• 29.05.2009

Ritualmorde an Albinos in Tansania

Die weißen Schwarzen

Metili Mollel ist ein weißer Maasai. Und ein einsamer Junge. Draußen spielen kann er nicht, weil ihm stets jemand auflauern könnte.von Marc Engelhardt & Ilona Eveleens

  • 04.05.2010 09:06 Uhr

    von Maxi:

    Ihren Kommentar hier eingebenich habe auch nicht so gut verstanden warum der Albinismus mit Kolonialismus zu tun hat. Für das Problem über Ritualmorde in Tanzania kann man nicht bescheid herausfinden was die Ursache ist. Na, ja. ich suche trotzdem die Ursache von ihn, aber hats noch nicht geklappt. Ich würde nicht sagen dass Afrikaner so doof an solche Magisches Glauben ernst zu halten, aber wenn man nicht gebildet ist, wäre es eher einfach an Magisches Kraft zu glauben? Natürlich sind die alle Afrikaner nicht ungebildet, aber gibt es dort viele solche Menschen. Und zwar albino Menschen leben in andere Länder außer Afrika. Ich habe noch nie gehört dass in USA, Europa oder Asien, sowie Ritualmorde geschehen ist. Ich behaupte also dass es meistens von niederiger Erziehungsniveau auskommt, und als die ökonomisches Niveau auch niedrig ist, werden die Leute vielleicht für das Geld Albino Menschen töten, wer früher als Teufel Brut beschimpft sind.

  • 20.06.2009 15:06 Uhr

    von Mehrlich Heinz:

    Danke für diesen Artikel. Als Betroffener kenne ich auch Diskriminierung in Deutschland - das aber in nur geringer Form, nicht zu vergleichen mit dem hier Geschilderten.
    Es gibt hier bei uns auch Albinos aus Afrika, denen man helfen könnte.
    Allerdings finde ich das Schönreden und das Geschafle über Kolonialismus hier nicht hilfreich.
    Ich finde es gut, die Dinge so zu benennen wie sie sind. Das ist hier auch ohne Überheblichkeit geschehen. Ein Zurücklehnen in Gutmenschentum hilft wirklich niemand.
    Heinz Mehrlich
    Mehr Informationen findet man übrigens unter albinismus.de

  • 08.06.2009 19:37 Uhr

    von Trine:

    Lieber Arthur,

    bei genauem Lesen des Artikels und vor allem auch der Zitate wird Ihnen, wie bereits in Nenes Kommentar erwähnt, sicher auffallen, dass ganz spezifische Merkmale von ALbinos zu Hetzjagden und spirituell inspirierten Morden führen. Sicherlich hat die Kolonialgeschichte Afrikas das Verhältnis zwischen Weißen und Schwarzen beeinflusst. Dass aber hellhäutige Europäer sich auf den Straßen Afrikas zu großen Teilen relativ frei bewegen, während Albinos dies nur wesentlich eingeschränkt oder gar nicht tun können, läßt sich damit nicht erklären. Die aktuelle Situation Afrikas, die von Europäern beeinflußte sicher kaum glorreiche Geschichte und die Rassendiskrimination, die Jahrzehnte und Jahrhunderte lang stattgefunden hat, benötigen dringend eine fundierte und sorgfältige Aufarbeitung. Es nützt aber niemandem, die sowieso schon angespannte Situation durch haltlose Behauptungen anzuschüren und generell alle feindseligen Handlungen gegen andere Menschen auf die Geschichte der Kolonialisierung zurückzuführen.
    Mit der Bitte um mehr Sensibilität und gesunden Menschenverstand,
    Trine

  • 30.05.2009 00:30 Uhr

    von nene:

    Der Logik des vorigen Kommentars kann ich nicht folgen. Dass es so viele Albinos in Tansania gibt hat sicherlich nichts mit Kolonialismus zu tun. Oder meinen Sie wirklich, Afrikaner wären so doof zu glauben, dass ein weißes von schwarzen Eltern geborenes Kind ein "Phänomen" ist? Und hieß es nicht, dass die Albinos in Nigeria Glück bringen und nicht verteufelt werden? Und das Problem in Tansania besteht? Übrigens habe ich nicht gehört, dass Europäer an weißen Haaren und roten Augen zu erkennen sind. Ich glaube zumindest, dass Afrikaner sehr wohl zwischen Albinos und Europäern unterscheiden können.
    Mensch, aber danke, dass Sie uns einen so erleuchtenden Kommentar zukommen haben lassen!

  • 29.05.2009 17:39 Uhr

    von Arthur:

    ..schoener Artikel, hier bestaetigt das weiße Kolonialgewissen einmal mehr seine Sauberkeit, insbesondere im schoenen D. WARUM man in Nigeria oder Tansania dazu kam, die weiße Haut zu verteufeln, nun das kann sich ein weißer deutscher Redakteur ganz sicher nicht mit seiner doch so ueberlegenen Intelligenz und Moralitaet zurechtlegen. Ihm bleibt nur sein Mythos.

  • 29.05.2009 17:11 Uhr

    von Arthur:

    ..schoener Artikel, hier bestaetigt das weisse Kolonialgewissen einmal mehr seine Sauberkeit, insbesondere im schoenen D. WARUM man in Nigeria oder Tansania dazu kam, die weisse Haut zu verteufeln, nun das kann sich ein weisser deutscher Redakteur ganz sicher nicht mit seiner doch so ueberlegenen Intelligenz und Moralitaet zurechtlegen. Ihm bleibt nur sein Mythos.

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