• 12.03.2009

"Schnüffel-Werbung" überall

Gefangen in Googles Werbenetz

Bislang hielt sich Google beim "Behavioral Targeting" vornehm zurück. Das ändert sich nun zum Entsetzen der Datenschützer: Google knüpft ein gigantisches Netz zum Nutzer-Tracking.von Ben Schwan

  • 23.03.2009 11:32 Uhr

    von Frank N. Stein:

    Suchanfragen anonymisieren:
    http://www.scroogle.org/cgi-bin/scraper.htm

  • 13.03.2009 14:17 Uhr

    von hejel:

    Warum zeigt mir Ghostery hier auf taz.de denn den Service 'OpenAd' an? Seltsam, seltsam.

    ***Anmerkung der Redaktion: Open Ads verwaltet unsere Anzeigen.

  • 13.03.2009 13:55 Uhr

    von Dan Kegel:

    FWIW, Yahoo und Microsoft machen das schon seit 2006:
    http://blog.searchenginewatch.com/090224-091627
    http://blog.searchenginewatch.com/060719-084620
    http://www.clickz.com/3623848

  • 13.03.2009 10:13 Uhr

    von Tim:

    Warum Cookies löschen nicht reicht? Weil Google so mächtig ist, dass Cookies nicht mehr Voraussetzung für Usertracking sind - die machen das Überwachen nur (erheblich) leichter und (erheblich) effektiver.

    Natürlich ist das Cookie-Löschen eine sehr gute Idee (Opera und Firefox machen das bei mir automatisch bei jedem Schließen des Browsers - das muss allerdings jedeR selbst einstellen, ist leider keine Voreinstellung), weil es, gerade in Kombination mit den bei DSL typischen dynamischen IP-Adressen das Tracking schwerer macht. Zusätzlich ist aber auch zu überlegen, Google-Werbung und Analytics grundsätzlich zu blocken und - wohl noch wichtiger - auf alle Google-Dienste zu verzichten. Schließlich gibt es zu jedem Google-Dienst eine verträgliche Alternative.

  • 13.03.2009 09:37 Uhr

    von Dietmar Pahlseck:

    Mitten im Artikel eine Kitekat-Werbung. Kommt die jetzt daher, dass in dem Artikel darüber berichtet wird,wie zukünftig Werbung für Tiernahrung auf die Lieblingswebsite kommt. Oder weil ich vorher auf der Seite "Lecker Muschis" war? ;-)

    Hat Google hier schon zugeschlagen?

  • 13.03.2009 06:50 Uhr

    von kekse:

    es gibt auch http://www.ixquick.de/
    hier wird keine IP gespeichert,
    einfach mal testen.

  • 12.03.2009 16:01 Uhr

    von Konrad:

    So unbedarft wie die große Mehrheit der Surfer ist, wird das Konzept noch sehr lange gut gehen.
    Bis sich dann erschreckende Fälle von Missbrauch häufen.

    Und vielleicht erleben wir ja dann (wenn wir großes Glück haben) einen Durchbruch für Add-Blocker und Proxies zum IP-Adresse verschleiern.

  • 12.03.2009 15:44 Uhr

    von Heizer:

    An der Milliardenanzahl der Informationen werden wir alle erticken. Dann ist wieder Ruhe im Kuhstall

  • 12.03.2009 15:05 Uhr

    von Max Müller:

    Ist ja interessant dass unliebsame Kommentare mit Tipps zur Vermeidung von personalisierter Werbung hier gelöscht werden. Aber eigentlich auch kein Wunder, taz.de arbeitet ja schließlich auch mit DoubleClick (=Google-Werbung) zusammen...

  • 12.03.2009 14:47 Uhr

    von lear:

    Firefox mit Adblock und NoScript schaffen Abhilfe.

  • 12.03.2009 13:28 Uhr

    von JohnnieFxotrott:

    Ich benutze sowieso kein Google mehr, sondern Scroogle (http://www.scroogle.org/scrapde8.html).

    So hinterlässt man keinerlei (!) Spuren und die nervige Werbung wird auch ausgeblendet - die Ergebnisse liefert Google trotzdem.
    Google vermüllt das Internet und verschwendet Tonnen von Energie, warum ist ja sowieso klar.

  • 12.03.2009 12:53 Uhr

    von Max Müller:

    Bei solchen Artikeln fehlt mir immer der Hinweis, wie einfach man der Google-Krake entgehen kann: Firefox mit den Add-ons NoScript und AdblockPlus mit beliebiger Filterliste benutzen und in den NoScript-Einstellungen google.com, google-analytics.com usw. verbieten.
    Schöner Nebeneffekt ist, dass damit das Internet schneller und sicherer ist.

  • 12.03.2009 12:26 Uhr

    von Andreas Martin:

    Und immer wieder gerne erwähnt:
    https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1865

    Keine Probleme mehr mit Werbung, weil keine Werbung mehr da :-)

    -andreas

  • 12.03.2009 12:21 Uhr

    von onkelklaus:

    Wer wird denn gezwungen Google zu nutzen?
    Nehmt doch einfach ixquick.com. Die schützen die Privatsphäre.
    Liebe taz-Redaktion es wäre toll, wenn ihr in euren berechtigten Kritiken auch Alternativen, die es gerade im IT-Bereich immer gibt, nennen würdet. Der Artikel zum Conficker-Wurm enthielt auch keine Erwähnung von Linux und Mac. Wenn es an KnowHow mangeln sollte, schickt ne Mail an mich oder "googlet" (halt nicht mit Google ;-) ).

  • 12.03.2009 12:01 Uhr

    von nagel:

    Besser gar keine Cookies zulassen ... viel wichtiger aber ist es, das Schnüffelskript http://www.google-analytics.com/urchin.js von google-analytics zu blocken. Für Firefox sind die Add-ons CustomizeGoogle (v. a. wenn man auf gmail etc. nicht verzichten will oder kann), Adblockplus (das dann die Anzeigen an sich auch noch blockt) und ein Cookiemanager die Mittel der Wahl.

    Und beim Suchen auch mal Alternativen benutzen bzw. Google nur via Scroogle.org ansteuern.

  • 12.03.2009 11:19 Uhr

    von sondermann:

    wundert mich nicht, das google so ist wie es ist. schliesslich geht es um millioooonen ...
    aber es gibt abhilfe gegen die datenerfassung auch für otto-normal-internetnutzer und heisst scroogle.org es gibt suchmasken in mehreren sprachen, man erhält die original google suchergebnisse, - nur ohne tracking und ohne werbung!

  • 12.03.2009 10:57 Uhr

    von Bravenue:

    Hui... Reicht es auch aus im Firefox mit NoScript-Addon Google-Diensten die Nutzung von JavaScript zu verbieten und/oder Google-Cookies zu blockieren oder beim Schließen des Browsers zu löschen? Weiß das jemand?
    Danke und viele Grüße!

  • 12.03.2009 10:20 Uhr

    von cal:

    und was hindert mich, die cookies zu löschen? dann klappt das alles nicht mehr...

  • 12.03.2009 09:38 Uhr

    von Tobias:

    Deshalb Firefox nutzen und Adblock installieren, und ruckzuck sieht das Internet nicht mehr aus wie die morgentliche Beilage in der Tageszeitung, was jedoch nichts daran ändert das Firmen wie Google trotzdem Daten über Surfgewohnheiten haben...

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