• 17.08.2010

Schmutzkampagne in Rumänien

Rechte hetzt gegen Juden

Nachdem er Kritik an der Nationalbank geäußert hatte, wird ein rumänischstämmiger US-Historiker Opfer massiver judenfeindlicher Angriffe. Die Behörden halten sich bedeckt. von William Totok

  • 18.08.2010 12:49 Uhr

    von Kunibert:

    Wären diese Aussagen in einem islamischen Land gefallen, dann wäre es eine TOP-Meldung in allen Nachrichten. Wo bleibt der Protest von SPRINGER, SPIEGEL und den anderen Israelfreunden? Anscheinend ist es lukrativer auf den Moslems "rumzutreten". Das der Holocaust von Christen begangen wurde, wird ohnehin immer mehr vergessen.

  • 18.08.2010 12:45 Uhr

    von Mac-Lennox:

    "Neo" stimme ich gänzlich zu. Die Türkei ist einfach der perfekte Sündenbock im Gegensatz zu Rumänien. Wenigstens räumte vor einigen Jahren die damalige rumänische Regierung öffentlich ein, dass die rund 250.000 Juden, die während des Zweiten Weltkrieges ermordet wurden, durch Rumänen und nicht durch Deutsche zu Tode kamen. Der Holocaust war für einige Rumänen ein willkommener Anlass für ethnische Säuberungen. Was für ein Euphemismus.

  • 17.08.2010 21:08 Uhr

    von Neo:

    Ich stelle mir gerade vor, dieser Fall hätte sich in der Türkei abgespielt. Ein europäischer (+Israel) Sturm der türko- und islamophoben Entrüstung wäre ausgebrochen, die Medien hätten schön mitgespielt und dem "EU-Beitrittskandidaten" wäre die Beitrittstauglichkeit für die nächsten 100 Jahre abgesprochen worden.

    Was passiert mit Rumänien, deren Behörden (der !Staat!) diese miese Hetze zusetzlich protegieren? Rein garnichts. Kaum einer in Europa nimmt kenntnis.
    Kein Aufschrei der Entrüstung, keine mediales Trommelfeuer und keine EU-Rüge.

    Also wie immer nichts neues im Westen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder