• 24.05.2010

Residenzpflicht

Verbotener Bildungshunger

Ein Iraner lebt als geduldeter Flüchtling in Brandenburg. Aus eigenem Antrieb hat er einen Schulabschluss an einer Berliner Volkshochschule gemacht - vorbildlich eigentlich. Jetzt soll er dafür bezahlen.von Marina Mai

  • 15.06.2010 19:10 Uhr

    von Ganz Egal:

    Ich fasse es einfach nicht, dass ein junger Mann, der versucht, ein geordnetes Leben zu führen, dafür bestraft wird. Immer wird rumgejammert, die Ausländer lägen uns auf der Tasche, was in den meisten Fällen ja nicht einmal wahr ist. Und wenn sie unbedingt etwas dagegen unternehmen wollen, ist das auch nicht recht.Die Residenzpflicht ist Rassismus von staatlicher Seite und gehört umgehend abgeschafft. Von wegen, gleiches Recht für alle, alle Menschen sind gleich und wie die schönen Phrasen nicht noch alle heißen. Hier sieht man, wieviel hinter diesen großen Sprüchen steckt - nichts. Leute, die das Selbstbestimmungsrecht eines Menschen derart mit Füßen treten leben in der falschen Zeit. Sie sollten 25 Jahre zurück - oder vielleicht doch besser 70?

  • 25.05.2010 15:10 Uhr

    von rolff:

    Das hört sich für mich so an, als könnten die alten DDR-Seilschaften hier fröhlich weiterwerkeln wie zuvor. Vielleicht sollte geprüft werden, inwiefern solche "harten Bürokratenknochen" rechtslastig sind.

  • 25.05.2010 09:57 Uhr

    von Liz Jungblut:

    ISehr geehrte Damen und Herren,
    da ist nun einmal ein junger Mann, der sich integrieren möchte, der sich tatkräftig an der deutschen Gesellschaft beteiligt und dann macht man ihm das zum Vorwurf. Es werden doch händeringend Menschen gesucht, die versuchen beruflich weiterzukommen, dann sollte man den Besuch der Volkshochschule auch honorieren und ihn nicht dafür bestrafen. Laßt ihn hier in Deutschland, laßt ihn heiraten und Kinder in die Welt setzen, das ist es doch, was wir brauchen.

    Mit freundlcihen Grüßen

    L. Jungblut

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