"Diehl produziert Streumunition" - eine Feststellung, die der Nürnberger Rüstungskonzern einem Journalisten gerichtlich verbieten lassen will. Es geht um Diehls "Smart 155".von Andreas Zumach
Diehl produziert eine Clusterbombe. Clusterbomben sind geächtet, das dieses im Deutschen nicht wortwörtlich übersetzt wird wurde bei der Ächtung dummerweise übersehen, Wortschöpfungsfähigkeit und Kleinkariertheit unseres Volkes unterschätzt. Nun muss wohl erstmal, will man nichts riskieren, die original-international geächtete "cluster bomb" beschrieben werden.
Deutsch Sprach tut weh, Begriff gezielt zertstreut.
04.04.2011 19:07 Uhr
von lord_bunsky:
Update: Das Landgericht München hat dem Antrag der Firma Diehl gestern nach nur einer Stunde Verhandlungszeit stattgegeben. Folglich dürfen deren Mordinstrumente jetzt nicht mehr "Streubomben" gennant werden. Ein schwarzer Tag für die Presse- und Meinungsfreiheit!
Meinungsfreiheit 2009: Bei jeder Äusserung ist das Wohl der Konzerne zu berücksichtigen ... ich bin sehr gespannt, wann die erste Bank gegen die Einstufung "Zockerbude" gerichtlich vorgehen wird ...
04.04.2011 19:07 Uhr
von denkwaise:
Ich bin gespannt wie die gute, alte Justitia im Namen des Volkes urteilen wird. oder ob es wieder heißt: Werte-Gesellschaft beschließt den Schein zu wahren!
04.04.2011 19:07 Uhr
von Elmar:
Es sind keine Nicht-Menschen, keine Monster. Es sind Menschen. Sie haben mit $$$uns$$$ nicht wenig gemeinsam.
Aber es sind Menschen, denen (Menschen-)Leben egal sind. Menschen, die Profit vor Frieden stellen. "Besser Kriege fördern, als Menschen verhungern zu lassen." Der Stärkere gewinnt. Das ist ein Teil der Natur. Nur dass die ausgedachten Tricks des Menschen den Thron der Fiesesten besetzen.
Solange Krieg und Waffenproduktion profitabel sind, wird so etwas nicht aufhören. Menschgemacht. Nichts anderes.
04.04.2011 19:07 Uhr
von Jan Priegnitz:
"Gesellschaft für intelligente Wirksysteme" - Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie www.streubombe.de / www.streubomben.de und fragen Sie ihren Chirurg oder Orthopäden.
und [AUSSAGE GERICHTLICH UNTERSAGT]
04.04.2011 19:07 Uhr
von Elmar:
Wir sehen ja, wie die Waffenindustrie wächst: Deutschland hat es auf den 3. Rang der weltweilt größten Waffenproduzenten geschafft. Wir lernen schön von den USA, China und Russland.
Waffen aus Deutschland waren und sind an den aktuellen Kriegen in der ganzen Welt beteiligt. Nach Afrika schickt man also gerne mal Millionen an Diktatorengeld, Weizen, Gensoja, billige Medikamente und einen Haufen Waffen (gerne mal als Lebensmittellieferung getarnt).
Denn, wie wir alle zu genau wissen: Der Krieg ist ein millionenträchtiges Geschäft und die Aufrüstung wird weitergehen, egal wen wir wählen. Denn, wie Politiker aller Klassen wissen: Mit Waffen erzielt man schnell und gut verdeckt (wer berichtet im Kommerz-Fernsehen noch darüber?) dicke Gewinne.
Sind wir bald die Nummer zwei in den Charts? Man ist das spannend.
Wenn die Wirtschaftskrise richtig eintrifft, können wir uns auf den 3. Weltkrieg freuen (der viel subtiler beginnen wird, wo noch keiner von Krieg sprechen wird - oder sind wir schon dabei?). Und Deutschland ist mal wieder ganz oben dabei, wenn es wieder heisst: "Das Kaliber ist heiss."
04.04.2011 19:07 Uhr
von Volker B.:
In der Tat ist es etwas albern den Monitionstyp Smart 155 mit Streubomben und ähnlichem gleich zu setzen. Bei diesem Ding wird mit einer Kanone eine "intelligente" Bombe verschossen die sich ihr Ziel sucht. Der unterschied zu vielen anderen Waffen dieses Typs besteht darin das mit einem Geschoß zwei statt einer verschossen wird. Das man sowas mit Sachen gleichsetzt die hunderte Dumme Sprengkörper verteilt von denen viele Blindgänger sind ist schon irreführend. Man bedenke, wenn da nur einer, statt zwei drin wäre, dann wäre das alle ok, oder wie?
04.04.2011 19:07 Uhr
von Ottssimo:
Nachdem ich das Foto gesehen habe, weiß ich nun wie grinsende Monster aussehen! Wieso werden eigentlich solche `Terroristen´ (Bombenbauer) nicht auch strafrechtlich verfolgt?
04.04.2011 19:07 Uhr
von herbert:
Ich wünsche dem Journalisten Stefan Aigner für die Verhandlung viel Glück, hoffentlich entscheidet das Gericht weise und erklärt, dass er die Munition so nennen darf, im anderen Fall freue ich mich auf das Verfahren gegen die österreichische Regierung;
04.04.2011 19:07 Uhr
von Mephane:
Es spielt doch gar keine Rolle, nach welcher Definition oder Ausnahmeregelung die besagte Waffe nun "offiziell" als Streubombe gilt oder nicht - gerade weil solche Defintionen von der Politik gerne mal den Gegebenheiten angepasst werden.
Entscheidend ist, dass nicht sein darf das ein Unternehmen, das sowieso schon sehr fragwürdige 'Produkte' herstellt, auch noch gerichtlich Leuten den Mund verbieten lassen kann, die besagte Produkte kritisieren.
04.04.2011 19:07 Uhr
von Peter Wegner:
Danke für solche Beiträge!!!
04.04.2011 19:07 Uhr
von polyphem:
Darf man das Gerücht streuen, dass der Staatsanwalt einen Diehl vorgeschlagen hat? Das ist doch vergleichsweise guter juristischer (B)rauch.
04.04.2011 19:07 Uhr
von Westberliner:
Ich frage mich, wie eine Regierungspartei mit einem dicken "C" voran, solche Firmen wie Diehl und Co. unterstützen kann. Danke an die "taz" für diesen Artikel.
04.04.2011 19:07 Uhr
von jimi lend:
ja bitte verklaget doch auch unseren staat österreich, damit eure geschäfte auf internationaler bühne verhandelt und schließlich endgültig eingestellt werden. peace
04.04.2011 19:07 Uhr
von Íslenski Hesturinn:
Waffensysteme (oder wichtige Teile dafür) an Herrn Saddam Hussein haben sie auch geliefert, wenn ich mich recht erinnere, an einen seriösen Bericht darüber.
