• 05.07.2010

Sommerfest des Bundespräsidenten

Fest in Sponsorenhand

Wenn der Bundespräsident ins Schloss Bellevue einlädt, nützt das nicht nur dem Hausherrn. Auch Unternehmen zahlen gern, um sich dort präsentieren zu dürfen.von H. Gersmann & M. Kreutzfeldt

  • 05.07.2010 12:49 Uhr

    von walther:

    das sponsoring durch firmen ist schon abstoßend genug, dass sich aber unter den sponsoren auch noch die pharma lobby und die insm tummeln, stimmt einen doch, um es zurückhaltend auszudrücken, mehr als bedenklich.

  • 05.07.2010 11:28 Uhr

    von karakoram:

    @ Heinzi

    Ist doch ganz einfach. Das Gesamtbild stimmt nicht. Warum lungert da Gesocks wie Kerner oder diese reaktionäre Karikatur Thurn und Taxis rum und frisst sich durch? Warum überhaupt ein Sommerfest, zu dem nur die fetten und reichen kommen? Jeder Präsi will doch immer Präsi aller Deutschen sein. Es wäre ein Anfang, daraus ein öffentliches Sommerfest zu machen, bei dem jeder kommen kann, der nix in die Suppe zu bröckeln hat. Dann dürfen sich notfalls auch Sponsoren da profilieren. Siehe hierzu auch den Monolog von Georg Schramm in seiner letzten Folge "Neues aus der Anstalt".

  • 05.07.2010 08:53 Uhr

    von Realist:

    An "Heinzis" Kommentar ist wohl was dran. Ich für meinen Teil fühle mich in diesem Land zunehmend an die ausgehende "DDR" erinnert: Nach Aussen Prunk und Protz während "Wir" den Gürtel alternativlos immer enger schnallen sollen.
    Und den "Sponsoren" wird sicher durch ein paar passende Gesetze gedankt werden...

  • 05.07.2010 07:56 Uhr

    von HerrnSchmilz:

    Warum sollte in einer Republik, die voll und ganz im Würgeriff der Macht von Geld, Zins, Rendite und Profit vor sich hin röchelt ("Sparpaket", Staatsschuld, Bankenrettung aus Gründen der "Systemrelevanz"...) ein Sommerfest des Staatsoberhauptes plötzlich nicht mehr den Gesetzen des Marktes entsprechen?
    Wer zahlt schafft an, und ehrlich wundern wird sich sicher niemand dass auch hier Vattenfall und die INSM sowie einige andere der üblichen Verdächtigen ganz vorne mitmischen.

  • 04.07.2010 23:36 Uhr

    von Susi Sorglos:

    Bitte erkläre mir mal einer, wieso solchen Gestalten dann noch monatlich neben 16.660 Euro Apanage plus Bürodrumherum von Steuern bezahlt bekommt.
    Lasst die Pinnochio´s in Bellevue doch mit nem Papperl auf der Stirn ( "sponsored by..." ihre Ansprachen vor dem Teleprompter verrichten. Wäre billiger und ehrlichen. Das Gesagte interessiert eh keinen.

  • 04.07.2010 18:15 Uhr

    von joHnny:

    und wir berlinerInnen freuen uns - morgen wird der wulff im schafspelz uns wieder LEISTUNGSFEINDLICHKEIT attestieren!...

  • 04.07.2010 15:58 Uhr

    von Gegen die AOK:

    Ah ja, dahin gehe also die Mitgliedtsbeiträge der Verisicherten bei der AOK; fürs (fr)essen und saufen, äh, Wett-Trinken 'bei Hofe'. Veielen Dank.

    Die AOK-Versicherten, die Pflegegeld-Anträge abgelehnt bekommen (haben), können sich nun selber einen Reim drauf machen, weshalb kein Geld für häusliche Pflege, Pflegeilfsmittel und dergleichen von der AOK ausgegeben wird. Skandal!
    Gegen die AOK.

  • 04.07.2010 15:27 Uhr

    von Heinzi:

    Würde das Fest nicht von Sponsore finanziert werden, wäre die TAZ bei den Ersten, die sich über die Verschwendung von Steuergeldern aufregen würden.

    Wie kann an es Linken eigentlich recht machen ???

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