Ist der Taz-Autor K. P. Klingelschmitt im Nebenberuf auch noch Maurer? Mauert er sich gegen Leserkommentare ein? Wo bleibt meine Antwort auf seine Entgegnung? Könnte jemand dem Mann sagen, dass wer im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen soll? In Bezug auf Hasstiraden zumindest.. Wer vor wenigen Wochen noch mit spürbarer Erleichterung das Ende von Rot-Rot-Grün an der Saar mitherbeigeschrieben hat, in einem Schreckschrauben-Artikel: 'Drohung! Unverschämtheit! Oskar kehrt zurück! Arme Grüne können gar nicht anders als mit Schwarz-Gelb zu koalieren', sollte sich nicht wundern, dass ihm die Empörung über Herrn Ulrichs Machenschaften nicht abgenommen werden sondern eher als politische Heuchelei angekreidet werden.
11.02.2011 18:01 Uhr
von vic:
Diesen Namensmissbrauch hat die schöne Karibik-Insel nicht verdient. Die trampeln ständig auf meinen schönen Erinnerungen herum.
11.02.2011 18:01 Uhr
von axel:
Ergänzend: "Jamaika versinkt im grünen Sumpf
Jens Berger 28.10.2009 Telepolis Saar-Grünen-Chef Ulrich und seine pikanten Verbindungen zum Schattenmann der Saar-FDP..."
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31398/1.html
11.02.2011 18:01 Uhr
von Daniel:
Wohin mit dem Hass, den ich in mir spür? Frisst sich wie Rost nach innen Alles was ich weiß ich bin nicht wie ihr Aber wohin mit dem Hass? Kennst Du die Reichen und Mächtigen? Lass ihre Wagen brennen Sie haben weder Respekt noch Angst vor uns Also wohin mit dem Hass?
Wohin mit dem Hass?
Wohin mit dem Hass, wenn er wächst wie Krebs? Wächst und lässt sich nicht töten Kommt mit all dem Misstrauen, das Du hegst Und macht etwas Schönes kaputt. Die Völker in den Strassen benehmen sich wie Vieh Laufen mit und fühlen nach Vorschrift Sie sind es so gewohnt und hassen still vor sich hin Solange bis ihnen jemand sagt:
11.02.2011 18:01 Uhr
von Dr. No:
Frage: Wie weit ist es von Jamaika zur Bananenrepublik? Antwort: A) Jamaika ist eine Bananenrepublik B) So weit wie von Saarlouis bis Saarbrücken C) Einmal herum ums Geburtstagsbuffet von Josef Ackermann. D) Da rufe ich Herrn Ulrich von den Grünen an.
11.02.2011 18:01 Uhr
von GWalter:
Die Grünen sind ebenso nun dabei sich als Klientelpartei und als Anpasserpartei darzzustellen.
Sie sind ebenso dabei wie die SPD in Richtung "Nichtwählbarkeit" zu gehen, da sie sich jetzt gezwungen sehen schlechte Kompromisse zu machen!
"Die Grünen haben fertig"!!!!!!!!!!!
11.02.2011 18:01 Uhr
von Daniel:
Cohn-Bendit sagt in ebenjenem Interview auch:
"Debatten auf der Wahlkampfebene führen nicht weiter. Sie garantieren, dass Schwarz-Gelb der Sieger für lange Zeit bleibt. Grüne und Linke haben eine historische politische Verantwortung, sie müssen die Diskussion rationalisieren. Und sich fragen: Was können wir, jede Partei für sich, einbringen, wenn es gilt, Ökologisierung und soziale Frage zusammenzudenken?
...
gerade Grüne und Linke [müssen] ab sofort einen alternativen Entwurf aufbauen, weil Schwarz-Gelb bei den entscheidenden Fragen die falschen Antworten gibt. Dieser Dringlichkeit muss sich Taktiererei unterwerfen."
Man sollte beobachten, welchen Unterschied Grün bei Schwarz-Gelb macht, und signalisieren, im Zweifelsfall die Koalition zu sprengen, falls die Grünen mittelfristig untergebuttert würden.
Dass Ulrich zwecks Regierungsbildung einen Job bei einer Firma niederlegt, die einem FDPler mehrheitlich gehört, ist doch eher reichlich irrelevant.
11.02.2011 18:01 Uhr
von M. Stocker:
Guten Morgen liebe Taz, gut geschlafen? So ist es recht, dass nach einem langen Schönheitsschlaf auch Herr Klingelschmitt die anderen Zeitungen liest, wie zum Beispiel die 'Sonntag Aktuell', auf die dankenswerterweise 'axel' einen Link veröffentlicht hat. Und auch die 'Saarbrücker Zeitung'.
War das der Ausgleich für den Zeitungsenten-Quatsch, den diese Super-Spür- und Schnarchnase des investigativen Taz-Journalismus wenige Tage zuvor hingelegt hat?
Tut mir leid, liebe Taz-Leserinnen und genervte Online-Kommentatoren. Wenn ihr etwas über die Machenschaften Ulrichs erfahren wollt, dann lest besser ur-ur-bürgerliche Zeitungen. Wie die 'Sonntag Aktuell'. Die kommt zwar im Gewande des journalistischen Biedersinns daher, hat es dafür manchmal faustdick hinter den Ohren, zumindest im Vergleich zu solchen Journalisten wie Klingelschmitt.
Immerhin wartet die 'Sonntag Aktuell' mit einer Zahl (Abbildung aus dem Handelsregister) auf: 2000 + 3400 EUR legte Herr Ostermann in die Software-Bude ein, in der Herr Ulrich ein bisschen mitverdienen durfte. Eine GmbH kostet aber mindestens 25000 EUR Gründungskapital. Einfluss ja, aber von Gesellschafter-Mehrheit keine Rede, außer es handelte sich um eine Light-GmbH. Aber das ist für Herrn Klingelschmitt sicher zu kompliziert und zu aufwendig. Da müsste man jemand kennen, der sich im GmbH-Recht auskennt, oder sich womöglich selbst kundig machen. Dann lieber Meinungen von SPD und Linkspartei zitieren, auch wenns wie im Falle der Linkspartei doch reichlich schwer fällt, und dann eine Aussage verwendet wird, die eher nach Verschwörungstheorie klingt, als nach Wissen.
Auf diese Weise erfahre ich auch, dass Herr Klingelschmitt die Saarbrücker Zeitung liest, denn er zitiert ihre Einschätzung des Koalitionsvorhabens. So ist das inzwischen, dass die bürgerliche Presse nicht immer das Offensichtliche völlig ignoriert. Das hätte Klingelschmitt auch billiger haben können: einfach mal die Leserbriefe und Online-Kommentare zum Wählerbetrug der Saar-Grünen lesen, die innerhalb der Taz von den Lesern geschrieben wurden. Oder, und das wäre doch die zeitsparendste Lösung gewesen: das eigene Gehirn einschalten.
Ach ja, dann wären wir noch beim Thema Mehrheiten. Nachdem es Klingelschmitt einst schon schwer fiel, 110 Sitze im hessischen Landesparlament durch zwei zu teilen, und zu 55 eine eins dazuzuaddieren, um zu erkennen, dass die Gruppe von Parteien, die sich zu einer Koalition von mehr als 55 Abgeordneten zusammentun, die notwendige absolute Mehrheit hat, um eine Ministerpräsidentin zu wählen, will er uns jetzt ausgerechnet damit überraschen, dass die drei Grünen-Abgeordneten, von denen immerhin zwei einen Ministerposten erhalten werden, durch ein imperatives Mandat des Grünen-Parteitages dazu gezwungen werden könnten, plötzlich eine rot-rot-grüne Koalition anzustreben. Und dieses imperative Mandat kommt sicher durch die Neuzugänge von 10 Jamaika-Kritikern bei den Saar-Grünen zustande.
Er möge doch bitte einfach weiterschlafen.
11.02.2011 18:01 Uhr
von Dieter Drabiniok:
Macht euch keine Illusionen: Ulrichs Stimmvieh knickt nicht ein. Das geht physikalisch gar nicht; wer kein Rückgrat hat kann nicht einknicken!
11.02.2011 18:01 Uhr
von julia seeliger (mitglied bei grünen):
Jetzt zieht doch wenigstens das durch. Wäre ja wohl der Verarschung Gipfel, wenn das jetzt auch noch "zurückgezogen" würde.
Alles nur n Witz? Erst diese große Welle der Realo-Solidarität mit dem Ulrich (teilweise und angesichts der Vorwürfe völlig übertrieben, wie ich finde), dann dieses "Keinen Arsch in der Hose haben" auf dem Grünen-Parteitag - und jetzt am Ende soll es heißen "Jamaika im Saarland - alles nur ein Spaß" ?
Ulrich hat doch dieses Wochenende extra noch bei der Bundespartei für das Bündnis geworben. Und jetzt soll der Koalitionsvertrag nicht klappen? Völlig neue Vorwürfe gegen Ulrich? Ich lach mich schlapp.
Ne, da müssen die Saar-Grünen jetzt durch. Selbst schuld.
11.02.2011 18:01 Uhr
von Uwe Sak:
Und ich glaube, dass die Grüne Basis am Schluß wieder einknickt und auch dafür irgendeine Pseudo-Begründung haben wird. Ich glaube nicht, dass aus Duckmäusern plötzlich aufrechte Mitglieder werden. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Ist der Taz-Autor K. P. Klingelschmitt im Nebenberuf auch noch Maurer? Mauert er sich gegen Leserkommentare ein? Wo bleibt meine Antwort auf seine Entgegnung? Könnte jemand dem Mann sagen, dass wer im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen soll? In Bezug auf Hasstiraden zumindest.. Wer vor wenigen Wochen noch mit spürbarer Erleichterung das Ende von Rot-Rot-Grün an der Saar mitherbeigeschrieben hat, in einem Schreckschrauben-Artikel: 'Drohung! Unverschämtheit! Oskar kehrt zurück! Arme Grüne können gar nicht anders als mit Schwarz-Gelb zu koalieren', sollte sich nicht wundern, dass ihm die Empörung über Herrn Ulrichs Machenschaften nicht abgenommen werden sondern eher als politische Heuchelei angekreidet werden.
29.10.2009 08:02 Uhr
von vic:
Diesen Namensmissbrauch hat die schöne Karibik-Insel nicht verdient. Die trampeln ständig auf meinen schönen Erinnerungen herum.
28.10.2009 16:22 Uhr
von axel:
Ergänzend: "Jamaika versinkt im grünen Sumpf
Jens Berger 28.10.2009 Telepolis Saar-Grünen-Chef Ulrich und seine pikanten Verbindungen zum Schattenmann der Saar-FDP..."
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31398/1.html
28.10.2009 13:11 Uhr
von Daniel:
Wohin mit dem Hass, den ich in mir spür? Frisst sich wie Rost nach innen Alles was ich weiß ich bin nicht wie ihr Aber wohin mit dem Hass? Kennst Du die Reichen und Mächtigen? Lass ihre Wagen brennen Sie haben weder Respekt noch Angst vor uns Also wohin mit dem Hass?
Wohin mit dem Hass?
Wohin mit dem Hass, wenn er wächst wie Krebs? Wächst und lässt sich nicht töten Kommt mit all dem Misstrauen, das Du hegst Und macht etwas Schönes kaputt. Die Völker in den Strassen benehmen sich wie Vieh Laufen mit und fühlen nach Vorschrift Sie sind es so gewohnt und hassen still vor sich hin Solange bis ihnen jemand sagt:
27.10.2009 16:33 Uhr
von Dr. No:
Frage: Wie weit ist es von Jamaika zur Bananenrepublik? Antwort: A) Jamaika ist eine Bananenrepublik B) So weit wie von Saarlouis bis Saarbrücken C) Einmal herum ums Geburtstagsbuffet von Josef Ackermann. D) Da rufe ich Herrn Ulrich von den Grünen an.
27.10.2009 16:32 Uhr
von Dr. No:
Frage: Wie weit ist es von Jamaika zur Bananenrepublik? Antwort: A) Jamaika ist eine Bananenrepublik B) So weit wie von Saarlouis bis Saarbrücken C) Einmal herum ums Geburtstagsbuffet von Josef Ackermann. D) Da rufe ich Herrn Ulrich von den Grünen an.
27.10.2009 13:02 Uhr
von Klingelschmitt:
Sehr geehrte(r) Frau/Herr M. Stoker.
Gerne nehme ich Ihre - wiederholt vorgetragenen - Hasstriaden gegen mich zur Kenntnis; und auch das mir vorgehaltene Versäumnis, die Zeitung "Sonntag Aktuell" nicht gelesen zu haben (ich gestehe, als ein in Hessen wohnender Mensch, kenne ich das von Ihnen so geschätzte Blatt gar nicht). Widersprechen muss ich Ihnen allerdings in einem Punkt. Als Betriebswirt (erstes Studium - danach Geschichte und Soziologie; alles - Sie werden es nicht glauben - mit guten Abschlüssen) ist mir eine GmbH durchaus ein Begriff; und dass der Umfang der Beteiligung des Herrn O. an der Firma, in der sich Herr U. ein Zubrot verdienen durfte, die von Ihnen angeführte niedliche Einlage (in anderer Form) bei weitem überschreitet - was ihm auch den entsprechenden Einfluss sichert -, ist Ihnen wohl entgangen (es stand wahrscheinlich nicht in "Sonntag Aktuell").
Schönen Dienstag noch,
Ihr Lieblingsautor Klingelschmitt
27.10.2009 11:11 Uhr
von GWalter:
Die Grünen sind ebenso nun dabei sich als Klientelpartei und als Anpasserpartei darzzustellen.
Sie sind ebenso dabei wie die SPD in Richtung "Nichtwählbarkeit" zu gehen, da sie sich jetzt gezwungen sehen schlechte Kompromisse zu machen!
"Die Grünen haben fertig"!!!!!!!!!!!
