Spiritualität, Selbstorganisation und Erlösung: Das Projekt "Urban Prayers" widmet sich religiösen Bewegungen in den Städten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. von Ulrich Gutmair

Ohne eurozentrischen Blick: "the Urban Cultures of Global Prayers" in der Berliner NGBK zeigt künstlerische Arbeiten über neue religiöse Bewegungen in den Städten der Welt. von Carla Baum

Das Elendsviertel Rocinha gilt als größtes in Rio de Janeiro. 30 Jahre stand es unter Kontrolle von Drogenkartellen - nun rückten 3.000 Polizisten und Soldaten ein. von Jürgen Vogt

Boomender Tourismus, niedrige Preise – für Italiener ist der Kauf einer Immobilie in Berlin eine attraktive Geldanlage. Agenturen nehmen jede Menge Extragebühren. von Riccardo Valsecchi

Der Soziologe Hartmut Häußermann war Fürsprecher der sozialen Stadt. Bis zuletzt wohnte der Vordenker des Quartiersmanagements im Berliner Prenzlauer Berg. von Kristina Pezzei

Jahrzehntelang konnten die Einwohner Madrids vergessen, dass sie an einem Fluss leben – jetzt erneuert ein kilometerlanger Uferpark die Stadtlandschaft. von Klaus Englert

Nach den Krawallen wird sich die Spaltung britischer Städte noch verstärken, so die Autorin Anna Minton. Den Ausbruch der Gewalt hält sie auch für ein spätes Resultat der Politik von New Labour.

Mietpreissteigerungen und "Gentrifizierung" sind in Berlin heiße Wahlkampfthemen. An einer "Mietenstopp"-Demo durch Kreuzberg und Neukölln beteiligten sich am Samstag Tausende Menschen.

Durchs Niemandsland stiefeln, Geschichten hören, Stadtplanern begegnen, Bauschilder lesen: der Kongress Ecocity und ein theatraler Stadtspaziergang in Montreal. von Katrin Bettina Müller
Am 18. September wird in Berlin gewählt. Um fast 8 Prozent sind die Mieten binnen zwei Jahren gestiegen. Dennoch spielt das Thema im Wahlkampf keine große Rolle. von Uwe Rada

Ein paar abgefackelte Autos können die Lebensqualität Berlins nicht mindern. Der Tod bunten Lebens sind vielmehr hohe Mieten. Die Politik verschließt sich dieser Binsenweisheit. von Ines Kappert
In Berlin fordern grüne Lokalpolitiker dazu auf, Luxussanierungen zu melden. Der Mietenanstieg soll so verhindert werden. Die FDP wertet das als "Denunzierungsaufruf". von Alexander Budweg

Die Finanzkrise hat nun auch die deutschen Großstädte erreicht – und zwar in Form von rasant steigenden Immobilienpreisen. Vor allem Berlin ist betroffen. von Torsten Landsberg & Felix Lee

Die britische Regierung reagiert hilflos auf die Gewalt in London, die mit Sozialprotest nichts zu tun hat. Die lokale Zivilgesellschaft reagiert erfindungsreicher. von Dominic Johnson
Die britische Metropole ist zwar nicht sozial und geografisch segregiert, Arme und Reiche leben nebeneinander. Aber es sind Parallelgesellschaften entstanden. von Dominic Johnson

Seine Siedlungen gehören zu den wichtigsten Zeugnissen der frühen Moderne in Deutschland. Das Deutsche Architekturmuseum würdigt Ernst May in einer Ausstellung. von Klaus Englert

In den Hochhaussiedlungen von Spandau landen immer mehr Menschen, die sich die Innenstadt nicht mehr leisten können. Darunter leidet der Bezirkshaushalt. von Susanne Gannott

Soldaten im Stadtrat, im Fitnessstudio, am Strand. Kein anderer deutscher Ort hängt so sehr an der Marine wie Wilhelmshaven. Jetzt sorgt sich der Bürgermeister. von Felix Zimmermann

Arno Brandlhuber ist Architekt, Stadtplaner und extrem unzufrieden mit der Immobilienpolitik des Senats. Für den Wahlkampf hat er eigene Plakate entworfen. Ohne Botschaft - um auf die fehlenden Inhalte der Parteien hinzuweisen

Immer müssen angeblich wichtige Berliner Orte Hotelneubauten weichen. von Gereon Asmuth
TU-Studenten entwerfen Zukunftsvisionen für das Kunsthaus und berücksichtigen dabei die Künstler. Die Realisierung ist dennoch unwahrscheinlich. von Konrad Litschko

Die Ausgaben des Landes will Finanzsenator Ulrich Nußbaum begrenzen. Die Berliner aber sollen sich darauf einstellen, dass das Leben in der Hauptstadt teurer wird.

