Restaurant-Giftliste in Berlin-Pankow
Ekel à la carte
Pankow hat eine erste Liste siffiger Restaurants veröffentlicht. Das wirke einfach besser als Bußgelder, sagt der Bezirk. Der Gaststättenverband setzt sich dagegen für die Schmuddelkinder ein.von Sebastian Heiser
Leserkommentare
11.03.2009 04:26 Uhr
von Lev Emand:
In Dänemark ist die gut sichtbare Veröffentlichung der Ergebnisse der Kontrolle durch das Gesundheitsamt schon lange Pflicht und meiner Meinung nach ein Vorbild für Deutschland. Jeder lebensmittelverarbeitende Betrieb, vom Supermarkt über den Imbiss bis zur Schulküche, wird mit Smileys ausgestattet.
Hier ein Link, da ich davon ausgehe, dass hier nur wenige Dänisch sprechen, auf Englisch:
http://www.uk.foedevarestyrelsen.dk/Inspection/Smiley/forside.htm
06.03.2009 00:38 Uhr
von F.Kaefer:
Die oeffentliche Bekanntmachung solle zur Pflicht werden. Den Betrieben die mit einer Veroeffentlichung nicht einverstanden sind, kann die Behoerde nur die Zulassung entziehen um die Verbraucher zu schuetzen. Gesundheit vor Profit!
03.03.2009 20:29 Uhr
von ToWi:
Ein solcher Schritt ist längst überfällig und sollte in ganz Berlin zur Selbstverständlichkeit werden. Nur öffentlicher Druck kann solche Mißstände wirksam bekämpfen. Der Gaststättenverband sollte sich fragen, für wen er eigentlich spricht, wenn er diese Transparenz kritisiert. Ich finde das gut und werde solche Veröffentlichungen in die Auswahl meiner Gaststättenbesuche etc. einfließen lassen!
03.03.2009 15:08 Uhr
von ohno:
Es gibt keine Gleichheit im Unrecht. Ein Rechtsbrecher kann sich nicht damit herausreden, dass es andere gibt, die nicht erwischt werden. Insofern ist das Gerede von der "Benachteiligung" genau das - Gerede.