27.10.2009 08:21 Uhr
von Daniel:
Cohn-Bendit sagt in ebenjenem Interview auch:
"Debatten auf der Wahlkampfebene führen nicht weiter. Sie garantieren, dass Schwarz-Gelb der Sieger für lange Zeit bleibt. Grüne und Linke haben eine historische politische Verantwortung, sie müssen die Diskussion rationalisieren. Und sich fragen: Was können wir, jede Partei für sich, einbringen, wenn es gilt, Ökologisierung und soziale Frage zusammenzudenken?
...
gerade Grüne und Linke [müssen] ab sofort einen alternativen Entwurf aufbauen, weil Schwarz-Gelb bei den entscheidenden Fragen die falschen Antworten gibt. Dieser Dringlichkeit muss sich Taktiererei unterwerfen."
Man sollte beobachten, welchen Unterschied Grün bei Schwarz-Gelb macht, und signalisieren, im Zweifelsfall die Koalition zu sprengen, falls die Grünen mittelfristig untergebuttert würden.
Dass Ulrich zwecks Regierungsbildung einen Job bei einer Firma niederlegt, die einem FDPler mehrheitlich gehört, ist doch eher reichlich irrelevant.
27.10.2009 00:51 Uhr
von M. Stocker:
Guten Morgen liebe Taz, gut geschlafen? So ist es recht, dass nach einem langen Schönheitsschlaf auch Herr Klingelschmitt die anderen Zeitungen liest, wie zum Beispiel die 'Sonntag Aktuell', auf die dankenswerterweise 'axel' einen Link veröffentlicht hat. Und auch die 'Saarbrücker Zeitung'.
War das der Ausgleich für den Zeitungsenten-Quatsch, den diese Super-Spür- und Schnarchnase des investigativen Taz-Journalismus wenige Tage zuvor hingelegt hat?
Tut mir leid, liebe Taz-Leserinnen und genervte Online-Kommentatoren. Wenn ihr etwas über die Machenschaften Ulrichs erfahren wollt, dann lest besser ur-ur-bürgerliche Zeitungen. Wie die 'Sonntag Aktuell'. Die kommt zwar im Gewande des journalistischen Biedersinns daher, hat es dafür manchmal faustdick hinter den Ohren, zumindest im Vergleich zu solchen Journalisten wie Klingelschmitt.
Immerhin wartet die 'Sonntag Aktuell' mit einer Zahl (Abbildung aus dem Handelsregister) auf: 2000 + 3400 EUR legte Herr Ostermann in die Software-Bude ein, in der Herr Ulrich ein bisschen mitverdienen durfte. Eine GmbH kostet aber mindestens 25000 EUR Gründungskapital. Einfluss ja, aber von Gesellschafter-Mehrheit keine Rede, außer es handelte sich um eine Light-GmbH. Aber das ist für Herrn Klingelschmitt sicher zu kompliziert und zu aufwendig. Da müsste man jemand kennen, der sich im GmbH-Recht auskennt, oder sich womöglich selbst kundig machen. Dann lieber Meinungen von SPD und Linkspartei zitieren, auch wenns wie im Falle der Linkspartei doch reichlich schwer fällt, und dann eine Aussage verwendet wird, die eher nach Verschwörungstheorie klingt, als nach Wissen.
Auf diese Weise erfahre ich auch, dass Herr Klingelschmitt die Saarbrücker Zeitung liest, denn er zitiert ihre Einschätzung des Koalitionsvorhabens. So ist das inzwischen, dass die bürgerliche Presse nicht immer das Offensichtliche völlig ignoriert. Das hätte Klingelschmitt auch billiger haben können: einfach mal die Leserbriefe und Online-Kommentare zum Wählerbetrug der Saar-Grünen lesen, die innerhalb der Taz von den Lesern geschrieben wurden. Oder, und das wäre doch die zeitsparendste Lösung gewesen: das eigene Gehirn einschalten.
Ach ja, dann wären wir noch beim Thema Mehrheiten. Nachdem es Klingelschmitt einst schon schwer fiel, 110 Sitze im hessischen Landesparlament durch zwei zu teilen, und zu 55 eine eins dazuzuaddieren, um zu erkennen, dass die Gruppe von Parteien, die sich zu einer Koalition von mehr als 55 Abgeordneten zusammentun, die notwendige absolute Mehrheit hat, um eine Ministerpräsidentin zu wählen, will er uns jetzt ausgerechnet damit überraschen, dass die drei Grünen-Abgeordneten, von denen immerhin zwei einen Ministerposten erhalten werden, durch ein imperatives Mandat des Grünen-Parteitages dazu gezwungen werden könnten, plötzlich eine rot-rot-grüne Koalition anzustreben. Und dieses imperative Mandat kommt sicher durch die Neuzugänge von 10 Jamaika-Kritikern bei den Saar-Grünen zustande.
Er möge doch bitte einfach weiterschlafen.
26.10.2009 21:04 Uhr
von Erich Lang:
Was da mit den Grünen jetzt abgeht ist doch eine Lachnummer.Seit Tagen werden Grüne für das Amt des Umweltministers gesucht.Jetzt ist man offensichtlich in Rheinland-Pfalz fündig geworden oder doch nicht? Ich jedenfalls bin von dem Grünenchef im Saarland entäuscht,weil er die Wähler getäuscht hat und von den Grünen in Merzig-Wadern ebenso,weil sie alles ohne Gegenstimme mitgemacht haben. Etwas mehr Profil hätte ich auch von Herrn Borger erwartet.
26.10.2009 20:10 Uhr
von chris:
Kein Wunder, dass Ulrich nicht mit Lafontaine kann und Lafontaine schon gar nicht mit solchen Personen...
26.10.2009 19:20 Uhr
von Dieter Drabiniok:
Macht euch keine Illusionen: Ulrichs Stimmvieh knickt nicht ein. Das geht physikalisch gar nicht; wer kein Rückgrat hat kann nicht einknicken!
26.10.2009 17:20 Uhr
von Bodo Bender:
"26.10.2009 16:42 Uhr: Von Peter: Daniel Cohn-Bendits Urteil, der Ulrich sei ein "Mafioso", erscheint plötzlich in einem anderen Licht..."
Genau das hatte ich auch im Kopf, als ich den Artikel las. Ich wiederhole es trotzdem gerne.
Dreigroschenoper auf saarländisch! Mit Ulrich als Macky Messer. Vielleicht haben nun doch ein paar Grüne an der Saar Eier in der Hose und machen die Gangsterstory nicht mit - aber bei 2 Ministerposten für 3 Abgeordnete dürfte im Zweifel alles geritzt sein.
26.10.2009 17:13 Uhr
von fisch:
@obergaerig Für Koalitionsverträge braucht man keine 2/3-Mehrheit, insofern ist die Formulierung in der Artikeleinleitung auf bestem BILD-Niveau.
