Kalevi Paadar lebte von seinen Rentieren und sie vom Urwald. Doch die Holzindustrie stellte alles infrage. Sie stritten Jahrzehnte, bis zu den Vereinten Nationen. Jetzt hat er gewonnen.von Kirsten Küppers
In Finnland gibt es keine Urwälder. Jemand der das behauptet hat keine Ahnung von skandinavischer Vegetation. Nach ein- zweihundert Jahren wären alle naturbelassenen Wälder Fichtenwälder, denn diese unterdrücken alle anderen Baumarten und unter ihnen wächst kaum Kraut. Der Urwald in Finnland (Ausnahme bildet die Südküste) ist eine langweilige und kurzlebige Monokultur.
28.12.2009 23:20 Uhr
von Nina Michael:
Danke taz für einen sehr ausführlichen Bericht über den Waldkonflikt in Finnisch-Lappland! Habe mit Interesse ihn gelesen, weil da für mich viel Neues war, obwohl ich den Konflikt seit 2002 verfolge.
Ich kenne Kalevi Paadar von einigen Telefongesprächen 2008, wo zwei Männer von der Organisation Freunde der Naturvölker einen Videofilm über den Waldkonflikt mit ihm und Pekka Aikio (X-Präsident des finnischen Samenparlaments) für eine internationale Nomaden-Konferenz gedreht haben.
Damals war ich eher pessimistisch, aber jetzt bin ich in der Meinung, die ich immer vertreten habe, gestärkt: Es lohnt sich für die Samen zu arbeiten, da sie selbst in eigener Sache sehr aktiv sind, was Kirsten Küppers hier eindeutig zeigt.
Gutes Neues Jahr 2010!
Samenfreundin Nina Michael in München-Haar
26.12.2009 13:52 Uhr
von Margareta:
" @Von Eduard Heindl: Auf dem Bild ist ein Elch zu sehen, in der Unterschrift ist von Rentieren die Rede, wer Tiere und Natur schützen will sollte sie wenigstens kennen!"
Sehr geehrter Herr Eduard Heindl: Auf dem Bild ist eindeitig ein RENTIER und NICHT wie Sie behaupten ein ELCH zu sehen!
Im Übrigen fand ich (Finnin) den Bericht sehr schön. Danke Kirsten Küppers!
25.12.2009 21:12 Uhr
von herbert:
Ich möchte gerne mehr lesen von Kirsten Küppers.
schöne schreibe!
25.12.2009 21:11 Uhr
von Sub:
Was für ein schöner Artikel! Danek an Kirsten Küppers, danke an die taz. Die Zeit um diesen Artikel zu lesen, habe ich mir sehr gerne genommen, den kann man gut weiterempfehlen :)
25.12.2009 16:01 Uhr
von monic:
Was für eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte!
Danke Kalevi Paadar!
Gruß
25.12.2009 14:43 Uhr
von Graswurzel:
Grundgütiger Gott, es gibt ihn noch - den literarisch ambitionierten Journalismus, der mit einer geradezu quecksilbrigen atmosphärischen Dichte aufwartet, die an "Spiegel-Artikel" aus längst vergangenen Zeiten anknüpft. Vielen Dank für diese großartige Reportage, die einen Preis verdient hätte.
25.12.2009 11:11 Uhr
von Eduard Heindl:
Auf dem Bild ist ein Elch zu sehen, in der Unterschrift ist von Rentieren die Rede, wer Tiere und Natur schützen will sollte sie wenigstens kennen!
25.12.2009 09:57 Uhr
von Ihr Namevvv:
schoen das ihr ueber Finnland schreibt.
Auch gibt es das grosse Problem mit dem Uranabau.
Die Gruppe Nuclear Free Finnland, aberr da gibt es mehrere. Hier koennte die Taz auch noch einen Artikel drueber schreiben. Das Land oder andere Ecken dort Umwelt sowie Kukulturelle teile sind wie Entwicklungsländer und brauchen blickwinkel von uns Entwickelten.
In Lappland ist die Kultur der Skoltsamen bedroht. Dort gibt es schoene Projekte zur unterstuetzung darueber wird auch wenig berrichtet, der Uranabau und der Wiederstand ist ein zweiter. Auch die Verbindung der Finnen zu den Deutschen oder zu den Russen. Wie sie Ueber uns oder ueber die Russischen NAchbernn sprechen. NAtionalismus in Finnland, Biobewegung und alternative Lebensprojekte. Das ganze Land koente einen Blickwinkel gebrauchen.
25.12.2009 08:58 Uhr
von Ravenbird:
Der 'sture Hirte' hat absolut recht! Es ist unverantwortlich wie auch in Europa die letzten Urwälder zerstört werden. Dabei werden nicht nur die Lebensgrundlagen der letzten wirklich traditionell lebenden Europäer zunehmend zerstört sondern auch die Ökologie irreparabel geschädigt.
25.12.2009 01:07 Uhr
von vic:
Eine Weihnachtsgeschichte die mir gefällt, wer hätte das gedacht. Schön!
24.12.2009 21:38 Uhr
von Pater Brown:
"Kalevi Paadar lebte von seinen Rentieren und sie vom Urwald." Wirklich, seine Rentiere "lebte" vom Urwald?
