• 22.01.2012

Sexarbeit in St. Georg

Kritik an Kontakt-Verbot für Freier

Prostitutions-Expertinnen lehnen das geplante Kontaktverbot für Freier in St. Georg ab. Sie fordern einen Runden Tisch.von K. Von Appen & L. Kaiser

  • 01.02.2012 17:28 Uhr

    von Kesselflicker:

    @ gunther
    Ein paar gute Ansätze, ansonsten völlig realitätsfern.
    Mindestalter 20? warum nicht gleich 30?

  • 30.01.2012 23:01 Uhr

    von sanktgeorgianer:

    Dieses Vorgehen ist doch nur ein Ablenkungsmanöver vom Senat, (Egal ob SPD oder CDU) die Immobilienpreise und die Mieten in die Höhe schnellen zulassen. Wenn man ein wenig Rescherchiert wird man schnell merken wem einige Immobilien besonders im Bereich Hansaplatz gehören und da ist es nicht weit her schnell mal die paar "Nutten" , die teilweise schon über 10 Jahren hier Arbeiten, zuvertreiben. Diese Diskusion ist doch erst entstanden nachdem in Sankt Georg die ersten Millionen Beträge von Immobilien in Alsternähe geflossen sind.Wie immer profitieren hier nur ein paar wenige ohne Rücksicht auf andere Existenzen.

  • 25.01.2012 10:07 Uhr

    von Apollo:

    Lieber guntherkummmerlande:

    Auf deine kranke Idee, ein totales Überwachungsystems für die Prostitution einführen zu wollen, kann nur jemand kommen, der sich weder mit Menschen noch mit Prostitution auskennt.
    Der einzig vernünftige und damit auch gangbare Weg wäre, die Prostitution als ein normales Gewerbe wie jedes andere auch anzuerkennen. Dazu bedarf es aber ein Umdenken in der Gesellschaft und auch ein großes Umdenken bei den Prostitution-Anbietern. Denn auch deren häufig halbillegales und unprofessionelles Verhalten ('Nachkobern', schlechte und falsche Dienstleistungen, Steuerhinterziehung, kriminelles Milieu usw.) trägt sehr zu den bekannten Problemen bei.

  • 22.01.2012 23:15 Uhr

    von guntherkummmerlande:

    Dieses Verbot ist dumm, denn warum sollte man
    etwas leugnen, was ohnehin offensichtlich ist.
    Was nutzt es Kindern eine nicht vorhandene
    heile Welt vorzugaukeln und die Faszination
    dadurch noch anzuheizen.
    Prostitution ist als legales Gewerbe anerkannt.
    Wer A sagt, muß auch B sagen und folgerichtig
    auch das Verhandlungsrecht in der Öffentlichkeit
    beiden Vertragsparteien zugestehen.
    Denn auch jedem anderen Gewerbe ist die
    Vertragsortfreiheit zugebilligt .
    Also gleiches Recht für alle.

    Ein sinnvoller Umgang mit Prostitution wäre,
    Prostitutionshotels zu eröffnen in denen
    freie Sexanbieterinnen ihre Freier hinbeordern können und in sicheren Ambiente vielleicht auch
    die Verhandlungen führen - nur als Angebot.
    Sinnvoll wäre es diese Prostitutionshotels
    mit Wellness zu kombinieren und sie weit weg von
    dem Reeperbahn-Image hin zur Wohlfühldienstleistung
    zu integrieren als festen Life-Style, Trend,
    Chilling-Lounge zu etablieren, der abgesichert
    durch strengste medizinisch geprüfte Überwachung,
    absoluter Körper-und Zimmerhygiene schon bei der Auswahl des Mobiliars Maßstäbe setzt.
    KundInnen können Abos ordern. Ein fester Kundenstamm
    schützt die Prostituierten von unangenehmen
    Überraschungen. Die Abo-Konsumenten werden ebenso
    wie die Huren polizeilich diskret gefilzt
    und die Aufenthaltszeit registriert, um Morde
    im Milieu zu erschweren.
    Die Polizei verpflichtet sich zur Diskretion
    gegenüber der Familie der Huren und Freier.
    Nur Prostituierte ohne Suchtproblematik
    und ohne Zwang zur Prostitution werden zugelassen.
    Jede registrierte Prostituierte muß wenigstens
    ein alternatives Jobangebot oder eine alternative
    Weiterbildung gewährt bekommen.
    Deshalb, um nicht die Normalbevölkerung zu benachteiligen müssen neu zugezogene Prostituierte
    die Wohnerlaubnis in der Gemeinde entzogen werden,
    wenn die Anzahl der "normalen" Vollzeit-Jobangebote
    nicht ausreichend für die Huren und NormalbürgerInnen
    wäre.


    AlkoholikerInnen, Rauschgiftsüchtige(illegale Drogen), psychisch Kranken, chronisch Kranken,
    Verstümmelten(auch Leuten mit Genitalverstümmelung
    aus Entwicklungsländern), Schwerstkriminellen(
    Verurteilung wegen Körperverletzung),
    gehört die Gewerbelizenz generell entzogen.
    Zuhälter, Bordellbetreiber die Huren anstellen werden bei
    Tests mit vorliegenden Langzeitsuchtkonsum
    von Alkohol oder Rauschgift mit Strafen
    zwischen 10 000€ bis 5.000.000€ belangt!
    Jeder Bordellbetreiber/Zuhälter bürgt für die Gesundheit der Frauen mit und muß sich
    entsprechend versichern.
    Jede unabhängige Hure legt eine extra Infektionskrankenversicherung an, um
    die Schäden bei Übertragung von Sexkrankheiten
    finanziell dem Geschädigten zu bezahlen.
    Die Abo-Sexfreier legen ihrerseits eine Versicherung
    an, um Schäden durch Übertragung von Geschlechtskrankheiten der Hure zu bezahlen.
    Versicherungsschutz wird nur bei regelmäßiger
    Routineuntersuchung halbjährlich und festen
    Sexualpartnerbezug zu nur einer Hure pro Halbjahr
    gewährt.

    Mindestpreise von 65€ und Kondomzwang werden eingeführt.
    Mindestalter von 20 Jahren werden vorgeschrieben
    bei ständiger Ausweispflicht.
    Lohndumping wird mit 500€ Strafe geahndet.


    Der Zahlungsverkehr erfolgt durch Vorabbuchung
    auf ein Treuhandkonto.
    Nach erfolgter elektronischer Bestätigung
    der Ankunft des Freiers an der Tür der Prostituierten
    wird die Buchung vorgenommen.
    Ohne die elektronische Bestätigung gibt es
    keinen Eintritt.
    Sollte der Freier nicht innerhalb einer
    Frist von 2 Tagen die Dienstleistung entgegengenommen
    haben, überweist der Treuhänder verlustfrei(außer
    Bankrückbuchungsgebühren)
    das Geld zum Freier zurück.

    Liebe Leute in St. Georg, so könnte ein
    guter Ansatz aussehen!
    Keine Phrasendreschereien, kein Diskriminieren,
    kein Bagatellisieren, kein Aneinander-vorbeireden.
    Jeder ob Anwohner, Hure, Freier, Gewerbebetreiber
    hat ein Recht auf dieser Zeit auf Erden ein
    würdevolles, wohlständiges Leben zu führen, solange
    er keine Gefahr für die Öffentlichkeit
    und oder sich selbst wird.


Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder