Skiunfall von Thüringens Ministerpräsident
Der politische Patient
Mit einem Skiurlaub wollte Thüringens Ministerpräsident Althaus ins Wahljahr starten. Nun wird er aus dem Koma geholt. Dass bei dem Unfall eine Frau starb, weiß er noch nicht.von M. Bartsch Und G. Löwisch
Leserkommentare
04.04.2011 19:06 Uhr
von Sara:
Hi,
dieser Mann hat sich seiner Verantwortung zu stellen. Auch er, ob Politker oder nicht, muss für seinen Misst den er da angerichtet hat, gerade stehen. Frau Beata C. hatte ein Leben, eine Familie, ein eigenes Kind zu vor bekommen und noch drei Kinder vom Ehemann mit in die Familie genommen verdammt nochmal. Die sind jetzt alleine! Wie geht es denen? Was machen die jetzt? Keine Zeitung berichtet darüber, Himmel Donnerwetter!
Wieder einer der davon kommt, nur weil er Politiker ist? Auch wenn er den Unfall nicht vorsätzlich herbeigeführt hat, so trägt er eine große Mitschuld. Als er in die andere Strecke einbog, um sich abzubremsen, nahm er es billigend in Kauf, das da noch jemand kommen kann \"..wird schon gut gehen..\",ja, klasse, ging es nicht. Sie ist tot! Sie steht nie wieder auf! Sie ist beerdigt! Und er sitzt nachher in seinem Amt, als wäre nichts gewesen. Das darf nicht sein.
Schönes Leben noch!
04.04.2011 19:02 Uhr
von icecat:
Die "Berichterstattung" gefällt mir ebenso wenig wie wohl einigen anderen Lesern. Warum wird hier ausführlich über das Leben von Herrn Althaus berichtet? Was sind das für "Sicherheitskräfte", die nichts gesehen haben. Wer schreibt so einen Mist zusammen ??!!
04.04.2011 19:02 Uhr
von Hans Lüderitz:
@michealbolz und @ Herrn Schütte
Ob sie der Kommentar nun wütend macht oder nicht, die Topographie ist bekannt (und war es auch gestern schon) und außerdem wurde ja nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Schuldfrage ist damit nicht beantwortet, aber Sie ist wenigstens gestellt. Pseudointelektuelle Begriffssemantik (Schuld vs. Verantwortung) bringt uns hier leider nicht weiter.
04.04.2011 19:02 Uhr
von Gerd G.:
was ist denn das für realitätsfremde Darstellung seines politischen Lebens. Stellvertr. Schuldirektoren im Grenzgebiet wurden nur absolut linientreue Unterstützer des DDR-Systems. Mein Schwiegervater hatte das gleiche Problem nur 50km südlicher in der Rhön. Allerdings brauchte er nicht die Wende um Konsequenzen zu ziehen. Ausreiseantrag, kein Lehrer mehr, aber ab 1988 in München.
Ist schon traurig,daß die TAZ das Lied der Wendehälse singt.
04.04.2011 19:02 Uhr
von michaelbolz:
Stimme Herrn Schütte zu. Ein derartiges Gebaren macht mich wütend.
Auch die ewige Schuldfrage ist doch besser formuliert die Frage nach der Verantwortung.
Es ist so passiert, jetzt sollte man herausfinden, wer für was die Verantwortung (rechtlich/menschlich) tragen müsste - und wie er damit umgeht/sie trägt.
Lassen wir die Schuldfrage den Gläubigen.
Die Frau bringt das nicht mehr zurück.
04.04.2011 19:02 Uhr
von Hans Lüderitz:
Nach den Pistenregeln hatte er keine Vorfahrt, den er kam, wie auf den Pistenplänen zu sehen von oben. Nach den Pistenregeln muss immer der weiter oben am Berg befindliche Fahrer Rücksicht auf unter ihm fahrenden Skifahrer nehmen. Es stellt sich auch die Frage mit welcher Geschwindigkeiten Althaus hier unterwegs gewesen sein muss, damit ein Zusammenprall zum unmittelbaren Tod einer Frau führen konnte. So traurig das ganze ist - auch hier muss offen über die Schuldfrage gesprochen - überhöhte Geschwindigkeit hat mit Vorfahrt nichts zu tun.
