• 08.12.2009

Schwarz-gelbe Gesundheitspolitik

Berlin will Pharmakritiker loswerden

Ein Zufall? Während Schwarz-Gelb den Chef des wichtigsten Kontrollinstituts im Gesundheitswesen absägen will, tauchen plötzlich neue Vorwürfe gegen ihn auf.von Paul Wrusch

  • 09.12.2009 10:15 Uhr

    von Schneider:

    Kritiker sind leider immer unerwünscht

    Im Gesundheitswesen muß alles für die Sicherheit von Leib und Leben der Menschen getan werden.

  • 09.12.2009 09:57 Uhr

    von mathilda:

    http://www.lobbycontrol.de

    JEDER arbeitnehmer muß in deutschland seinen hauptarbeitgeber um erlaubnis bitten für evtl. zweitjob (von dritten und vierten ganz zu schweigen) WARUM GILT DAS NICHT FÜR UNSERE POLITIK?!

    wieso fällt das nicht unter AMTSMI?BRAUCH? aber wen wunderst - nachem wir mit herrn schäuble ganz offiziell jemand bestechlichen in aktiver beherschender rolle sitzten haben.....armes deutschland!

  • 09.12.2009 09:45 Uhr

    von HRolf:

    Früher haben wir alle über die "Balkanisierung" manche ost- und südeuropäischer Länder gelacht.

    Heute bleibt uns das Lachen im Hals stecken - denn bei uns ist es nicht besser - sondern viel schlimmer.

    Diese derzeit Regierenden schädigen die Demokratie - und leisten bewusst Vorschub für eine bösartige Radikalisierung der Politik.

    "Dank" an Koch und Westerwelle - samt ihren Freunden und ihrem Klientel.

  • 09.12.2009 08:05 Uhr

    von vic:

    Geht das so weiter, müssen wir als Bevölkerung schon bald von unserem Recht und unserer Pflicht Gebrauch machen, weiteren Schaden von der Bundesrepublik abzuwehren.
    Schaden, der von schwarz-gelb verursacht wird.

  • 08.12.2009 18:56 Uhr

    von dogfacae007:

    Im Namen des Volkes.Geld(Egoismus) regiert die Welt.Amen.

  • 08.12.2009 18:53 Uhr

    von Dr. Harald Wenk:

    Die Kritik der Institution an der Pharmaindustrie hält sich meinens Wissens in doch recht überschaubaren und für die Industrie recht erträgliche Grenzen.
    Wahrscheinlich wird viel zu viel versucht, mit Medikamenten zu heilen, insbesondere im psychosomatischen, somapsychischen und psychischen Bereich.
    Die Lebensweise in den (post)industriellen Gesellschaften ist immer noch sehr ungesund und mit Stressoren aller Art wird doch sehr verschwenderisch umgegangen, ohne Einlernen entsprechender, effektiver Abwehr- oder Heilmethoden.
    Bei der Wirtschaftlichkeitsprüfung trifft es natürlich oft die Falschen.

  • 08.12.2009 18:08 Uhr

    von G. H. Pohl:

    Ich weiß: „Was stört’s den Mond, wenn ihn ein Hund ankläfft.“
    Dennoch sollen Barockhändchenhalter und andere liebedienerische Gestalten wissen, wie man über sie denkt.
    Wir bekommen schon mit, daß es ein Liebesdienst an der „drohenden“ Wirtschaft war, das Gesetz über Telefonisch abgeschlossene Verträge zuungunsten der Verbraucher zu gestalten.
    Wir bekommen auch mit, daß Herr Koch, der brutalstmögliche – na was noch - tüchtige Finanzbeamte herauswirft, zum Nutzen der Wirtschaft und zum Schaden des Staates ( von wegen „Nutzen mehren“.
    Wir bekommen schon mit, das der allseits sehr verehrte Herr Koch sich in seiner Partei sehr verdient gemacht hat, indem er Herrn Brender das „Aus“ beim ZDF bescherte.
    Man glaube auch nicht, daß uns die Unsäglichkeiten, mit denen Patienten von der Pharmaindustrie mit eleganter Preisgestaltung bedacht werden entgehen. Motto: „Wir machen (Kranken-) Kassen leer…
    Auch hier hat sich wieder jemand „verdient“ gemacht, in dem man unliebsame „Beobachter“ kalt stellt.
    Auf diese Weise kommt schon eine sehr ehrenwerte Gesellschaft zusammen, nicht wahr?
    Meine Hochachtung, sehr verehrte Damen und Herren!

  • 08.12.2009 17:34 Uhr

    von Justus Dolgner:

    Natürlich ist das IQWiG damals von Schröder initiiert worden und es ist peinlich genug, dass die versammelte und verkammerte Ärzteschaft (zu der ich mich zählen darf) zuvor nicht auf die Idee gekommen war, eine Institution mit dem Anspruch wissenschaftlicher Neutralität zu gründen. Peinlich auch, wie ja fast die gesamte universitäre Forschung sich über Jahrzehnte der Pharmaindustrie und ihrer (immer noch) großzügigen Unterstützung angedient hat und damit eine ihrer ureigensten und eigentlichen Aufgaben, nämlich dem objektiven Forschen um des Wissenszuwachs´ wegen und nicht im Dienste von Produktmarketing, sträflich vernachlässigt hat. Ich wünsche Herrn Prof. Sawicki, dass er auch diesem Kampf gestärkt und unbeirrt hervorgeht und dass die FDP so mit dieser Affäre dazu beiträgt, recht rasch endlich auf dem Müllhaufen der deutschen Parteien-Geschichte zu landen - es wäre ihr nach diesem allzu offensichtlichen Manöver herzlich zu wünschen!

  • 08.12.2009 16:50 Uhr

    von Sonne:

    Schwarz-Gelb räumt auf. Was der Herr Brender für das ZDF, das ist Herr Sawicki für die Pharma. Wer träumt da noch von Demokratie ? Es ist eine Diktatur des Kapitals!

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