• 24.07.2009

SPD-Politiker im Barbecue-Wahlkampf

Thunfisch und Sex

Er wurde als Spaßbremse geschmäht, als er vor dem Grillen warnte. Jetzt kehrt der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach zurück - mit Schutzmarinade und dem Rat zu gesundem Sex.

  • 29.07.2009 04:21 Uhr

    von rofl:

    @ Blubb Nunja: jeder zieht sich den Schuh an der ihm passt ...

    Und für jemanden, der weder richtig nachliest, noch die Fakten präsent hat verkündest Du ne Menge "Meinung".

    Aber noch mal zur Qualität (die Du ja notorisch unterstellst) des "Gesundheitstips" : Wenn Herr Lauterbach mir mitteilt, ich solle kein Gift essen, ist das zwar richtig, aber der unmittelbare Erkenntnissgewinn hält sich für mich trotzdem in relativ engen Grenzen.

    Vgl. in dem Zusammenhang auch die tolle "weiter-Röntgen-Studie". Ich warte nun nur noch auf den "bitte-nicht-das-Atmen-einstellen" Nachfolger ;)

  • 28.07.2009 13:18 Uhr

    von blubb:

    Ist ja herzallerliebst wie neuerdings jede Meinungsäußerung die vom üblichen bashen abweicht gleich gekaufte PR ist... schaust du abends auch immer unters Bett ob das Monster weg ist?

    Der Beitag Brandenburgers war zum Zeitpunkt meines letzten Kommentars offenbar noch in der Moderation, sonst wär ich schon selbst drauf gekommen in anzuklicken. Danke jedenfalls für den Link, ist ja schon einiges, mal schauen was man darüber so rausfindet.
    Und im übrigen wollte und will ich mich informieren, sonst hätte ich nicht gefragt... Grundlose Behauptungen kann ich in meinen Posts auch nicht finden, also komm mal runter

    Wieso sich jemand mit einem gesundheitsorientiertem Vorschlag disqualifizieren soll wenn er nicht in den Artenschutz passt, ist mir allerdings nicht ganz klar, auch wenns nun nicht gerade Insiderwissen braucht um zu ahnen dass die Thunfischbestände etwas überstrapaziert sind.

  • 28.07.2009 10:50 Uhr

    von rofl:

    @ blubb
    Einfach mal auf den Link vom Brandenburger klicken und ... ... ... lesen!

    Ansonsten kann man sich auch gern mal INFORMIEREN, statt kategorisch das Gegenteil von allem zu behaupten.

    Über die Angebliche Fachkompetentz (der Lacher im Zusammenhang mit diesem Artikel!) läßt Du dich hier hingegen episch aus.

    Ich meine bei einigen Kommentaren einen gewissen Stallgeruch auszumachen.
    Und den Neoliberalen mit ihren anhängigen PR-Agenturen liegt doch immer so viel an der öffentlichen Meinung, wie man so hört ;)

  • 27.07.2009 22:43 Uhr

    von blubb:

    Solangs den Gegenpol gibt, spricht wenig gegen "lobbyismus in Reinform", besser als wenn man ihn verdammt und als Normalbürger gar nicht mehr beobachten kann...
    Von dieser unverblümten (okay, Lobby, schon klar) Forderung weiß ich jetzt zwar nichts, aber die Koexistenz von Fachärzten an Kliniken (wo man sie unbedingt braucht) und den niedergelassenen Fachärzten (die man sicherlich auch braucht) auf Kosten der Versicherten, die im Falle der GKV gleich stationär behandelt werden wenn sie Leistungen ersterer in Anspruch nehmen müssen ist nun wirklich verbesserungswürdig.

    Aber das ist ein anderes Thema, ich hätte lieber gewusst mit welchen Krankenkassen er angeblich verquickt ist

  • 27.07.2009 20:24 Uhr

    von Ein Brandenburger:

    @blubb
    Dieser Link führt zur Biographie von Dr. Karl Lauterbach, SPD auf einer Webseite des Bundestages.

    http://www.bundestag.de/mdb/bio/l/lauteka0.html

    Die Liste der anzeigepflichtigen Nebentätigkeiten ist beachtlich lang. Viele davon in der bestbezahlten Stufe 3.

