Hohe Marktpreise heizen das illegale Fischen an. Laut Studien sind bis zu 90 Prozent des ursprünglichen Thunfisch-Bestandes bereits ausgerottet.von Reiner Wandler
Wir sollen nun auf den Roten verzichten. Und warum? Damit die Japaner alles essen koennen. Die muessen ja auch immer noch Wale aus wissenschaftlichen Gruenden toeten. Aber wir sollen auch keinen Kaffee konsumieren, weil die Kaffeebauern keinen fairen Preis bekommen. Gleiches gilt auch fuer Schokolade. Und wer Tee trnkt, der unterstuetzt die Unterdrueckung der weiblichen Teepflueckerinnen in Indien und sonstwo auf der Welt. Aber auch einige Sportschuehchen sollen wir nicht mehr tragen, weil die in Kinderarbeit hergestellt werden. Hey Leute, wollen wir uns an alle Boykottaufrufe halten, dann muesten wir nackt herumlaufen, in Erdloechern hausen und Sand - aber bitte nicht soviel - fressen. Die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.
15.03.2010 12:48 Uhr
von Fischers Fritz:
Der Rote Thun ist sicher ein gutes Beispiel dafuer, wie eine Art durch Ueberfischung vor dem Verschwinden steht, aber beileibe nicht das einzige.
Bei einem anderen Fisch, der in Deutschland sehr viel verarbeitet und konsumiert wird, ist der Bestandsrueckgang noch wesentlich staerker (mindestens 97%), und es gibt so gut wie keine Hoffnung mehr, ihn noch retten zu koennen.
Aber um den europaeischen Aal schert sich offenbar kaum einer.
Wo bleibt denn da das Handelsverbot?
15.03.2010 09:53 Uhr
von Herrn Schmilz:
"Frankreich, (...) scherte als erstes aus dem Blog der Fangnationen aus."
Wo sind die Redakteure abgeblieben, die neben schreibendem Sendungsbewusstsein auch erlernte 'Stilsicherheit' und 'sattelfeste Grammatik' mitbringen ... von mir aus sogar 'von der Pike auf' ?
14.03.2010 17:35 Uhr
von Oliver:
"Frankreich, (...) scherte als erstes aus dem Blog der Fangnationen aus." - Gibt's jetzt auch ein Thunfisch-Jäger-Online-Tagebuch ;)
Leserkommentare
20.03.2010 06:46 Uhr
von Karin Haertel:
Wir sollen nun auf den Roten verzichten. Und warum? Damit die Japaner alles essen koennen. Die muessen ja auch immer noch Wale aus wissenschaftlichen Gruenden toeten.
Aber wir sollen auch keinen Kaffee konsumieren, weil die Kaffeebauern keinen fairen Preis bekommen. Gleiches gilt auch fuer Schokolade. Und wer Tee trnkt, der unterstuetzt die Unterdrueckung der weiblichen Teepflueckerinnen in Indien und sonstwo auf der Welt. Aber auch einige Sportschuehchen sollen wir nicht mehr tragen, weil die in Kinderarbeit hergestellt werden. Hey Leute, wollen wir uns an alle Boykottaufrufe halten, dann muesten wir nackt herumlaufen, in Erdloechern hausen und Sand - aber bitte nicht soviel - fressen. Die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.
15.03.2010 12:48 Uhr
von Fischers Fritz:
Der Rote Thun ist sicher ein gutes Beispiel dafuer, wie eine Art durch Ueberfischung vor dem Verschwinden steht, aber beileibe nicht das einzige.
Bei einem anderen Fisch, der in Deutschland sehr viel verarbeitet und konsumiert wird, ist der Bestandsrueckgang noch wesentlich staerker (mindestens 97%), und es gibt so gut wie keine Hoffnung mehr, ihn noch retten zu koennen.
Aber um den europaeischen Aal schert sich offenbar kaum einer.
Wo bleibt denn da das Handelsverbot?
15.03.2010 09:53 Uhr
von Herrn Schmilz:
"Frankreich, (...) scherte als erstes aus dem Blog der Fangnationen aus."
Wo sind die Redakteure abgeblieben, die neben schreibendem Sendungsbewusstsein auch erlernte 'Stilsicherheit' und 'sattelfeste Grammatik' mitbringen ... von mir aus sogar 'von der Pike auf' ?
14.03.2010 17:35 Uhr
von Oliver:
"Frankreich, (...) scherte als erstes aus dem Blog der Fangnationen aus." - Gibt's jetzt auch ein Thunfisch-Jäger-Online-Tagebuch ;)