• 23.01.2012

Rettung für den Rettungsschirm

Deutschland soll mehr zahlen

Nach Italien fordert auch der IWF mehr Geld für den Rettungsmechanismus ESM. Bis zu eine Billion Euro soll er umfassen. Finanzminister Schäuble winkt ab.von Eric Bonse

  • 26.01.2012 22:01 Uhr

    von deutscherExportWAHN:

    Die WTO in Genf als Wächter des Zollabkommens GATT müsste wohl ins Boot geholt werden für befristete griechische Importzölle mit Verwendungsbindung.

  • 25.01.2012 16:04 Uhr

    von deutscherExportWAHN:

    @leonard
    Gratulation: Zumindest viele gute Wünsche in unwegsamem Gelände.
    Konkreter:
    Wer darf drängen auf befristete griechische Importzölle mit Verwendungsbindung, reicht der IWF?

  • 24.01.2012 15:53 Uhr

    von isabell:

    Schafft endlich dieses Euro-Monstrum wieder ab!
    Wir wollen nicht in Deutschland von
    auswärtigen "Expertenkommissionen" gegängelt
    werden und das Ausland braucht keinen
    deutschen "Lehrmeister".

    Wir leben alle besser, wenn wir wieder
    zu mehr Eigenverantwortlichkeit zurückfinden
    und in friedlicher Nachbarschaft leben.
    Wie so ziemlich alle politischen "Visionen"
    handelt es hier nur um eine schuldenverschleppte
    Wohlstandskatastrophe mit stark antidemokratischen
    Zügen.

    Deutschland sollte aus der EU austreten und
    wenn Handelsanktionen gegen Deutschland
    drohen auch etwaige Bürgschaften und EU-Schulden
    ablehnen-auch die bisherigen. Hier wird die Zukunft Europas
    verspielt!!!!! So überaus blöd, wie die Rettungsfondsidee als Brandmauer und Investoren-
    lockmittel ist, kann man eigentlich nicht sein.

    Ein Bruchteil dieses Geldes in Spin-Offs oder in den Mittelstand und in die Hochschulqualifikation
    (auch Medizin ) investiert, brächte qualitativ
    hochwertiges Wachstum und Unabhängigkeit.
    Hier wird Geld als Renditeversprechen Investoren
    hinterhergeworfen, egal wie ineffizient
    sie ihre Unternehmungen betreiben.
    Damit zieht man sich ja noch zusätzlich
    die Versager geradezu an!!!!!
    Wie dumm kann man denn sein?
    Auf was für einen kläglichen Niveau dümpelt
    derzeit die europäische Raumfahrt dahin!!!!!
    Strukturell ist dieser EU-Laden ein einziger
    hohler Wasserkopf.
    Die Wirtschaftskriminalität in den Südstaaten
    wird weiterhin nicht rigoros bekämpft.
    Hört endlich auf!
    Wir brauchen diese EU nicht, weil Sie mehr
    Probleme schafft, als Sie löst.
    Das Krisenmanagement der EU im Bezug auf Griechenland
    war ebenfalls kläglich.
    Griechenland wäre mit einer Drachme und einen
    harten EURO viel leichter zu reformieren
    gewesen, als mit diesen geschäftsschädigenden
    Zirkus hier. Es reicht, hört auf!





  • 24.01.2012 07:48 Uhr

    von leonard:

    Ich sehe nicht ein , warum Deutschland bei
    Ablehnung einer ESM-Rettungsfondserhöhung
    dem IWF oder Italien entgegenkommen muß.
    Eine Schuldenunion war als Eintrittsbedingung
    für den Euro kategorisch ausgeschlossen worden.
    Und Italien selber hat als Griechenland
    mehrere 100 Mrd. Euro überwiesen bekommen hat
    und Sarkozy meinte, dass dies ein absolut
    einmaliger Vorfall sei, nicht widersprochen.
    Ein weiteres Land außer Griechenland kann
    nicht von den EU-Mitgliedern "gerettet" werden.

    Italien ist nicht arm! Italiens Mafia
    ist sagenhaft mächtig und exorbitant reich und
    deren erstohlenes Geld soll Monti einfordern.
    Dafür braucht man Mut! Italien muss einen
    mutigen Weg gehen und nicht Partnerländer
    für ihre internen Probleme mithaften lassen wollen.


    Wie Lagarde sich für den IWF-Posten empfehlen konnte,
    ist auch nicht klar. Als Finanzministerin
    Frankreichs war sie mit für das ungerechtfertigt
    starke Engagement französischer Banken in Griechenland mitverantwortlich.
    Als Wirtschaftsministerin fiel sie auch nicht
    sonderlich durch Erfolg auf.

