• 08.12.2012

SPD kürt Steinbrück

Der Unsozialdemokrat

Er ist eloquent. Er wirkt kompetent. Aber Peer Steinbrück ist kein Kümmertyp. Die Genossen werden ihn am Sonntag trotzdem zum Kandidaten küren. von M. Lohre / A. Maier

  • 10.12.2012 09:51 Uhr

    von Stefan:

    @ Irene

    Sie glauben doch wohl nicht tatsächlich, dass er seine Reden und Vorträge selber schreibt, oder? Er hat außer sie einmal korrekturzulesen und einmal vorzulesen gar keine Arbeit für 15000€... Arbeit die von wissenschaftlichen Mitarbeitern geleistet wird, für deren Beschäftigung er Geld vom Steuerzahler bekommt. Diese Mitarbeiter sollen ihn in der Wahrnehmung seiner Abgeordnetenfunktion unterstützen. Meiner Meinung nach ein klarer Fall von Untreue.

  • 10.12.2012 00:36 Uhr

    von Jerome:

    Abgefahren. Jetzt sind nicht mehr nur die Arbeitslosen die Sozialschmarotzer par excellence, die ihre Hartzmillionen(cent) in Bier und Kippen investieren, ne, jetzt sinds gleich alle Menschen, die Kindergeld bekommen, also alle Familien dieses Landes!

    Ik glob ik fress n Besen!! Was für ein Darmausgang ist den die Partei, die SOWAS noch wählt? Jetzt sind alle Familien mit Kind in diesem Land Assis. Alder Vadder...! Lolwut?!?

    Wurde den PR-Fuzzis der Sozens was heftig psychoaktives ins Wasser gepanscht? Die Partei geriert sich wie diese parasitenbefallenen Heuschrecken, die sich ins zum Sterben ins Wasser stürtzen, damit der Parasit sich da dann fortpflanzen kann. Übel.

    Ich kenn Willy Brandt nur aus der Geschichte, aber Willy, das war ein anderer Planet.

    Wie dumm kann man sein? Gegen alle Familien in diesem Land so bildmäßig zu ätzen? Unfasslich das...was für eine pöbelhafte politische Kaste ist das eigentlich geworden???

  • 09.12.2012 15:56 Uhr

    von vic:

    Steinbrück hat genau einen Vorteil gegenüber Merkel.
    Er ist nicht Merkel-
    aber drum hat er auch keine Chance.

  • 09.12.2012 14:03 Uhr

    von magy:

    Er ist ein selbstverliebter Gockel, der gerne viel über wenig redet, der sich freundlich zeigt und eiskalt handelt, der sicherlich gut reden kann, aber ein soziales Denken und Handeln wird mit Steinbrück nicht stattfinden.
    Danke Hr. Steinbrück, dafür das Sie Tausende (25 TSD) € bei gewissen Instituten einkassiert haben werden diese Proddukte ( wohlgemerkt ein lebenswichtiges Produkt) erheblich teurer. Wichtig war nur die viele Kohle. Während man den Bürger klein hält, (Mindestlöhne, geringste Renten) erhöht man sich da "oben" die Einkommen, die Diäten im Land und in der EU Landschaft: Was ist denn noch sozial in dem Land. Was uns hier früher ausgezeichnet hat, wird immer mehr vom Staat weg gestrichen (Muß mal schnell die Welt retten für hunderte von Milliarden und wer rettet die deutschen Arbeiter und Rentner?)

  • 09.12.2012 13:04 Uhr

    von Irene:

    @vergessene Liebe

    "...ein Experte von `fairer´ Sozialstaatlicher ôkonomie.. "

    Jemand der allen Ernstes glaubt, dass ein paar Stunden Arbeit und ein Vortrag von ihm 15000 Euro Wert sind soll mir bitte nichts von "Gerechtigkeit" erzählen.

  • 09.12.2012 13:00 Uhr

    von Teermaschine:

    @) Krawalli und andere Dummi

    Nur einen Klick von der Wahrheit entfernt - In den verantwortlichen Schröder`schen Kabinetten liest man sehr wohl die Namen Trittin (ist der nicht auch Spitzenkandidat?) oder Künast, nur den Namen Steinbrück liest man nicht.
    Die taz-Redaktion freut sich sicher über die Schar der KommentatorInnen, die bereitwillig ihre selektive Wahrnehmung zur Schau stellen. Fehlt eigentlich nur noch die Stellungnahme des schwäbischen Gerechtigkeitsgurus "vic", der die Honorare des Kandidaten Steinbrück geißelt und Gysis 5000 Euro-Redehonorar (Sky Premotion)als Akt sozialistischer Bescheidenheit bejubelt.

  • 09.12.2012 10:10 Uhr

    von W. ARUM:

    Peer Steinbrück ist das personifizierte Elend der Sozialdemokratie.

    Diese macht bekanntlich heute und schon lange nicht mehr eine soziale, sondern eine eher spezial-neoliberale Politik.

    Die stein- und einflussreichen Spezies von Herrn S. und die seines früheren Herrn und Förderers,ebenfalls Herr S., heute als Gasprom-Gerd bekannt, bzw. berüchtigt, sind die allseits üblichen Verdächtigen aus Presse- Finanz- und Wirtschaftswelt.

    Zu der schmierigen Inthronisation von Steinbrück wird dieser Spezial-Spezi eigens einfliegen, dessen blasse Frau will Steinbrück gar ins Kabinett holenUnd der alte einsame und bedauernswerte Mann soll auch reden.

    "Freue" mich schon im Falle eines Falles auf das Foto: Steinbrück mit Gattin, daneben Schröder mit Gattin, inmitten Putin mit irgendwelchen finster dreinschauenden Leibwächtern und lächelnden belussconesken Sekretärinnen im Hintergund. Und dahinter grinsende Banker,Konzernchefs und andere systemrelevante Magnaten...

    Von der Führung der Spd kann man spätestens nach Brandt nichts anderes mehr erwarten.

    Die Tausenden von noch eingeschriebenen Sozialdemokraten, die täglich mehr und mehr schuften müssen,um ihr Essen und ihre Miete, ihre Raten usw. bezahlen zu können, warum machen sie das alles mit?

    Beim vermeintlich kleineren E L E N D ist doch immer nur eines vollkommen sicher:

    E S W I R D G R Ö S S E R !!!

  • 09.12.2012 02:26 Uhr

    von Krawalli:

    So tief ist unsere Demokratie bereits gesunken, dass sich ein Vortragskünstler wie der Steinbrück, - ein Millionär des Showbusiness -, der in den letzten Jahren in den Zentren des Kapitalismus in Deutschland seinen "Senf" zum Besten geben durfte, der im Rahmen der Bilderberger-Konferenz nicht den Mut hatte, sich den Journalisten zu stellen, - dass so einer, der die Hartz IV-Gesetze mitzuverantworten hat und der ehemals mitgewirkt hat, den Finanzkapitalismus zu entfesseln, - sich im nächsten Bundeswahlkampf als Kämpfer für Solidarität, Freiheit und Gerechtigkeit darstellen darf! Wer hat uns verraten? Die Spezialdemokraten!

  • 09.12.2012 00:11 Uhr

    von vergessene Liebe:

    Naja...- Dem Herrn Steinbrück fehlt eine Art liebevoller - verständlicher Emphatie - gegenüber normal Frau/ Mann in der Republik! Das muss er eben erst lernen! Jedoch: hinter seiner bisher- etwas -schnoddrigen Arroganz...verbirgt sich ein Experte von `fairer´ Sozialstaatlicher ôkonomie.. die ein Ende der neoliberalen Kompromisse von Merkel und Rösler bedeutet !

  • 08.12.2012 23:20 Uhr

    von Hafize:

    Steinbrück gehört zu den SPDlern, die sich heute noch damit brüsten, dass sie hier massive Armut geschaffen haben. Viele dieser durch die SPD verarmten Menschen, arbeiten 35 oder mehr Stunden, sind vollzeitbeschäftigt, und arm, häufig verschuldet und perspektivlos. Wer Steinbrück dann noch wählt, der muss schon ein Einkommen deutlich über 80.000 EURO im Jahr haben oder seinen Verstand auf 'aus' geschaltet haben.

  • 08.12.2012 20:42 Uhr

    von Rudi:

    Peer steinbrück kann nicht das ganze sozialpolitische Bild dieses Landes erfassen und verstehen. Wenn, dann wäre die SPD dort zuständig, wo die CDU nicht gut aufgestellt ist, zum Beispiel bei Arbeitslosen, kleinen Handwerkern, kleinen Angestellten, der unteren Mittelchschicht und der echten Unterschicht. Die will Peer Steinbrück aber nicht haben und auch nicht erreichen, deshalb plant er seinen eigenen Flop.

    Das Ende ist auch schon klar, er wird eingestehen, dass es für Rot-Grün nicht reicht, dass er aber 1 Prozent dazugewonnen habe, irgendwo in Hattingen und dass ihn nun mal alle gerne haben könnten. Klare kurze Wörter zum Abschied - die kann man bzw. ich sich jetzt schon auslmalen. Was danach passiert und warum, das steht dann auf anderen Blättern, aber es riecht nach großer Koalition und nach einer Politik, die es 1998 schon mal gab. Fragt sich nur, wer den Domnteuer, den SPD-Zerleger dieses Mal gibt. Steinmeier wäre wohl der Richtige: Er geht zu Arbeitgeberverbänden und präsentiert sich dort geradezu als einer der ihren. Ihm ist Sozialpolitik egal.

  • 08.12.2012 17:31 Uhr

    von Heike Lindenborn:

    Herr Steinbrück hat sich vermutlich, wie seine Amtskollegen und -innen noch niemals Gedanken darüber gemacht, daß er sich von Menschen "pampern" läßt, die ihre Zeit durch konkretes Arbeiten (Maurer, Straßenarbeiter, Pflegedienstleistende u.v.m.).
    Daß er dafür auch noch Geld erhält und Volksvertreter spielt, ist mir noch immer befremdlich aber er befindet sich ja in bester Gesellschaft und Scham wird ihm und allen anderen jeglicher couleur dieser Branche wohl fremd sein. Bitte werten Sie meinen Kommentar nicht als Angriff auf Herrn Steinbrück. Von der Sorte gibt es genügend, auch in anderen Branchen. Das Schlimme daran ist, daß so ein Spiel ALLE entwürdigt.

  • 08.12.2012 16:05 Uhr

    von Gros Skotz:

    Reden wir nicht lange um den heissen Brei.
    Er ist ein unsympathischer Großkotz.
    Ausgerechnet den stellt die sPD in Schaufenster.
    Es ist nicht zu fassen.

  • 08.12.2012 15:47 Uhr

    von lowandorder:

    Na bitte - geht doch.
    Stefan Reinecke versteht sie,
    die - SPezialDemokratie!

    So denn SPD-Wahlkampf 2013 -
    fast wie weiland by uns Willy:
    " Mit seinem Scheckbuch in der Hand, zieht Mettmanns Steini durch das Land".

    Na denn man to!
    "Auch diese Partei - beim Ankreuzen nicht dabei!"

    ( Die EX-FDJ-Sekretärin wird den Spruch kennen;
    "Spitzbart, Bauch und Brille - sind nicht Volkers Wille!"?
    Na? Ja - ik weeß, die Gnade der späten Geburt; Kohlgelernt -
    ist gelernt!).
    Und da können sich beide wiedervereinigt die Hand geben:
    immer schön andere den Kopp hinhalten lassen.
    …unwählbare SPEZIALDEMOKRATEN halt!

  • 08.12.2012 15:20 Uhr

    von Otto Pardey:

    Da braucht ihr nicht schon wieder jammern,
    schickt der SPD die Cavallerie!

  • 08.12.2012 14:49 Uhr

    von h s:

    Steinbrueck macht, was er am besten kann: einen auf dicke Hose.

    Nach der Wahl wird er weiter durch Abwesenheit im Bundestag glaenzen und Vortraege halten. Steinmeier wird wie geplant Vizekanzler einer grossen Koalition. Damit kann diese SPD-Fuehrung ihre bevorzugte Politik umsetzen und zieht die sicherste Option bis zur Rente.

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