26.10.2009 16:58 Uhr
von Peter Fluhr:
Lustig , lustig... das "Experiment Jamaika" solle/ wolle man wagen.... aber "Rot-Rot-Grün" geht nicht (Gott sei dank gab´s da den "Oskar" als Ausrede). Das da etwas „Anderes“ dahinter steckte war doch klar ... ob nun eine "tolles, schickes, neues Ministerium" für den Herrn Ulrich… oder, wie nun herauskommt, er auf der Lohnliste von gewissen Interessenvertreten steht bzw. hier sogar von gewissen Parteien (FDP), –welch Dreistigkeit-, das war doch „Sonnenenergie“ klar… hoffentlich kriegt er dafür am 15. November ne´ ordentliche „Klatsche“…und dann bitte im Interesse der Wähler handeln…den „der Müller“ und sein „Gesocks“ (FDP) wurden ja wohl klar abgewählt…so long, Peter Fluhr
26.10.2009 16:50 Uhr
von Nachbar's news:
Hier in Luxembourg wundern sich mehrere Leute über folgende Punkte.
1. Ulrich's Job in der Firma ist nicht neu - das Ostermann da drin sitzt ist auch klar. Aber warum prüft und schreibt keiner wer noch da drin sitz. 2. Die Beziehung zwischen Ostermann und Müller ist schon eng. Ulrich ist nur ein gaaaanz kleiner der da mitspielen darf. 3. Wenn man im Saarland schon über Bezüge und Geld redet, dann schaut doch genau hin. Incl den Beziehungen zur CDU (Bzw den Namen) wo es um weit mehr geht. 4. Und am Ende schaut euch an wie die Beziehung über die Grenze ins Nachbarland geht.
Jetzt habt ihr genug Tip's zum nachsehen/denken.
26.10.2009 16:42 Uhr
von Peter:
Daniel Cohn-Bendits Urteil, der Ulrich sei ein "Mafioso", erscheint plötzlich in einem anderen Licht...
26.10.2009 16:42 Uhr
von obergaerig:
@fisch:
"Eine Mehrheit sind auch 50%+eine Stimme" (Zitat fisch)
Genau. relative Mehrheit, einfache Mehrheit, absolute Mehrheit, qualifizierte Mehrheit und doppelte Mehrheit bedeuten alle 50% + eine Stimme. Hast du super erkannt. Vielleicht kannst du mir dann auch noch erklären, warum es so viele unterschiedliche Bezeichnungen für ein und das selbe gibt?
"Der Beschluss der Saar-Grünen vom 11. Oktober, das Saarland zusammen mit CDU und FDP regieren zu wollen..." Was ist das für ein versaubeutelter Umgang mit der deutschen Sprache? Seit wann kann jemand "beschließen, etwas zu wollen"? Beschlossen wird, was getan wird, sondern nichts. Aber diese Art Herumwabern mit der Sprache gehört wohl zum Stil von Herrn Klingelschmitt, der ja auch mit den Fakten gerne mal herumwabert.
26.10.2009 16:26 Uhr
von fisch:
Das ist ja eine Artikelformulierung, wie bei den Kollegen der Boulevardpresse. In der Einleitung heißt es, dass eine Mehrheit für den Koalitionsvertrag unwahrscheinlich wäre und am Ende heißt es dann, dass man nicht mehr mit einer 2/3-Mehrheit rechnet. Ja, was denn nun? Eine Mehrheit sind auch 50%+eine Stimme.
26.10.2009 16:23 Uhr
von Johannes Döh:
Größtenteils Zustimmung zu Julia Seeligers Aussagen. Wo ich (kein Mitglied bei den Grünen, nur verprellter Wähler) allerdings anderer Meinung bin und dies auch faktisch bestätigt werden kann, ist das gebrochene Wahlversprechen der GRÜNEN an der Saar. Das Wahlprogramm beweist eindeutig, dass Peter Müller als Ministerpräsident abgelöst werden sollte. Insofern stand Jamaika nie zur Debatte und da kann Hubert Ulrich sich noch so winden. Erst die sehr vehement betriebene Eigeninitiative des Herrn Ulrich ließ Saarmaika entstehen. Wie die Saar- Grünen damit umgehen, ist ihre Sache, wie ich in 5 Jahren damit umgehen werde, hingegen meine...
26.10.2009 16:12 Uhr
von Nadi:
Diese Grünen an der Saar kaufen der gesamten Opposition in Berlin den Schneid ab. Das ist doch das Problem. Wenn es eine Exoten-Konstellation wäre, nun gut, das wäre nicht gut, aber hinnehmbar. Doch dieses Bündnis setzt ein vollkommen irres Signal: Es bestätig eine krasse anti-soziale Steuerpolitik. Die CDU hat in meinen Augen einen großen Fehler gemacht, dass sie den Verstand hinter die Koalitionslogik gestellt hat. Aus den Ländern kommt jetzt dafür auch noch unterstützung: Matschie und Ulrich machen es eben möglich. Dabei werden die Länder ganz gut bluten und die meisten Projekte sind doch gerade im Koalitionsvertrag beerdigt worden. Ulrich ist in meinen Augen einfach eine krasse Fehlbesetzung.
Jetzt zieht doch wenigstens das durch. Wäre ja wohl der Verarschung Gipfel, wenn das jetzt auch noch "zurückgezogen" würde.
Alles nur n Witz? Erst diese große Welle der Realo-Solidarität mit dem Ulrich (teilweise und angesichts der Vorwürfe völlig übertrieben, wie ich finde), dann dieses "Keinen Arsch in der Hose haben" auf dem Grünen-Parteitag - und jetzt am Ende soll es heißen "Jamaika im Saarland - alles nur ein Spaß" ?
Ulrich hat doch dieses Wochenende extra noch bei der Bundespartei für das Bündnis geworben. Und jetzt soll der Koalitionsvertrag nicht klappen? Völlig neue Vorwürfe gegen Ulrich? Ich lach mich schlapp.
Ne, da müssen die Saar-Grünen jetzt durch. Selbst schuld.
26.10.2009 15:38 Uhr
von drusus:
Der Weg ist zu Ende Joschka Fischer arbeitet jetzt für Siemens und BMW und uns bleibt nur die Antwort auf die Frage: Wer hat uns verraten? Grüne Arschgranaten!
26.10.2009 15:37 Uhr
von Osten:
Gut gekauft, gern gekauft. So warb in der DDR der Konsum. :-)
26.10.2009 15:33 Uhr
von Uwe Sak:
Und ich glaube, dass die Grüne Basis am Schluß wieder einknickt und auch dafür irgendeine Pseudo-Begründung haben wird. Ich glaube nicht, dass aus Duckmäusern plötzlich aufrechte Mitglieder werden. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Leserkommentare
11.02.2011 18:01 Uhr
von axel:
Ergänzung:
"Mobbing bei den Saar-Grünen"
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2260853_0_6774_-streit-um-jamaika-koalition-mobbing-bei-den-saar-gruenen.html
11.02.2011 18:01 Uhr
von M. Stocker:
Ist der Taz-Autor K. P. Klingelschmitt im Nebenberuf auch noch Maurer? Mauert er sich gegen Leserkommentare ein? Wo bleibt meine Antwort auf seine Entgegnung? Könnte jemand dem Mann sagen, dass wer im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen soll? In Bezug auf Hasstiraden zumindest..