    Ich bin nicht bereit derartigen "Elite"-absolventen
    die Deutungshoheit über die Wirtschaftskompetenz
    zu überlassen.

    Sie sollte lieber versuchen an der Steuer
    vorbeigeschleuste Schwarzgelder in
    Steueroasen der überstaatlichen Kontrolle
    des IWF zu unterziehen, um durch geeignete
    Besteuerung der Finanzinstitute der Steueroasen
    Gelder zur Rettung der Staatshaushalte
    bereitzustellen.
    Das setzt aber Cleverness, Hartnäckigkeit
    und unangenehme Konfliktarbeit mit breiten
    Eliten voraus. Es ist viel bequemer sich von
    einer durch die Geschichte diskreditierten
    Nation das Geld einzufordern, als wirklich
    denen das Geld wegzunehmen, die es durch
    kriminelle Energie an der Gesellschaft vorbeischleusten und durch Korruption der
    politischen Entscheidungsträger erst
    generierten.
    Ein großer Teil der Schulden und damit auch
    des heutigen Geldes ist nicht aufgrund
    der Nachfrage der Bevölkerung entstanden, sondern
    aufgrund von fingierten öffentlichen Investitionen,
    Steuerschulden und Hedgefondswetten.
    Hier muss vor allem die Wertberichtigung der
    Schulden ansetzen!!!!
    Die Hedgefonds müssen zahlen! Die Steuerschuldner
    müssen bei Nicht-Begleichen der Steuerschulden
    mit Staatsschulden zwangsbelastet werden.
    Dies muß dann zur Offenlegung aller Vermögenswerte
    führen und dann wird mit saftigen zusätzlichen
    Strafaufschlag die eigentliche Steuerschuld+
    20% Aufschlag gemessen an der Steuerschuld als weitere Staatsschuldentilgung bezahlt.

    Entsprechende Gesetze müßten schnell verfaßt werden.
    Italien führt mit Sicherheit nicht Buch
    über seine WAHREN privaten Vermögenswerte,
    sie sind immer noch Europas Nabel der Illegalen,
    weltweiten Dumpingimporte, Produktpiraterie,
    Drogenhandels, illegaler Müllverklappung,
    illegaler Waffenhandel, illegale Beschäftigung
    von Flüchtlingen.
    Diese durch Betrug erlangten Gelder sollen
    endlich konfisziert werden und entsprechende
    Vermögensbestände teilweise beschlagnahmt werden.
    Deutschland soll nicht anstelle von Italiens Verbrechern in Regress genommen werden.
    Die Verursacher der Armut sitzen in Ihren eigenen Ländern!

    Das Keynesianische Wirtschaftskrisenmodell
    ist ja RICHTIG, wenn man es RICHTIG anwendet.
    Es besagt, dass der Staat in einer Wirtschaftskrise
    mehr Schulden machen muß, um neue Beschäftigung
    und Einkommen und Werte generieren zu können.
    Soweit so dubios, denn mit mehr Schulden
    wird die Zahlungsfähigkeit auch mehr infrage
    gestellt.
    Neue Innvationsschübe sind mit viel Geld nicht
    erzwingbar. Die soziale Entfaltbarkeit innerhalb
    der Innovationsorganisationen, die Bildungs-und
    Jugendgestaltung, die Produktionsmittel und die
    soziale und ethische Nachbewertung der Innovation
    sind zur echten Fortschrittsgenerierung wichtig.
    Deshalb muss die dauerhafte Besitztums-
    verteilung so gestaltet werden, dass die
    abhängigen Anspruchsgruppen zum Beispiel stille
    Kommanditen und später Aktienbesitzer
    der Privatindustrie werden.
    Würden zum Ausgleich für nicht eingetriebene
    Steuern der kriminellen Reichen, deren Vermögensanteile an
    das Privateigentum der Normalbevölkerung überschrieben, würde die Privatschuld der kriminellen
    Reichen gegenüber den Normalbürgern kompensiert.
    Diese könnten durch zusätzliche Finanzmittel
    wieder die Nachfrage ankurbeln.
    Nicht also die Verstaatlichung von Privateigentum
    oder die Privatisierung von Staatseigentum wäre
    die Lösung, sondern der Besitztumswechsel
    im Privateigentum der reichen kriminellen Einzelleute zu nichtkriminellen Bürgerfamilien.
    Dafür müßten gegenseitig konkurrierende
    Treuhandfonds transparent die nicht stückelbaren
    Vermögenswerte verwalten. Scheitert auch dieser
    Ansatz an Korruption wird das Vermögen verstaatlicht
    und fließt als Haftungsmasse mit ein!
    Auch der Lastenausgleich von kriminellen Reichen
    zu anderen legalen Reichen soll legitim sein.
    Die Wohlstandsverteilung innerhalb der Bevölkerung muß weg von einer extrem armenlastigen
    Antinormalverteilung hin zur Normalverteilung.
    Das geht nur indem durch beschäftigungsbietendes
    Gewerbe, Lokalmarktbildung in den Subwirtschaftszentren ebenfalls eine Normalverteilung
    des Wohlstandes generiert wird bei mäßiger
    tatsächlicher Wirtschaftsperformance und eine
    rechtslastige Weibullverteilung des Wohlstandes
    bei starker Wirtschaftsperformance erreicht wird.
    Hierbei müssen aber die Volkswirtschaften sich auch
    durch entsprechende Binnenlandgeschäfte auf das
    Gleichgewicht von inneren und äußeren Wachstum
    konzentrieren! Schon lange werden in Europa
    die Verbrauchermärkte durch die Exportindustrien
    dominiert ohne neue Binnenlandnachfragebedürfnisse
    zu erforschen und zu erwecken. In den USA
    versucht man durch Ozeanien-Meeresbiologie-tourismus
    und Weltraumtourismus
    eigene Akzente zu setzen. Pendants in den europäischen Einzelstaaten fehlen
    hierzu. Auch die Erschließung neuer kultureller
    Traditionen mit angeschlossenen Wirtschaftszweig
    ist im 21. Jahrhundert in Europa geradezu lachhaft
    dürftig. In China wird durch das Kopieren
    der Europäischen Kultur eine breite Musikinstrumenten-, Kunstmittelerzeugungs-,
    und hochwertige Bauindustrie aufgebaut.
    Die Glorifizierung der einfältigen Plattitüde
    der Möchte-Gern-Bauhaus-Generationen und
    der Kulturbanalisten vernichtet hochwertige
    Wertnachfrage und Wertproduktion, die historisch
    von früher kommend noch am Leben gehalten wird!

