Rückblick auf Argentinien in der Krise
Als Papa abhaute
Bank verschwunden? Der Staatspräsident per Hubschrauber geflohen? Anarchie? Der argentinische Schriftsteller Ariel Magnus hat 2002 hautnah erlebt, wie es sich anfühlt, wenn ein Staat wirklich pleite ist.
Leserkommentare
07.02.2009 00:51 Uhr
von Ganja:
in Sud Amerika kriegen 99,9% der Menschen die Kräze
wenn sie Iwf oder weltbank hören.
Der Horst braucht sich dort gar nicht bliken lassen.
Seine Auslands reisen sind doch hauptsächlich Afrikanische Statten am liebsten Äthiopien wegen dem Sisi Darsteller(fällt mir sei Name nicht ein).
soviel zum Dt.Politiker im ausland
06.02.2009 12:12 Uhr
von Dorfkramer:
Es hat damals bereits die deutsche Mittelschicht getroffen, die einige Milliarden verloren hat. Pech, dass die Bundesregierung damals nicht helfen musste, da die Medien das Thema nicht aufgriffen. Dass Horst Köhler damals Argentinien in die Pleite trieb, indem er eine Kredittranche nicht mehr auszahlte, wird bis heute geflissentlich verschwiegen. Ein paar Geschädigte stellen regelmäßig den Fernseher ab, wenn eine moralisierende Ansprache dieses netten Herrn Bundespräsidenten kommt. Der ehemalige IWF-Wolf frisst halt gern Kreide und deutschlands Medien-rotkäppchen glaubens.
Einen Vorteil hatte die Sache allerdings: Argentinienanleger, die damals aufpassten, wussten, dass der jetzige Crash kommt und sind in dieses Mal nicht dabei.
05.02.2009 23:52 Uhr
von berg:
Einfach wunderbar geschrieben. Es wird auch in D. die Mittelschicht sein, denn ganz unten ist versorgt und ganz oben tangiert es kaum.
Außerdem haben wir ganz schlechte Chancen, da der Deutsche von Natur aus eher ein Denunziant ist und sich nur im Unheil verbündet. Die Menschlichkeit ist doch schon lange zu Nachbarschaftsprozessen mutiert. Aber - nur gemeinsam ist man stark.
Vielleicht schafft das ja die nächste, große Depression.
05.02.2009 17:11 Uhr
von Sonntag:
Danke für diesen wunderbaren Artikel. Ihre Schadenfreude sei Ihnen alleine deswegen von Herzen gegönnt!
05.02.2009 13:32 Uhr
von Raptor Jesus:
Der Vergleich mit dem Fahrrad und der Laterne ist genial. Zwar nicht gerade gut während einer Vorlesung laut aufzulachen, aber es beschreibt genau die Situation, in der Deutschland gerade schlittert, und es nicht einmal Wahr haben will (FDP 16%).
05.02.2009 13:13 Uhr
von Garino (Deutscher in Paris):
Köstlicher Artikel! Bravo!
Mich würde nur interessieren, wie sich Argentinien seitdem entwickelt hat. Leider erfährt man darüber nur etwas, wenn's um Fussball oder Basketball geht.