Wer vor wenigen Wochen noch mit spürbarer Erleichterung das Ende von Rot-Rot-Grün an der Saar mitherbeigeschrieben hat, in einem Schreckschrauben-Artikel: 'Drohung! Unverschämtheit! Oskar kehrt zurück! Arme Grüne können gar nicht anders als mit Schwarz-Gelb zu koalieren', sollte sich nicht wundern, dass ihm die Empörung über Herrn Ulrichs Machenschaften nicht abgenommen werden sondern eher als politische Heuchelei angekreidet werden.
11.02.2011 18:01 Uhr
von vic:
Diesen Namensmissbrauch hat die schöne Karibik-Insel nicht verdient.
Die trampeln ständig auf meinen schönen Erinnerungen herum.
11.02.2011 18:01 Uhr
von axel:
Ergänzend:
"Jamaika versinkt im grünen Sumpf
Jens Berger 28.10.2009 Telepolis
Saar-Grünen-Chef Ulrich und seine pikanten Verbindungen zum Schattenmann der Saar-FDP..."
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31398/1.html
11.02.2011 18:01 Uhr
von Daniel:
Wohin mit dem Hass, den ich in mir spür?
Frisst sich wie Rost nach innen
Alles was ich weiß ich bin nicht wie ihr
Aber wohin mit dem Hass?
Kennst Du die Reichen und Mächtigen?
Lass ihre Wagen brennen
Sie haben weder Respekt noch Angst vor uns
Also wohin mit dem Hass?
Wohin mit dem Hass?
Wohin mit dem Hass, wenn er wächst wie Krebs?
Wächst und lässt sich nicht töten
Kommt mit all dem Misstrauen, das Du hegst
Und macht etwas Schönes kaputt.
Die Völker in den Strassen benehmen sich wie Vieh
Laufen mit und fühlen nach Vorschrift
Sie sind es so gewohnt und hassen still vor sich hin
Solange bis ihnen jemand sagt:
11.02.2011 18:01 Uhr
von Dr. No:
Frage: Wie weit ist es von Jamaika zur Bananenrepublik?
Antwort:
A) Jamaika ist eine Bananenrepublik
B) So weit wie von Saarlouis bis Saarbrücken
C) Einmal herum ums Geburtstagsbuffet von Josef Ackermann.
D) Da rufe ich Herrn Ulrich von den Grünen an.
11.02.2011 18:01 Uhr
von GWalter:
Die Grünen sind ebenso nun dabei sich als Klientelpartei und als Anpasserpartei darzzustellen.
Sie sind ebenso dabei wie die SPD in Richtung "Nichtwählbarkeit" zu gehen, da sie sich jetzt gezwungen sehen schlechte Kompromisse zu machen!
"Die Grünen haben fertig"!!!!!!!!!!!
11.02.2011 18:01 Uhr
von Daniel:
Cohn-Bendit sagt in ebenjenem Interview auch:
"Debatten auf der Wahlkampfebene führen nicht weiter. Sie garantieren, dass Schwarz-Gelb der Sieger für lange Zeit bleibt. Grüne und Linke haben eine historische politische Verantwortung, sie müssen die Diskussion rationalisieren. Und sich fragen: Was können wir, jede Partei für sich, einbringen, wenn es gilt, Ökologisierung und soziale Frage zusammenzudenken?
...
gerade Grüne und Linke [müssen] ab sofort einen alternativen Entwurf aufbauen, weil Schwarz-Gelb bei den entscheidenden Fragen die falschen Antworten gibt. Dieser Dringlichkeit muss sich Taktiererei unterwerfen."
Man sollte beobachten, welchen Unterschied Grün bei Schwarz-Gelb macht, und signalisieren, im Zweifelsfall die Koalition zu sprengen, falls die Grünen mittelfristig untergebuttert würden.
Dass Ulrich zwecks Regierungsbildung einen Job bei einer Firma niederlegt, die einem FDPler mehrheitlich gehört, ist doch eher reichlich irrelevant.
11.02.2011 18:01 Uhr
von M. Stocker:
Guten Morgen liebe Taz, gut geschlafen? So ist es recht, dass nach einem langen Schönheitsschlaf auch Herr Klingelschmitt die anderen Zeitungen liest, wie zum Beispiel die 'Sonntag Aktuell', auf die dankenswerterweise 'axel' einen Link veröffentlicht hat. Und auch die 'Saarbrücker Zeitung'.
War das der Ausgleich für den Zeitungsenten-Quatsch, den diese Super-Spür- und Schnarchnase des investigativen Taz-Journalismus wenige Tage zuvor hingelegt hat?
Tut mir leid, liebe Taz-Leserinnen und genervte Online-Kommentatoren. Wenn ihr etwas über die Machenschaften Ulrichs erfahren wollt, dann lest besser ur-ur-bürgerliche Zeitungen. Wie die 'Sonntag Aktuell'. Die kommt zwar im Gewande des journalistischen Biedersinns daher, hat es dafür manchmal faustdick hinter den Ohren, zumindest im Vergleich zu solchen Journalisten wie Klingelschmitt.
Immerhin wartet die 'Sonntag Aktuell' mit einer Zahl (Abbildung aus dem Handelsregister) auf: 2000 + 3400 EUR legte Herr Ostermann in die Software-Bude ein, in der Herr Ulrich ein bisschen mitverdienen durfte. Eine GmbH kostet aber mindestens 25000 EUR Gründungskapital. Einfluss ja, aber von Gesellschafter-Mehrheit keine Rede, außer es handelte sich um eine Light-GmbH. Aber das ist für Herrn Klingelschmitt sicher zu kompliziert und zu aufwendig. Da müsste man jemand kennen, der sich im GmbH-Recht auskennt, oder sich womöglich selbst kundig machen. Dann lieber Meinungen von SPD und Linkspartei zitieren, auch wenns wie im Falle der Linkspartei doch reichlich schwer fällt, und dann eine Aussage verwendet wird, die eher nach Verschwörungstheorie klingt, als nach Wissen.
Auf diese Weise erfahre ich auch, dass Herr Klingelschmitt die Saarbrücker Zeitung liest, denn er zitiert ihre Einschätzung des Koalitionsvorhabens. So ist das inzwischen, dass die bürgerliche Presse nicht immer das Offensichtliche völlig ignoriert. Das hätte Klingelschmitt auch billiger haben können: einfach mal die Leserbriefe und Online-Kommentare zum Wählerbetrug der Saar-Grünen lesen, die innerhalb der Taz von den Lesern geschrieben wurden. Oder, und das wäre doch die zeitsparendste Lösung gewesen: das eigene Gehirn einschalten.
Ach ja, dann wären wir noch beim Thema Mehrheiten. Nachdem es Klingelschmitt einst schon schwer fiel, 110 Sitze im hessischen Landesparlament durch zwei zu teilen, und zu 55 eine eins dazuzuaddieren, um zu erkennen, dass die Gruppe von Parteien, die sich zu einer Koalition von mehr als 55 Abgeordneten zusammentun, die notwendige absolute Mehrheit hat, um eine Ministerpräsidentin zu wählen, will er uns jetzt ausgerechnet damit überraschen, dass die drei Grünen-Abgeordneten, von denen immerhin zwei einen Ministerposten erhalten werden, durch ein imperatives Mandat des Grünen-Parteitages dazu gezwungen werden könnten, plötzlich eine rot-rot-grüne Koalition anzustreben. Und dieses imperative Mandat kommt sicher durch die Neuzugänge von 10 Jamaika-Kritikern bei den Saar-Grünen zustande.