11.02.2011 17:50 Uhr
von lord_bunsky:
Update: Das Landgericht München hat dem Antrag der Firma Diehl gestern nach nur einer Stunde Verhandlungszeit stattgegeben. Folglich dürfen deren Mordinstrumente jetzt nicht mehr "Streubomben" gennant werden. Ein schwarzer Tag für die Presse- und Meinungsfreiheit!
Meinungsfreiheit 2009: Bei jeder Äusserung ist das Wohl der Konzerne zu berücksichtigen ... ich bin sehr gespannt, wann die erste Bank gegen die Einstufung "Zockerbude" gerichtlich vorgehen wird ...
11.02.2011 17:50 Uhr
von Jan Priegnitz:
"Gesellschaft für intelligente Wirksysteme" - Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie www.streubombe.de / www.streubomben.de und fragen Sie ihren Chirurg oder Orthopäden.
und [AUSSAGE GERICHTLICH UNTERSAGT]
11.02.2011 17:50 Uhr
von artworkrob:
Der Tod bleibt ein „Meister aus Deutschland“. Die unselige aber über Weltkriege hinaus stabile Allianz von Politik und Rüstungsindustrie kann in dem vorliegenden Fall zu einem Bummerang werden. Ihr juristischer Weg wirft jetzt erst eine großes Schlaglicht auf die Firma Diehl – schon das ein großer Erfolg für den Journalisten Aigner . Waffenhersteller und Waffenschieber scheuen diese Form von Öffentlichkeit normalerweise wie der Teufel das Weihwasser Hoffen wir gemeinsam, dass es zu einem Medienaufschrei kommt, sollte das Gericht der verlogenen Argumentation der Gebrüder Diehl folgen.
11.02.2011 17:50 Uhr
von Christian Kriegsmann:
Ich bin sprachlos... Möchte aber für den gut geschriebenen Artikel danken. Ein weiteres, ekelerregendes Beispiel für den Versuch, der Beschneidung unserer verfassungsgemäß verbrieften Grundrechte und für Scheinheiligkeit, Doppelmoral und Ächtung der Genfer Konventionen durch die zivilisierte Welt...
Ich hoffe man sieht sich am 28 März in Frankfurt oder Berlin. ... und man spricht/schreibt darüber... so viel es geht!
11.02.2011 17:50 Uhr
von Bürger:
Ich will in Frieden leben! Also weg mit einer Armee die Maschinengewehre besitzen und Tarnfarben tragen und auf veraltete Hirarchien bauen. Deutschland muss in die Zukunft schreiten und überflüssige Herrscheriche Institutuionen abschaffen, die ich und du mit Steuergeldern bezahle, die sich jedoch nie profitieren oder sogar gegen meine interessen arbeiten. Wir müssen unsere Armee weiterentwickeln und für die Zukunft abrüsten, wir wären ein Vorbild für unsere Nachbarn. Wir dürfen mit unserer entwicklung nicht stehenbleiben!
11.02.2011 17:50 Uhr
von Íslenski Hesturinn:
Waffensysteme (oder wichtige Teile dafür) an Herrn Saddam Hussein haben sie auch geliefert, wenn ich mich recht erinnere, an einen seriösen Bericht darüber.
04.03.2009 14:42 Uhr
von ungestreutes cluster:
Diehl produziert eine Clusterbombe. Clusterbomben sind geächtet, das dieses im Deutschen nicht wortwörtlich übersetzt wird wurde bei der Ächtung dummerweise übersehen, Wortschöpfungsfähigkeit und Kleinkariertheit unseres Volkes unterschätzt. Nun muss wohl erstmal, will man nichts riskieren, die original-international geächtete "cluster bomb" beschrieben werden.
Deutsch Sprach tut weh, Begriff gezielt zertstreut.
04.03.2009 12:47 Uhr
von lord_bunsky:
Update: Das Landgericht München hat dem Antrag der Firma Diehl gestern nach nur einer Stunde Verhandlungszeit stattgegeben. Folglich dürfen deren Mordinstrumente jetzt nicht mehr "Streubomben" gennant werden. Ein schwarzer Tag für die Presse- und Meinungsfreiheit!
Meinungsfreiheit 2009: Bei jeder Äusserung ist das Wohl der Konzerne zu berücksichtigen ... ich bin sehr gespannt, wann die erste Bank gegen die Einstufung "Zockerbude" gerichtlich vorgehen wird ...
02.03.2009 18:17 Uhr
von denkwaise:
Ich bin gespannt wie die gute, alte Justitia im Namen des Volkes urteilen wird. oder ob es wieder heißt: Werte-Gesellschaft beschließt den Schein zu wahren!
02.03.2009 17:02 Uhr
von Thomas Pfeiffer:
Ich war in der Verhandlung dabei. Aigner zieht seine Behauptung zurück und nimmt die einstweilige Verfügung an. Allerdings ohne die Kosten zu tragen. Der nette Rüstungskonzern Diehl übernimmt sogar die Gerichtskosten alleine.
Man möchte sich erbrechen. Aber ich denke, der Konzern Diehl zeigte Scheu vor dem gewaltigen Medienecho. Deshalb großen Dank an die taz und alle anderen Medien.
P.S.: Der Kamp geht weiter auf http://waffen-diehler.de
Thomas
02.03.2009 16:55 Uhr
von Elmar:
Es sind keine Nicht-Menschen, keine Monster. Es sind Menschen. Sie haben mit $$$uns$$$ nicht wenig gemeinsam.
Aber es sind Menschen, denen (Menschen-)Leben egal sind. Menschen, die Profit vor Frieden stellen. "Besser Kriege fördern, als Menschen verhungern zu lassen." Der Stärkere gewinnt. Das ist ein Teil der Natur. Nur dass die ausgedachten Tricks des Menschen den Thron der Fiesesten besetzen.
Solange Krieg und Waffenproduktion profitabel sind, wird so etwas nicht aufhören. Menschgemacht. Nichts anderes.
02.03.2009 16:36 Uhr
von Jan Priegnitz:
"Gesellschaft für intelligente Wirksysteme" - Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie www.streubombe.de / www.streubomben.de und fragen Sie ihren Chirurg oder Orthopäden.
und [AUSSAGE GERICHTLICH UNTERSAGT]
02.03.2009 14:36 Uhr
von rené:
Die sehn wirklich aus als ob sie aus einem Brechtstück entlaufen wären.
02.03.2009 13:32 Uhr
von Axel Dörken:
Diese Diskussion ist peinlich. Ehrbar wäre es, auf jedem Produkt den Anteil zu vermerken, der durch die Waffenindustrei gesponsert worden ist.
Die Fahrzeuge von Smart werden verkauft und ich als Fahrer eines Smart habe mir erst im nachhinein bewusst gemacht, dass ich auch die Deutsche Waffenindustrie damit unterstütze.
