Wie stark darf man die Verbote der Blockupy-Proteste verurteilen? Die Grünen sind sich nicht wirklich einig. Sie regieren in Frankfurt in einem Bündnis mit der CDU. von Timo Reuter

Die Bewohner des Occupy-Camps wollen vor der Europäischen Zentralbank bleiben. Einen Kompromiss zwischen der Stadt Frankfurt und den eigenen Unterhändlern lehnten sie ab.

Von Heiligendamm in die Metropole: Die „Blockupy“-Inszenierung ist mehr als ein Protestmoment. Die Stadt Frankfurt übersieht das und sorgt so für Konfliktpotential. von Martin Kaul

Gegen den Sparkurs der spanischen Regierung sind die „Empörten“ wieder auf die Straße gegangen. Die Polizei räumte teilweise die Plätze. Doch die Bewegung macht weiter. von Reiner Wandler

Seit Monaten harren sie aus: Die friedlichen Occupy-Aktivisten im Frankfurter Bankenviertel. Jetzt sollen sie ihre Zelte räumen. Das kann zu Eskalationen führen. von Martin Kaul

Nicht ganz so bunt, dafür richtig antikapitalistisch: Am Wochenende will die radikale Linke in Frankfurt an die Krisenproteste von Occupy anknüpfen. von Anne Koark

AktivistInnen aus Europa planen auf einer Konferenz gemeinsame Blockaden. Außerdem geht es um eine Großdemonstration gegen die derzeitige Krisenpolitik. von Timo Reuter

Die Occupy-Protestler vor der St-Pauls-Kathedrale in London müssen die Zelte abbrechen. Nun verlagern sie ihre Aktivitäten in andere Stadtteile. Auch ohne Zelte. von Johannes Himmelreich

Die US-amerikanische Polizei bemüht sich, die Camps der Occupy-Bewegung zu entfernen. Die Bewegung hat ihre Aktionen längst diversifiziert. von Dorothea Hahn

Nach fast drei Monaten löste die Polizei das Occupy-Zeltlager in der Nähe des Weißen Hauses in Washington auf. Acht Aktivisten wurden in einem der letzten Lager der Bewegung verhaftet.

Nach Auseinandersetzungen mit der Polizei und dem Einbruch ins Rathaus der Stadt sind in Oakland Occupy-Anhänger verhaftet worden. Sie hatten auch gedroht, den Flughafen zu besetzen.

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos wird man die vierte Phase der globalisierungskritischen Bewegung beobachten können. Bei Occupy wird sich der Prozess wiederholen. von Hannes Koch

Ein Jahr nach dem Beginn der tunesischen Jasminrevolution gehen in Deutschland einige tausend Menschen auf die Straße. Eine Strategiedebatte soll folgen. von M. Kaul / K. Litschko

Die evangelische Kirche zeigt sich im Umgang mit der Occupy-Bewegung zurückhaltend. Das hat Gründe: Die Kirchen haben ordentlich mitgezockt. von Stephan Kosch

Die Antikapitalisten protestieren auch im amerikanischen Elitetempel. Eine ihrer Forderungen: Jeder Mensch soll das Recht auf eine höhere Bildung haben. von Margret Karsch

Endlich schneit und schüttet es. Erst das kalte Wetter bringt die Substanz der Occupy-Bewegung an den Tag. Wer mehr Revolte will, braucht auch mehr Frost. von Martin Kaul

Madrid, New York und Frankfurt sollen die globalen Krisenzentren sein. Doch auch in der nordhessischen Provinz treffen die Bürger auf den Kapitalismus. von Martin Kaul

Bisher wird das Protest-Camp nahe des Weißen Hauses geduldet. Am Sonntag zerstörte die Polizei eine Schutzhütte. Angeblich, weil sie gegen das Verbot einer festen Bebauung verstoßen hatte.