  • 27.07.2009 16:31 Uhr

    von clementine:

    blubb, Lauterbach sitzt im Aufsichtsrat der größten deutschen Krankenhauskette Rhön Klinikum AG und will gleichzeitig die Abschaffung der niedergelassenen Fachärzte. Wenn das nicht Lobbyismus in Reinform ist, was denn dann?

  • 27.07.2009 16:03 Uhr

    von Tubus:

    Thunfischgrillen. Ein echter Lauterbach!Lol. Wissenschaftlich wird diese Witzfigur spätestens seit seiner Untersuchung zur Notwendigkeit von Röntgenuntersuchungen nicht mehr ernstgenommen.

  • 27.07.2009 15:40 Uhr

    von blubb:

    Welche Nebenjobs soll Lauterbach denn bei Krankenkassen haben? Würde mich mal interessieren, da ich nur von nem Aufsichtsratposten bei Rhön weiß, was ich nicht sehr bedenklich finde. (Lieber ein Politiker der auf seinem Gebiet auch für die private Wirtschaft arbeitet, als einer der dauernd das Gebiet wechselt und in Folge dessen fachlich grandios überfordert ist)

  • 27.07.2009 13:56 Uhr

    von Peter:

    Herr Lauterbach wird nirgend ernst genommen, also versucht ers bei der taz ;-)

  • 27.07.2009 10:53 Uhr

    von rofl:

    @ Westberliner

    Geschickt den Teil mit den zig Krankenkassennebenjobs ausgeblendet!

    Kann ja mal passieren.
    Passiert bei so Leuten aber ständig.
    Komisch, ne? ;)

  • 27.07.2009 08:38 Uhr

    von Westberliner:

    Soweit ich weiß, ist Prof. Lauterbach weder ein Neoliberaler, der Krankenkassen privatisieren will, noch in anderer Hinsicht dem Privatisierungswahn verfallen ist, wie andere "Genossen" aus der neoliberalen SPD.
    Dass er vor Gesundheitsschäden warnt ist für mich glaubhaft, da er auch für die sogenannte Ampelregelung bei Lebensmitteln eintritt.
    Aus meiner Sicht verkennen ihn viele Kommentaristen auf dieser Seite.

  • 26.07.2009 15:55 Uhr

    von Juhnke:

    Möchte gern wissen warum dieser Salonrevoluzzer überhaupt ständig in unserer taz eine Bühne findet. Warum recherchiert denn keiner mal seinen akademischen Hintergrund, seine vielen Nebenjobs bei diversen Krankenkassen etc.. Immer wieder erscheinen mehr oder weniger belanglose, immer aber recht geistlose Artikel von diesem SPD-Professor, der scheinbar vor allem gern redet und seine Meinung hinausposaunt. Wer von den tazzlern steht denn so auf diesen Sauertopf?
    Der Mann ist sicher nicht unter- sondern absolut überbewertet und seine Gesundheitstipps sind dann doch eher was für die Apothekenrundschau oder besser gleich für Toms lustige Bildgeschichten.

  • 26.07.2009 15:33 Uhr

    von Makeze:

    Ich weiß dass man sich gesund ernähren muss, nicht zuviel rauchen und trinken sollte und dass körperliche Betätigung gut für mich ist. LASST UNS IN RUHE!

  • 26.07.2009 11:45 Uhr

    von Marvin:

    LÄCHERLICH, wie der Herr Lauterbach Nachhaltigkeit und Thunfischkonsum versucht unter einen Hut zu bekommen...

  • 26.07.2009 10:40 Uhr

    von rofl:

    Lol

    Das er ständig vor ominösen Gesundheitsgefahren warnt (und vehement für die komplette Privatisierung der Krankenversicherung polemisiert) hat sicher absolut gar nichts damit zu tun, dass er "Nebenjobs" bei allen großen Krankenkassen inne hat.

    Das Rolemodell des Lobyisten in Politikergestalt (incl scheinseriösem akademischem Titel).

    Die Frage ist ob Deutschland die neoliberalen Schreihälse je wieder los wird ... umso trauriger, dass er auch in der Taz rumkrähen darf!

  • 26.07.2009 10:27 Uhr

    von schaumsen:

    Mit dem Grillen hat er wohl recht, nur der Tipp mit dem Thunfisch ist völlig unsinnig. Thunfische stehen am Ende der Nahrungskette und Akkumulieren daher sämtliche Schadstoffe die so im Meer rumschwimmen (Schwermetalle, PCB'S und schlimmeres) in besonders hoher Konzentrationen. Andererseits werden die Fische zumindest nicht mit Antibiotika vollgestopft ... mhh naja ich glaub ich geh erstmal grillen ... ;)

  • 26.07.2009 08:48 Uhr

    von Martin:

    Thunfisch mag gesund sein,
    aber ob es vertretbar ist für seine Gesundheit eine Art auszurotten?!? Dann doch lieber Forelle!