Hätte ich das gewusst, ich hätte ein anderes Auto gekauft. - Trotzdem bin ich dem Wagen sehr zufrieden. Und auch, obwohl die Fehler in der Modellpolitik offensichtlich sind. Hier haben die Entscheider nicht mit einer werteorientierten Weitsicht agiert.
02.03.2009 13:20 Uhr
von Elmar:
Wir sehen ja, wie die Waffenindustrie wächst: Deutschland hat es auf den 3. Rang der weltweilt größten Waffenproduzenten geschafft. Wir lernen schön von den USA, China und Russland.
Waffen aus Deutschland waren und sind an den aktuellen Kriegen in der ganzen Welt beteiligt. Nach Afrika schickt man also gerne mal Millionen an Diktatorengeld, Weizen, Gensoja, billige Medikamente und einen Haufen Waffen (gerne mal als Lebensmittellieferung getarnt).
Denn, wie wir alle zu genau wissen: Der Krieg ist ein millionenträchtiges Geschäft und die Aufrüstung wird weitergehen, egal wen wir wählen. Denn, wie Politiker aller Klassen wissen: Mit Waffen erzielt man schnell und gut verdeckt (wer berichtet im Kommerz-Fernsehen noch darüber?) dicke Gewinne.
Sind wir bald die Nummer zwei in den Charts? Man ist das spannend.
Wenn die Wirtschaftskrise richtig eintrifft, können wir uns auf den 3. Weltkrieg freuen (der viel subtiler beginnen wird, wo noch keiner von Krieg sprechen wird - oder sind wir schon dabei?). Und Deutschland ist mal wieder ganz oben dabei, wenn es wieder heisst: "Das Kaliber ist heiss."
02.03.2009 13:05 Uhr
von Idefix:
2 plus 2 sind 4 - Wenn das nicht mehr der Fall ist, könnte das zu einem Problem werden....
02.03.2009 12:54 Uhr
von anke:
Sehen sie nicht ausgesprochen harmlos und friedfertig aus, wie sie so herzallerliebst in die Kamera lächeln, die Herren Diehl? Und ist ihr Geschäft nicht trotzdem der Tod? Müsste nicht jeder Henker herabsehen auf Männer, die nicht einmal ein Todesurteil vorweisen können als Grundlage für ihren "Job?" Und sollte nicht die Bundesregierung Besseres zu tun haben, als den dreien die Geschäfte zu führen? Natürlich. Und die Gerichte sollten sich auch zu schade sein als Handlanger und Beihelfer. Man wird sehen. Mir jedenfalls will nicht einleuchten, dass eine Streubombe mit neun "eigenständig explodierenden Submunitionen" (im Gegensatz zu einer mit zehn) keine sein soll, nur weil irgendwo ein Vertrag unterzeichnet wurde von Menschen, die Interessen vertraten. Schließlich: Wie jemand gleichzeitig neun verschiedene, womöglich auch noch bewegliche Ziele einzeln anvisieren will, ist mir rein wahrnehmungstechnisch ein absolutes Rätsel. Ein Ziel im Visier, acht Kollateraltreffer - wenn das keine Streuung ist, dann weiß ich nicht...
Danke übrigens, taz. Vielleicht, dass man doch an den Journalismus glauben kann - ich meine: hin und wieder mal...
02.03.2009 12:51 Uhr
von karnevalist:
Was soll das ganze Gejammere? Spätestens beim Argument "Arbeitsplätze" herrscht wieder Ruhe...
02.03.2009 12:35 Uhr
von Volker B.:
In der Tat ist es etwas albern den Monitionstyp Smart 155 mit Streubomben und ähnlichem gleich zu setzen. Bei diesem Ding wird mit einer Kanone eine "intelligente" Bombe verschossen die sich ihr Ziel sucht. Der unterschied zu vielen anderen Waffen dieses Typs besteht darin das mit einem Geschoß zwei statt einer verschossen wird. Das man sowas mit Sachen gleichsetzt die hunderte Dumme Sprengkörper verteilt von denen viele Blindgänger sind ist schon irreführend. Man bedenke, wenn da nur einer, statt zwei drin wäre, dann wäre das alle ok, oder wie?
02.03.2009 12:24 Uhr
von Ludwig Persson:
Bitte alle mal ganz genau das Bild betrachten. So sehen sie aus, die raffgierigen, gewissenlosen Nicht-Menschen, die ihre teuren Anzüge mit dem massenhaften Tod ihrer Opfer bezahlen. Mir kommt wirklich alles hoch, wenn ich diese Fratzen sehe!
02.03.2009 12:05 Uhr
von Michael Schlabes:
Die von Diehl produzierte "Smart 155" ist Streumunition. Desweiteren stime ich mit Herrn Lend überein.
02.03.2009 11:51 Uhr
von Ein Mensch:
Die Unternehmerfamilie Diehl sollte mal nach dem 'Streisand Effekt' googlen.
02.03.2009 11:48 Uhr
von Ottssimo:
Nachdem ich das Foto gesehen habe, weiß ich nun wie grinsende Monster aussehen! Wieso werden eigentlich solche `Terroristen´ (Bombenbauer) nicht auch strafrechtlich verfolgt?
02.03.2009 10:37 Uhr
von Zarathustra:
Es waere wuenschenswert, wenn die Bundesregierung, wobei es im uebrigen voellig egal ist wer sie fuehrt, nicht vor den Forderungen der Lobbyisten verschiedenster Coleur einknicken wuerde (hier Oslo-Abkommen). Aber offenbar ist unser System so verfilzt, das dieser Wunsch schon als kindlich naiv bezeichnet werden muss. Die hier von Ihnen geschilderte Vehemenz der Klaeger laesst die Vermutung zu, dass ein altes Sprichwort in diesem Fall zutreffend ist. "Getroffene Hunde bellen". Anmerkungen zur Moral erspare ich mir lieber zu diesem Thema.
02.03.2009 09:59 Uhr
von artworkrob:
Der Tod bleibt ein „Meister aus Deutschland“. Die unselige aber über Weltkriege hinaus stabile Allianz von Politik und Rüstungsindustrie kann in dem vorliegenden Fall zu einem Bummerang werden. Ihr juristischer Weg wirft jetzt erst eine großes Schlaglicht auf die Firma Diehl – schon das ein großer Erfolg für den Journalisten Aigner . Waffenhersteller und Waffenschieber scheuen diese Form von Öffentlichkeit normalerweise wie der Teufel das Weihwasser Hoffen wir gemeinsam, dass es zu einem Medienaufschrei kommt, sollte das Gericht der verlogenen Argumentation der Gebrüder Diehl folgen.
02.03.2009 09:21 Uhr
von herbert:
Ich wünsche dem Journalisten Stefan Aigner für die Verhandlung viel Glück, hoffentlich entscheidet das Gericht weise und erklärt, dass er die Munition so nennen darf, im anderen Fall freue ich mich auf das Verfahren gegen die österreichische Regierung;
02.03.2009 09:05 Uhr
von Volker Vonssen:
Manchmal nervt mich die Taz ganz gewaltig, aber für solche Berichte schätze ich diese Tageszeitung sehr! Bitte bleibt an diesem Fall dran, der Versuch, Menschen mundtot zumachen, die die Dinge beim Namen nennen nimmt in den letzten Jahren mächtig zu. Das darf nicht sein. Schön ist auch die Aufnahme der "Dynastie des Todes" - ich merke mir: traue niemals den Strahlemännern, vor allen Dingen nicht, wenn sie im Industriezweig "Mord und Totschlag" zuhause sind.
02.03.2009 08:45 Uhr
von Mephane:
Es spielt doch gar keine Rolle, nach welcher Definition oder Ausnahmeregelung die besagte Waffe nun "offiziell" als Streubombe gilt oder nicht - gerade weil solche Defintionen von der Politik gerne mal den Gegebenheiten angepasst werden.
Entscheidend ist, dass nicht sein darf das ein Unternehmen, das sowieso schon sehr fragwürdige 'Produkte' herstellt, auch noch gerichtlich Leuten den Mund verbieten lassen kann, die besagte Produkte kritisieren.
02.03.2009 01:54 Uhr
von Ullrich F.J. Mies:
Dass Regierungen und ihre Schützlinge in der Mord- und Menschenzerfetz-Geräteindustrie wie Diel und andere nicht zu den Friedensfreunden gehören, bedarf hier keiner weiteren Erläuterung. An so etwas glauben nur Schafe. Die Täter des organisieren Unfriedens leben vom Krieg und davon, dass er nie enden möge.
Sie veruchen durch Lügenpropaganda und alle Arten psychologischer Kriegsführung ihre Feinde im Innern mundtot zu machen. Das wird ihnen nicht gelingen!
Diese rührenden Menschenfreunde werden aus dem Klagen und Existenzvernichten gar nicht mehr herauskommen. Sie werden sich mit Dutzenden von NGO's anlegen, die sich diese Art von Gehirnwäsche nicht verordnen lassen werden. Das schafft genau die negative Presse, die man mit verlogenen Euphemismen einzudämmen versucht:
Streumunition heisst dann "Smart 155", warum nicht "Darling, I Love You", "God in Heaven", "Lovely Skin Prickler" etc.
Nennen wir die freundlichen Produkte dieser freundlichen Herren und ihrer sauberen Anwälte doch einfach "Menschenzerfetzmunition". Das ist noch unappetitlicher als "Streumunition". Nennen wir die Hersteller von Streumunition doch einfach was sie sind: "Menschenzerfetzmunitions-Produzenten", nicht nett aber zutreffend. Bezeichnen wir Regierungen oder Regime, die sich zum Affen von Streumunitionsherstellern machen doch ganz einfach als "Die politischen Freunde und von Menschenzerfetzmunitions-Produzenten".
Wir werden uns von Mordgeräteherstellern, ihren Regierungen und Rechtsverdrehern nicht die Wirklichkeit umlügen lassen.
02.03.2009 01:03 Uhr
von vic:
Die Rüstungsfirma Diehl, auch als "Gesellschaft für intelligente Wirksysteme" bekannt, ist Hersteller von "Smart 155". Streumunition, die weltweit zigtausende unschuldige Opfer das Leben kostet. Unter Anderen dafür wurde der Firmenchef Werner Diehl kürzlich mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Weitersagen !! Der Tod ist ein Meister aus Deutschland. Noch immer.
02.03.2009 00:46 Uhr
von Peter Wegner:
Danke für solche Beiträge!!!
01.03.2009 23:54 Uhr
von Christian Kriegsmann:
Ich bin sprachlos... Möchte aber für den gut geschriebenen Artikel danken. Ein weiteres, ekelerregendes Beispiel für den Versuch, der Beschneidung unserer verfassungsgemäß verbrieften Grundrechte und für Scheinheiligkeit, Doppelmoral und Ächtung der Genfer Konventionen durch die zivilisierte Welt...
Ich hoffe man sieht sich am 28 März in Frankfurt oder Berlin. ... und man spricht/schreibt darüber... so viel es geht!
01.03.2009 23:47 Uhr
von Volker:
Hut ab ! Schoen, dass die taz die Schreibtischtaeter beim Namen nennt und sich auch nicht scheut, selbst verklagt zu werden.
01.03.2009 22:19 Uhr
von polyphem:
Darf man das Gerücht streuen, dass der Staatsanwalt einen Diehl vorgeschlagen hat? Das ist doch vergleichsweise guter juristischer (B)rauch.
01.03.2009 21:46 Uhr
von Westberliner:
Ich frage mich, wie eine Regierungspartei mit einem dicken "C" voran, solche Firmen wie Diehl und Co. unterstützen kann. Danke an die "taz" für diesen Artikel.
01.03.2009 20:10 Uhr
von Lutz Schreiter:
Die Verbrecher, die eigentlich in den Knast gehören, können auch noch ihren Mund aufreissen. Und da beschäftigt sich ein Gericht damit. Ich sage nur: "Sei wachsam" und komme mir vor, wie auf dem Narrenschiff.
01.03.2009 20:03 Uhr
von Bürger:
Ich will in Frieden leben! Also weg mit einer Armee die Maschinengewehre besitzen und Tarnfarben tragen und auf veraltete Hirarchien bauen. Deutschland muss in die Zukunft schreiten und überflüssige Herrscheriche Institutuionen abschaffen, die ich und du mit Steuergeldern bezahle, die sich jedoch nie profitieren oder sogar gegen meine interessen arbeiten. Wir müssen unsere Armee weiterentwickeln und für die Zukunft abrüsten, wir wären ein Vorbild für unsere Nachbarn. Wir dürfen mit unserer entwicklung nicht stehenbleiben!
01.03.2009 19:40 Uhr
von jimi lend:
ja bitte verklaget doch auch unseren staat österreich, damit eure geschäfte auf internationaler bühne verhandelt und schließlich endgültig eingestellt werden. peace
01.03.2009 19:38 Uhr
von Thomas Pfeiffer:
Der Regensburger Journalist Aigner traut sich derzeit nicht mal, eine Presseschau über *seinen* Fall auf seiner Website zu veröffentlichen. Deshalb hat sich ein Unterstützungskommando gegründet, das nun auf dem besten Websendeplatz unter http://waffen-diehler.de eine Presseschau zum Thema zusammenstellt.
01.03.2009 19:23 Uhr
von Íslenski Hesturinn:
Waffensysteme (oder wichtige Teile dafür) an Herrn Saddam Hussein haben sie auch geliefert, wenn ich mich recht erinnere, an einen seriösen Bericht darüber.
Leserkommentare
04.04.2011 19:07 Uhr
von ungestreutes cluster:
Diehl produziert eine Clusterbombe.
Clusterbomben sind geächtet, das dieses im Deutschen nicht wortwörtlich übersetzt wird wurde bei der Ächtung dummerweise übersehen, Wortschöpfungsfähigkeit und Kleinkariertheit unseres Volkes unterschätzt.
