Schwere Auswirkung der Finanzkrise
US-Notenbank druckt mehr Geld
Mit drastischen Schritten versucht die US-Notenbank die Wirtschaft zu beleben. Sie kauft Staatsanleihen auf, damit Bürger in Unternehmen investieren. Und bezahlt mit frischem Geld.von Nicola Liebert
Leserkommentare
20.03.2009 16:52 Uhr
von Torsten Steinberg:
Ein Finanzexperte, der namentlich nicht genannt werden will, begründet das Engagement der Fed: "Die ersten Kredite platzen wirklich, und die anfangs eher abstrakte Finanzkrise ist in der Realwirtschaft angekommen." Wenn es also jetzt erst so weit ist, fragt man sich doch gleich, wofür der Staat, der große Anti-Robin-Hood, bisher die Armen beraubt und offenherzig die Reichen beschenkt hat!
Oder soll man sich eher fragen, warum es Nicola Liebert nicht gelungen ist oder sie es nicht für wert befunden hat, einen wahren Experten zu befragen, der genügend Grips hat um Aussagen zu treffen, für die mit seinem Namen einzustehen, er sich traut? Ihren Experten stelle ich mir als weichgesichtigen, schmalzbelockten Jüngling vor mit reichlich Halbwissen, das aus Finanzratgebern von Grabbeltischen herausgeklaubt wurde und aufgeschnappt in 2-3 überwiegend verschlafenen Semestern Wirtschaftswissenschaft. Solche Zitate jedenfalls sind dem an sich nicht schlechten Artikel von Nicola Liebert und der taz insgesamt eher abträglich; und von dem unglücklichen Bemühen, auf diese Weise einen heißen Draht zu Entscheidungszentren der Wirtschaftswelt vorzutäuschen, solltet Ihr unbedingt Abstand nehmen.