• 14.12.2012

Reparatur von Apple-Geräten

Verklebt und vernagelt

Apple baut seine Geräte leichter und schmaler – zum Teil mit rabiaten Vernagelungsmethoden. Das behindert Recycling und Materialsparsamkeit.von Ben Schwan

  • 15.12.2012 23:30 Uhr

    von apfelesser:

    Apple hat die komischte Werbeabteilung im ganzen Netz wenn man die Argumentationen der oft unfähigen iFans genauer liest.

    Das Geld das im iHype laufend verschwendet wird, fehlt hinterher in NGO Projekten.
    Die Aluminum "Unibody" Gehäuse verbrauchen sehr viel Energie bei Foxconn, was diese angeblichen "Lohas" pseudo ökos eigentlich von Apple abhalten sollte.

    Das praktische an Apple sind die alten iPods, man kann Platten und Akkus tauschen (ich zumindest)und es gibt ein halbes(!) ersatz Betriebssystem das wesentlich mehr kann als die verschlüsselte Apple Firmware.

    Ich lasse meine 90er Jahre Macs Montag verschrotten.
    Der G4 mit NetBSD bleibt da auch wenn oft geschrieben wird "obsolete" obwohl diese Chips in Xbox 360 PS3 Wii und Kampfjets zu finden sind

  • 15.12.2012 15:35 Uhr

    von mensing:

    @ Tim Leuther

    Super Vorurteil, das durch ewige Wiederholung nicht an Wahrheitsgehalt gewinnt!!



    @ No Na Me

    Stimme Ihnen voll zu.

    Die unsachgemäße „Entsorgung“ von Akkus über den Hausmüll auf diese Weise zu minimieren, scheint mir ein guter Weg. Die fest verbauten Akkus halten nach unserer praktischen Erfahrung auch noch spürbar länger als die entnehmbaren Modelle.



    Ganz allgemein erfüllt es auch uns mit etwas Unbehagen, an den Macs zukünftig weniger basteln zu können. Unser „Apple-Fuhrpark“ – die ältesten noch benutzten Geräte haben 13 Arbeitsjahre auf dem Buckel – wurde immer gepflegt (aufgerüstet) und lediglich ein iMac der ersten Stunde hat sich kürzlich mit einem Defekt verabschiedet.

    Wir kaufen unsere MacBookPro immer in Maximalausstattung (bzgl. Prozessor, Arbeitsspeicher, Displayauflösung), so dass sie auch nach 2 Jahren immer noch jeden neu auf den Markt gekommenen High-End-PC-Laptop abhängen :-))

  • 15.12.2012 09:30 Uhr

    von IBe ending:

    Kürzlich ein neues Auto gekauft und festgestellt, dass ich bei voller Fahrt nicht die Reifen wechseln kann. Was hab ich bloß falsch gemacht ?

  • 15.12.2012 00:48 Uhr

    von themanwhostolehisownhorsetwice:

    Das Stichwort heisst Boykott. Die Mündigkeit des einzelnen ist gefragt sich dieser fehlenden Ökonomie und Ökologie zu stellen. Aber so lange Imagepflege mittels "hochwertiger Konsumgüter" mehr zählt als Kompetenz wird solch ein Handling wohl durchkommen. Schafe blicken auf!

  • 14.12.2012 20:47 Uhr

    von Tim Leuther:

    Apple Kunden sind eh so wohlhabend und technisch unversiert, das Sie nie etwas aufrüsten etc. würden.

  • 14.12.2012 20:02 Uhr

    von oldtimer:

    @neubau

    Genau so ist es. Ich schreibe diesen Kommentar von einem über acht Jahre alten Laptop mit einem aktuellen Linux-System. Was meine Söhne in dieser Zeit an eigentlich reparablem Apple-Elektroschrott erzeugt haben ist untragbar. Allein schon aus diesem Grund ist Apple-Hardware keine Kaufoption. Bedienfreundliche Geräte gibt es auch von anderen Herstellern.

  • 14.12.2012 18:45 Uhr

    von emil:

    aufrüsten, reparieren?
    das sind doch apple geräte! also bitte :)

  • 14.12.2012 18:03 Uhr

    von Na Nu:

    @neubau:

    Besorg Dir ein Thinkpad,
    Hervorragende Detailloesungen, saubere Verarbeitung.

