Er ist das bekannteste Gesicht des Protests gegen "Stuttgart 21" und Erfinder des Schwabenstreichs. Walter Sittler könnten sich viele auch in der Bürgermeisterrolle vorstellen.von Nadine Michel
Hallo Herr Sittler, habe nie verstanden warum Sie gegen Stutgart21 sind. Nach einem Urlaub an der Ostsee haben wir mehrere Bahnhöfe kennengelernt (Rostock, Stralsund, Wismar, Schwerin usw. auf der Anreise natürlich Berlin) alles neue und super restaurierte Bahnhöfe, da kann man richtig neidisch werden. Vor allem wenn man dann auf der Rückreise in Stuttgart und Ulm Aufenthalt hat und diese alten und vergammelten Bahnhöfe sieht, nicht behindertengerecht und total veraltet. Entweder reisen Sie nicht mit der Bahn,oder Sie ver- schliessen die Augen bei Ihren Reisen. Es kann ja nicht sein das alles Geld in den Osten geht und bei uns überhaupt kein Fortschritt zu sehen ist. Es wäre doch ein Projekt für die Zukunft MfG Weller
28.11.2010 00:35 Uhr
von herbie:
Sehr geehrter Herr Sittler,
"Schuster, bleib bei Deinem Leisten". Was, Herr Sittler, glauben Sie, dass Sie dazu qualifiziert, ein Urteil zu Stuttgart 21 abgeben zu können. Sie haben, im Gegenteil, Ihrer Verantwortung als Person des öffentlichen Interesses nicht Rechnung getragen und in einer Weise polarisiert, die für meine Begriffe eine Anklage wegen Volksverhetzung rechtfertigen würde. Ich für meinen Teil werde in Zukunft jede Vorstellung meiden, in welcher Sie mitwirken. Ich bin Ingenieur und gebe mir Rechenschaft, dass Deutschland durch die vielen Bedenkenträger, die nur ideologisch motiviert sind und letztlich keine Ahnung haben, immer weiter aus der Weltspitze verdrängt wird. Da wird aber nicht darüber diskutiert, ob wir nicht auch in diesewr Beziehung eine Verantwortung den kommenden Generationen gegenüber haben. Hauptsache, wir sind "Gutmenschen" und es gelingt uns, unsere Ansichten allen anderen aufzuoktroyieren. MfG, Herbie
02.11.2010 14:58 Uhr
von Herr Schneider:
Kurzes Statement von mir. Ich komme zwar nicht aus dem schwäbischen Raum habe aber viele Bekannte dort. Ich verstehe nicht warum erst jetzt massiv demonstriert wird. Ich denke es stand schon eine ganze Weile fest, das dieses Bauvorhaben umgesetzt wird. Jetzt wo man die Baufahrzeuge sieht, jetzt wird demonstriert. Die Mehrheit der Demonstranten die gegen diesen Umbau sind entpuppen sich doch mehr und mehr als Krawallmacher. Leute lasst es sein ihr habt es verpasst rechtzeitig die Öffentlichkeit mit Demos aufzurütteln. Jetzt wird es nur noch teurer durch diese Störungen.
Einen netten Gruß ins Schwabenländle
10.09.2010 10:56 Uhr
von Joachim Lund bv:
Sehr geehrter Herr Sittler, vielen Dank für Ihr Engagement in Stuttgart, zu dem ich etwas beitragen möchte. Die heutige Technik erlaubt es, auch den Kopfbahnhof leistungsstark zu erhalten, nicht nur durch die bereits genannten Beispiele, sondern auch durch höhere Flexibilität des Bahnbetriebs. Der Kopfbahnhof kann in der Weise bedient werden, daß Züge sich am Ende teilen, so daß die aussteigewilligen Fahrgäste im hinteren Zugende sind, das sich vom Zug abkoppelt und allein in den Bahnhof gelangt. Dort sind inzwischen auf einem schon bereitstehenden Zugteil alle Fahrgäste eingestiegen, die mit dem Zug fahren wollen. Dieses Zugteil ist rechtzeitig abgefahren und nähert sich außerhalb des Bahnhofs dem durchfahrenden Zug, der die Fahrt bedarfsgemäß verlangsamt hat, und kuppelt dort an, so daß die Fahrgäste dem Fahrplan folgen. Automatische Kupplungen gibt es schon, die dafür Voraussetzung sind. Daß sie auch während der Fahrt zuverlässig arbeiten, wird die Technik sicherlich hinbekommen, zumindest in der Zeit, die sonst den Umbau des Bahnhofs erfordern würde. Auf diese Weise wird die Fahrzeit verkürzt, weil Ein- und Ausstieg in die Fahrzeit integriert sind und nicht hinzugerechnet werden müssen wie jetzt. Das kommt übrigens allen Kopfbahnhöfen zugute, die sämtlich nicht umgebaut werden müssen: Frankfurt/Main, München, Hamburg-Altona ... Mit freundlichen Grüßen Joachim Lund bv, Berlin-Marienfelde
09.09.2010 01:35 Uhr
von Günter Wanka:
Lieber Herr Sittler,
machen Sie bitte genauso weiter. Es ist an der Zeit, dass die Politiker endlich erkennen, dass sie für uns da sind, nicht wir für sie. Wir sind das Volk! Die Bürger der ehemaligen DDR haben bewiesen was möglich ist! Ich sage nur noch "Politiker, bitte aufwachen, sonst werdet ihr unsanft geweckt!" Lieber Herr Sittler, Sie und alle Mitstreiter haben meine vollste Sympatie, auch die vieler Bekannter und Verwandter. Gebt nicht nach!