Nun muss wohl erstmal, will man nichts riskieren, die original-international geächtete "cluster bomb" beschrieben werden.
Deutsch Sprach tut weh,
Begriff gezielt zertstreut.
04.04.2011 19:07 Uhr
von lord_bunsky:
Update: Das Landgericht München hat dem Antrag der Firma Diehl gestern nach nur einer Stunde Verhandlungszeit stattgegeben. Folglich dürfen deren Mordinstrumente jetzt nicht mehr "Streubomben" gennant werden. Ein schwarzer Tag für die Presse- und Meinungsfreiheit!
Nachzulesen bei: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29839/1.html
04.04.2011 19:07 Uhr
von Michael:
Meinungsfreiheit 2009: Bei jeder Äusserung ist das Wohl der Konzerne zu berücksichtigen ... ich bin sehr gespannt, wann die erste Bank gegen die Einstufung "Zockerbude" gerichtlich vorgehen wird ...
04.04.2011 19:07 Uhr
von denkwaise:
Ich bin gespannt wie die gute, alte Justitia im Namen des Volkes urteilen wird.
oder ob es wieder heißt:
Werte-Gesellschaft beschließt den Schein zu wahren!
04.04.2011 19:07 Uhr
von Elmar:
Es sind keine Nicht-Menschen, keine Monster.
Es sind Menschen. Sie haben mit $$$uns$$$ nicht wenig gemeinsam.
Aber es sind Menschen, denen (Menschen-)Leben egal sind.
Menschen, die Profit vor Frieden stellen.
"Besser Kriege fördern, als Menschen verhungern zu lassen."
Der Stärkere gewinnt. Das ist ein Teil der Natur.
Nur dass die ausgedachten Tricks des Menschen den Thron der Fiesesten besetzen.
Solange Krieg und Waffenproduktion profitabel sind, wird so etwas nicht aufhören. Menschgemacht. Nichts anderes.
04.04.2011 19:07 Uhr
von Jan Priegnitz:
"Gesellschaft für intelligente Wirksysteme"
- Zu Risiken und Nebenwirkungen
lesen Sie www.streubombe.de / www.streubomben.de
und fragen Sie ihren Chirurg oder Orthopäden.
und [AUSSAGE GERICHTLICH UNTERSAGT]
04.04.2011 19:07 Uhr
von Elmar:
Wir sehen ja, wie die Waffenindustrie wächst:
Deutschland hat es auf den 3. Rang der weltweilt größten Waffenproduzenten geschafft. Wir lernen schön von den USA, China und Russland.
Waffen aus Deutschland waren und sind an den aktuellen Kriegen in der ganzen Welt beteiligt.
Nach Afrika schickt man also gerne mal Millionen an Diktatorengeld, Weizen, Gensoja, billige Medikamente und einen Haufen Waffen (gerne mal als Lebensmittellieferung getarnt).
Denn, wie wir alle zu genau wissen: Der Krieg ist ein millionenträchtiges Geschäft und die Aufrüstung wird weitergehen, egal wen wir wählen.
Denn, wie Politiker aller Klassen wissen: Mit Waffen erzielt man schnell und gut verdeckt (wer berichtet im Kommerz-Fernsehen noch darüber?) dicke Gewinne.
Sind wir bald die Nummer zwei in den Charts?
Man ist das spannend.
Wenn die Wirtschaftskrise richtig eintrifft, können wir uns auf den 3. Weltkrieg freuen (der viel subtiler beginnen wird, wo noch keiner von Krieg sprechen wird - oder sind wir schon dabei?). Und Deutschland ist mal wieder ganz oben dabei, wenn es wieder heisst: "Das Kaliber ist heiss."
04.04.2011 19:07 Uhr
von Volker B.:
In der Tat ist es etwas albern den Monitionstyp Smart 155 mit Streubomben und ähnlichem gleich zu setzen. Bei diesem Ding wird mit einer Kanone eine "intelligente" Bombe verschossen die sich ihr Ziel sucht. Der unterschied zu vielen anderen Waffen dieses Typs besteht darin das mit einem Geschoß zwei statt einer verschossen wird. Das man sowas mit Sachen gleichsetzt die hunderte Dumme Sprengkörper verteilt von denen viele Blindgänger sind ist schon irreführend.
Man bedenke, wenn da nur einer, statt zwei drin wäre, dann wäre das alle ok, oder wie?
04.04.2011 19:07 Uhr
von Ottssimo:
Nachdem ich das Foto gesehen habe, weiß ich nun wie grinsende Monster aussehen!
Wieso werden eigentlich solche `Terroristen´ (Bombenbauer) nicht auch strafrechtlich verfolgt?
04.04.2011 19:07 Uhr
von herbert:
Ich wünsche dem Journalisten Stefan Aigner für die Verhandlung viel Glück, hoffentlich entscheidet das Gericht weise und erklärt, dass er die Munition so nennen darf, im anderen Fall freue ich mich auf das Verfahren gegen die österreichische Regierung;
04.04.2011 19:07 Uhr
von Mephane:
Es spielt doch gar keine Rolle, nach welcher Definition oder Ausnahmeregelung die besagte Waffe nun "offiziell" als Streubombe gilt oder nicht - gerade weil solche Defintionen von der Politik gerne mal den Gegebenheiten angepasst werden.
Entscheidend ist, dass nicht sein darf das ein Unternehmen, das sowieso schon sehr fragwürdige 'Produkte' herstellt, auch noch gerichtlich Leuten den Mund verbieten lassen kann, die besagte Produkte kritisieren.
04.04.2011 19:07 Uhr
von Peter Wegner:
Danke für solche Beiträge!!!
04.04.2011 19:07 Uhr
von polyphem:
Darf man das Gerücht streuen, dass der Staatsanwalt einen Diehl vorgeschlagen hat? Das ist doch vergleichsweise guter juristischer (B)rauch.
04.04.2011 19:07 Uhr
von Westberliner:
Ich frage mich, wie eine Regierungspartei mit einem dicken "C" voran, solche Firmen wie Diehl und Co. unterstützen kann.
Danke an die "taz" für diesen Artikel.
04.04.2011 19:07 Uhr
von jimi lend:
ja bitte verklaget doch auch unseren staat österreich, damit eure geschäfte auf internationaler bühne verhandelt und schließlich endgültig eingestellt werden. peace
04.04.2011 19:07 Uhr
von Íslenski Hesturinn:
Waffensysteme (oder wichtige Teile dafür) an Herrn Saddam Hussein haben sie auch geliefert, wenn ich mich recht erinnere, an einen seriösen Bericht darüber.
11.02.2011 17:50 Uhr
von lord_bunsky:
Update: Das Landgericht München hat dem Antrag der Firma Diehl gestern nach nur einer Stunde Verhandlungszeit stattgegeben. Folglich dürfen deren Mordinstrumente jetzt nicht mehr "Streubomben" gennant werden. Ein schwarzer Tag für die Presse- und Meinungsfreiheit!
