Der Senat will das Tempelhofer Feld offenbar weit dichter bebauen als bislang bekannt. Anwohner starten Volksbegehren gegen alle Baupläne. von UWE RADA
@tageslicht Da Sie ja davon gesprochen haben: Bertelsmann hat einen neuen Wegweiser Kommune rausgebracht: Demnach steigt die Bevölkerung in Berlin von 2009 bis 2030 um 5,8%. Das wären dann knapp 200.000 (!) Einwohner mehr. Berlin hätte der Prognose nach dann 3,64 Millionen Einwohner.
Aber wie gesagt, aufgrund der hohen Mobilität innerhalb eines Landes (Deutschland) gibt es eine hohe Binnenmigration, daher lässt sich so etwas schwehr prognostizieren. Aber weil das BIP von Berlin schneller wächst -im Gegensatz zu dem was in alten Prognosen verwurschtelt wurde- steigt Berlin in der neuen Prognose stark an.
21.10.2011 13:07 Uhr
von Enzo Aduro:
@Hans lol. Eher einer der in Zusammenhängen denkt.
@tageslicht 1. Das Tut mir Leid das Sie meine Kommentare daneben finden. Vielleicht sehen Sie meine von Ihrer Meinung abweichendes Meinungsbild als Bereicherung. 2. Die Bertelsmann Stiftung lag bisher immer daneben. In einer Prognose von 2004 sagte Sie für 2010 ein Bevölkerungsrückgang auf 3.389.739 vorraus. In der Studie von 2009 (!) für 2010 einen leichten Bevölkerungssanstieg auf 3.419.068 vorraus. Tatsächlich stieg die Bevölkerung auf 3.460.725! 3. Das ist noch nicht einmal den Herren von Bertelsmann vorzuwerfen, da kleinteilige Bevölkerungsprognosen viel schwieriger sind, als großflächige. Denn in Großflächigen hebt sich ja die Binnenmigration auf. 4. Die Zahl der Haushalte und die der Bevölkerung sind NICHT identisch. Und die Zahl der Haushalte nimmt stärker zu als die der Bevölkerung. (Versingleung, Verwittwung) 5. Mit den steigenden Kosten des MIV (Motorisierter Individualverkehr) ist eher mit einem steigenden Druck auf urbane Gegenden**, insbesondere den Innenstädten, zu rechnen. Das Leben auf dem Land wird zunehmend unfinanzierbar, in abgeschwächter Form gilt das auch für die Stadtränder/Vorstädte.
6. Und wichtigster Grund: Ein höheres Angebot (an Wohnungen*) senkt das Preisniveau (Kaufpreis/Miete) sowohl in Szenarien das die Bevölkerung steigt oder Sie fällt.
*Erst einmal egal ob zur Miete, zum Wohneigentum, oder auf Vermietung auf Wohnungsbasis (Nicht jede so genannte Eigentumswohnung wird vom Eigentümer bewohnt, oft kaufen sich auch Leute eine Wohnung zur Vermietung weil Sie Angst vor Inflation haben)
**Bereits jetzt findet das gesamte Wachstum der Metropolregion Berlin innerhalb der Berliner Stadtgrenzen statt. Der "Speckgürtel" wächst nicht mehr, die Innenstadt Berlins dafür um so mehr.
Ich muss leider sagen, dass ich so gut wie jeden Kommentar von Ihnen, so auch diesen hier, schier unerträglich finde. Einer der Gründe, so auch in dem Fall, ist Ihre völlig fehlende Sachkompetenz. Nach Schätzungen der Bertelsmann-Stiftung steigt die Bevölkerungszahl von Berlin in den nächsten 15 Jahren (!!) um gerade mal 0,5 Prozent (!!!). Dieses ständige "Entweder wir bauen oder die Mieten gehen durch die Decke" ist schiere Panikmache und hat mit Realität nicht viel zu tun.
20.10.2011 15:03 Uhr
von Enzo Aduro:
@gurkenkönig Die Bevölkerung in Berlin steigt, die Zahl der Haushalte sowieso.
