Im Zuge der Schwalbach-Affäre an der Berliner Humboldt Uni fordern Politiker klare Spielregeln. Wirtschaft und Wissenschaft müssten entflochten werden. von M. Kaul / S. Heiser

Ein Professor von der Humboldt-Universität will für 135.000 Euro eine Pro-Atom-Studie schreiben. Die Universität verspricht den Fall zu prüfen – seitdem mauert sie. von S. Heiser & M. Kaul

Die Uni Köln hält einen Vertrag mit Bayer unter Verschluss. Hochschulen müssen nicht auch nicht alles preisgeben, sagt der Rechtsprofessor Friedrich Schoch.

Bei der Aufklärung der Affäre um ein Gefälligkeitsgutachten für die Atomlobby lässt sich die Humboldt-Uni Zeit. Kritiker vermuten als Grund den Exzellenzwettbewerb. von Martin Kaul

Nebentätigkeiten von Professoren werden in Deutschland kaum überwacht. Die Wissenschaft setzt auf Selbstkontrolle - doch die kommt selten vor. von M. Kaul & T. Reuter

Die Papiere der Atomlobby verraten viele Stories. Eine ist die eines Professors, an den für eine Studie 135.000 Euro fließen sollten - über das Konto der Frau. von M. Kaul & S. Heiser

Die Universität Tübingen forscht im Auftrag der Bundeswehr. Das aber widerspricht der Zivilklausel, sagen Kritiker. Die Hochschule verteidigt sich nun. von Anna Lehmann

Die Leuphana-Uni in Lüneburg bekommt ein neues Hauptgebäude. Bei der Ausschreibung soll nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein. Doch die Landesregierung will davon nichts wissen. von Christian Jakob

Die Universität Tübingen forscht im Auftrag der Bundeswehr. Obwohl in einer Zivilklausel steht, dass das nicht geht. Die Hochschule ist kein Einzelfall. von Anna Lehmann

Auftragsforschung an Unis wird mit subtilen Mitteln vom Geldgeber beeinflusst, stellt der Politologe Thomas Kliche fest. Er fordert mehr Kontrolle.

Daniel Libeskind entwirft für die Lüneburger Uni das Audimax. Der Rechnungshof rügt die Verbindung zwischen Architekt, Uni-Leitung und Baufirma. von C. Jakob & A. Lehmann

Der Universität Lüneburg werden Wettbewerbsverstöße vorgeworfen. Kein Wunder, wenn eine Uni wie ein privates Unternehmen geführt wird. von Christian Jakob
Wirklich unabhängig wird eine gesponserte Wissenschaft allen Bekenntnissen zum Trotz wohl nie sein. Die Geheimniskrämerei der Uni Köln lässt Schlimmes vermuten. von Bernd Kramer
Die Uni Köln hält einen Vertrag mit dem Pharmakonzern unter Verschluss. Dem Landesdatenschutzbeauftragten passt das nicht. Jetzt landet der Fall vor Gericht. von Bernd Kramer

Die teilweise Veröffentlichung von Verträgen mit Unternehmen ist rechtens, besagt ein Gutachten des Bundestages. Es bestünde ein öffentliches Interesse an den Kooperationen. von A. Budweg & A. Lehmann

Nach dem Wirbel um Sponsoring der Deutschen Bank an Berliner Unis soll nun ein Kodex helfen. Der Tenor: Stiftungsprofessur ja, Einflussnahme nein. von Martin Kaul

Ein Konzern stiftet eine Professur. Dann verlangt er, dass die Bremer Universität ihre 25 Jahre alte Klausel zum Verzicht auf Rüstungsforschung aufgibt. von Christian Jakob

Fast 5 Millionen Euro hat die Bundeswehr 2010 an Universitäten für Auftragsarbeiten vergeben. Geld floss auch, wenn die militärische Forschung eigentlich ausgeschlossen war. von Anna Lehmann

Der Präsident der Technischen Uni Berlin verteidigt die Knebelverträge mit der Deutschen Bank. Die Abmachung über eine Forschungskontrolle durch die Bank sei gängiger Standard.

Der Wissenschaftssoziologe Richard Münch ist gegen eine enge Zusammenarbeit von Universitäten und Unternehmen. Die akademische Freiheit müsse gewahrt bleiben. von Anna Lehmann

Die Zahl der Stiftungsprofessuren steigt. Dabei sichern sich Unternehmen bisweilen weitgehende Mitspracherechte zu. Die taz will weiter aufklären und setzt auf Ihre Hinweise und Dokumente.

Der Deutsche Stifterverband fordert von Firmen eine Veröffentlichungspflicht beim Sponsoring. Geheime Verträge mit Universitäten soll es nicht mehr geben. von Martin Kaul

Die Humboldt-Uni distanziert sich vom Sponsorenvertrag mit der Deutschen Bank. Ihr Präsident will, dass die Unabhängigkeit der Wissenschaft klarer artikuliert wird. von Martin Kaul

Die Privatwirtschaft soll Verantwortung an den Unis übernehmen, fordert die Bundesregierung. Wie weit die inzwischen reicht, zeigt ein bislang geheimer Vertrag. von Martin Kaul

Der Kooperationsvertrag der Deutschen Bank mit zwei Berliner Universitäten geht zu weit. Die Wirtschaft darf nicht die Kontrolle über Institute der Wissenschaft erhalten. von Martin Kaul
Kita-Ausbau, Betreuungsgeld, Flexi-Quote - nix klappt bei der Familienministerin. Keine Schnute ziehen, Frau Schröder. taz.de hat Vorschläge für andere Aktivitäten.

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Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.


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