Nachzulesen bei: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29839/1.html
11.02.2011 17:50 Uhr
von Michael:
Meinungsfreiheit 2009: Bei jeder Äusserung ist das Wohl der Konzerne zu berücksichtigen ... ich bin sehr gespannt, wann die erste Bank gegen die Einstufung "Zockerbude" gerichtlich vorgehen wird ...
11.02.2011 17:50 Uhr
von Jan Priegnitz:
"Gesellschaft für intelligente Wirksysteme"
- Zu Risiken und Nebenwirkungen
lesen Sie www.streubombe.de / www.streubomben.de
und fragen Sie ihren Chirurg oder Orthopäden.
und [AUSSAGE GERICHTLICH UNTERSAGT]
11.02.2011 17:50 Uhr
von artworkrob:
Der Tod bleibt ein „Meister aus Deutschland“. Die unselige aber über Weltkriege hinaus stabile Allianz von Politik und Rüstungsindustrie kann in dem vorliegenden Fall zu einem Bummerang werden. Ihr juristischer Weg wirft jetzt erst eine großes Schlaglicht auf die Firma Diehl – schon das ein großer Erfolg für den Journalisten Aigner . Waffenhersteller und Waffenschieber scheuen diese Form von Öffentlichkeit normalerweise wie der Teufel das Weihwasser Hoffen wir gemeinsam, dass es zu einem Medienaufschrei kommt, sollte das Gericht der verlogenen Argumentation der Gebrüder Diehl folgen.
11.02.2011 17:50 Uhr
von Christian Kriegsmann:
Ich bin sprachlos...
Möchte aber für den gut geschriebenen Artikel danken.
Ein weiteres, ekelerregendes Beispiel für den Versuch, der Beschneidung unserer verfassungsgemäß verbrieften Grundrechte und für Scheinheiligkeit, Doppelmoral und Ächtung der Genfer Konventionen durch die zivilisierte Welt...
Ich hoffe man sieht sich am 28 März in Frankfurt oder Berlin.
... und man spricht/schreibt darüber... so viel es geht!
11.02.2011 17:50 Uhr
von Bürger:
Ich will in Frieden leben!
Also weg mit einer Armee die Maschinengewehre besitzen und Tarnfarben tragen und auf veraltete Hirarchien bauen.
Deutschland muss in die Zukunft schreiten und überflüssige Herrscheriche Institutuionen abschaffen, die ich und du mit Steuergeldern bezahle, die sich jedoch nie profitieren oder sogar gegen meine interessen arbeiten.
Wir müssen unsere Armee weiterentwickeln und für die Zukunft abrüsten, wir wären ein Vorbild für unsere Nachbarn. Wir dürfen mit unserer entwicklung nicht stehenbleiben!
11.02.2011 17:50 Uhr
von Íslenski Hesturinn:
Waffensysteme (oder wichtige Teile dafür) an Herrn Saddam Hussein haben sie auch geliefert, wenn ich mich recht erinnere, an einen seriösen Bericht darüber.
04.03.2009 14:42 Uhr
von ungestreutes cluster:
Diehl produziert eine Clusterbombe.
Clusterbomben sind geächtet, das dieses im Deutschen nicht wortwörtlich übersetzt wird wurde bei der Ächtung dummerweise übersehen, Wortschöpfungsfähigkeit und Kleinkariertheit unseres Volkes unterschätzt.
Nun muss wohl erstmal, will man nichts riskieren, die original-international geächtete "cluster bomb" beschrieben werden.
Deutsch Sprach tut weh,
Begriff gezielt zertstreut.
04.03.2009 12:47 Uhr
von lord_bunsky:
Update: Das Landgericht München hat dem Antrag der Firma Diehl gestern nach nur einer Stunde Verhandlungszeit stattgegeben. Folglich dürfen deren Mordinstrumente jetzt nicht mehr "Streubomben" gennant werden. Ein schwarzer Tag für die Presse- und Meinungsfreiheit!
Nachzulesen bei: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29839/1.html
03.03.2009 15:15 Uhr
von mountain called monkey:
zum Photo : also glücklich schaut anders aus ..
03.03.2009 14:32 Uhr
von Michael:
Meinungsfreiheit 2009: Bei jeder Äusserung ist das Wohl der Konzerne zu berücksichtigen ... ich bin sehr gespannt, wann die erste Bank gegen die Einstufung "Zockerbude" gerichtlich vorgehen wird ...
02.03.2009 18:17 Uhr
von denkwaise:
Ich bin gespannt wie die gute, alte Justitia im Namen des Volkes urteilen wird.
oder ob es wieder heißt:
Werte-Gesellschaft beschließt den Schein zu wahren!
02.03.2009 17:02 Uhr
von Thomas Pfeiffer:
Ich war in der Verhandlung dabei. Aigner zieht seine Behauptung zurück und nimmt die einstweilige Verfügung an. Allerdings ohne die Kosten zu tragen. Der nette Rüstungskonzern Diehl übernimmt sogar die Gerichtskosten alleine.
Man möchte sich erbrechen. Aber ich denke, der Konzern Diehl zeigte Scheu vor dem gewaltigen Medienecho. Deshalb großen Dank an die taz und alle anderen Medien.
P.S.: Der Kamp geht weiter auf http://waffen-diehler.de
Thomas
02.03.2009 16:55 Uhr
von Elmar:
Es sind keine Nicht-Menschen, keine Monster.
Es sind Menschen. Sie haben mit $$$uns$$$ nicht wenig gemeinsam.
Aber es sind Menschen, denen (Menschen-)Leben egal sind.
Menschen, die Profit vor Frieden stellen.
"Besser Kriege fördern, als Menschen verhungern zu lassen."
Der Stärkere gewinnt. Das ist ein Teil der Natur.
Nur dass die ausgedachten Tricks des Menschen den Thron der Fiesesten besetzen.
Solange Krieg und Waffenproduktion profitabel sind, wird so etwas nicht aufhören. Menschgemacht. Nichts anderes.
02.03.2009 16:36 Uhr
von Jan Priegnitz:
"Gesellschaft für intelligente Wirksysteme"
- Zu Risiken und Nebenwirkungen
lesen Sie www.streubombe.de / www.streubomben.de
und fragen Sie ihren Chirurg oder Orthopäden.
und [AUSSAGE GERICHTLICH UNTERSAGT]
02.03.2009 14:36 Uhr
von rené:
Die sehn wirklich aus als ob sie aus einem Brechtstück entlaufen wären.
02.03.2009 13:32 Uhr
von Axel Dörken:
Diese Diskussion ist peinlich. Ehrbar wäre es, auf jedem Produkt den Anteil zu vermerken, der durch die Waffenindustrei gesponsert worden ist.