Er möge doch bitte einfach weiterschlafen.
11.02.2011 18:01 Uhr
von Dieter Drabiniok:
Macht euch keine Illusionen: Ulrichs Stimmvieh knickt nicht ein. Das geht physikalisch gar nicht; wer kein Rückgrat hat kann nicht einknicken!
11.02.2011 18:01 Uhr
von julia seeliger (mitglied bei grünen):
Jetzt zieht doch wenigstens das durch. Wäre ja wohl der Verarschung Gipfel, wenn das jetzt auch noch "zurückgezogen" würde.
Alles nur n Witz? Erst diese große Welle der Realo-Solidarität mit dem Ulrich (teilweise und angesichts der Vorwürfe völlig übertrieben, wie ich finde), dann dieses "Keinen Arsch in der Hose haben" auf dem Grünen-Parteitag - und jetzt am Ende soll es heißen "Jamaika im Saarland - alles nur ein Spaß" ?
Ulrich hat doch dieses Wochenende extra noch bei der Bundespartei für das Bündnis geworben. Und jetzt soll der Koalitionsvertrag nicht klappen? Völlig neue Vorwürfe gegen Ulrich? Ich lach mich schlapp.
Ne, da müssen die Saar-Grünen jetzt durch. Selbst schuld.
11.02.2011 18:01 Uhr
von Uwe Sak:
Und ich glaube, dass die Grüne Basis am Schluß wieder einknickt und auch dafür irgendeine Pseudo-Begründung haben wird. Ich glaube nicht, dass aus Duckmäusern plötzlich aufrechte Mitglieder werden.
Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
01.11.2009 14:03 Uhr
von axel:
Ergänzung:
"Mobbing bei den Saar-Grünen"
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2260853_0_6774_-streit-um-jamaika-koalition-mobbing-bei-den-saar-gruenen.html
30.10.2009 16:56 Uhr
von M. Stocker:
Ist der Taz-Autor K. P. Klingelschmitt im Nebenberuf auch noch Maurer? Mauert er sich gegen Leserkommentare ein? Wo bleibt meine Antwort auf seine Entgegnung? Könnte jemand dem Mann sagen, dass wer im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen soll? In Bezug auf Hasstiraden zumindest..
Wer vor wenigen Wochen noch mit spürbarer Erleichterung das Ende von Rot-Rot-Grün an der Saar mitherbeigeschrieben hat, in einem Schreckschrauben-Artikel: 'Drohung! Unverschämtheit! Oskar kehrt zurück! Arme Grüne können gar nicht anders als mit Schwarz-Gelb zu koalieren', sollte sich nicht wundern, dass ihm die Empörung über Herrn Ulrichs Machenschaften nicht abgenommen werden sondern eher als politische Heuchelei angekreidet werden.
29.10.2009 08:02 Uhr
von vic:
Diesen Namensmissbrauch hat die schöne Karibik-Insel nicht verdient.
Die trampeln ständig auf meinen schönen Erinnerungen herum.
28.10.2009 16:22 Uhr
von axel:
Ergänzend:
"Jamaika versinkt im grünen Sumpf
Jens Berger 28.10.2009 Telepolis
Saar-Grünen-Chef Ulrich und seine pikanten Verbindungen zum Schattenmann der Saar-FDP..."
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31398/1.html
28.10.2009 13:11 Uhr
von Daniel:
Wohin mit dem Hass, den ich in mir spür?
Frisst sich wie Rost nach innen
Alles was ich weiß ich bin nicht wie ihr
Aber wohin mit dem Hass?
Kennst Du die Reichen und Mächtigen?
Lass ihre Wagen brennen
Sie haben weder Respekt noch Angst vor uns
Also wohin mit dem Hass?
Wohin mit dem Hass?
Wohin mit dem Hass, wenn er wächst wie Krebs?
Wächst und lässt sich nicht töten
Kommt mit all dem Misstrauen, das Du hegst
Und macht etwas Schönes kaputt.
Die Völker in den Strassen benehmen sich wie Vieh
Laufen mit und fühlen nach Vorschrift
Sie sind es so gewohnt und hassen still vor sich hin
Solange bis ihnen jemand sagt:
27.10.2009 16:33 Uhr
von Dr. No:
Frage: Wie weit ist es von Jamaika zur Bananenrepublik?
Antwort:
A) Jamaika ist eine Bananenrepublik
B) So weit wie von Saarlouis bis Saarbrücken
C) Einmal herum ums Geburtstagsbuffet von Josef Ackermann.
D) Da rufe ich Herrn Ulrich von den Grünen an.
27.10.2009 16:32 Uhr
von Dr. No:
Frage: Wie weit ist es von Jamaika zur Bananenrepublik?
Antwort:
A) Jamaika ist eine Bananenrepublik
B) So weit wie von Saarlouis bis Saarbrücken
C) Einmal herum ums Geburtstagsbuffet von Josef Ackermann.
D) Da rufe ich Herrn Ulrich von den Grünen an.
27.10.2009 13:02 Uhr
von Klingelschmitt:
Sehr geehrte(r) Frau/Herr M. Stoker.
Gerne nehme ich Ihre - wiederholt vorgetragenen - Hasstriaden gegen mich zur Kenntnis; und auch das mir vorgehaltene Versäumnis, die Zeitung "Sonntag Aktuell" nicht gelesen zu haben (ich gestehe, als ein in Hessen wohnender Mensch, kenne ich das von Ihnen so geschätzte Blatt gar nicht). Widersprechen muss ich Ihnen allerdings in einem Punkt. Als Betriebswirt (erstes Studium - danach Geschichte und Soziologie; alles - Sie werden es nicht glauben - mit guten Abschlüssen) ist mir eine GmbH durchaus ein Begriff; und dass der Umfang der Beteiligung des Herrn O. an der Firma, in der sich Herr U. ein Zubrot verdienen durfte, die von Ihnen angeführte niedliche Einlage (in anderer Form) bei weitem überschreitet - was ihm auch den entsprechenden Einfluss sichert -, ist Ihnen wohl entgangen (es stand wahrscheinlich nicht in "Sonntag Aktuell").
Schönen Dienstag noch,
Ihr Lieblingsautor Klingelschmitt
27.10.2009 11:11 Uhr
von GWalter:
Die Grünen sind ebenso nun dabei sich als Klientelpartei und als Anpasserpartei darzzustellen.
Sie sind ebenso dabei wie die SPD in Richtung "Nichtwählbarkeit" zu gehen, da sie sich jetzt gezwungen sehen schlechte Kompromisse zu machen!
"Die Grünen haben fertig"!!!!!!!!!!!