11.02.2011 17:50 Uhr
von Sara:
Hi,
dieser Mann hat sich seiner Verantwortung zu stellen. Auch er, ob Politker oder nicht, muss für seinen Misst den er da angerichtet hat, gerade stehen. Frau Beata C. hatte ein Leben, eine Familie, ein eigenes Kind zu vor bekommen und noch drei Kinder vom Ehemann mit in die Familie genommen verdammt nochmal. Die sind jetzt alleine! Wie geht es denen? Was machen die jetzt? Keine Zeitung berichtet darüber, Himmel Donnerwetter!
Wieder einer der davon kommt, nur weil er Politiker ist? Auch wenn er den Unfall nicht vorsätzlich herbeigeführt hat, so trägt er eine große Mitschuld. Als er in die andere Strecke einbog, um sich abzubremsen, nahm er es billigend in Kauf, das da noch jemand kommen kann \"..wird schon gut gehen..\",ja, klasse, ging es nicht. Sie ist tot! Sie steht nie wieder auf! Sie ist beerdigt! Und er sitzt nachher in seinem Amt, als wäre nichts gewesen. Das darf nicht sein.
Schönes Leben noch!
11.02.2011 17:49 Uhr
von icecat:
Die "Berichterstattung" gefällt mir ebenso wenig wie wohl einigen anderen Lesern. Warum wird hier ausführlich über das Leben von Herrn Althaus berichtet? Was sind das für "Sicherheitskräfte", die nichts gesehen haben. Wer schreibt so einen Mist zusammen ??!!
11.02.2011 17:49 Uhr
von Michael Schütte:
Toll! Manche Menschen sehen sich in der Lage vom heimischen Computer aus die Schuldfrage beantworten zu können, ohne je die topographischen Umstände genauer gesehen zu haben. Toll! Über soviel weitsehenden Sachverstand bin ich begeistert.
11.02.2011 17:49 Uhr
von Hans Lüderitz:
Nach den Pistenregeln hatte er keine Vorfahrt, den er kam, wie auf den Pistenplänen zu sehen von oben. Nach den Pistenregeln muss immer der weiter oben am Berg befindliche Fahrer Rücksicht auf unter ihm fahrenden Skifahrer nehmen. Es stellt sich auch die Frage mit welcher Geschwindigkeiten Althaus hier unterwegs gewesen sein muss, damit ein Zusammenprall zum unmittelbaren Tod einer Frau führen konnte. So traurig das ganze ist - auch hier muss offen über die Schuldfrage gesprochen - überhöhte Geschwindigkeit hat mit Vorfahrt nichts zu tun.
20.02.2009 09:32 Uhr
von Sara:
Hi,
dieser Mann hat sich seiner Verantwortung zu stellen. Auch er, ob Politker oder nicht, muss für seinen Misst den er da angerichtet hat, gerade stehen. Frau Beata C. hatte ein Leben, eine Familie, ein eigenes Kind zu vor bekommen und noch drei Kinder vom Ehemann mit in die Familie genommen verdammt nochmal. Die sind jetzt alleine! Wie geht es denen? Was machen die jetzt? Keine Zeitung berichtet darüber, Himmel Donnerwetter!
Wieder einer der davon kommt, nur weil er Politiker ist? Auch wenn er den Unfall nicht vorsätzlich herbeigeführt hat, so trägt er eine große Mitschuld. Als er in die andere Strecke einbog, um sich abzubremsen, nahm er es billigend in Kauf, das da noch jemand kommen kann \"..wird schon gut gehen..\",ja, klasse, ging es nicht. Sie ist tot! Sie steht nie wieder auf! Sie ist beerdigt! Und er sitzt nachher in seinem Amt, als wäre nichts gewesen. Das darf nicht sein.
Schönes Leben noch!
04.01.2009 18:18 Uhr
von icecat:
Die "Berichterstattung" gefällt mir ebenso wenig wie wohl einigen anderen Lesern. Warum wird hier ausführlich über das Leben von Herrn Althaus berichtet? Was sind das für "Sicherheitskräfte", die nichts gesehen haben. Wer schreibt so einen Mist zusammen ??!!
03.01.2009 19:10 Uhr
von Hans Lüderitz:
@michealbolz und @ Herrn Schütte
Ob sie der Kommentar nun wütend macht oder nicht, die Topographie ist bekannt (und war es auch gestern schon) und außerdem wurde ja nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Schuldfrage ist damit nicht beantwortet, aber Sie ist wenigstens gestellt. Pseudointelektuelle Begriffssemantik (Schuld vs. Verantwortung) bringt uns hier leider nicht weiter.