Mehr als 250 Menschen werden bei der Räumung von Occupy-Camps festgenommen. Die US-Behörden bemühen sich, allzu abschreckende Bilder zu vermeiden. von Dorothea Hahn

Die Occopy-Bewegung in Berlin verzettelt sich. Zwar wurde mal wieder kurzfristig ein Haus besetzt. Doch es fehlt den Akteuren an Rückhalt. von Konrad Litschko
Aktivisten besetzen erfolglos Gebäude am Alexanderplatz. Im Camp auf dem Bundespressestrand herrscht angespannte Stimmung. Kritik an hohem Stromverbrauch. von Karen Grass

Die Occupy-Aktivisten legen ihre Empfehlung zur Haushaltskürzung vor. Militärausgaben sollen um 80 Prozent gekappt, die Steuern für Reiche kräftig angehoben werden. von Dorothea Hahn

Mit Sitzblockaden in mehreren US-Städten hat die Occupy-Bewegung am Donnerstag demonstriert. Mehrere hundert Demonstranten wurden festgenommen. von Dorothea Hahn

Zum vierten Jahr in Folge beginnen Bildungsstreiks an Bildungseinrichtungen. Das große Ziel: Sie wollen so bekannt werden wie die Occupy-Proteste. von Timo Reuter

Die Aufmerksamkeit für die Occupy-Bewegung schwindet langsam weltweit, Polizisten bereiten sich auf die Räumung der Besetzer vor. Ein vielleicht letzter Besuch. von Steffen Grimberg

Nach der Räumung sind Hunderte Anti-Wall-Street-Protestler wieder im New Yorker Zuccotti Park. Allerdings ohne Zelte. Campen hat ein New Yorker Gericht in dem Park verboten.

Erst gab's Flugblätter, dann kam die Polizei: Die US-Behörden haben von der Occupy-Bewegung besetze Plätze geräumt. Die plant nun eine "friedlich-direkte Aktion". von Dorothea Hahn

Aktivisten erheben schwere Vorwürfe gegen die Polizei: Die habe ihre Versammlung vor dem Brandenburger Tor mit übertriebener Gewalt aufgelöst. von Karen Grass

In Frankfurt und Berlin demonstrierten 18.000 Menschen gegen die Vormacht der Finanzmärkte. Sie forderten Steuern auf Finanztransaktionen und Vermögen. von K.-P. Klingelschmitt & M. Kess

8.000 Menschen bilden am Samstag eine Kette um Reichstag und Parlamentsgebäude. Alt und Jung, Bürgerlich bis Links vereint sich in Kritik am Finanzsystem. Polizei beschlagnahmt Zelte. von Marlen Kess

Im Juli 2011 schlug die Redaktion der kanadischen antikonsumeristischen Adbusters-Zeitschrift vor, angesichts der wachsenden Schere zwischen Arm und Reich die Wall Street zu besetzen. Als Protestbeginn schlugen sie den 17. September, den Verfassungstag der USA vor. Die Idee wurde von vielen Aktivisten aufgegriffen und am 17. September wurde die Wall Street tatsächlich besetzt. So begann die Protestbewegung "Occupy Wall Street", die inzwischen zahlreiche Länder erfasst hat.
Doch die Wurzeln der Occupy-Bewegung sind vielfältiger. Zu Beginn des Jahres 2011 wurde die Weltöffentlichkeit von mehreren demokratischen Proteste in arabischen und nordafrikanischen Ländern überrascht. Im Sommer begannen in krisengebeutelten europäischen Ländern Proteste gegen Einsparungen durch die Regierungen. Der Tenor: Banken bekommen in der Krise Milliardensummen zugesprochen während Renten und Sozialausgaben gekürzt werden.
Schon im Mai gab es von den spanischen Protestierenden den Aufruf für einen weltweiten Protest am 15. Oktober. Und so kam es. An diesem Tag gingen Menschen in fast 1.000 Städten in zahlreichen Ländern und Kontinenten auf die Straße.
Die Forderungen und Ziele der Bewegungen sind vielfältig, häufig geben sie auch vor, keine eindeutigen Ziele zu haben: Es geht um Partizipation, um Diskussion, um Gemeinsamkeit, um ein Unbehagen mit der Welt. Das Unbehagen wird durch den weltweit verbreiteten Slogan „We are the 99 percent“ ausgedrückt, dass trotz Demokratie und Freiheit eine kleine Anzahl von Menschen den Großteil der ökonomischen Produktionsmittel und der politischen Macht besitzen.
Hier finden Sie Berichte, Reportagen und Kommentare zur globalen Protestbewegung. Unser Reporter Jannis Hagmann bloggt aus Frankfurt am Main über die dortigen Proteste.
Kita-Ausbau, Betreuungsgeld, Flexi-Quote - nix klappt bei der Familienministerin. Keine Schnute ziehen, Frau Schröder. taz.de hat Vorschläge für andere Aktivitäten.

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Starre Rituale, öde Debatten, ein Haus der Langeweile? Nicht in der Ukraine! Hier werden Parlamentsdebatten noch mit Leidenschaft, Herzblut und handfesten Argumenten geführt!

Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.


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