Die Vereinten Nationen haben sauberes Wasser als Menschenrecht anerkannt. Damit schaffen sie die Grundlage für eine bessere Versorgung, sagt die Juristin Beate Rudolf.von Heike Holdinghausen
Ein banaleres, sinnentleerteres Interview hätten sie wohl zu diesem dringendem und sehr politischem Thema nicht machen können. Allein die Aussage das Privatisierung ja unter bestimmten Umständen in Ordnung sei ist, besonders im Kontext von Entwicklung und Armut, faktisch falsch und grob fahrlässig. Zudem entzieht sie diese wichtige UN Resolution jedem politischen Kontext, nämlich dem das die Initiatoren, namentlich Bolivien, diese Resolution natürlich als richtungsweisend gegen die Privatisierung von Wasser verstehen.
Wäre es nicht viel interessanter gewesen beteiligte Aktuere zu interviewen? Oder den politischen Inhalt und Konsequenz zu bestimmen? Oder nach der fragwürdigen Haltung der deutschen Regierung zu forschen, die zwar ein Menschenrecht vergeben mag, deren GTZ jedoch unter breiter Kritk steht in der Wasserpolitik gefährliche Eingriffe in nationale Politiken, und eben in die demokratische Politik anderer Länder -namentlich eben auch Boliviens - zu unternehmen. Wo dann unter dem Deckmantel des Menschenrechts womöglich noch Privatisierung gegen den Willen der Menschen gepuscht wird - was Ende der 1990er und Anfang der 2000er sehr wohl passiert ist.
Sinnentleert und fehlleitend ist dieses Interview und die Aussagen die dort gemacht werden.
Vielen Dank nochmal fürs kritische Hinterfragen, für die mensch die TAZ doch eigentlich lesen mag.
29.07.2010 19:56 Uhr
von anzugcase:
Obgleich der Volksmund ja selbst Straftätern "WASSER UND Brot" zugesteht: unsere Wasserwerke legen schonmal eine ganze Liegenschaft mit ca. 30 Mietparteien trocken weil die Gasrechnung beim gleichen Anbieter nicht vorausbezahlt wurde (Wechsel der Heizungsanlage). Und die hiesigen Gerichte erklären den Mietparteien dann, sie könnten da nichts machen. (aber wenigstens brauchen sie da kein halbes Jahr zur rechtlichen Bewertung der einstweiligen anordnung)
29.07.2010 16:30 Uhr
von hto:
Mein Gott was für ein Interview - Zynismus, Heuchelei / Dummheit an der Spitze gebildeter Suppenkaspermentalität!?
Leserkommentare
05.08.2010 14:08 Uhr
von groove68:
Dokumentarfilm zum Thema:
Über Wasser
http://www.realeyz.tv/de/udo-maurer-about-waterpeople-and-yellow-cans_cont2580.html
Gucken als Video on Demand Stream
30.07.2010 20:13 Uhr
von philipp terhorst:
Ein banaleres, sinnentleerteres Interview hätten sie wohl zu diesem dringendem und sehr politischem Thema nicht machen können. Allein die Aussage das Privatisierung ja unter bestimmten Umständen in Ordnung sei ist, besonders im Kontext von Entwicklung und Armut, faktisch falsch und grob fahrlässig. Zudem entzieht sie diese wichtige UN Resolution jedem politischen Kontext, nämlich dem das die Initiatoren, namentlich Bolivien, diese Resolution natürlich als richtungsweisend gegen die Privatisierung von Wasser verstehen.
Wäre es nicht viel interessanter gewesen beteiligte Aktuere zu interviewen? Oder den politischen Inhalt und Konsequenz zu bestimmen? Oder nach der fragwürdigen Haltung der deutschen Regierung zu forschen, die zwar ein Menschenrecht vergeben mag, deren GTZ jedoch unter breiter Kritk steht in der Wasserpolitik gefährliche Eingriffe in nationale Politiken, und eben in die demokratische Politik anderer Länder -namentlich eben auch Boliviens - zu unternehmen. Wo dann unter dem Deckmantel des Menschenrechts womöglich noch Privatisierung gegen den Willen der Menschen gepuscht wird - was Ende der 1990er und Anfang der 2000er sehr wohl passiert ist.
Sinnentleert und fehlleitend ist dieses Interview und die Aussagen die dort gemacht werden.
Vielen Dank nochmal fürs kritische Hinterfragen, für die mensch die TAZ doch eigentlich lesen mag.
29.07.2010 19:56 Uhr
von anzugcase:
Obgleich der Volksmund ja selbst Straftätern "WASSER UND Brot" zugesteht: unsere Wasserwerke legen schonmal eine ganze Liegenschaft mit ca. 30 Mietparteien trocken weil die Gasrechnung beim gleichen Anbieter nicht vorausbezahlt wurde (Wechsel der Heizungsanlage). Und die hiesigen Gerichte erklären den Mietparteien dann, sie könnten da nichts machen. (aber wenigstens brauchen sie da kein halbes Jahr zur rechtlichen Bewertung der einstweiligen anordnung)
29.07.2010 16:30 Uhr
von hto:
Mein Gott was für ein Interview - Zynismus, Heuchelei / Dummheit an der Spitze gebildeter Suppenkaspermentalität!?