    Das nächste Hauptproblem ist, dass niemals
    soviel Geld erwirtschaftet werden kann, wie
    durch Geldvermehrung innerhalb des Bankensystems
    und Hedgefondspekulation und Leerverkäufe
    erschaffen werden kann!!!
    Die Finanzansprüche sind im vornherein
    theoretisch schon gar nicht erfüllbar.
    Dies ist aber eine unbedingte Voraussetzung, wenn
    der Wert des Geldes nicht Dinge wie Goldstandards,
    sondern durch den reinen Glauben an den Markt
    begründet werden soll!
    Die Finanzmittelproduktion ohne Kapitalinvestition muß Privatinstituten verboten werden.
    Großraum-Naturlandschaften müssen ebenfalls als Kapitalanlage etablierbar werden mit ähnlicher
    Wertsteigerung wie Kunstobjekte, die aber
    öffentlich zugänglich sein müssen!
    Es ist nicht einzusehen,warum nicht unbelasteten
    Ökoräume nicht genauso als blindes Spekulationsobjekt
    handelt, wie man auch Derivate handelt.
    Mit den Derivaten handelt man ja letzlich auch
    nur damit man was zum handeln hat und es fiktiven
    Wertsteigerungen aufzwingen kann.
    Der Wert des Naturraumlandschaftsobjekts mit
    muß den ökologischen Wert als strenge Korrelations-
    vorschrift haben. Realnutzungsrechte oder
    Herrschaftsrechte des Naturraumlandschaftsobjektes
    sind verboten. Man ist lediglich stiller Wertinhaber und kann seinen Anteil wieder verkaufen.

    Am Beispiel Italiens könnte man als speziell
    italienische Binnengroßindustrie die
    antike Restaurationsindustrie aufbauen, die
    ganz Venedig, Florenz, Mailand,Rom und Neapel,
    Palermo Straßenzug für Straßenzug orginalgetreu
    restauriert. An den Außenbeirken sollen nur
    noch künstlerisch-archtitektonische
    Hochwertvillen-, häuser, Wolkenkratzer, die
    energieautark sind, entstehen. Die Gelder
    werden aus beschlagnahmten Wertpapieren
    der Kriminellen bereitgestellt.
    Dies bietet Arbeit für Jahrzehnte.
    Vormietrechte und Vorpachtrechte für
    50 Jahre genießen junge,ausgebildete italienische Familien.

    Als weitere Binnenlandindustrie wird die
    illegale Müllkippenbeseitigung und Entsorgung
    vorangetrieben unter Aufsicht internationaler
    multilateraler Kontrollen,UN-Kontrollen und unabhängige Universitätsinstituts und Privatwissenschaftsinstitutskontrollen bis ein für allemal
    dieses Problem rückstandsfrei beseitigt ist!!!
    Die Gelder werden aus einer Steuerstrafe für
    Schutzgelderpresste und Geldwäschebetreiber generiert.
    Schutzgeldzahler sollen doppelt zahlen(nicht
    nur für die Bösen, sondern auch für die, die
    Bösen wieder bekämpfen müssen)!!