27.10.2009 08:21 Uhr
von Daniel:
Cohn-Bendit sagt in ebenjenem Interview auch:
"Debatten auf der Wahlkampfebene führen nicht weiter. Sie garantieren, dass Schwarz-Gelb der Sieger für lange Zeit bleibt. Grüne und Linke haben eine historische politische Verantwortung, sie müssen die Diskussion rationalisieren. Und sich fragen: Was können wir, jede Partei für sich, einbringen, wenn es gilt, Ökologisierung und soziale Frage zusammenzudenken?
...
gerade Grüne und Linke [müssen] ab sofort einen alternativen Entwurf aufbauen, weil Schwarz-Gelb bei den entscheidenden Fragen die falschen Antworten gibt. Dieser Dringlichkeit muss sich Taktiererei unterwerfen."
Man sollte beobachten, welchen Unterschied Grün bei Schwarz-Gelb macht, und signalisieren, im Zweifelsfall die Koalition zu sprengen, falls die Grünen mittelfristig untergebuttert würden.
Dass Ulrich zwecks Regierungsbildung einen Job bei einer Firma niederlegt, die einem FDPler mehrheitlich gehört, ist doch eher reichlich irrelevant.
27.10.2009 00:51 Uhr
von M. Stocker:
Guten Morgen liebe Taz, gut geschlafen? So ist es recht, dass nach einem langen Schönheitsschlaf auch Herr Klingelschmitt die anderen Zeitungen liest, wie zum Beispiel die 'Sonntag Aktuell', auf die dankenswerterweise 'axel' einen Link veröffentlicht hat. Und auch die 'Saarbrücker Zeitung'.
War das der Ausgleich für den Zeitungsenten-Quatsch, den diese Super-Spür- und Schnarchnase des investigativen Taz-Journalismus wenige Tage zuvor hingelegt hat?
Tut mir leid, liebe Taz-Leserinnen und genervte Online-Kommentatoren. Wenn ihr etwas über die Machenschaften Ulrichs erfahren wollt, dann lest besser ur-ur-bürgerliche Zeitungen. Wie die 'Sonntag Aktuell'. Die kommt zwar im Gewande des journalistischen Biedersinns daher, hat es dafür manchmal faustdick hinter den Ohren, zumindest im Vergleich zu solchen Journalisten wie Klingelschmitt.
Immerhin wartet die 'Sonntag Aktuell' mit einer Zahl (Abbildung aus dem Handelsregister) auf: 2000 + 3400 EUR legte Herr Ostermann in die Software-Bude ein, in der Herr Ulrich ein bisschen mitverdienen durfte. Eine GmbH kostet aber mindestens 25000 EUR Gründungskapital. Einfluss ja, aber von Gesellschafter-Mehrheit keine Rede, außer es handelte sich um eine Light-GmbH. Aber das ist für Herrn Klingelschmitt sicher zu kompliziert und zu aufwendig. Da müsste man jemand kennen, der sich im GmbH-Recht auskennt, oder sich womöglich selbst kundig machen. Dann lieber Meinungen von SPD und Linkspartei zitieren, auch wenns wie im Falle der Linkspartei doch reichlich schwer fällt, und dann eine Aussage verwendet wird, die eher nach Verschwörungstheorie klingt, als nach Wissen.
Auf diese Weise erfahre ich auch, dass Herr Klingelschmitt die Saarbrücker Zeitung liest, denn er zitiert ihre Einschätzung des Koalitionsvorhabens. So ist das inzwischen, dass die bürgerliche Presse nicht immer das Offensichtliche völlig ignoriert. Das hätte Klingelschmitt auch billiger haben können: einfach mal die Leserbriefe und Online-Kommentare zum Wählerbetrug der Saar-Grünen lesen, die innerhalb der Taz von den Lesern geschrieben wurden. Oder, und das wäre doch die zeitsparendste Lösung gewesen: das eigene Gehirn einschalten.
Ach ja, dann wären wir noch beim Thema Mehrheiten. Nachdem es Klingelschmitt einst schon schwer fiel, 110 Sitze im hessischen Landesparlament durch zwei zu teilen, und zu 55 eine eins dazuzuaddieren, um zu erkennen, dass die Gruppe von Parteien, die sich zu einer Koalition von mehr als 55 Abgeordneten zusammentun, die notwendige absolute Mehrheit hat, um eine Ministerpräsidentin zu wählen, will er uns jetzt ausgerechnet damit überraschen, dass die drei Grünen-Abgeordneten, von denen immerhin zwei einen Ministerposten erhalten werden, durch ein imperatives Mandat des Grünen-Parteitages dazu gezwungen werden könnten, plötzlich eine rot-rot-grüne Koalition anzustreben. Und dieses imperative Mandat kommt sicher durch die Neuzugänge von 10 Jamaika-Kritikern bei den Saar-Grünen zustande.
Er möge doch bitte einfach weiterschlafen.
26.10.2009 21:04 Uhr
von Erich Lang:
Was da mit den Grünen jetzt abgeht ist doch eine
Lachnummer.Seit Tagen werden Grüne für das Amt des
Umweltministers gesucht.Jetzt ist man offensichtlich
in Rheinland-Pfalz fündig geworden oder doch nicht?
Ich jedenfalls bin von dem Grünenchef im Saarland
entäuscht,weil er die Wähler getäuscht hat und von
den Grünen in Merzig-Wadern ebenso,weil sie alles
ohne Gegenstimme mitgemacht haben.
Etwas mehr Profil hätte ich auch von Herrn Borger
erwartet.
26.10.2009 20:10 Uhr
von chris:
Kein Wunder, dass Ulrich nicht mit Lafontaine kann und Lafontaine schon gar nicht mit solchen Personen...
26.10.2009 19:20 Uhr
von Dieter Drabiniok:
Macht euch keine Illusionen: Ulrichs Stimmvieh knickt nicht ein. Das geht physikalisch gar nicht; wer kein Rückgrat hat kann nicht einknicken!
26.10.2009 17:20 Uhr
von Bodo Bender:
"26.10.2009 16:42 Uhr:
Von Peter:
Daniel Cohn-Bendits Urteil,
der Ulrich sei ein "Mafioso",
erscheint plötzlich in einem anderen Licht..."
Genau das hatte ich auch im Kopf, als ich den Artikel las. Ich wiederhole es trotzdem gerne.
Dreigroschenoper auf saarländisch! Mit Ulrich als Macky Messer. Vielleicht haben nun doch ein paar Grüne an der Saar Eier in der Hose und machen die Gangsterstory nicht mit - aber bei 2 Ministerposten für 3 Abgeordnete dürfte im Zweifel alles geritzt sein.
26.10.2009 17:13 Uhr
von fisch:
@obergaerig
Für Koalitionsverträge braucht man keine 2/3-Mehrheit, insofern ist die Formulierung in der Artikeleinleitung auf bestem BILD-Niveau.
