Schlammschlacht um No-Angels-Star
Ende der Unschuldsvermutung
Sängerin Nadja Benaissa sitzt wegen des Verdachts auf schwere Körperverletzung in Untersuchungshaft - ihr Anwalt geht gegen die Presse vor und hofft auf baldige Freilassung.von Peter Scheibe
Leserkommentare
29.07.2009 21:47 Uhr
von André:
Einmal mehr ein Beweis, dass die BILD-Zeitung ein echtes Armutszeugnis unserer achso-Aufgeklärten Gesellschaft ist... Ein Gerücht und eine ganze Karriere wird zerstört, noch bevor Beweise auf dem Tisch liegen. Traurig ! Lasst Nadja in Ruhe !
17.04.2009 15:47 Uhr
von Mazza:
Das sieht fast nach einer hexenjagd aus . Wer schützt frauen vor männern, die nicht verhüten wollen, die mädchen/frauen penetrieren und für ungewollte schwangerschaften und sexuell übertragbare infektionserkrankungen - mit denen frauen sich ständig rumschlagen müssen, verantwortlich sind?
17.04.2009 09:25 Uhr
von christine rölke-sommer:
kann es sein, dass ich den satz über den haftprüfungstermin überlesen habe? frage ich mich die ganze zeit. natürlich ist die geschichte auch presse-rechtlich interessant, bis hin zu der frage, ob nicht vielleicht der satz "Behutsam drang RTL-Mod.. in Nadjas Privatsphäre ein" wegen soft-porno-style gestrichen gehört.
aber erst mal tät mich schon interessieren, wie in einem solchen fall die untersuchungshaft begründet wird! besteht flucht-, wiederholungs- oder verdunklungsgefahr? wie wird eine solche begründet? und: müssen wir damit rechnen, dass in zukunft die x-te garnitur der 'prominenz' öfter in u-haft genommen wird, weil irgendwann mal irgendwelche moderatoren "behutsam" in die privatsphäre "eingedrungen" waren, und das objekt der soften penetration verabsäumt hatte, sich dagegen unter ausschöpfung des rechtsweges zu verwahren?
17.04.2009 03:23 Uhr
von George Oberle :
Wer schützt uns vor Bild, Pro Sieben, RTL (II) und anderen - nicht gerade die Bildung fördernden - Medien?
16.04.2009 20:59 Uhr
von Matthias Macht:
Die Überschrift ließ hoffen, dass sich (endlich) jemand ernsthaft mit dem Spannungsverhältnis zwischen strafprozessualer Unschuldsvermutung und Auslegungsfähigkeit von Persönlichkeitsrechten bei Prominenten befasst. Am Ende war's die übliche Abrechnung und Vergangenheitsbewältigung ("2001 hat sie noch gesagt: ..."). Schade, hätte mehr erwartet.
16.04.2009 20:16 Uhr
von Anna Blume:
Unschuldsvermutung hin oder her, wer sich mit der Bild Zeitung einläßt..."Live by the sword, die by the sword". Oops, ist das "uncorrect" in diesem Zusammenhang...