• 28.02.2008

Rückzug von Vizeparteichefin Schubert

"Lafontaine ist nicht die Linke"

Linken-Vizechefin Katina Schubert zieht sich aus der Parteiführung zurück. Sie will beim Streit über den künftigen Kurs freier als bisher agieren können.

  • 04.04.2011 18:52 Uhr

    von Frank Dahmen:

    Es ist immer wieder erstaunlich, welche Widersprüchlichkeiten diese Partei, der ich auch angehöre, zu Stande bringt. Als Neu-LINKER aus dem Westen und jetzt in der Ost-LINKEN verwundert es schon, wenn angebliche marxistische Gesetzmäßigkeiten zur zerstörerischen Wirkung des "kapitalistischen Weltsystems" propagiert werden, Lafontaines Wirtschaftspolitik, die hingegen auf jahrzentelanger praktischer Erfahrung mit dem System Marktwirtschaft beruht, als "Wirtschaftspolitik der siebziger Jahre" diskreditiert wird. Die Tendenz, den Wahrheitsgehalt bei der Beurteilung unseres Gesellschaftsystems nur daran zu messen, ob sie mit den pseudowissenschaftlichen Erkenntnissen von Marx und Engels korrespondieren und dabei die praktischen Erfahrungen der Westdeutschen mit der Sozialen Marktwirtschaftzu negieren, ist das eigentliche Problem in dieser Partei. Dies muss überwunden werden, wenn die LINKE wirklich in unserer Gesellschaft ankommen will.

  • 04.04.2011 18:52 Uhr

    von A.Kauz:

    Tagespolitik schließt die Bereitschaft zum Kompromiss ein.
    Der Blick in die Zukunft - das Entwickeln einer nachkapitalistischen Gesellschaft - verbietet Anbiedung an Mitte-Links. Gerade bei den Grünen kann ich grundsätzlich Nichts erkennen, was auch nur im Ansatz als Links zu bezeichnen wäre!
    Die Linke muss sich zu der Kraft entwickeln, die klar macht, dass das kapitalistische Weltsystem ein zerstörerisches war - ist- und bleibt.
    Mit Anpassung werden wir dies nicht schaffen. deshalb wird Genossin Schubert auf meine Unterstützung verzichten müssen.

  • 04.04.2011 18:52 Uhr

    von Leon Renner:

    Gutes Interview. Wichtiges Thema. Kluge Frau - und ich hoffe, diese Richtung setzt sich durch, dann wird dies noch mehr meine Partei. Die immer stärker liberal-ökologischen Grünen sind schon nicht mehr.

  • 11.02.2011 17:45 Uhr

    von Frank Dahmen:

    Es ist immer wieder erstaunlich, welche Widersprüchlichkeiten diese Partei, der ich auch angehöre, zu Stande bringt. Als Neu-LINKER aus dem Westen und jetzt in der Ost-LINKEN verwundert es schon, wenn angebliche marxistische Gesetzmäßigkeiten zur zerstörerischen Wirkung des "kapitalistischen Weltsystems" propagiert werden, Lafontaines Wirtschaftspolitik, die hingegen auf jahrzentelanger praktischer Erfahrung mit dem System Marktwirtschaft beruht, als "Wirtschaftspolitik der siebziger Jahre" diskreditiert wird. Die Tendenz, den Wahrheitsgehalt bei der Beurteilung unseres Gesellschaftsystems nur daran zu messen, ob sie mit den pseudowissenschaftlichen Erkenntnissen von Marx und Engels korrespondieren und dabei die praktischen Erfahrungen der Westdeutschen mit der Sozialen Marktwirtschaftzu negieren, ist das eigentliche Problem in dieser Partei. Dies muss überwunden werden, wenn die LINKE wirklich in unserer Gesellschaft ankommen will.

  • 11.02.2011 17:45 Uhr

    von A.Kauz:

    Tagespolitik schließt die Bereitschaft zum Kompromiss ein.
    Der Blick in die Zukunft - das Entwickeln einer nachkapitalistischen Gesellschaft - verbietet Anbiedung an Mitte-Links. Gerade bei den Grünen kann ich grundsätzlich Nichts erkennen, was auch nur im Ansatz als Links zu bezeichnen wäre!
    Die Linke muss sich zu der Kraft entwickeln, die klar macht, dass das kapitalistische Weltsystem ein zerstörerisches war - ist- und bleibt.
    Mit Anpassung werden wir dies nicht schaffen. deshalb wird Genossin Schubert auf meine Unterstützung verzichten müssen.

  • 11.02.2011 17:45 Uhr

    von Leon Renner:

    Gutes Interview. Wichtiges Thema. Kluge Frau - und ich hoffe, diese Richtung setzt sich durch, dann wird dies noch mehr meine Partei. Die immer stärker liberal-ökologischen Grünen sind schon nicht mehr.

  • 10.03.2008 14:53 Uhr

    von Frank Dahmen:

    Es ist immer wieder erstaunlich, welche Widersprüchlichkeiten diese Partei, der ich auch angehöre, zu Stande bringt. Als Neu-LINKER aus dem Westen und jetzt in der Ost-LINKEN verwundert es schon, wenn angebliche marxistische Gesetzmäßigkeiten zur zerstörerischen Wirkung des "kapitalistischen Weltsystems" propagiert werden, Lafontaines Wirtschaftspolitik, die hingegen auf jahrzentelanger praktischer Erfahrung mit dem System Marktwirtschaft beruht, als "Wirtschaftspolitik der siebziger Jahre" diskreditiert wird. Die Tendenz, den Wahrheitsgehalt bei der Beurteilung unseres Gesellschaftsystems nur daran zu messen, ob sie mit den pseudowissenschaftlichen Erkenntnissen von Marx und Engels korrespondieren und dabei die praktischen Erfahrungen der Westdeutschen mit der Sozialen Marktwirtschaftzu negieren, ist das eigentliche Problem in dieser Partei. Dies muss überwunden werden, wenn die LINKE wirklich in unserer Gesellschaft ankommen will.

  • 03.03.2008 09:25 Uhr

    von A.Kauz:

    Tagespolitik schließt die Bereitschaft zum Kompromiss ein.
    Der Blick in die Zukunft - das Entwickeln einer nachkapitalistischen Gesellschaft - verbietet Anbiedung an Mitte-Links. Gerade bei den Grünen kann ich grundsätzlich Nichts erkennen, was auch nur im Ansatz als Links zu bezeichnen wäre!
    Die Linke muss sich zu der Kraft entwickeln, die klar macht, dass das kapitalistische Weltsystem ein zerstörerisches war - ist- und bleibt.
    Mit Anpassung werden wir dies nicht schaffen. deshalb wird Genossin Schubert auf meine Unterstützung verzichten müssen.

  • 28.02.2008 23:12 Uhr

    von Leon Renner:

    Gutes Interview. Wichtiges Thema. Kluge Frau - und ich hoffe, diese Richtung setzt sich durch, dann wird dies noch mehr meine Partei. Die immer stärker liberal-ökologischen Grünen sind schon nicht mehr.

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