Leserkommentare
01.01.2010 20:54 Uhr
von Jan Sebastian:
In Finnland gibt es keine Urwälder. Jemand der das behauptet hat keine Ahnung von skandinavischer Vegetation. Nach ein- zweihundert Jahren wären alle naturbelassenen Wälder Fichtenwälder, denn diese unterdrücken alle anderen Baumarten und unter ihnen wächst kaum Kraut. Der Urwald in Finnland (Ausnahme bildet die Südküste) ist eine langweilige und kurzlebige Monokultur.
28.12.2009 23:20 Uhr
von Nina Michael:
Danke taz für einen sehr ausführlichen Bericht über den Waldkonflikt in Finnisch-Lappland! Habe mit Interesse ihn gelesen, weil da für mich viel Neues war, obwohl ich den Konflikt seit 2002 verfolge.
Ich kenne Kalevi Paadar von einigen Telefongesprächen 2008, wo zwei Männer von der Organisation Freunde der Naturvölker einen Videofilm über den Waldkonflikt mit ihm und Pekka Aikio (X-Präsident des finnischen Samenparlaments) für eine internationale Nomaden-Konferenz gedreht haben.
Damals war ich eher pessimistisch, aber jetzt bin ich in der Meinung, die ich immer vertreten habe, gestärkt: Es lohnt sich für die Samen zu arbeiten, da sie selbst in eigener Sache sehr aktiv sind, was Kirsten Küppers hier eindeutig zeigt.
Gutes Neues Jahr 2010!
Samenfreundin Nina Michael in München-Haar
26.12.2009 13:52 Uhr
von Margareta:
" @Von Eduard Heindl:
Auf dem Bild ist ein Elch zu sehen, in der Unterschrift ist von Rentieren die Rede, wer Tiere und Natur schützen will sollte sie wenigstens kennen!"
Sehr geehrter Herr Eduard Heindl:
Auf dem Bild ist eindeitig ein RENTIER und NICHT wie Sie behaupten ein ELCH zu sehen!
Im Übrigen fand ich (Finnin) den Bericht sehr schön. Danke Kirsten Küppers!
25.12.2009 21:12 Uhr
von herbert:
Ich möchte gerne mehr lesen von Kirsten Küppers.
schöne schreibe!
25.12.2009 21:11 Uhr
von Sub:
Was für ein schöner Artikel! Danek an Kirsten Küppers, danke an die taz. Die Zeit um diesen Artikel zu lesen, habe ich mir sehr gerne genommen, den kann man gut weiterempfehlen :)
25.12.2009 16:01 Uhr
von monic:
Was für eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte!
Danke Kalevi Paadar!
Gruß
25.12.2009 14:43 Uhr
von Graswurzel:
Grundgütiger Gott, es gibt ihn noch - den literarisch ambitionierten Journalismus, der mit einer geradezu quecksilbrigen atmosphärischen Dichte aufwartet, die an "Spiegel-Artikel" aus längst vergangenen Zeiten anknüpft. Vielen Dank für diese großartige Reportage, die einen Preis verdient hätte.
25.12.2009 11:11 Uhr
von Eduard Heindl:
Auf dem Bild ist ein Elch zu sehen, in der Unterschrift ist von Rentieren die Rede, wer Tiere und Natur schützen will sollte sie wenigstens kennen!
25.12.2009 09:57 Uhr
von Ihr Namevvv:
schoen das ihr ueber Finnland schreibt.
Auch gibt es das grosse Problem mit dem Uranabau.
Die Gruppe Nuclear Free Finnland, aberr da gibt es mehrere. Hier koennte die Taz auch noch einen Artikel drueber schreiben. Das Land oder andere Ecken dort Umwelt sowie Kukulturelle teile sind wie Entwicklungsländer und brauchen blickwinkel von uns Entwickelten.
In Lappland ist die Kultur der Skoltsamen bedroht. Dort gibt es schoene Projekte zur unterstuetzung darueber wird auch wenig berrichtet, der Uranabau und der Wiederstand ist ein zweiter. Auch die Verbindung der Finnen zu den Deutschen oder zu den Russen. Wie sie Ueber uns oder ueber die Russischen NAchbernn sprechen. NAtionalismus in Finnland, Biobewegung und alternative Lebensprojekte. Das ganze Land koente einen Blickwinkel gebrauchen.
25.12.2009 08:58 Uhr
von Ravenbird:
Der 'sture Hirte' hat absolut recht! Es ist unverantwortlich wie auch in Europa die letzten Urwälder zerstört werden. Dabei werden nicht nur die Lebensgrundlagen der letzten wirklich traditionell lebenden Europäer zunehmend zerstört sondern auch die Ökologie irreparabel geschädigt.
25.12.2009 01:07 Uhr
von vic:
Eine Weihnachtsgeschichte die mir gefällt, wer hätte das gedacht.
Schön!
24.12.2009 21:38 Uhr
von Pater Brown:
"Kalevi Paadar lebte von seinen Rentieren und sie vom Urwald." Wirklich, seine Rentiere "lebte" vom Urwald?