• 22.06.2009

Schäuble zum Thema Islamkonferenz

"Wir ertragen uns"

Sein langfristiges Ziel: die Gleichstellung des Islam in Deutschland. Innenminister Wolfgang Schäuble über den Dialog mit den Muslimen, die Ängste der Deutschen und den islamistischen Verband Milli Görüsvon Sabine Am Orde & Ulrich Schulte

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von Marti:

    Herr Schäuble hat vor allem eins erreicht: die Repräsentanten von Verbänden, die nur einenen sehr kleinen Teil der Muslime verteten und oft am Rande oder sogar außerhalb unserer Verfassungsordnung stehen, sind von ihn in starkem Maße aufgewertet und reingewaschen worden und verbreiten nun ihre Ansichten als die Ansichter "der Muslime" im penetranter Weise in allen Medien und Foren, bravo!

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von Krause:

    @ Bergheim,

    Die Geschichte mit dem Salami-Brötchen ist hoffentlich ein Märchen aus 1001 Nacht - oder ist dies tatsächlich passiert?

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von Erika Oczipka:

    Liebe Frau am Orde, lieber Herr Schulte,
    nach Lektüre Ihres Interviews rieb ich mir verdutzt die Augen, als mir klar wurde, dass ich mich nicht auf der taz-Seite "Wahrheit" befand. Dann las ich jedes Wort dreimal. Und nun bin ich ganz fix und fertig!!
    Ist das nun politischer Journalismus oder vielleicht doch, wenn nicht Wahrheit, dann wenigstens Satire gewesen?
    Was ist denn sonst mit Herrn Schäuble los, dass solche Worte seinen Mund verlassen? Ist er etwa auch schon unter Drogen? Aber da fällt mir ein: Auch wenn er noch so dementiert, nach Brüssel zu wollen, es deutet doch einiges auf seinen Abschied hin. Wie sonst kann er solchen Gedankenslalom in ein Interview pressen? Er bereitet seinen Abgang vor und hinterlässt uns, den kritischen Bürgern, eine ideologische Wandlung, damit wir ihn nicht als den Mackie Messer des Inneren mit in unsere politische Zukunft nehmen, sondern als Wegbereiter eines "eingedeutschten Islams". Hoffentlich hat wenigstens einer von Ihnen beiden Interviewern einen Lachanfall (heimlich natürlich) bekommen.
    Sonst wäre ich ganz untröstlich.
    Mit hilflosem Gruß
    Erika Oczipka

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von Amos:

    "Die Geister, die ich rief, wie bann' ich sie"!?
    Mit der Bundeswehr im Inneren? Mit Internet-
    Überwachung. Jedem denkenden Menschen war schon vorher klar, dass diese Pflegmatismus- Politik in
    die Wüste führt. Erst denken und dann handeln, scheint überhaupt ein Handicap der meisten Politiker zu sein.


  • 22.06.2009 18:28 Uhr

    von MahmuD:

    Schäuble hat gerade in Kairo (wohlgemerkt, das ist in Ägypten) geredet. Und zwar hat er denen dort über die Möglichkeiten der Integration des Islamismus in Deutschland (das ist also nicht in Ägypten) erzählt. Aha, unsere Politiker erklären in Ägypten...und mit uns in D redet keiner über dieses Thema, uns wird nur 'vorgesetzt'. Demokratie?

  • 22.06.2009 16:55 Uhr

    von Marti:

    Herr Schäuble hat vor allem eins erreicht: die Repräsentanten von Verbänden, die nur einenen sehr kleinen Teil der Muslime verteten und oft am Rande oder sogar außerhalb unserer Verfassungsordnung stehen, sind von ihn in starkem Maße aufgewertet und reingewaschen worden und verbreiten nun ihre Ansichten als die Ansichter "der Muslime" im penetranter Weise in allen Medien und Foren, bravo!

  • 22.06.2009 11:07 Uhr

    von pinetop:

    Schäuble´s Wunsch wirft einige Fragen auf, die bisher noch nicht öffentlich erörtert wurden.
    Die Gleichstellung der (monotheistischen) Religionen versteht der Islam als ein Vertrag mit Schutzbefohlenen. Eine Gleichbehandlung und Gewährung gleicher Rechte gegenüber Christen und Juden kennt der Islam nicht.
    Atheisten stellen etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung. Der Islam ist nicht bereit, dieser Bevölkerungsgruppe auch nur mindere Rechte zuzugestehen.
    Der Islam ist nicht bereit, individuelle Menschenrechte anzuerkennen. Sie könnten nur unter dem Vorbehalt der Scharia Anerkennung finden.
    Eine Pax Islamica ist Andersgläubigen und Ungläubigen nicht zumutbar. Wie soll ein Zusammenleben möglich sein, wenn der Islam sich rechtsstaatlichen und demokratischen Selbstverständlichkeiten verweigert?
    Diese Aussagen werden wahrscheinlich auf Befremden stoßen. Nähere Informationen erhält man im Sonderheft Islamismus der Kritischen Gesellschaft für Philosophie in Nürnberg.
    www.gkpn.de

  • 22.06.2009 10:02 Uhr

    von aso:

    Zur Erinnerung:
    Schäuble, gab am 10.01.2000 öffentlich zu, einen dicken Geldumschlag erhalten zu haben. Von dem Waffenhändler Karlheinz Schreiber...Bei der CDU tauchte die angebliche Spende nie auf.
    Das Geld blieb für immer verschwunden. Wo es hinkam, und ob es in Schäubles private Taschen floß, weiß man nicht.
    Dank der Biographie-Waschanlagen und Gedächtnislöcher des Bundestages und der dortigen Parteien schwimmen auch die dubiosesten Figuren immer wieder obenauf....und bringen es gar zum Innenminister und oberstem Gesetzeshüter...
    Großmoschee in Köln: O-Ton Schäuble:
    „...Am Ende war es fast nur noch der Publizist Ralph Giordano, der dagegen war....“
    Umfragen sagen etwas anderes:
    http://www.ksta.de/html/artikel/1179819833494.shtml
    Auch die Kölner CDU sprach sich mehrheitlich gegen die geplante Größe aus.
    In Holland lehnen bereits 65 % der Bevölkerung gänzlich weitere Moscheebauten ab.
    Fazit: wer etwas gleichstellen will, was nicht als Religion im westlichen Sinne definiert werden kann, ist völlig uninformiert.
    Österreich wußte dies 1912 scheinbar noch nicht. Deshalb sollte man diesen Fehler nicht wiederholen.
    Eine Moschee ist im übrigen eher mit einem Gemeindehaus, als mit einer Kirche vergleichbar.
    @ X.Man:
    Islamkritik ist gleich Rassismus? Weil Religion eine Rasse ist, gell?

  • 22.06.2009 09:26 Uhr

    von Krause:

    @ Bergheim,

    Die Geschichte mit dem Salami-Brötchen ist hoffentlich ein Märchen aus 1001 Nacht - oder ist dies tatsächlich passiert?

  • 21.06.2009 23:42 Uhr

    von Hans Lotus:

    Sehr geehrter Herr Schäuble,

    nur eine Frage: Denken Sie manchmal noch an Ihren Amtseid?

  • 21.06.2009 21:59 Uhr

    von Sugus:

    "Und wenn Muslime und Mehrheitsgesellschaft empfinden würden, dass es keinen Unterschied macht, welche Religion jemand hat, wäre viel gewonnen."
    Also, die Mehrheitsgesellschaft empfindet schon weitgehend so. Von den Muslimen ist diese Einstellung erst an Sankt Nimmerlein zu erwarten. Zu diesem Datum würde ich dann auch eine Gleichstellung des Islam mit den christlichen Kirchen akzeptieren - aber keinen Tag früher!

  • 21.06.2009 20:14 Uhr

    von X.Man:

    Ich wusste gar nicht das auch einige Rassisten diese Zeitung lesen,wenn ich diese Leserkritiken lese wird mir wirklich ganz übel,schade...

  • 21.06.2009 19:09 Uhr

    von Erika Oczipka:

    Liebe Frau am Orde, lieber Herr Schulte,
    nach Lektüre Ihres Interviews rieb ich mir verdutzt die Augen, als mir klar wurde, dass ich mich nicht auf der taz-Seite "Wahrheit" befand. Dann las ich jedes Wort dreimal. Und nun bin ich ganz fix und fertig!!
    Ist das nun politischer Journalismus oder vielleicht doch, wenn nicht Wahrheit, dann wenigstens Satire gewesen?
    Was ist denn sonst mit Herrn Schäuble los, dass solche Worte seinen Mund verlassen? Ist er etwa auch schon unter Drogen? Aber da fällt mir ein: Auch wenn er noch so dementiert, nach Brüssel zu wollen, es deutet doch einiges auf seinen Abschied hin. Wie sonst kann er solchen Gedankenslalom in ein Interview pressen? Er bereitet seinen Abgang vor und hinterlässt uns, den kritischen Bürgern, eine ideologische Wandlung, damit wir ihn nicht als den Mackie Messer des Inneren mit in unsere politische Zukunft nehmen, sondern als Wegbereiter eines "eingedeutschten Islams". Hoffentlich hat wenigstens einer von Ihnen beiden Interviewern einen Lachanfall (heimlich natürlich) bekommen.
    Sonst wäre ich ganz untröstlich.
    Mit hilflosem Gruß
    Erika Oczipka

  • 21.06.2009 18:18 Uhr

    von Bäääärrrrk!!!:

    Leute die für den "Dicken" und die CDU die Geldkoffer von Kriegswaffenhändlern (indirekte Mörder!) durch die Gegend geschleppt haben, in der Hoffnung sich mehr als ein Innenminister-Pöstchen zu erschleimen sind -aus meiner Sicht- mindestens so unglaubwürdig wie Muslime die im Namen des Koran "Ungläubige" belügen und betrügen dürfen, wenn es ihrer Sache dient.

  • 21.06.2009 17:35 Uhr

    von Dietmar Bergheim:

    Wolfgang Schäuble hat etwas sehr wichtiges gesagt, wohl aber selbst nicht bemerkt:

    "... eine gewisse Kooperation wie mit anderen Religionsgemeinschaften".

    Kooperation bedeutet, wenigstens zwei konträre Lager bewegen sich aufeinander zu.

    So lange ich aber zur Schule zitiert werde, weil ich die "Frechheit" besaß, meinen Kindern doch tatsächlich Salami aufs Brot zu schneiden, weil das doch muslimische Empfindsamkeiten stört, hält sich meine Kooperationsbereitschaft sehr in Grenzen.

    Bisher sah ich Muslime in Deutschland immer nur in der fordernden Position!

  • 21.06.2009 17:34 Uhr

    von Big Ben:

    Islamisierung - Nein Danke!

  • 21.06.2009 16:58 Uhr

    von Amos:

    "Die Geister, die ich rief, wie bann' ich sie"!?
    Mit der Bundeswehr im Inneren? Mit Internet-
    Überwachung. Jedem denkenden Menschen war schon vorher klar, dass diese Pflegmatismus- Politik in
    die Wüste führt. Erst denken und dann handeln, scheint überhaupt ein Handicap der meisten Politiker zu sein.


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