Die schwedische Atomaufsicht stellt das Vattenfall-Kraftwerk Ringhals unter besondere Kontrolle. Grund ist die mangelhafte Sicherheitskultur des Betreibers.von Reinhard Wolff
Atomkraftwerke sind eine tickende Zeitbombe. Dass dem Betreiber nicht direkt die Betriebserlaubnis entzogen wurde zeigt nur, wie groß der Einfluss vieler großer Konzerne auf die Politik ist. Es gibt noch immer Stimmen, die behaupten, Atomkraft sei eine saubere Art der Energiegewinnung. Klar, die Masse des Abfalls im Verhältnis zur erhaltenen Energiemenge ist klein (verglichen zum Beispiel mit Kohlekraftwerken) - aber dafür strahlt er noch beinahe 1 Million Jahre! Und wir wissen nicht wohin damit. Und wir werden es auch nicht wissen, denn ein sicheres Endlager gibt es nicht. Ein weiteres Argument der Befürworter ist, dass Atomenergie angeblich günstig sei! Sicher - für die Betreiber. Denn der Staat, also der Bürger, bezahlt sowohl die "Entsorgung" und deren Folgekosten als auch einen großen Teil der Endlagerforschung. Der Fall Asse hat das sehr deutlich gezeigt. Von den "Kosten" im Fall eines Super-GAU ganz zu schweigen - wenn man alles nur in Geldwerten betrachten möchte.
Energieerzeugung aus Atomkraft ist sowohl zu gefährlich als auch zu teuer. Deshalb müssen wir schnellstmöglich und weltweit aus dieser Art der Energieerzeugung aussteigen. Es gibt genügend Alternativen.
08.07.2009 23:58 Uhr
von Klaus Keller:
Selbstkontrolle: Die Schweden kontrolliern sich selbst. Vattenfall ist zun 100% Staatsunternehmen wenn ich mich nicht irre. Ich würde es mit alkoholkontrollen versuchen, man könnte glauben die sind alle besoffen. Prost
oder macht IKEA die Qualitätssicherung?
Wären wir Israel und Schweden der Iran wärs ein Fall für die Luftwaffe.
klaus keller hanau
08.07.2009 16:04 Uhr
von GonZoo:
An die Leine? Wenn man sich das Register der Verfehlungen ansieht ist wohl eher der Strick gefragt.
Leserkommentare
09.07.2009 04:16 Uhr
von Birdi:
Atomkraftwerke sind eine tickende Zeitbombe. Dass dem Betreiber nicht direkt die Betriebserlaubnis entzogen wurde zeigt nur, wie groß der Einfluss vieler großer Konzerne auf die Politik ist. Es gibt noch immer Stimmen, die behaupten, Atomkraft sei eine saubere Art der Energiegewinnung. Klar, die Masse des Abfalls im Verhältnis zur erhaltenen Energiemenge ist klein (verglichen zum Beispiel mit Kohlekraftwerken) - aber dafür strahlt er noch beinahe 1 Million Jahre! Und wir wissen nicht wohin damit. Und wir werden es auch nicht wissen, denn ein sicheres Endlager gibt es nicht. Ein weiteres Argument der Befürworter ist, dass Atomenergie angeblich günstig sei! Sicher - für die Betreiber. Denn der Staat, also der Bürger, bezahlt sowohl die "Entsorgung" und deren Folgekosten als auch einen großen Teil der Endlagerforschung. Der Fall Asse hat das sehr deutlich gezeigt. Von den "Kosten" im Fall eines Super-GAU ganz zu schweigen - wenn man alles nur in Geldwerten betrachten möchte.
Energieerzeugung aus Atomkraft ist sowohl zu gefährlich als auch zu teuer. Deshalb müssen wir schnellstmöglich und weltweit aus dieser Art der Energieerzeugung aussteigen. Es gibt genügend Alternativen.
08.07.2009 23:58 Uhr
von Klaus Keller:
Selbstkontrolle:
Die Schweden kontrolliern sich selbst.
Vattenfall ist zun 100% Staatsunternehmen wenn ich mich nicht irre.
Ich würde es mit alkoholkontrollen versuchen, man könnte glauben die sind alle besoffen. Prost
oder macht IKEA die Qualitätssicherung?
Wären wir Israel und Schweden der Iran wärs ein Fall für die Luftwaffe.
klaus keller hanau
08.07.2009 16:04 Uhr
von GonZoo:
An die Leine? Wenn man sich das Register der Verfehlungen ansieht ist wohl eher der Strick gefragt.