Viele solidarische Grüße
Günter Wanka aus Ingelheim/Rhein
08.09.2010 12:08 Uhr
von Dora:
hallo,
wiesso "Krachmacher?" ich würde es begrüßen wenn sich mehr bekannte Persönlichkeiten politisch so engagieren würden wie Herr Sittler... Tja es ist halt bequemer und schadet nicht der Karriere wenn man wie Herr Lauterbach plötzlich die Armut in Afrika entdeckt. Von der TAZ hätte ich nicht gedacht dass sie so eine Schlgzeile bringen würde... M f G
08.09.2010 03:48 Uhr
von kar:
Sehr geehrter Herr Reyer, Sie vergessen, die Mehrheit der Einwohner ist zwischenzeitlich gegen Stuttgart 21. Es ist auch kein Wunder, weil die Befürworter die Kosten falsch angesetzt, ja sogar eine Studie, die von einer Gefährdung der Anwohner ausgeht, unter den Teppich kehrt. Auch haben Sie vergessen, das die Befürworter in der Politik auf Provokation setzen.
Normal ist es so, man hört erst seinem Gegenüber zu, bildet sich erst danach eine Meinung. Komisch nur, das dies im Zusammenhang mit Kritik an Stuttgart 21 von der Landesregierung über einen nicht gerade kurzen Zeitram versäumt wird.
Aktuell wurde ein Landtagskandidat bei dem Versuch festgenommen zu filmen, wie ein Polizeibeamter einer Teilnehmerin an der Demonstration die Brille aus dem Gesicht schlug. Da kann man nur sagen, Pech gehabt, denn es haben noch andere gefilmt, was passiert ist. Und ich sage es an der Stelle, umsomehr Polizeibeamten sich im Dienst für Stuttgart 21 rechtswidrig gegen den Bürger als Souverän verhalten, umso mehr alle Befürworter sich nicht um ein klärendes Gespräch mit Kritikern bemühen, umso mehr Untersuchungen, die Gefahr für Leib und Leben von Anwohnern erkennen lassen, siehe http://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/gefahr-fuer-leib-und-leben-stuttgart-21-architekt-fordert-den-sofortigen-baustopp-1596547.html geflissentlich ignoriert werden , umso mehr muss jeder Wahlberechtigte in Baden-Württemberg im nächsten Jahr alternative Parteien wie die Piratenpartei und die Grünen wählen, dem Meinungsfreiheit und Demokratie und seine eigene Gesundheit, die durch gewisse politische Ströme gegen jede Vernunft, beeinträchtigt sein kann, noch etwas bedeutet.
Ich hoffe, dass Sie sich mal eines fragen. Nämlich: wollen Sie Politikern Vertrauen entgegen bringen, die den Menschen, denen sie ihr Amt zu verdanken haben, damit danken, das sie gegen Mehrheitsmeinungen (einschl. der Meinung ihrer vielleicht sehr bald einstigen Wähler) handeln?
01.09.2010 19:05 Uhr
von Manfred Reyer:
Hallo Herr Sittler, ich finde es einfach übertrieben diese Aufstand gegen Stuttgart 21. Zerstören Sie nicht eine gut funktionierende Demokratie. Stuttgart und Baden-Württemberg brauchen Stuttgart - Ulm 21. Wir dürfen nicht nur Schwarz / Weiss denken. Mit gutgemeinten Grüßen, M.Reyer
Leserkommentare
25.03.2011 18:22 Uhr
von Weller Marianne:
Hallo Herr Sittler,
habe nie verstanden warum Sie gegen Stutgart21 sind.