Es begann mit dem Kampf gegen zu hohe Mieten. Inzwischen ist daraus eine Bewegung mit breiter Themenpalette und Protestcamps in fast allen Städten geworden. von Susanne Knaul

Werden die Bewohner eines Quartiers nicht in die Stadtplanung einbezogen, kann es zu fatalen Entwicklungen kommen. Das sollte die Politik beim Thema "Brammer-Fläche" im Hinterkopf haben. von Kai Von Appen
Rund 2.000 ziehen feiernd durch Kreuzberg und Friedrichshain. Sie erinnern an den Bürgerentscheid von vor drei Jahren von Weixin Zha

Schon die Pariser Boulevards des 19. Jahrhunderts dienten der Beschleunigung von Menschen- und Warenströmen. Heute sind es die Shopping-Malls von Berlin bis Dubai. von Max Rousseau

Mit einer Freiraum-Show geißeln Kritiker der Gentrifizierung den Leerstand. Am Wochenende steht das Finale der potenziellen Hausbesetzer an. von Martin Kaul

Erstmals gibt es Zahlen, die belegen, dass Hartz-IV-Empfänger in die Randbezirke verdrängt werden. SPD und Grüne fordern unterschiedliche Mietzuschüsse je nach Bezirk. von Manuela Heim

Im europäischen Vergleich schneiden Metropolen in Deutschland beim Klima- und Umweltschutz gut ab. Umweltbewusstsein und Vorschriften heißen die Gründe. von Richard Rother

Riesige Supermärkte statt Tante Emma um die Ecke: Was in New York bisher undenkbar war, möchten Wal-Mart und Aldi wahr machen - und damit das Stadtbild verändern. von Rieke Havertz

Nicht nur in Deutschland, weltweit lebt die Mehrheit der Bevölkerung heute in Städten. In ihnen verdichten sich global zu beobachtende Entwicklungen wie die immer stärker werdende Kluft zwischen Reich und Arm, die Krisenhaftigkeit der Ökonomie oder die zunehmende Umweltzerstörung. Städte gelten aber auch nach wie vor als Orte der Liberalität, Toleranz und kulturellen Vielfalt. Sie waren und sind Schauplätze politischerEmanzipation und Labore gesellschaftlichen Wandels.
Seit geraumer Zeit fordern Quartiersgruppen, Graswurzelbewegungen und lokalpolitische Bündnisse das Recht auf Stadt – ob in Hamburg, Istanbul, L.A. oder Rio. Konkret wird der Slogan als Label an Kämpfe gegen den Abriss informeller Siedlungen, gegen Mieterhöhungen, gegen Privatisierungen kommunaler Einrichtungen oder für mehr Transparenz der öffentlichen Finanzen geheftet. Dahinter schimmert die Utopie von anderen als den derzeit gängigen Mustern urbaner Entwicklung auf.
Gentrifizierung in Berlin-Neukölln, der Bau der Hafencity Hamburg, der Verkauf städtischer Wohnungen in Dresden: taz-Artikel zu diesen Themen werden im Schwerpunkt Stadt gebündelt. Im Blick ist aber natürlich auch die internationale Perspektive: Die taz-KorrespondentInnen schreiben über Slumbeseitigungen in Nairobi oder Mietervertreibungen in New York. Die Berichterstattung sowohl über Widerstände gegen die Zumutungen städtischer Politik als auch über alternative Strategien wie Hausbesetzungen, Wohngenossenschaften, Community Garden und Bürgerhaushalte will die Diskussion darüber anregen, wie städtisches Leben jetzt und zukünftig aussehen sollte.
Kita-Ausbau, Betreuungsgeld, Flexi-Quote - nix klappt bei der Familienministerin. Keine Schnute ziehen, Frau Schröder. taz.de hat Vorschläge für andere Aktivitäten.

Echte Stars, begeisterte Fans, prima Shopping-Tipps - wir freuen uns auf die Fußball-Europameisterschaft.

Starre Rituale, öde Debatten, ein Haus der Langeweile? Nicht in der Ukraine! Hier werden Parlamentsdebatten noch mit Leidenschaft, Herzblut und handfesten Argumenten geführt!

Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.


Das neue Umweltmagazin der taz
ZEO2 ist ein politisches Umweltmagazin. Mit fundiertem Journalismus klären wir auf und befeuern die Debatte durch eine klare Haltung. ZEO2 gibt es im Abo, am Kiosk und eKiosk.