Schattenseiten der Globalisierung
Frauen machen's billiger
30 Millionen Menschen weltweit arbeiten in Textilfabriken. Und die Zahl derjenigen, die für Hungerlöhne und ohne Absicherung arbeiten, steigt weiter an. Frauen sind besonders betroffen.von Annette Jensen
Leserkommentare
10.11.2009 10:25 Uhr
von Hannah:
Es ist immer wieder das selbe und überall auf der Welt gleich. Auch bei uns und das schon seit Jahren verdienen Frauen immer weniger als Männer. dafür werden sogar riesige Studien http://www.jobkrise.de/de/jobsuche-gruendung-business-681.html bezahlt. Nur ändern tut sich rein gar nichts und zwar nur deswegen, weil alles eh von Männern entschieden wird. Männer sitzen in der Politik und wirtschaft am hebel und können das ganze zwar toll bedaueren aber eben halt auch alles dafür tun, das es so bleibt.
04.11.2009 11:10 Uhr
von Sonja:
DreckigerKapitalist:
>>>Dennoch ist es so, dass diese Arbeitsverhältnisse für die betroffenen Frauen immer noch beser sind als die real existierenden Alternativen.
Wenn man sich in Europa und Amerika empört, sollte man sich vor Augen halten :
* Die Alternative eines Arbeitens nach ILO oder sonstigen genormten Bedinigungen ist nicht gegeben
* Auch Taiwan, Japan und Deutschland haben auf diese Weise ihren wirtschaflichen Aufstieg begonnen.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Meinen Sie nicht auch, dass dieser Kommentar ein bißchen zynisch ist?
Ich will ja nun nicht behaupten, dass ich überdurchschnittlich mit der Materie befasst oder sehr gebildet wäre. Trotzdem ist mir bekannt, dass Deutschland am Beginn seiner Industrialisierung sicherlich kein Entwicklungsland war, und auch in Japan und Taiwan waren es vermutlich keine global agierenden Großkonzerne, die die Arbeitsbedingungen diktierten. Deshalb konnten diese Länder sich entwickeln.
Heutzutage sieht das aber wohl ein bißchen anders auch, bedingt durch die Globalisierung. Wie gesagt, ich bin mit dieser Materie nicht näher befasst und kann mich deshalb nicht dezidiert dazu äußern.
Aber was sie da schreiben, ist nach meinem gesunden Menschenverstand vergleichbar mit den Erwiderungen auf frühe Kritiker der Kolonialisierung und Sklaverei.
Nämlich, dass "diese Menschen" sowieso nur Wilde und Barbaren sind und froh sein können, auf diese Weise an Fortschritt und Christlicher Lehre beteiligt zu werden.
Ich meine, da sollten "wir" inzwischen doch schon ein bißchen weiter sein.
04.11.2009 10:41 Uhr
von Nikel:
zum Augenlicht: leider stimmt es doch, das man sich bei schlechten Lichtverhältnissen das Augenlicht verderben kann! Nicht selten war dies der Fall zu Zeiten da man bei Kerzenlicht in dämmriger Athmosphere zu Leben hatte.
04.11.2009 10:03 Uhr
von guapito:
@Auge:
stimmt, du hast vollkommen recht. Schlechtes Licht lässt die Augen nur schneller ermüden.
Zum Inhalt des Artikels: Jeder von uns kann diese Bedingungen beeinflussen, indem er den Dreck von H&M und den ganzen anderen Verbrechern nicht kauft. 2nd-Hand-Sachen tun es auch....ach, so ein Mist, da protestiert dann die Eitelkeit, sozialer Druck kommt auf (was trägst du denn da?) o.ä. - kranke Wegwerfgesellschaft!
03.11.2009 17:52 Uhr
von Auge:
Oft wird ja hier über die reißerische Aufmachung von Artikeln genörgelt, die ich oft auch nachvollziehen kann. Aber bitte, wenn schon nicht immer gut recherchiert, oder reißerisch geschrieben, bitte keinen Unfug: Man kann sich die Augen nicht an schwachem Licht verderben. Mag der Artikel sonst noch so gut sein, wenn direkt mit sowas begonnen wird, vergeht mir die Lust am weiterlesen.
03.11.2009 17:39 Uhr
von Karl Kraus:
Überraschung, dass die FEZ fast komplett NICHT das bewirkt haben, was die "Experten" des IWF sich da zusammengeschwurbelt haben. Wer immer nur rechnet und theoretische Modelle hin und her schiebt, der kann schon mal übersehen, dass es in der Wirtschaft nicht um Modelle, sondern ab einer recht niedrigen kritischen Schwelle nur noch um Ausbeutung (in Form von Ausbeute) geht. Nur eben um immer genau so viel Ausbeutung, wie so gerade noch nicht auffällt oder bekämpft werden kann.
03.11.2009 17:35 Uhr
von DreckigerKapitalist:
Dennoch ist es so, dass diese Arbeitsverhältnisse für die betroffenen Frauen immer noch beser sind als die real existierenden Alternativen.
Wenn man sich in Europa und Amerika empört, sollte man sich vor Augen halten :
* Die Alternative eines Arbeitens nach ILO oder sonstigen genormten Bedinigungen ist nicht gegeben
* Auch Taiwan, Japan und Deutschland haben auf diese Weise ihren wirtschaflichen Aufstieg begonnen.