• 21.08.2008

Skandale schrecken Regierung auf

Große Koalition der Datenschützer

Die jüngsten Datenschutz-Skandale versetzen die Regierung in Aufregung. Dabei hatten Beck, Zypries und Schäuble im Juli versäumt, Adresshandel zu erschweren.von Veit Medick

  • 28.08.2008 16:55 Uhr

    von Detlef Tiegel:

    Jetzt geht es schon wieder los, jeder der in der Politik etwas zu sagen hat, versucht auch was zu sagen. Manchesmal denke ich wirklich das die nur in die Presse wollen. Das BDSG ist schon sehr alt und keiner traut sich da wirklich ran, viele springen jetzt einfach mal auf das Thema auf um ihre Partei in den Vordergrund zu holen und wenn der "normale" Bürger das Thema "Datenskandal" halbwegs vergessen hat, dann vergessen die Politiker auch ganz schnell wieder was das BDSG ist.

  • 24.08.2008 12:25 Uhr

    von Bruno:

    Das Problem liegt doch darin das sie nicht gewohnt sind etwas für das Volk zu machen sondern immer nur gegen das Volk oder Teile davon.
    Siehe die STVO, diese Regelungen drangsalieren doch alle Verkehrsteilnehmer.

  • 21.08.2008 07:52 Uhr

    von Frank Miener:

    Zwar ist es gut und richtig,den Adresshandel zu stoppen. Aber das hier ist wieder einmal purer Aktionismus. Denn eine der größten Datensammelkraken in Deutschland ist der Staat (siehe Vorratsdatenspeicherung, elektronischer Pass, zentrale Datenbanken usw.). Und der Diebstahl in Bremerhaven - Vivento-Mitarbeiter klauen bei der Telekom - zeigt: Sobald der Zugriff von innen kommt, sind Sicherungen kaum möglich.

    Das aber ist wieder einmal kein Thema, wenn es um Datenschutzskandale geht. Frau Zypries und Herr Schäuble sind in diesem Sinne scheinbar einfach unantastbar.

  • 21.08.2008 00:53 Uhr

    von vic:

    Schäuble als Datenschützer. Der sprichwörtliche Bock als Gärtner.
    Wer hätte das gedacht.

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