Mehrgeschossige Wohnhäuser aus Holz erleben in Schweden eine Renaissance. Holzbau schont das Klima, ist gesünder und vor allem billiger als Beton und Stahl.von Reinhard Wolff
Gibts doch auch schon bei uns: http://www.e3berlin.de/
06.08.2009 19:13 Uhr
von marina:
@ Arne: Das ist ein Fehl-Schluss. Das liegt nicht 'an sich' daran, dass die Häuser aus Holz waren, denn auch in Steinhäusern gibt es sehr schalldurchlässige Wände. Ich lebe in einem solchen. Gerade Holz isoliert sogar besser, als viele Steinarten. Ein cm leichtes Holz isoliert z.B. besser als 1 cm Beton, nicht nur bzgl. Temperatur, auch bzgl. Schall, soweit ich weiß. Aber davon unabhängig gilt: Auch in Holzhäusern kann man, wenn man will, gute Schallisolierung bauen.
06.08.2009 16:39 Uhr
von Arne:
Mehrgeschossige Holzhäuser mögen ökologische und viele andere Vorteile haben, ein Nachteil aber bleibt - die mangelnde Schallisolation. Ich habe vergleichbare Bauten im Westen Canadas erlebt, zum Glück nur als Gast auf Zeit. Man muß schon sehr tolerant (und dickfellig) sein, um nicht an den "Familiengeräuschen" der umliegenden Wohnungen zu verzweifeln. Selbstverständlich findet auch das eigenen Leben "halböffentlich" statt. Wer's mag ...
06.08.2009 14:33 Uhr
von Bernhard H. Johannes Wagner:
Einerseits ist mir Holz aus vielen Gründen - die z. T. auch im Artikel vorkommen - erstmal sympathischer, als Beton (allein dessen Zement herzustellen frisst ja Unmengen an Energie), der ja meist die Alternative für Hochhäuse ist. Andererseits finde ich das Argument der Brandgefahr durchaus nicht zu unterschätzen. Außerdem die Frage, mit welchen Mitteln das Holz davor geschützt wird, morsch zu werden. Mit umweltfreundlichen Substanzen oder mit umweltschädlichen Lacken? Diese Info fehlt mir leider hier im sonst guten Artikel.
06.08.2009 12:15 Uhr
von St. Florian:
Fackelt nur wie Zunder, wenns richtig brennt
06.08.2009 11:21 Uhr
von Frieder:
Ich hoffe auf eine Fortsetzung des Artikels. Wieviel Hektar Waldfläche benoötigt man für ein Haus in dieser Größenordnung? Denn nur wenn dies verträglich ist, lohnt es sich für die dicht besiedelten Länder wie Deutschland und Japan.
Bei der Brandgefahr wird nur auf die Dauer bis zum zusammenstürzen eingegangen. Aber ist ein Holzhaus nicht viel Brandgefährlicher in dem Sinne, dass ein Brand ausbricht? Genügt hier evtl eine Kerze, während bei einem Betonhaus so nur ein Zimmer ausbrennt?
Und wie lange ist die Lebensdauer von einem sochen Haus 20 Jahre? 30? 50?
Das wären die Fragen, die ich spannend finden würde!
Ansonsten finde ich die Idee sehr faszinierend, da Holz der schönere Baustoff ist.
P.S. Das ich in das Feld drunter Baum eingeben muss, finde ich ja passend ;)
Leserkommentare
06.08.2009 19:39 Uhr
von Norman:
Gibts doch auch schon bei uns: http://www.e3berlin.de/
06.08.2009 19:13 Uhr
von marina:
@ Arne: Das ist ein Fehl-Schluss. Das liegt nicht 'an sich' daran, dass die Häuser aus Holz waren, denn auch in Steinhäusern gibt es sehr schalldurchlässige Wände. Ich lebe in einem solchen. Gerade Holz isoliert sogar besser, als viele Steinarten. Ein cm leichtes Holz isoliert z.B. besser als 1 cm Beton, nicht nur bzgl. Temperatur, auch bzgl. Schall, soweit ich weiß. Aber davon unabhängig gilt: Auch in Holzhäusern kann man, wenn man will, gute Schallisolierung bauen.
06.08.2009 16:39 Uhr
von Arne:
Mehrgeschossige Holzhäuser mögen ökologische und viele andere Vorteile haben, ein Nachteil aber bleibt - die mangelnde Schallisolation.
Ich habe vergleichbare Bauten im Westen Canadas erlebt, zum Glück nur als Gast auf Zeit. Man muß schon sehr tolerant (und dickfellig) sein, um nicht an den "Familiengeräuschen" der umliegenden Wohnungen zu verzweifeln. Selbstverständlich findet auch das eigenen Leben "halböffentlich" statt. Wer's mag ...
06.08.2009 14:33 Uhr
von Bernhard H. Johannes Wagner:
Einerseits ist mir Holz aus vielen Gründen - die z. T. auch im Artikel vorkommen - erstmal sympathischer, als Beton (allein dessen Zement herzustellen frisst ja Unmengen an Energie), der ja meist die Alternative für Hochhäuse ist. Andererseits finde ich das Argument der Brandgefahr durchaus nicht zu unterschätzen. Außerdem die Frage, mit welchen Mitteln das Holz davor geschützt wird, morsch zu werden. Mit umweltfreundlichen Substanzen oder mit umweltschädlichen Lacken? Diese Info fehlt mir leider hier im sonst guten Artikel.
06.08.2009 12:15 Uhr
von St. Florian:
Fackelt nur wie Zunder, wenns richtig brennt
06.08.2009 11:21 Uhr
von Frieder:
Ich hoffe auf eine Fortsetzung des Artikels. Wieviel Hektar Waldfläche benoötigt man für ein Haus in dieser Größenordnung? Denn nur wenn dies verträglich ist, lohnt es sich für die dicht besiedelten Länder wie Deutschland und Japan.
Bei der Brandgefahr wird nur auf die Dauer bis zum zusammenstürzen eingegangen. Aber ist ein Holzhaus nicht viel Brandgefährlicher in dem Sinne, dass ein Brand ausbricht? Genügt hier evtl eine Kerze, während bei einem Betonhaus so nur ein Zimmer ausbrennt?
Und wie lange ist die Lebensdauer von einem sochen Haus 20 Jahre? 30? 50?
Das wären die Fragen, die ich spannend finden würde!
Ansonsten finde ich die Idee sehr faszinierend, da Holz der schönere Baustoff ist.
P.S. Das ich in das Feld drunter Baum eingeben muss, finde ich ja passend ;)