:
    "Geht's eigentlich noch? Bloß weil ihr empathie- und phantasielosen Borgs komplett einen an der Klatsche habt, müssen wir uns jeden Scheiß gefallen lassen und das auch noch unterstützen indem wir mit dem Blut unserer Kinder eure Orgien bezahlen ???"

    Somit addierten sich zu Scham und Schande auch einige ordentliche Großpleiten hiesiger/globaler systemischer Institute und Parteien. Sollen Sie doch künftig in Discountermülltonnen nach abgelaufenem Genfraß wühlen.

    Sich mit den Borg zu assimilieren ist lediglich eine
    Entscheidung.. Willst Du den Schalter nochmal umlegen?

    "Du hast dich falsch entschieden, Punk!!"

  • 30.01.2012 10:04 Uhr

    von Popo List:

    Niemand, keine Macht der Welt, hat den Griechen verboten Firmen wie Siemens, SAP, Daimler, BMW, Solarworld etc. zu gründen. Anstatt pausenlos Jammerkommentare zu verfassen, sollten die Griechen kreativ sein und Unternehmen gründen. Im Internet-
    zeitalter liegen die Ideen dafür geradezu auf der Straße. Da es aber nicht wirklich griechische Hightech-Unternehmen gibt, sind die Griechen zu sowas ganz offensichtlich nicht in der Lage. Dann dürfen sie aber nicht leben wollen wie Nordamerikaner oder Nordeuropäer.
    Die wenigen wirklich erfolgreichen griechischen Unternehmen wurden übrigens gegründet von Griechen, die – na sowas! – aus dem bösen, pöhsen Deutschland in ihre Heimat zurückgekehrt sind.

    By the way: Jetzt nach deutschen Reparationszahlungen wegen des 2. Weltkrieges zu schreien, ist eine intellektuelle Bankrotterklärung sondersgleichen. Wir zahlen seit 60 Jahren für Griechenland. Gabs jemals ein "Danke"?

  • 30.01.2012 09:41 Uhr

    von Hans:

    Ich möchte mich hier anschließen:
    Nicht alle Deutschen unterstützen die Politik Angela Merkels!!!

    Keine Macht den Technokraten! Keine Finanzdiktatur für Griechenland, Portugal, Spanien, Italien, Irland,...

    Die Politik braucht nicht das Vertrauen der Märkte, sondern das der Bevölkerung!

    Wir brauchen mehr Demokratie und weniger Lobbyismus!

  • 30.01.2012 08:51 Uhr

    von KFR:

    Ein weitere Beleg für völlige Naivität und Inkompetenz der amtierenden Frau Bundeskanzler.
    Eie Abschaffung der Gewaltenteilung, Budget-recht der Palamente und Selbstbestimmung des Souverän ( siehe Erfahrungen der FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda ) wird nicht klappen.

  • 30.01.2012 07:40 Uhr

    von Dorothea Marchetti:

    Der Vorschlag kam mitnichten von der EU ! (Noch IST Deutschland nicht die EU, Kirio Papadimitriu)
    Die FT berichtet, dass es sich um ein aus Deutschland kommendes Papier handelt. Einzig Bulgarien hat bis jetzt mit Zustimmung zu diesem Vorschlag reagiert. Dass die Griechen sich nun an "Gauleiter" erinnert fühlen ist nur verständlich. Allen die dies nicht begreifen, empfehle ich die letzte Rede Helmut Schmids.

    http://www.spd.de/aktuelles/Pressemitteilungen/21498/20111204_rede_helmut_schmidt.html

  • 30.01.2012 03:16 Uhr

    von Rastapopoulos:

    Deutschland will sich langfristig den Süden Europas als abhängiges Armenhaus halten. Alle Gauleiter-Beschimpfungen sind absolut gerechtfertigt. Was sich Deutschland in der letzten Zeit angemasst hat, die Griechen und andere südeuropäische Länder als faule Schmarotzer hinzustellen, geht auf keine Kuhhaut. Die Deutschen sollten erstmal Reparationen für die Scheisse die sie im 2ten Weltkrieg verbrochen haben zahlen, bevor Angela Merkel das Maul aufreisst. Gleichzeitig macht sie Verträge für noch engere Zusammenarbeit mit China, um die Dominanz in Europa zu finanzieren. Von Menschenrechten in China ist plötzlich nicht mehr die Rede. Deutschland unter Merkel ist nur noch oberpeinlich.

  • 30.01.2012 01:07 Uhr

    von Tomate:

    Die "marktkonforme" Demokratie Deutschland (O-Ton Merkel) will dem Mutterland der Dimokratia die anti-demokratische Marktkonformität aufzwingen - mit einem imperialen Statthalter der Bankokratie. Kein Wunder, dass sich in ganz Europa wieder zunehmend antideutsche Töne einschleichen.

    Gegenvorschlag: Man streicht insolventen Ländern die Schulden, so dass die deutschen, französischen und britischen Banken mal ein bisschen echten Kapitalismus erfähren dürfen - hätten sie mal ihre Kredite besser vergeben!

    Dann nimmt man noch rechtzeitig alle Mittel aus diesem Fass ohne Boden, diesem "EU-Rettungsschirm", und benutzt sie dazu, strauchelnde Banken von Staats wegen anteilig aufzukaufen und sie /dadurch/ zu rekapitalisieren. Dann hat man unsere Steuergelder nicht an eine Clique von Sekttrinkern aus den Führungsetagen der Banken verschenkt, sondern tatsächlich in unsere Zukunft investiert. Und genau dafür zahlt man doch Steuern! Ich jedenfalls ...

    Und zum Schluss noch eine Finanztransaktionssteuer von mehr als 1% im gesamten EU-Raum - Großbritannien darf ggf. gerne austreten - und damit werden dann alle Schulden aus der gegenwärtigen Bankenkrise (darum handelt es sich nämlich, von wegen "Euro-Krise"!) und aus der Bankenkrise von 2008 abgetragen. Problem gelöst.

    Aber mit solchen Ideen verkennt man ja, wem die Welt von heute wirklich gehört. Hoffentlich wird mich jetzt nicht der Verfassungschutz überwachen ...

  • 29.01.2012 21:44 Uhr

    von Juergen K.:

    Wie auf Phoenix heute mitzubekommen war,
    zwingt die "Troika" eine völlige Deregulierung des Arbeitsmarktes für unter 25 Jährige an.

    Kaum wegzudenken,

    dass das an der Grenzen halt macht und nicht auch in Italien (Studentinnen muessen sich Bunga Bunga machen lassen für eine Wohnung), Spanien oder Portungal

    halt macht.

    Man muss nicht erst die Freizügigkeit hinzunehmen,
    wenn in 5 Jahren hier die Mittelschicht

    seine eigene Tochter für eine Studentenwohnung "empfehlen" muss.






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  • 29.01.2012 21:32 Uhr

    von nicht merkel:

    Widerlich wie die Politiker, Medien und deren Finanziers meinen ein ganzes Volk zu zerstören! An alle Griechen: WIR SIND NICHT MERKEL

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