    Ich hab den Wechsel vom letzten Powerbook zu einem T61 gemacht.
    Das Thinkpad schlägt das Powerbook in allen Belangen:
    Modularität, Erweiterbarkeit, Qualität und Benutzerfreundlichkeit.
    Es ist kein Schminkspiegel und die Tastatur ist mit das beste, was im mobilen Sektor verbaut wird, kein Vergleich mit den matschigen Apple Tastaturen.

  • 14.12.2012 17:35 Uhr

    von Sowasaberauch:

    @ Hubert
    Da stimme ich voll und ganz zu!
    Nachdem mir mein iBook aus dem Jahre 2005 zu langsam wurde und der Akku nurmehr eine halbe Stunde durchhält, habe ich mir jetzt "kurzerhand" ein MacBook Pro gekauft.
    Als (durchaus kritischer) Apfelnutzer bin ich das ja schon gewohnt, dass ich alle 5-6 Jahre mein Geld für einen neuen Firlefanzrechenknecht zum Fenster rauswerfen muss...

  • 14.12.2012 17:00 Uhr

    von Arne Babenhauserheide:

    @neubau: Das ist die einzig richtige Reaktion, ja. Gut zu wissen, dass auch noch andere Leute es machen :)

    (ich war bis vor 10 Jahren MacUser)

  • 14.12.2012 15:53 Uhr

    von No Na Me:

    Man sollte wirklich nicht vergessen, dass die Zeiten, in denen praktisch alle Computerbesitzer Bastler waren, schon lange vorbei sind. Solche Geräte werden heute von der Mehrzahl der Benutzer gekauft und einfach benutzt. Und zwar gerade bei Apple oft viele Jahre lang. Oder sie werden halt (zu guten Preisen) weiterverkauft und dann holt man sich einen neuen. Nach zwei Jahren einfach wegschmeißen tut sowas niemand. Selbst defekte Geräte werden noch zu hohen Preisen aufgekauft und wieder fitgemacht oder von Profibastlern für Ersatzteile ausgeschlachtet.

    Und was die Akkus angeht: Ein Verfahren, bei denen die Akkus vom Hersteller ausgetauscht werden, ist mit Sicherheit umwelttechnisch effektiver als eines, bei dem die Akkus vom Benutzer getauscht werden und der alte Akku einfach im Müll landet. Die Zahlen für privates Recycling sind wirklich traurig, das muß man auch beachten. Der Anteil der fachgerecht entsorgten Akkus ist da wirklich jämmerlich niedrig.

    Kurz: So einfach ist das alles nicht. Apple ist immer ein beliebter Prügelknabe, aber wenn man mal genauer hinsieht, liegt man mit dem Bauchgefühl oft genug ziemlich daneben.

  • 14.12.2012 15:52 Uhr

    von mingel:

    In absehbarer Zeit ist in den Computern von Apple nicht viel mehr drin als in einem Taschenrechner, nur mit größerem Display.
    Hochqualitativ verarbeitet, mit langer Lebens- und Nutzungsdauer. Hohe Gebrauchtpreise sprechen Bände.
    Ich behaupte, ein Apple-User produziert auf Dauer weniger Computerschrott als ein Wintel/Linux-Bastler.

  • 14.12.2012 14:55 Uhr

    von Hubert:

    Wer sich ein Apple-Produkt kauft, hat für gewöhnlich gar nicht vor, es aufzurüsten. Wenn's zu alt wird, holt man sich eben ein Neues.

  • 14.12.2012 13:48 Uhr

    von topal:

    ....ähemmm

    also Apple!!! das geht ja nun mal gar nicht.

    wusste ich doch, dass uns dieser Konzern von vorn bis hinten verarscht mit seinen aufgeblasenen, völlig nutzlosen und auch noch umweltschädlichen Müllprodukten.

    wo kommen wir denn da hin?

    und jetzt auch noch verklebt!!! proprietär? iiiiiihhh....

    ....ähemmmm

    was machen eigentlich die anderen Hersteller so?

    könnte es sein dass der Autor hier einen allgemeinen Trend beschreibt, für den es auch noch diverse technische und wirtschaftliche und sogar umwelttechnische Gründe geben könnte?

    aber es sollte ja Empörungsjournalismus sein, oder?

    wie war das doch gleich?
    Empörung= eine Form von Sexualität?

  • 14.12.2012 13:41 Uhr

    von neubau:

    Für mich als überzeugten Gebrauchtgerätekäufer wird's wohl dann in Zukunft auf andere Hersteller rauslaufen. Linux statt MacOS, es führt kein Weg daran vorbei - man muss ja nicht jeden Sch*** mitmachen, den der angebissene Apfel einem als den heißesten andrehen möchte!

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