• 06.05.2009

Serbiens Textilindustrie in der Krise

Wenn Arbeiter zu Kannibalen werden

Weil selbst Hungerstreiks niemanden mehr beeindrucken, greifen entlassene Textilarbeiter in Serbien zu so drastischen Maßnahmen wie Selbstverstümmelung.von Andrej Ivanji

  • 10.05.2009 16:15 Uhr

    von willi hajek:

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    ich kannte ein wenig von der Geschichte. Aber der Artikel war einfach gut recherchiert und gibt einen

    gründlichen Einblick in das Elend und die Verfaßtheit der Arbeiter. Er zeigt aber auch, daß die Menschen nicht abwarten wollen, sondern sich wehren gegen die Fatalität, auch die Leiharbeiter bei VW in Hannover haben hungergestreikt Trotzdem hoffe ich, daß die Selbstverstümmelung sich nicht ausbreitet, dann doch viel lieber Manager und Gewerkschaftsführer gemeinsam einsperren und den Kampf selber organisieren.

    gruß willi hajek

  • 07.05.2009 14:29 Uhr

    von Celine:

    Seid wann berichten Sie eigentlich über das Thema? Doch auch erst nachdem der Finger verspeist worden ist, oder irre ich mich? Ich hoffe Sie sind sich darüber bewusst dass sie sich selbst anklagen wenn Sie schreiben:"Weil selbst Hungerstreiks niemanden mehr beeindrucken..."

  • 06.05.2009 15:30 Uhr

    von waddiwadell:

    Dieser Artikel ist höchst lesenswert - der Makel, dass er sich mit ein wenig Balkan-Grusel auf die Titelseite von taz.de gemausert hat, stört mich wenig. Vor dem Hintergrund hiesiger Tarifverhandlungen sei dennoch die Lektüre der Essaysammlung "Balkan as Metaphor. Between Globalization an Fragmentation" empfohlen. Ein Zitat daraus: Die Medien haben "die Serben" als postmoderne Inkarnation des Vampirs konstruiert." Gute Nacht Westeuropa.

  • 06.05.2009 09:04 Uhr

    von SMT:

    Und da sind sie wieder, die "anarchistischen Zustände".
    Bitte, BITTE, hört wenigstens ihr auf dieses wort so falsch zu benutzen.

  • 06.05.2009 09:03 Uhr

    von hto:

    Die einen fressen nun schon ihre Finger, woraufhin die "anderen" sich wieder veranlaßt sehen den / ihren Finger in die Wunde der systematischen Symptomatik zu legen - die Nachricht wird vernommen, der stumpf- wie wahnsinnge Konsumautismus geht (taz - kommentarlos) weiter.

    Ein Kommentar ohne ... wäre in diesem Fall auch eine ...!?

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