Die USA setzen auf "Nacktscanner", sie könnten Plastiksprengstoff finden. Datenschützer kritisieren den "digitalen Striptease", denn die Speicherung der Daten ist unklar.von Reiner Metzger
nach aktuellem Sachstand sollte der Titel lauten:"Warum den Sprengstoff nicht entdecken?"
Aus fachlicher Sicht ist der THz-Scanner Unfug, bestenfalls Beiwerk, denn die erforderliche Technik gibts seit über 20 Jahren.
Sowohl Ester wie PETN und NG als auch die -wenigen in Frage kommenden- Substanzgruppen für flüssige Sprengstoffe lassen sich schnell und einfach bis in den Spurenbereich identifizieren. Das Gerätespektrum reicht von GC-TEA bis IMS und ist teilweise sogar netzunabhängig verfügbar.
Die eigentliche Frage dahinter ist ja, warum das vorhandene Potenzial nicht genutzt wird?; zumal alle Sprengstoffhersteller auch noch ihre Produkte taggen um das Aufspüren mit Technik zu erleichtern.....
Glück auf!
Karl
28.12.2009 20:03 Uhr
von Karl:
THz-Scanner sind garnicht erforderlich. Schon seit Mitte der 1980 er ist es möglich solche Ester wie PETN und NG bis in den Nanogramm-Bereich aus der Gasphase nachzuweisen. Wird nur nicht gemacht, weil Technik und Fachpersonal zu teuer sind. Hunde können etwas ähnliches nur sehr begrenzte Zeit lang leisten.
Die Technik gibts seit über 20 Jahren; besonders für PETN und NG; wird u.a. mit GC-TEA gemacht und funktioniert besonders gut, wenn die Substanz am Körper erwärmt wird......
Der Scanner versagt dagegen bei Sprengstoff in Leibeshöhlen oder eingenäht in "Fettwülsten". Dagegen wäre eine Wischprobe dann noch mit gewissen Erfolgsaussichten verbunden.
Die Hoffähigmachung der THz-Scanner ist äußerst problematisch und hier sowieso nicht hilfreich, zumal wenn noch Innentäter dazukommen.
Leserkommentare
29.12.2009 08:47 Uhr
von Karl:
Sehr geehrte Redaktion,
nach aktuellem Sachstand sollte der Titel lauten:"Warum den Sprengstoff nicht entdecken?"
Aus fachlicher Sicht ist der THz-Scanner Unfug, bestenfalls Beiwerk, denn die erforderliche Technik gibts seit über 20 Jahren.
Sowohl Ester wie PETN und NG als auch die -wenigen in Frage kommenden- Substanzgruppen für flüssige Sprengstoffe lassen sich schnell und einfach bis in den Spurenbereich identifizieren. Das Gerätespektrum reicht von GC-TEA bis IMS und ist teilweise sogar netzunabhängig verfügbar.
Die eigentliche Frage dahinter ist ja, warum das vorhandene Potenzial nicht genutzt wird?; zumal alle Sprengstoffhersteller auch noch ihre Produkte taggen um das Aufspüren mit Technik zu erleichtern.....
Glück auf!
Karl
28.12.2009 20:03 Uhr
von Karl:
THz-Scanner sind garnicht erforderlich. Schon seit Mitte der 1980 er ist es möglich solche Ester wie PETN und NG bis in den Nanogramm-Bereich aus der Gasphase nachzuweisen. Wird nur nicht gemacht, weil Technik und Fachpersonal zu teuer sind. Hunde können etwas ähnliches nur sehr begrenzte Zeit lang leisten.
Die Technik gibts seit über 20 Jahren; besonders für PETN und NG; wird u.a. mit GC-TEA gemacht und funktioniert besonders gut, wenn die Substanz am Körper erwärmt wird......
Der Scanner versagt dagegen bei Sprengstoff in Leibeshöhlen oder eingenäht in "Fettwülsten". Dagegen wäre eine Wischprobe dann noch mit gewissen Erfolgsaussichten verbunden.
Die Hoffähigmachung der THz-Scanner ist äußerst problematisch und hier sowieso nicht hilfreich, zumal wenn noch Innentäter dazukommen.
Glück auf.
Karl