  • 26.07.2009 03:15 Uhr

    von S.Ooker:

    Raucher dürfen natürlich beherzt zugreifen, dass bisschen Grillfleisch macht den Kohl dann auch nicht mehr fett :-D

  • 26.07.2009 00:16 Uhr

    von Stefan:

    Recht hat er....

    Meiner Meinung nach sollte wir nur noch vegetarisch grillen, aber wenn ihr schon Fleisch grillen wollt, dann solltet ihr euch überlegen was und wie.

  • 25.07.2009 23:07 Uhr

    von galama:

    Dieser Mensch ist ein einziges Sommerloch!

    Wer außerdem Thunfisch grillt/kauft hat nichts verstanden..."politisches Potenzial des grillens" - lachhaft.
    Nix kapiert, wichtig machen und Steuergelder kassieren - so ist unsere politische Elite eben.

    Aufklärung 2.0 - Feeling brainf****d every day.



  • 25.07.2009 19:58 Uhr

    von pantkin:

    Thunfisch grillen verringert vielleicht das Krebsrisiko, aber diese Fischart ist besonders überfischt. Also doch lieber gutes Fleisch und weniger schwarze Kruste? Na ja, so viel zu der Durchdachtkeit von Ratschlägen zur richtigen Lebensweise...

  • 25.07.2009 18:46 Uhr

    von Jackabum:

    Beim Grillen wird Feinstaub und CO2 produziert.
    Der PM10-Wert von NO2-SO2 ist ein Risikofaktor für Schlaganfall und der PPM-Wert von CO2 fördert
    den Treibhauseffekt.
    Weitaus gefährlicher als die verbrutzelten Brutzler. Und der Nachbar erst. Das Geschrei!
    Lärmbelastung erhöht den Blutdruck.

  • 25.07.2009 18:26 Uhr

    von Peter:

    So, so. Er predigt Nachhaltigkeit und grillt Thun, der vom Aussterben bedroht ist und von dem Greenpeace dringendst abrät.

  • 25.07.2009 15:52 Uhr

    von Amos:

    Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man 'nen
    Arbeitskreis. Wenn auch dazu, fehlt der Grips, macht man in Verbraucher-Tipps.

  • 25.07.2009 13:32 Uhr

    von cycodead:

    lauterbach ist meiner meinung nach einer der wenigen politiker der zum thema gesundheit im großen (krankenversicherung)eine meinung vertritt mit der otto normalbundesbürger nicht zum prekariat verurteilt wird.
    und die vorschläge zum grillen klingen doch auch vernünftig. er will ja nix verbieten. die intensität des eingriffs den er vorschlägt kann man eher mit dem tipp vergleichen nach zwei bier erstmal nen wasser zu trinken.
    der mann ist absolut unterbewertet. beschäftigt euch mit ihm!!

  • 25.07.2009 12:42 Uhr

    von Moritz:

    Aha. Er grill am liebsten Thunfisch. Sehr umweltfreundlich. Wirklich ein gutes Vorbild. Wenn er schon an Umwelt und Gesundheit denkt, dann doch bitte keinen Thunfisch auf den Grill!

  • 25.07.2009 12:27 Uhr

    von Bionca Knowless:

    "Er selber Grille am liebsten Thunfisch."
    Herr Lauterbach propagiert also das Leerfischen der Meere zum Schutz der eigenen Gesundheit.
    Wir Billigfleisch-Griller hingegen setzen für den Schutz bedrohter Tiere sogar unsere Gesundheit aufs Spiel. Daran sollten sich egoistische Politiker wie Lauterbach mal ein Beispiel nehmen.

  • 25.07.2009 11:16 Uhr

    von Simon:

    ... und das wo die Thunfischbestände völlig überfischt und akut bedroht sind.

  • 25.07.2009 10:23 Uhr

    von Mel:

    "Nehmen Sie den Sex: er ist umso gesünder, je mehr man davon hat."

    Hmmm...warum sieht Herr Lauterbach dann so ungesund aus?

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