• 29.12.2009

Senat und S-Bahn streiten um Wahrheit

Lügen haben kaputte Räder

Verkehrssenatorin sagt, S-Bahn-Krise dauert Jahre und beruft sich auf die Bahn. Die Bahn kontert ungewöhnlich hart: Das ist gelogen! Senatorin glaubt nun gar nichts mehrvon Kristina Pezzei Und Sebastian Heiser

  • 04.01.2010 14:33 Uhr

    von Jürgen:

    Weshalb kauft die S-Bahn nicht einfach weitere Züge, um die Notreserve aufzustocken? Weshalb werden nicht einfach die geschlossenen Werkstätten wieder geöffent und das dafür
    notwendige Personal eingestellt? Weshalb weigert sich die S-Bahn standhaft, endlich entprechend gegenzusteuern?

    Dass die S-Bahn nur mit mehr Personal und mehr Zügen ihren Betrieb ordentlich aufrechterhalten kann, sieht doch mittlerweile jeder Blinde mit Krückstock. Weshalb kommt diese Erkenntnis nicht bei den Verantwortlichen der S-Bahn, der DB und im Bundesverkehrsministerium an? Ist es den Aufsichtsräten der S-Bahn und DB, und dem verantwortlichen Bundesverkehrsminister einfach scheiß egal, was da passiert? Muss es erst Tote geben?

    Es ist doch offensichtlich, dass die betriebswirtschaftliche Rechnerei zwar zu einer exorbitanten Wirtschaftlichkeit des S-Bahnbetriebes geführt hat. Der eigentliche Auftrag der S-Bahn ist dabei aber völlig unter die Räder geraten.

    Weshalb wird von Seiten der Politik nicht klar gemacht, dass es so nicht geht? Bund und Land Berlin sind in den Aufsichtsräten der DB und der S-Bahn vertreten, aber nichts passiert. Schaukeln die Aufsichtsräten da nur ihre Eier durch die Gegend, oder was?

  • 29.12.2009 20:35 Uhr

    von tageslicht:

    Vielleicht habe ich nicht die nätige Fachkenntnis; aber wer schließt einen Vertrag ab, in dem es möglich ist, dass eine Partei nicht die festgelegten Leistungen erfüllt und der Vertrag dadurch nicht seine Gültigkeit verliert?

    Die Berliner S-Bahn sollte Berlin gehören, niemandem sonst. Und zwar jetzt, und nicht in 7 Jahren. Wer weiß, ob bis dahin nicht schon wieder die Schwarzen mit Hilfe der Grünen an der Macht sind. Es glaubt doch niemand ernsthaft, dass dann noch gegen die S Bahn vorgegangen wird.

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