26.10.2009 16:58 Uhr
von Peter Fluhr:
Lustig , lustig... das "Experiment Jamaika" solle/ wolle man wagen.... aber "Rot-Rot-Grün" geht nicht (Gott sei dank gab´s da den "Oskar" als Ausrede). Das da etwas „Anderes“ dahinter steckte war doch klar ... ob nun eine "tolles, schickes, neues Ministerium" für den Herrn Ulrich… oder, wie nun herauskommt, er auf der Lohnliste von gewissen Interessenvertreten steht bzw. hier sogar von gewissen Parteien (FDP), –welch Dreistigkeit-, das war doch „Sonnenenergie“ klar… hoffentlich kriegt er dafür am 15. November ne´ ordentliche „Klatsche“…und dann bitte im Interesse der Wähler handeln…den „der Müller“ und sein „Gesocks“ (FDP) wurden ja wohl klar abgewählt…so long, Peter Fluhr
26.10.2009 16:50 Uhr
von Nachbar's news:
Hier in Luxembourg wundern sich mehrere Leute über folgende Punkte.
1. Ulrich's Job in der Firma ist nicht neu - das Ostermann da drin sitzt ist auch klar. Aber warum prüft und schreibt keiner wer noch da drin sitz.
2. Die Beziehung zwischen Ostermann und Müller ist schon eng. Ulrich ist nur ein gaaaanz kleiner der da mitspielen darf.
3. Wenn man im Saarland schon über Bezüge und Geld redet, dann schaut doch genau hin. Incl den Beziehungen zur CDU (Bzw den Namen) wo es um weit mehr geht.
4. Und am Ende schaut euch an wie die Beziehung über die Grenze ins Nachbarland geht.
Jetzt habt ihr genug Tip's zum nachsehen/denken.
26.10.2009 16:42 Uhr
von Peter:
Daniel Cohn-Bendits Urteil,
der Ulrich sei ein "Mafioso",
erscheint plötzlich in einem anderen Licht...
26.10.2009 16:42 Uhr
von obergaerig:
@fisch:
"Eine Mehrheit sind auch 50%+eine Stimme" (Zitat fisch)
Genau.
relative Mehrheit, einfache Mehrheit, absolute Mehrheit, qualifizierte Mehrheit und doppelte Mehrheit bedeuten alle 50% + eine Stimme.
Hast du super erkannt.
Vielleicht kannst du mir dann auch noch erklären, warum es so viele unterschiedliche Bezeichnungen für ein und das selbe gibt?
:-)
26.10.2009 16:39 Uhr
von axel:
zur info und mit kronkreten informationen:
Jamaika-Filz an der Saar
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2252095_0_6369_-koalitionsverhandlungen-im-saarland-jamaika-filz-an-der-saar.html
26.10.2009 16:34 Uhr
von reblek:
"Der Beschluss der Saar-Grünen vom 11. Oktober, das Saarland zusammen mit CDU und FDP regieren zu wollen..." Was ist das für ein versaubeutelter Umgang mit der deutschen Sprache? Seit wann kann jemand "beschließen, etwas zu wollen"? Beschlossen wird, was getan wird, sondern nichts. Aber diese Art Herumwabern mit der Sprache gehört wohl zum Stil von Herrn Klingelschmitt, der ja auch mit den Fakten gerne mal herumwabert.
26.10.2009 16:26 Uhr
von fisch:
Das ist ja eine Artikelformulierung, wie bei den Kollegen der Boulevardpresse. In der Einleitung heißt es, dass eine Mehrheit für den Koalitionsvertrag unwahrscheinlich wäre und am Ende heißt es dann, dass man nicht mehr mit einer 2/3-Mehrheit rechnet. Ja, was denn nun?
Eine Mehrheit sind auch 50%+eine Stimme.
26.10.2009 16:23 Uhr
von Johannes Döh:
Größtenteils Zustimmung zu Julia Seeligers Aussagen. Wo ich (kein Mitglied bei den Grünen, nur verprellter Wähler) allerdings anderer Meinung bin und dies auch faktisch bestätigt werden kann, ist das gebrochene Wahlversprechen der GRÜNEN an der Saar. Das Wahlprogramm beweist eindeutig, dass Peter Müller als Ministerpräsident abgelöst werden sollte. Insofern stand Jamaika nie zur Debatte und da kann Hubert Ulrich sich noch so winden. Erst die sehr vehement betriebene Eigeninitiative des Herrn Ulrich ließ Saarmaika entstehen. Wie die Saar- Grünen damit umgehen, ist ihre Sache, wie ich in 5 Jahren damit umgehen werde, hingegen meine...
26.10.2009 16:12 Uhr
von Nadi:
Diese Grünen an der Saar kaufen der gesamten Opposition in Berlin den Schneid ab. Das ist doch das Problem. Wenn es eine Exoten-Konstellation wäre, nun gut, das wäre nicht gut, aber hinnehmbar. Doch dieses Bündnis setzt ein vollkommen irres Signal: Es bestätig eine krasse anti-soziale Steuerpolitik. Die CDU hat in meinen Augen einen großen Fehler gemacht, dass sie den Verstand hinter die Koalitionslogik gestellt hat.
Aus den Ländern kommt jetzt dafür auch noch unterstützung: Matschie und Ulrich machen es eben möglich. Dabei werden die Länder ganz gut bluten und die meisten Projekte sind doch gerade im Koalitionsvertrag beerdigt worden. Ulrich ist in meinen Augen einfach eine krasse Fehlbesetzung.
26.10.2009 16:02 Uhr
von Til Geibel:
Jamaika !!! Joschka bei Siemens !!!!!! ? Grüne - nein Danke !!!!!!!!!!!
26.10.2009 15:44 Uhr
von julia seeliger (mitglied bei grünen):
Jetzt zieht doch wenigstens das durch. Wäre ja wohl der Verarschung Gipfel, wenn das jetzt auch noch "zurückgezogen" würde.
Alles nur n Witz? Erst diese große Welle der Realo-Solidarität mit dem Ulrich (teilweise und angesichts der Vorwürfe völlig übertrieben, wie ich finde), dann dieses "Keinen Arsch in der Hose haben" auf dem Grünen-Parteitag - und jetzt am Ende soll es heißen "Jamaika im Saarland - alles nur ein Spaß" ?
Ulrich hat doch dieses Wochenende extra noch bei der Bundespartei für das Bündnis geworben. Und jetzt soll der Koalitionsvertrag nicht klappen? Völlig neue Vorwürfe gegen Ulrich? Ich lach mich schlapp.
Ne, da müssen die Saar-Grünen jetzt durch. Selbst schuld.
26.10.2009 15:38 Uhr
von drusus:
Der Weg ist zu Ende
Joschka Fischer arbeitet jetzt für Siemens und BMW
und uns bleibt nur die Antwort auf die Frage:
Wer hat uns verraten?
Grüne Arschgranaten!
26.10.2009 15:37 Uhr
von Osten:
Gut gekauft, gern gekauft.
So warb in der DDR der Konsum. :-)
26.10.2009 15:33 Uhr
von Uwe Sak:
Und ich glaube, dass die Grüne Basis am Schluß wieder einknickt und auch dafür irgendeine Pseudo-Begründung haben wird. Ich glaube nicht, dass aus Duckmäusern plötzlich aufrechte Mitglieder werden.
Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.