Nach einem Urlaub an der Ostsee haben wir mehrere Bahnhöfe kennengelernt (Rostock, Stralsund, Wismar, Schwerin usw. auf der Anreise natürlich Berlin) alles neue und super restaurierte Bahnhöfe, da kann man richtig neidisch werden. Vor allem wenn man dann auf der Rückreise in Stuttgart und Ulm Aufenthalt hat und diese alten und vergammelten Bahnhöfe sieht, nicht behindertengerecht und total veraltet.
Entweder reisen Sie nicht mit der Bahn,oder Sie ver-
schliessen die Augen bei Ihren Reisen.
Es kann ja nicht sein das alles Geld in den Osten geht und bei uns überhaupt kein Fortschritt zu sehen ist.
Es wäre doch ein Projekt für die Zukunft
MfG Weller
28.11.2010 00:35 Uhr
von herbie:
Sehr geehrter Herr Sittler,
"Schuster, bleib bei Deinem Leisten". Was, Herr Sittler, glauben Sie, dass Sie dazu qualifiziert, ein Urteil zu Stuttgart 21 abgeben zu können. Sie haben, im Gegenteil, Ihrer Verantwortung als Person des öffentlichen Interesses nicht Rechnung getragen und in einer Weise polarisiert, die für meine Begriffe eine Anklage wegen Volksverhetzung rechtfertigen würde. Ich für meinen Teil werde in Zukunft jede Vorstellung meiden, in welcher Sie mitwirken. Ich bin Ingenieur und gebe mir Rechenschaft, dass Deutschland durch die vielen Bedenkenträger, die nur ideologisch motiviert sind und letztlich keine Ahnung haben, immer weiter aus der Weltspitze verdrängt wird. Da wird aber nicht darüber diskutiert, ob wir nicht auch in diesewr Beziehung eine Verantwortung den kommenden Generationen gegenüber haben. Hauptsache, wir sind "Gutmenschen" und es gelingt uns, unsere Ansichten allen anderen aufzuoktroyieren.
MfG,
Herbie
02.11.2010 14:58 Uhr
von Herr Schneider:
Kurzes Statement von mir. Ich komme zwar nicht aus dem schwäbischen Raum habe aber viele Bekannte dort. Ich verstehe nicht warum erst jetzt massiv demonstriert wird. Ich denke es stand schon eine ganze Weile fest, das dieses Bauvorhaben umgesetzt wird. Jetzt wo man die Baufahrzeuge sieht, jetzt wird demonstriert. Die Mehrheit der Demonstranten die gegen diesen Umbau sind entpuppen sich doch mehr und mehr als Krawallmacher. Leute lasst es sein ihr habt es verpasst rechtzeitig die Öffentlichkeit mit Demos aufzurütteln. Jetzt wird es nur noch teurer durch diese Störungen.
Einen netten Gruß ins Schwabenländle
10.09.2010 10:56 Uhr
von Joachim Lund bv:
Sehr geehrter Herr Sittler,
vielen Dank für Ihr Engagement in Stuttgart, zu dem ich etwas beitragen möchte. Die heutige Technik erlaubt es, auch den Kopfbahnhof leistungsstark zu erhalten, nicht nur durch die bereits genannten Beispiele, sondern auch durch höhere Flexibilität des Bahnbetriebs. Der Kopfbahnhof kann in der Weise bedient werden, daß Züge sich am Ende teilen, so daß die aussteigewilligen Fahrgäste im hinteren Zugende sind, das sich vom Zug abkoppelt und allein in den Bahnhof gelangt. Dort sind inzwischen auf einem schon bereitstehenden Zugteil alle Fahrgäste eingestiegen, die mit dem Zug fahren wollen. Dieses Zugteil ist rechtzeitig abgefahren und nähert sich außerhalb des Bahnhofs dem durchfahrenden Zug, der die Fahrt bedarfsgemäß verlangsamt hat, und kuppelt dort an, so daß die Fahrgäste dem Fahrplan folgen. Automatische Kupplungen gibt es schon, die dafür Voraussetzung sind. Daß sie auch während der Fahrt zuverlässig arbeiten, wird die Technik sicherlich hinbekommen, zumindest in der Zeit, die sonst den Umbau des Bahnhofs erfordern würde. Auf diese Weise wird die Fahrzeit verkürzt, weil Ein- und Ausstieg in die Fahrzeit integriert sind und nicht hinzugerechnet werden müssen wie jetzt. Das kommt übrigens allen Kopfbahnhöfen zugute, die sämtlich nicht umgebaut werden müssen: Frankfurt/Main, München, Hamburg-Altona ...