Die Fahrzeuge von Smart werden verkauft und ich als Fahrer eines Smart habe mir erst im nachhinein bewusst gemacht, dass ich auch die Deutsche Waffenindustrie damit unterstütze.
Hätte ich das gewusst, ich hätte ein anderes Auto gekauft. - Trotzdem bin ich dem Wagen sehr zufrieden. Und auch, obwohl die Fehler in der Modellpolitik offensichtlich sind. Hier haben die Entscheider nicht mit einer werteorientierten Weitsicht agiert.
02.03.2009 13:20 Uhr
von Elmar:
Wir sehen ja, wie die Waffenindustrie wächst:
Deutschland hat es auf den 3. Rang der weltweilt größten Waffenproduzenten geschafft. Wir lernen schön von den USA, China und Russland.
Waffen aus Deutschland waren und sind an den aktuellen Kriegen in der ganzen Welt beteiligt.
Nach Afrika schickt man also gerne mal Millionen an Diktatorengeld, Weizen, Gensoja, billige Medikamente und einen Haufen Waffen (gerne mal als Lebensmittellieferung getarnt).
Denn, wie wir alle zu genau wissen: Der Krieg ist ein millionenträchtiges Geschäft und die Aufrüstung wird weitergehen, egal wen wir wählen.
Denn, wie Politiker aller Klassen wissen: Mit Waffen erzielt man schnell und gut verdeckt (wer berichtet im Kommerz-Fernsehen noch darüber?) dicke Gewinne.
Sind wir bald die Nummer zwei in den Charts?
Man ist das spannend.
Wenn die Wirtschaftskrise richtig eintrifft, können wir uns auf den 3. Weltkrieg freuen (der viel subtiler beginnen wird, wo noch keiner von Krieg sprechen wird - oder sind wir schon dabei?). Und Deutschland ist mal wieder ganz oben dabei, wenn es wieder heisst: "Das Kaliber ist heiss."
02.03.2009 13:05 Uhr
von Idefix:
2 plus 2 sind 4 - Wenn das nicht mehr der Fall ist, könnte das zu einem Problem werden....
02.03.2009 12:54 Uhr
von anke:
Sehen sie nicht ausgesprochen harmlos und friedfertig aus, wie sie so herzallerliebst in die Kamera lächeln, die Herren Diehl? Und ist ihr Geschäft nicht trotzdem der Tod? Müsste nicht jeder Henker herabsehen auf Männer, die nicht einmal ein Todesurteil vorweisen können als Grundlage für ihren "Job?" Und sollte nicht die Bundesregierung Besseres zu tun haben, als den dreien die Geschäfte zu führen? Natürlich. Und die Gerichte sollten sich auch zu schade sein als Handlanger und Beihelfer. Man wird sehen. Mir jedenfalls will nicht einleuchten, dass eine Streubombe mit neun "eigenständig explodierenden Submunitionen" (im Gegensatz zu einer mit zehn) keine sein soll, nur weil irgendwo ein Vertrag unterzeichnet wurde von Menschen, die Interessen vertraten. Schließlich: Wie jemand gleichzeitig neun verschiedene, womöglich auch noch bewegliche Ziele einzeln anvisieren will, ist mir rein wahrnehmungstechnisch ein absolutes Rätsel. Ein Ziel im Visier, acht Kollateraltreffer - wenn das keine Streuung ist, dann weiß ich nicht...
Danke übrigens, taz. Vielleicht, dass man doch an den Journalismus glauben kann - ich meine: hin und wieder mal...
02.03.2009 12:51 Uhr
von karnevalist:
Was soll das ganze Gejammere? Spätestens beim Argument "Arbeitsplätze" herrscht wieder Ruhe...
02.03.2009 12:35 Uhr
von Volker B.:
In der Tat ist es etwas albern den Monitionstyp Smart 155 mit Streubomben und ähnlichem gleich zu setzen. Bei diesem Ding wird mit einer Kanone eine "intelligente" Bombe verschossen die sich ihr Ziel sucht. Der unterschied zu vielen anderen Waffen dieses Typs besteht darin das mit einem Geschoß zwei statt einer verschossen wird. Das man sowas mit Sachen gleichsetzt die hunderte Dumme Sprengkörper verteilt von denen viele Blindgänger sind ist schon irreführend.
Man bedenke, wenn da nur einer, statt zwei drin wäre, dann wäre das alle ok, oder wie?
02.03.2009 12:24 Uhr
von Ludwig Persson:
Bitte alle mal ganz genau das Bild betrachten.
So sehen sie aus, die raffgierigen, gewissenlosen Nicht-Menschen, die ihre teuren Anzüge mit dem massenhaften Tod ihrer Opfer bezahlen. Mir kommt wirklich alles hoch, wenn ich diese Fratzen sehe!
02.03.2009 12:05 Uhr
von Michael Schlabes:
Die von Diehl produzierte "Smart 155" ist Streumunition. Desweiteren stime ich mit Herrn Lend überein.
02.03.2009 11:51 Uhr
von Ein Mensch:
Die Unternehmerfamilie Diehl sollte mal nach dem 'Streisand Effekt' googlen.
02.03.2009 11:48 Uhr
von Ottssimo:
Nachdem ich das Foto gesehen habe, weiß ich nun wie grinsende Monster aussehen!
Wieso werden eigentlich solche `Terroristen´ (Bombenbauer) nicht auch strafrechtlich verfolgt?
02.03.2009 10:37 Uhr
von Zarathustra:
Es waere wuenschenswert, wenn die Bundesregierung, wobei es im uebrigen voellig egal ist wer sie fuehrt, nicht vor den Forderungen der Lobbyisten verschiedenster Coleur einknicken wuerde (hier Oslo-Abkommen). Aber offenbar ist unser System so verfilzt, das dieser Wunsch schon als kindlich naiv bezeichnet werden muss.
Die hier von Ihnen geschilderte Vehemenz der Klaeger laesst die Vermutung zu, dass ein altes Sprichwort in diesem Fall zutreffend ist. "Getroffene Hunde bellen".
Anmerkungen zur Moral erspare ich mir lieber zu diesem Thema.
02.03.2009 09:59 Uhr
von artworkrob:
Der Tod bleibt ein „Meister aus Deutschland“. Die unselige aber über Weltkriege hinaus stabile Allianz von Politik und Rüstungsindustrie kann in dem vorliegenden Fall zu einem Bummerang werden. Ihr juristischer Weg wirft jetzt erst eine großes Schlaglicht auf die Firma Diehl – schon das ein großer Erfolg für den Journalisten Aigner . Waffenhersteller und Waffenschieber scheuen diese Form von Öffentlichkeit normalerweise wie der Teufel das Weihwasser Hoffen wir gemeinsam, dass es zu einem Medienaufschrei kommt, sollte das Gericht der verlogenen Argumentation der Gebrüder Diehl folgen.