    Der nicht mehr funktionierende Tourismus im Süden
    wird durch Anti-Drogen-Rehabilitationszentren
    mit umfangreicher medizinischer Nachbehandlung
    ersetzt. Es werden also verstärkt Psychotherapeuten,
    Ärzte und Krankenpflegepersonal aufgebaut,
    sowie Handwerker für die Instandhaltung
    der umfunktionierten Kliniken.
    Die Kliniken werden durch einen nachträglich hochgesetzten Steuersatz der Ex-Süchtigen
    generiert bezahlt. Auch unkonventionelle
    Austherapierungsmethoden sollen erlaubt sein.
    Alle politischen Entscheidungsträger und jeder
    ökonomische Entscheidungsträger muß regelmäßig
    seine Suchtmittelabstinenz durch medizinische
    Tests beweisen. Kann langanhaltender Konsum
    (regelmäßig über ein halbes Jahr hinaus) nachgewiesen
    werden, muß der Süchtige sich in eine Reha begeben,
    wenn er weiterhin seinen Job ausüben will, um
    auszuschließen das die Mafia ihn über Drogen kontrolliert und dabei den Rechtsstaat untergräbt.

    Alle rechtmäßig bestraften Gefängnisinsassen müssen
    einen erhöhten Steuersatz als Aufwandsentschädigung
    bis auf 10 Jahre nach ihrer Entlassung bezahlen,
    sofern sie dann noch arbeitsfähig sind.

    Vieles hört sich unausgegoren und kosten-leistungsmäßig nicht ausgelichen an, um die
    tatsächliche Wirtschaftskrise wirkungsvoll
    zu bekämpfen, um internationale öffentliche Investoren anzulocken
    und letzlich mäßige Schuldenaufschläge
    durchzuboxen reicht das aus.

    Weiterhin können Ländereien, die auch noch
    vollständiger Dekontamination für den
    Lebensmittelanbau unattraktiv sind, als
    Windkraft und Solarstandorte nutzbar gemacht werden
    und den industriellen Norden Italiens von
    Energieimporten unabhängig machen!

    Dies wäre auch ein infrastruktureller Extremvorteil
    Italiens, weil Energieautonomie und industrielle
    Infrastruktur beides vorhanden sind und der
    Importzwang damit vermindert ist!
    Auch aus den Erdöl-, Kohle- und Erdgaseinsparungen
    ließe sich zusätzliche Bonität ableiten!

  • 24.01.2012 06:44 Uhr

    von Wolf:

    Der Stoß in die Kapital-Diktatur ist der ESM, eine nicht demokratisch legitimierte
    neue Behörde i.d. EU mit diktatorischer Finanzhoheit.
    Eine Einrichtung, die vollste Immunität besitzt, die Strafverfolgungsmöglichkeit für sich ausschließt,
    die von den Ländern binnen 7 Tagen Zahlungen fordern kann.
    Für alle Länder, für alle Regierungen endgültig bindend ohne Umkehr.
    Anfang mit 500 Milliarden, nach oben ohne Ende.
    Schaut Euch im Netz den Entwurf des Vertrages an, der einem Bundestagsabgeordneten vorliegt.
    Quelle: Kopp-Verlag

    Der Verkauf des Landes an annonyme Politiker in Brüssel hat längst begonnen.
    Es wird die einheitliche EU-Gesetzgebung bei den Finanzen, Sozialen, Renten, etc. kommen.

    Der Weg für einen EU-Einheitsstaat ist von bornierten Politikern geebnet und wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

    Ein "Staatsstreich" lässt grüßen.

  • 23.01.2012 22:11 Uhr

    von Sebastian:

    Also wie immer gääähn.

    Franzosen halt. Die hängen doch mitlerweile schon seit 90 Jahren bei uns am Tropf.

    So gesehen ist Deutschland echt krass leistungsfähig.

    Man müsste mal bedenken, wie es hier aussehen würde wenn die Deutschen nur für sich statt für Andere arbeiten würden.

    Wie bei Star Wars ;)

  • 23.01.2012 17:56 Uhr

    von cyctologie:

    beängstigend...wir drucken solange euros bis deutschland die gesamte eu gehört, dann bricht die doch zusammen, wir kriegen die DM zurück ...dann kann kein land die schulden bei uns mehr bedienen...ausgeliefert. verständlich das merkel so krass tacktiert. sie sieht nicht die historische chance den euro zu retten, sondern einen modernen, neuen, irgendwie demokratischen imperialismus zu etablieren.

    ob das gut geht?

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