Mit freundlichen Grüßen
Joachim Lund bv, Berlin-Marienfelde
09.09.2010 01:35 Uhr
von Günter Wanka:
Lieber Herr Sittler,
machen Sie bitte genauso weiter. Es ist an der Zeit, dass die
Politiker endlich erkennen, dass sie für uns da sind, nicht wir für sie. Wir sind das Volk!
Die Bürger der ehemaligen DDR haben bewiesen was möglich ist!
Ich sage nur noch "Politiker, bitte aufwachen, sonst werdet ihr unsanft geweckt!"
Lieber Herr Sittler, Sie und alle Mitstreiter haben meine vollste Sympatie, auch die vieler Bekannter und Verwandter.
Gebt nicht nach!
Viele solidarische Grüße
Günter Wanka aus Ingelheim/Rhein
08.09.2010 12:08 Uhr
von Dora:
hallo,
wiesso "Krachmacher?" ich würde es begrüßen wenn sich mehr bekannte Persönlichkeiten politisch so engagieren würden wie Herr Sittler...
Tja es ist halt bequemer und schadet nicht der Karriere wenn man wie Herr Lauterbach plötzlich die Armut in Afrika entdeckt.
Von der TAZ hätte ich nicht gedacht dass sie so eine Schlgzeile bringen würde...
M f G
08.09.2010 03:48 Uhr
von kar:
Sehr geehrter Herr Reyer, Sie vergessen, die Mehrheit der Einwohner ist zwischenzeitlich gegen Stuttgart 21. Es ist auch kein Wunder, weil die Befürworter die Kosten falsch angesetzt, ja sogar eine Studie, die von einer Gefährdung der Anwohner ausgeht, unter den Teppich kehrt. Auch haben Sie vergessen, das die Befürworter in der Politik auf Provokation setzen.
Normal ist es so, man hört erst seinem Gegenüber zu, bildet sich erst danach eine Meinung. Komisch nur, das dies im Zusammenhang mit Kritik an Stuttgart 21 von der Landesregierung über einen nicht gerade kurzen Zeitram versäumt wird.
Aktuell wurde ein Landtagskandidat bei dem Versuch festgenommen zu filmen, wie ein Polizeibeamter einer Teilnehmerin an der Demonstration die Brille aus dem Gesicht schlug. Da kann man nur sagen, Pech gehabt, denn es haben noch andere gefilmt, was passiert ist. Und ich sage es an der Stelle, umsomehr Polizeibeamten sich im Dienst für Stuttgart 21 rechtswidrig gegen den Bürger als Souverän verhalten, umso mehr alle Befürworter sich nicht um ein klärendes Gespräch mit Kritikern bemühen, umso mehr Untersuchungen, die Gefahr für Leib und Leben von Anwohnern erkennen lassen, siehe http://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/gefahr-fuer-leib-und-leben-stuttgart-21-architekt-fordert-den-sofortigen-baustopp-1596547.html geflissentlich ignoriert werden , umso mehr muss jeder Wahlberechtigte in Baden-Württemberg im nächsten Jahr alternative Parteien wie die Piratenpartei und die Grünen wählen, dem Meinungsfreiheit und Demokratie und seine eigene Gesundheit, die durch gewisse politische Ströme gegen jede Vernunft, beeinträchtigt sein kann, noch etwas bedeutet.
Ich hoffe, dass Sie sich mal eines fragen. Nämlich: wollen Sie Politikern Vertrauen entgegen bringen, die den Menschen, denen sie ihr Amt zu verdanken haben, damit danken, das sie gegen Mehrheitsmeinungen (einschl. der Meinung ihrer vielleicht sehr bald einstigen Wähler) handeln?
01.09.2010 19:05 Uhr
von Manfred Reyer:
Hallo Herr Sittler,
ich finde es einfach übertrieben diese Aufstand
gegen Stuttgart 21.
Zerstören Sie nicht eine gut funktionierende
Demokratie. Stuttgart und Baden-Württemberg
brauchen Stuttgart - Ulm 21.
Wir dürfen nicht nur Schwarz / Weiss denken.
Mit gutgemeinten Grüßen,
M.Reyer