Ihre Rechnung -platte Kapitalismuskritik- geht nicht auf. Es muss gebaut werden, sonst gehen die Mieten durch die Decke. Und wenn nicht gebaut wird, dann müssen die Flächen her. Und diese Flächen sind da. Deshalb müssen wir das Schicksal Münchens nicht folgen. Aber wir müssen die Flächen zur Verfügung stellen! Berlin ist groß Genug für 4,5 Millionen Menschen, aber wenn man überall Wiese haben will, dann ist natürlich für niemanden Platz.
PS: Die heutigen Grenzen Berlins wurden 1922 mit der groß-Berlin Reform geschaffen. Schauen Sie mal bei Wiki nach, wieviele Einwohner Berlin damals hatte.
20.10.2011 14:36 Uhr
von Icke:
Vielen Leuten war das bereits vor Jahren klar... aber das sind ja nur ein paar Linke Spinner gewesen die nicht wissen was sie tun....
Der Bau von weiteren Luxusobjekten senkt die Mieten woanders in keinster Weise (auch wenn es durchaus richtig ist das Berlin derzeit Wohnraum braucht). Nur ein Verbot der weiteren Sanierung zu Luxuswohnungen und der gleichzeitige Bau von billigem Wohnraum sowie ein Privatisierungsverbot (bzw. Rückkauf) von Wohnungen im Eigentum der Stadt können dort etwas ändern....
aber egal wer sowas sagt ist ja nur ein Linker spinner und dem glaubt man erst 5 Jahre später wenn es zu spät ist....
20.10.2011 11:26 Uhr
von gurkenkönig:
Zitat:"Wir können nicht alles wollen: Große Parks und niedriege Mieten."
Können wir nicht? Ach ja, wir müssen ja Rücksicht darauf nehmen, daß die üblichen Verdächtigen auf unsere Kosten den fetten Reibach machen, stimmt ja...
Unbewirtschaftete Flächen sind ja auch nur Platzverschwendung. In Hamburg haben wir auch schon das Vergnügen von IBA und IGA-Gigantismus gegen die Anwohner. Die Position der Regierenden ist dabei auch irgendwie immer klar...
20.10.2011 09:15 Uhr
von Enzo Aduro:
Wenn man die Flächen innerhalb der runden Rollway freihällt dann ist das vertretbar. Wir können nicht alles wollen: Große Parks und niedriege Mieten.
20.10.2011 09:12 Uhr
von Enzo Aduro:
Wenn wir nirgendswo bauen werden die Mieten steigen. Und auch wenn dort teurere Wohnungen entstehen. Jede teure Wohnung verhindert das der Bewohner, bzw. ein zwischengeschalteter Marketingfritze, die Wohnung von DIR und DEINEM NACHNBAR und legt die zusammen!
20.10.2011 06:03 Uhr
von Hans:
War ja klar.
Aber ich bin vorerst gespannt und würde auch ein Volksbegehren unterstützen.
Aber in meinem Sinne von Gerechtigkeit (Vorsichtig: subjektiv und nicht demokratisch) würde ich Sie machen lassen, und alles was Sie über Ihre Beteuerungen hinaus bauen wird wieder eingerissen. Getreu nach dem Motto: "Ihr lügt, so schneide ich Euch die Zunge mit dem Flammenschwert ab"
19.10.2011 21:00 Uhr
von DreiFragezeichen:
Was ist denn das für ein Artikel? War der Verfasser jemals auf dem Tempelhofer Feld? Oder schreibt der hier sinnlos irgendwelche irgendwo aufgeschnappten Versatzstücke aus diversen Themen einfach mal so zusammen? Und mal ein kleiner Tipp: Bürgerinitiativen gegen "alle Bauprojekte" sind ja besonders toll und geistreich. Ich bin auch gegen "alle Banken", finde "alle Konzerne" doof, glaube, dass "nur und ausschließlich" die ökologische Revolution die Welr retten kann - was soll das für eine lächerliche Bürgerinitiative sein? Wenn jemand einen Weg findet, Weltfrieden zu erreichen, sind auch da mindestens 5 % gegen - wo ist also das Argument.
Ein dummer Artikel von einem Menschen, der wahrscheinlich gemütlich im ekligen Freiburg-Vauban seinen ps-starken Hybrid-Lexus vor dem 500.00 EUR-Öko-Haus parkt und noch nie in Berlin war.
