• 16.02.2010

Röttgens Atompolitik

Vier Nachfragen, viermal keine Antwort

Umweltminister Röttgen vertritt öffentlich eine Atompolitik, die an Rot-Grün erinnert. Doch seine Personalpolitik und Konzepte passen nicht dazu.von H. Gersmann Und M. Kreutzfeldt

  • 16.02.2010 10:48 Uhr

    von Thorben becker:

    Atomausstieg heißt ABSCHALTEN, Herr Röttgen!
    Macht mit bei der BUND-Online-Aktion:
    www.bund.net/?id=4566

  • 15.02.2010 23:28 Uhr

    von Hans:

    Das Umweltministerium ein tief ideologisch geprägter Laden,
    muß neu aufgestellt werden. So weit so gut. Der CDU
    Minister wird die grünalternative durch etwas rationaler Typen ersetzen wollen. Er erweckt dabei
    aber einen konfusen Eindruck.
    Seine grünen Beamten und Agestellten, werden ihm
    Fallen stellen, und nach außen durchstechen, wenn er
    vom grünen Pfad abweicht. Der vorliegende Beitrag ist
    schon ein erstes Indiez. Zurückgesetzte Grüne in seinenm Haus machen klar: wenn er uns nicht will, will,
    er auch unsere Politik nicht.
    Die Ökoinstitute sehen in den Ministeriums- Mitarbeitern ihre verlängerten Arme.
    Vielleicht will der Röttgen tatsächlich links blincken und rechts abbiegen?
    Dafür ist aber der Lärm, den er verursacht etwas zu groß.
    Röttgen hat für seine Atom - Ausstiegsübungen einen guten
    Grund: Die Energiewirschaft ist strategisch und politisch schwer erkennbar oder fassbar. Sie kann nicht nur die
    Politik für sich einspannen, sie muß auch selbst
    kämpfen, klären, meinungbilden. Ein paar Wahlspenden
    sind kein Ersatz für eigenes wollen und
    wirken. Die Politik kann sich auf die Energiewirtschaft nicht verlassen. Es waren die Energieunternehmen, die den Ausstieg unterschrieben
    haben, nicht die CDU.

  • 15.02.2010 20:27 Uhr

    von Claudia:

    Ich finde die inhaltliche Entwicklung von Röttgen gut. Was soll das gepopel an Details. Die Linie muss stimmen. Ich bin auch überzeugt, das jede Regierung die Meiler solange laufen lässt, bis die alternative steht. Bisher hat noch keine Regierung einen Meiler abgeschaltet, sondern das tatsächliche Handeln (Abschalten) auf die Zukunft (Laufzeiten) verlegt. Von daher halte ich die Bezeichnung Brückentechnologie ehrlicher und realistischer. Selbst wenn wieder eine Grüne Regierung kommt wäre es doch blödsinnig abzuschalten und dann die fehlende Menge mit Atomstrom aus Tschechien oder Frankreich zu kompensieren. Von daher würden auch dann die Laufzeiten verlängert.
    Teilweise erinnern mich die Atomdiskussionen an Kinder, wo ein Kind sagt: das ist mein Spielzeug (Atomausstieg) da darfst du (politischer Gegner) nicht mit spielen.

  • 15.02.2010 18:04 Uhr

    von Bürger G.:

    Ach Malte, bist du ein Freund von dem Renneberg? Es wird langsam lächerlich (nein es war schon vorher lächerlich) sich ständig mit dieser Personalie (inzeniert von Fischer, Trittihn und Gabriel) auseinander zu setzen: Dieser man hat vor laufenden Kameras m. W. gelogen: es mussten Leute schon wegen weniger den Hut nehmen!

  • 15.02.2010 17:27 Uhr

    von avelon:

    Oha, armes Deutschland!

    Wer einmal daran dachte, ein Superlobbyist der Wirtschaft zu werden (an Rhetorik fehlt es ja nicht ...), sich allerdings an die sichere Beamten-Berufspolitik klammert, der weiß nun wirklich, was er will und erntet (finanziell).

    Ist denn noch immer nicht der Uebergang von Politik in die Wirtschaft und umgekehrt eingeschraenkt worden? Fuer was stehen eigentlich seit ueber 30 Jahren die sogenannten VolksvertreterInnen, zum Selbstzweck oder zum Wohle des ganzen Volkes?

    Nun, moeglicherweise reichen die Sprueche ueber den Ausstieg aus der Atomkraft eines CDU-Mannes aus, um den Prozentsatz der ´Christlichen´ Demokraten in der NRW-Wahl im Mai 2010 zu sichern, falls das Volk wirklich so dumm ist, seinen Worten Glauben zu schenken.

  • 15.02.2010 17:04 Uhr

    von leser:

    sehr guter, ernsthafter und hintergrundbeleuchtender artikel. mehr von dieser sorte, liebe tazler.

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