03.01.2009 17:31 Uhr
von Mein Name:
Bei diesem Artikel hat man irgendwie das Gefühl, die Frau sei ein Kollateralschaden gewesen, sowenig wie über sie geschrieben wird. Ist ein Politiker, der sich beim Unfall (zwar schwer) verletzt hat wirklich soviel wichtiger als eine Frau die beim selben Unfall gestorben ist. Ich meine, wenn man das Verhältnis anschaut: Drei Viertel des Artikels sind eine Biographie des Herrn Althaus, zwei Sätze und noch eine "Randnotiz" bemerken den Tod einer Frau (mit 4 Kindern ... ).
Naja, auch das bringt sie nicht mehr zurück.
Die Schuldfrage ... kann man streiten, da kenne ich mich nicht aus, mir gefällt diese (und ähnliche) Berichterstattung nich.
03.01.2009 15:08 Uhr
von Christian Jäggi:
Der tragische Unfall wird nun viele auf den Plan rufen, welche nach verschärften Reglen rufen. Wir haben in der Schweiz eine völlig andere, nämlich positive Antwort auf die Unfallproblematik im Skisport entwickelt und sind jetzt gerade daran, diese neue Initiative unter dem Begriff "ChilloutRiding" in den vier grössten Schweizer Skigebieten Engadin St. Moritz, Davos Klosters, Zermatt und den Jungfraubahnen umzusetzen.
Es geht um die Änderung der Einstellung weg vom Rasen hin zum genussvollen Skifahen – hin zu dem, was eigentlich die meisten Wintersportler wollen. Dazu wurden die ersten Pisten in St. Moritz als ChilloutRiding-Zonen markiert. Es gibt aber verschiedendste Massnahmen wie zum Beispiel spezielle Skilektionen (ChiloutRiding-Lektionen) oder auch spezielle Skier, mit denen man leichter carven kann.
Wer weiß, vielleicht kommen durch diesen tragischen Unfall auch andere Skigebiete auf die Idee, neue Wege zu gehen
03.01.2009 13:52 Uhr
von Gerd G.:
was ist denn das für realitätsfremde Darstellung seines politischen Lebens. Stellvertr. Schuldirektoren im Grenzgebiet wurden nur absolut linientreue Unterstützer des DDR-Systems. Mein Schwiegervater hatte das gleiche Problem nur 50km südlicher in der Rhön. Allerdings brauchte er nicht die Wende um Konsequenzen zu ziehen. Ausreiseantrag, kein Lehrer mehr, aber ab 1988 in München.
Ist schon traurig,daß die TAZ das Lied der Wendehälse singt.
02.01.2009 21:27 Uhr
von Heinz H. Bleidick:
...und nun und überhaupt ('mal wieder): Laut (alpenländischen) Medienberichten wurde Althaus von einem oder gar zwei Sicherheitskräften begleitet, die aber (leider) nicht gesehen haben (wollen), wie es zu dem Unfall kam....Tolle Sicherheitskräfte, die ihr zu sicherndes Objekt nicht im Blick haben! ???
02.01.2009 15:17 Uhr
von michaelbolz:
Stimme Herrn Schütte zu. Ein derartiges Gebaren macht mich wütend.
Auch die ewige Schuldfrage ist doch besser formuliert die Frage nach der Verantwortung.
Es ist so passiert, jetzt sollte man herausfinden, wer für was die Verantwortung (rechtlich/menschlich) tragen müsste - und wie er damit umgeht/sie trägt.
Lassen wir die Schuldfrage den Gläubigen.
Die Frau bringt das nicht mehr zurück.
02.01.2009 14:29 Uhr
von Michael Schütte:
Toll! Manche Menschen sehen sich in der Lage vom heimischen Computer aus die Schuldfrage beantworten zu können, ohne je die topographischen Umstände genauer gesehen zu haben. Toll! Über soviel weitsehenden Sachverstand bin ich begeistert.
02.01.2009 12:32 Uhr
von Hans Lüderitz:
Nach den Pistenregeln hatte er keine Vorfahrt, den er kam, wie auf den Pistenplänen zu sehen von oben. Nach den Pistenregeln muss immer der weiter oben am Berg befindliche Fahrer Rücksicht auf unter ihm fahrenden Skifahrer nehmen. Es stellt sich auch die Frage mit welcher Geschwindigkeiten Althaus hier unterwegs gewesen sein muss, damit ein Zusammenprall zum unmittelbaren Tod einer Frau führen konnte. So traurig das ganze ist - auch hier muss offen über die Schuldfrage gesprochen - überhöhte Geschwindigkeit hat mit Vorfahrt nichts zu tun.