Leserkommentare
26.10.2011 11:10 Uhr
von Enzo Aduro:
@tageslicht
Da Sie ja davon gesprochen haben: Bertelsmann hat einen neuen Wegweiser Kommune rausgebracht: Demnach steigt die Bevölkerung in Berlin von 2009 bis 2030 um 5,8%. Das wären dann knapp 200.000 (!) Einwohner mehr. Berlin hätte der Prognose nach dann 3,64 Millionen Einwohner.
Aber wie gesagt, aufgrund der hohen Mobilität innerhalb eines Landes (Deutschland) gibt es eine hohe Binnenmigration, daher lässt sich so etwas schwehr prognostizieren. Aber weil das BIP von Berlin schneller wächst -im Gegensatz zu dem was in alten Prognosen verwurschtelt wurde- steigt Berlin in der neuen Prognose stark an.
21.10.2011 13:07 Uhr
von Enzo Aduro:
@Hans
lol. Eher einer der in Zusammenhängen denkt.
@tageslicht
1. Das Tut mir Leid das Sie meine Kommentare daneben finden. Vielleicht sehen Sie meine von Ihrer Meinung abweichendes Meinungsbild als Bereicherung.
2. Die Bertelsmann Stiftung lag bisher immer daneben. In einer Prognose von 2004 sagte Sie für 2010 ein Bevölkerungsrückgang auf 3.389.739 vorraus. In der Studie von 2009 (!) für 2010 einen leichten Bevölkerungssanstieg auf 3.419.068 vorraus. Tatsächlich stieg die Bevölkerung auf 3.460.725!
3. Das ist noch nicht einmal den Herren von Bertelsmann vorzuwerfen, da kleinteilige Bevölkerungsprognosen viel schwieriger sind, als großflächige. Denn in Großflächigen hebt sich ja die Binnenmigration auf.
4. Die Zahl der Haushalte und die der Bevölkerung sind NICHT identisch. Und die Zahl der Haushalte nimmt stärker zu als die der Bevölkerung. (Versingleung, Verwittwung)
5. Mit den steigenden Kosten des MIV (Motorisierter Individualverkehr) ist eher mit einem steigenden Druck auf urbane Gegenden**, insbesondere den Innenstädten, zu rechnen. Das Leben auf dem Land wird zunehmend unfinanzierbar, in abgeschwächter Form gilt das auch für die Stadtränder/Vorstädte.
6. Und wichtigster Grund: Ein höheres Angebot (an Wohnungen*) senkt das Preisniveau (Kaufpreis/Miete) sowohl in Szenarien das die Bevölkerung steigt oder Sie fällt.
*Erst einmal egal ob zur Miete, zum Wohneigentum, oder auf Vermietung auf Wohnungsbasis (Nicht jede so genannte Eigentumswohnung wird vom Eigentümer bewohnt, oft kaufen sich auch Leute eine Wohnung zur Vermietung weil Sie Angst vor Inflation haben)
**Bereits jetzt findet das gesamte Wachstum der Metropolregion Berlin innerhalb der Berliner Stadtgrenzen statt. Der "Speckgürtel" wächst nicht mehr, die Innenstadt Berlins dafür um so mehr.
20.10.2011 20:13 Uhr
von Hans:
@Enzo Aduro
Troll, Wyrm, Korrumpierter, Opportunist, SPD-Funktionär, Lobbyist!
Füttern verboten!
20.10.2011 19:20 Uhr
von tageslicht:
@EnzoAduro:
Ich muss leider sagen, dass ich so gut wie jeden Kommentar von Ihnen, so auch diesen hier, schier unerträglich finde. Einer der Gründe, so auch in dem Fall, ist Ihre völlig fehlende Sachkompetenz. Nach Schätzungen der Bertelsmann-Stiftung steigt die Bevölkerungszahl von Berlin in den nächsten 15 Jahren (!!) um gerade mal 0,5 Prozent (!!!). Dieses ständige "Entweder wir bauen oder die Mieten gehen durch die Decke" ist schiere Panikmache und hat mit Realität nicht viel zu tun.
20.10.2011 15:03 Uhr
von Enzo Aduro:
@gurkenkönig
Die Bevölkerung in Berlin steigt, die Zahl der Haushalte sowieso.