02.03.2009 09:21 Uhr
von herbert:
Ich wünsche dem Journalisten Stefan Aigner für die Verhandlung viel Glück, hoffentlich entscheidet das Gericht weise und erklärt, dass er die Munition so nennen darf, im anderen Fall freue ich mich auf das Verfahren gegen die österreichische Regierung;
02.03.2009 09:05 Uhr
von Volker Vonssen:
Manchmal nervt mich die Taz ganz gewaltig, aber für solche Berichte schätze ich diese Tageszeitung sehr! Bitte bleibt an diesem Fall dran, der Versuch, Menschen mundtot zumachen, die die Dinge beim Namen nennen nimmt in den letzten Jahren mächtig zu. Das darf nicht sein. Schön ist auch die Aufnahme der "Dynastie des Todes" - ich merke mir: traue niemals den Strahlemännern, vor allen Dingen nicht, wenn sie im Industriezweig "Mord und Totschlag" zuhause sind.
02.03.2009 08:45 Uhr
von Mephane:
Es spielt doch gar keine Rolle, nach welcher Definition oder Ausnahmeregelung die besagte Waffe nun "offiziell" als Streubombe gilt oder nicht - gerade weil solche Defintionen von der Politik gerne mal den Gegebenheiten angepasst werden.
Entscheidend ist, dass nicht sein darf das ein Unternehmen, das sowieso schon sehr fragwürdige 'Produkte' herstellt, auch noch gerichtlich Leuten den Mund verbieten lassen kann, die besagte Produkte kritisieren.
02.03.2009 01:54 Uhr
von Ullrich F.J. Mies:
Dass Regierungen und ihre Schützlinge in der Mord- und Menschenzerfetz-Geräteindustrie wie Diel und andere nicht zu den Friedensfreunden gehören, bedarf hier keiner weiteren Erläuterung. An so etwas glauben nur Schafe. Die Täter des organisieren Unfriedens leben vom Krieg und davon, dass er nie enden möge.
Sie veruchen durch Lügenpropaganda und alle Arten psychologischer Kriegsführung ihre Feinde im Innern mundtot zu machen. Das wird ihnen nicht gelingen!
Diese rührenden Menschenfreunde werden aus dem Klagen und Existenzvernichten gar nicht mehr herauskommen. Sie werden sich mit Dutzenden von NGO's anlegen, die sich diese Art von Gehirnwäsche nicht verordnen lassen werden.
Das schafft genau die negative Presse, die man mit verlogenen Euphemismen einzudämmen versucht:
Streumunition heisst dann "Smart 155", warum nicht "Darling, I Love You", "God in Heaven", "Lovely Skin Prickler" etc.
Nennen wir die freundlichen Produkte dieser freundlichen Herren und ihrer sauberen Anwälte doch einfach "Menschenzerfetzmunition". Das ist noch unappetitlicher als "Streumunition". Nennen wir die Hersteller von Streumunition doch einfach was sie sind: "Menschenzerfetzmunitions-Produzenten", nicht nett aber zutreffend. Bezeichnen wir Regierungen oder Regime, die sich zum Affen von Streumunitionsherstellern machen doch ganz einfach als "Die politischen Freunde und von Menschenzerfetzmunitions-Produzenten".
Wir werden uns von Mordgeräteherstellern, ihren Regierungen und Rechtsverdrehern nicht die Wirklichkeit umlügen lassen.
02.03.2009 01:03 Uhr
von vic:
Die Rüstungsfirma Diehl, auch als "Gesellschaft für intelligente Wirksysteme" bekannt, ist Hersteller von "Smart 155". Streumunition, die weltweit zigtausende unschuldige Opfer das Leben kostet.
Unter Anderen dafür wurde der Firmenchef Werner Diehl kürzlich mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.
Weitersagen !!
Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.
Noch immer.
02.03.2009 00:46 Uhr
von Peter Wegner:
Danke für solche Beiträge!!!
01.03.2009 23:54 Uhr
von Christian Kriegsmann:
Ich bin sprachlos...
Möchte aber für den gut geschriebenen Artikel danken.
Ein weiteres, ekelerregendes Beispiel für den Versuch, der Beschneidung unserer verfassungsgemäß verbrieften Grundrechte und für Scheinheiligkeit, Doppelmoral und Ächtung der Genfer Konventionen durch die zivilisierte Welt...
Ich hoffe man sieht sich am 28 März in Frankfurt oder Berlin.
... und man spricht/schreibt darüber... so viel es geht!
01.03.2009 23:47 Uhr
von Volker:
Hut ab ! Schoen, dass die taz die Schreibtischtaeter beim Namen nennt und sich auch nicht scheut, selbst verklagt zu werden.
01.03.2009 22:19 Uhr
von polyphem:
Darf man das Gerücht streuen, dass der Staatsanwalt einen Diehl vorgeschlagen hat? Das ist doch vergleichsweise guter juristischer (B)rauch.
01.03.2009 21:46 Uhr
von Westberliner:
Ich frage mich, wie eine Regierungspartei mit einem dicken "C" voran, solche Firmen wie Diehl und Co. unterstützen kann.
Danke an die "taz" für diesen Artikel.
01.03.2009 20:10 Uhr
von Lutz Schreiter:
Die Verbrecher, die eigentlich in den Knast gehören, können auch noch ihren Mund aufreissen. Und da beschäftigt sich ein Gericht damit. Ich sage nur: "Sei wachsam" und komme mir vor, wie auf dem Narrenschiff.
01.03.2009 20:03 Uhr
von Bürger:
Ich will in Frieden leben!
Also weg mit einer Armee die Maschinengewehre besitzen und Tarnfarben tragen und auf veraltete Hirarchien bauen.
Deutschland muss in die Zukunft schreiten und überflüssige Herrscheriche Institutuionen abschaffen, die ich und du mit Steuergeldern bezahle, die sich jedoch nie profitieren oder sogar gegen meine interessen arbeiten.
Wir müssen unsere Armee weiterentwickeln und für die Zukunft abrüsten, wir wären ein Vorbild für unsere Nachbarn. Wir dürfen mit unserer entwicklung nicht stehenbleiben!
01.03.2009 19:40 Uhr
von jimi lend:
ja bitte verklaget doch auch unseren staat österreich, damit eure geschäfte auf internationaler bühne verhandelt und schließlich endgültig eingestellt werden. peace
01.03.2009 19:38 Uhr
von Thomas Pfeiffer:
Der Regensburger Journalist Aigner traut sich derzeit nicht mal, eine Presseschau über *seinen* Fall auf seiner Website zu veröffentlichen. Deshalb hat sich ein Unterstützungskommando gegründet, das nun auf dem besten Websendeplatz unter http://waffen-diehler.de eine Presseschau zum Thema zusammenstellt.
01.03.2009 19:23 Uhr
von Íslenski Hesturinn:
Waffensysteme (oder wichtige Teile dafür) an Herrn Saddam Hussein haben sie auch geliefert, wenn ich mich recht erinnere, an einen seriösen Bericht darüber.