Ihre Rechnung -platte Kapitalismuskritik- geht nicht auf. Es muss gebaut werden, sonst gehen die Mieten durch die Decke. Und wenn nicht gebaut wird, dann müssen die Flächen her. Und diese Flächen sind da. Deshalb müssen wir das Schicksal Münchens nicht folgen. Aber wir müssen die Flächen zur Verfügung stellen! Berlin ist groß Genug für 4,5 Millionen Menschen, aber wenn man überall Wiese haben will, dann ist natürlich für niemanden Platz.
PS: Die heutigen Grenzen Berlins wurden 1922 mit der groß-Berlin Reform geschaffen. Schauen Sie mal bei Wiki nach, wieviele Einwohner Berlin damals hatte.
20.10.2011 14:36 Uhr
von Icke:
Vielen Leuten war das bereits vor Jahren klar... aber das sind ja nur ein paar Linke Spinner gewesen die nicht wissen was sie tun....
Der Bau von weiteren Luxusobjekten senkt die Mieten woanders in keinster Weise (auch wenn es durchaus richtig ist das Berlin derzeit Wohnraum braucht). Nur ein Verbot der weiteren Sanierung zu Luxuswohnungen und der gleichzeitige Bau von billigem Wohnraum sowie ein Privatisierungsverbot (bzw. Rückkauf) von Wohnungen im Eigentum der Stadt können dort etwas ändern....
aber egal wer sowas sagt ist ja nur ein Linker spinner und dem glaubt man erst 5 Jahre später wenn es zu spät ist....
20.10.2011 11:26 Uhr
von gurkenkönig:
Zitat:"Wir können nicht alles wollen: Große Parks und niedriege Mieten."
Können wir nicht? Ach ja, wir müssen ja Rücksicht darauf nehmen, daß die üblichen Verdächtigen auf unsere Kosten den fetten Reibach machen, stimmt ja...
Unbewirtschaftete Flächen sind ja auch nur Platzverschwendung. In Hamburg haben wir auch schon das Vergnügen von IBA und IGA-Gigantismus gegen die Anwohner. Die Position der Regierenden ist dabei auch irgendwie immer klar...
20.10.2011 09:15 Uhr
von Enzo Aduro:
Wenn man die Flächen innerhalb der runden Rollway freihällt dann ist das vertretbar. Wir können nicht alles wollen: Große Parks und niedriege Mieten.
20.10.2011 09:12 Uhr
von Enzo Aduro:
Wenn wir nirgendswo bauen werden die Mieten steigen. Und auch wenn dort teurere Wohnungen entstehen. Jede teure Wohnung verhindert das der Bewohner, bzw. ein zwischengeschalteter Marketingfritze, die Wohnung von DIR und DEINEM NACHNBAR und legt die zusammen!
20.10.2011 06:03 Uhr
von Hans:
War ja klar.
Aber ich bin vorerst gespannt und würde auch ein Volksbegehren unterstützen.
Aber in meinem Sinne von Gerechtigkeit (Vorsichtig: subjektiv und nicht demokratisch) würde ich Sie machen lassen, und alles was Sie über Ihre Beteuerungen hinaus bauen wird wieder eingerissen. Getreu nach dem Motto: "Ihr lügt, so schneide ich Euch die Zunge mit dem Flammenschwert ab"
19.10.2011 21:00 Uhr
von DreiFragezeichen:
Was ist denn das für ein Artikel? War der Verfasser jemals auf dem Tempelhofer Feld? Oder schreibt der hier sinnlos irgendwelche irgendwo aufgeschnappten Versatzstücke aus diversen Themen einfach mal so zusammen? Und mal ein kleiner Tipp: Bürgerinitiativen gegen "alle Bauprojekte" sind ja besonders toll und geistreich. Ich bin auch gegen "alle Banken", finde "alle Konzerne" doof, glaube, dass "nur und ausschließlich" die ökologische Revolution die Welr retten kann - was soll das für eine lächerliche Bürgerinitiative sein? Wenn jemand einen Weg findet, Weltfrieden zu erreichen, sind auch da mindestens 5 % gegen - wo ist also das Argument.
Ein dummer Artikel von einem Menschen, der wahrscheinlich gemütlich im ekligen Freiburg-Vauban seinen ps-starken Hybrid-Lexus vor dem 500.00 EUR-Öko-Haus parkt und noch nie in Berlin war.