• 28.04.2009

Religionsunterricht

Kirchen fordern christliche Ethik

Nach der Niederlage von "Pro Reli" wollen die Kirchen mehr Einfluss auf den Ethikunterricht, um eine Spaltung der Stadt zu verhindern. SPD ist nicht abgeneigtvon Sebastian Heiser

  • 29.04.2009 17:31 Uhr

    von christine rölke-sommer:

    wie meint der bruder bischof denn das schon wieder? ganz zu anfang des ganzen terzes um religion als wahlpflichtfacht beantwortete er mal die frage, ob denn nicht religionslehrer auch ethik unterrichten könnten wie folgt: nein, können sie nicht, denn sie geraten damit in einen loyalitätskonflikt! - hätte sich heute etwas daran geändert? und falls ja, was denn eigentlich?

  • 29.04.2009 14:30 Uhr

    von Martin:

    Welche "Leichenberge der Atheisten" denn? Es ist noch nie jemand für den Atheismus umgebracht worden. Sondern allenfalls Leute, die eben nicht an den grade vorherrschenden "Gott" und seine Messiasse glauben wollten, sei's an die stalinistische, nationalsozialistische, an die christliche oder an die islamische Religion/Ideologie.

    Die Täter waren immer die an den jeweiligen "Gott" und seine Propheten Glaubenden.
    Die Opfer immer die im Hinblick auf diese Götter atheistischen.

  • 28.04.2009 17:46 Uhr

    von fritz:

    An gOtt

    Vielleicht sollte man zuerst mal über die Leichen berge der Atheisten reden.

  • 28.04.2009 13:23 Uhr

    von Martin:

    Also nochmal kurz gefaßt: Wir haben verloren, aber wir fordern trotzdem uns gewähren zu lassen, als hätten wir gewonnen. Denn wir handeln in göttlichem Auftrag.
    Und es ist sowieso alles richtig was wir tun.

    Die "christliche Ethik" besteht wirklich nur aus dem Grundsatz: "Für den Glauben ist alles erlaubt".

    Und dann hält sich dieses jeder Moral, jedes bürgerlichen Anstands längst verlustig gegangene Charaktergelumpe dabei noch für anständig und vorbildhaft.

  • 28.04.2009 11:35 Uhr

    von A. Pizzi:

    Schade das so was nur in Berlin möglich ist!

    Für uns in BW wäre es auch ein gute Ide so etwas zu entscheiden.

    Kirche ist Privatsache und sollte es auch bleiben!

  • 28.04.2009 09:37 Uhr

    von Martin:

    Ich hatte bereits vor Pro Reli gehörige Zweifel an Anstand und Ehrlichkeit der Religiösen.
    Das hat sich im Laufe der Abstimmung durch die Methoden der Pro Reli- Vetreter zu Verachtung gewandelt.
    Ich hätte nicht gedacht, das das noch steigerungsfähig wäre, aber die abgrundtief schmierige Tour, sich nach der Doppelwatsche bei der Abstimmung in die Hintertür reinzuschleimen zu versuchen, ist derart erbärmlich.

    Dem Gläubigen ist wirklich keine Niedrigkeit zu tief, keine Widerlichkeit zu eklig und keine Methode zu dreckig.

    Bah.Man kann sich wirklich nur noch ekeln.

  • 28.04.2009 07:53 Uhr

    von Gott:

    Boah, ist ja ziemlich dreist von den Kirchen jetzt nach ihrer verlorenen Abstimmung einfach zu fordern, dass nun mehr Religion in den Ethik-Unterricht kommt. Ich hoffe im Ethik-Unterricht wird dann auch mal die Rolle des Christentums im Mittelalter, während der Nazizeit und die Verbrechen der pädophilen Priester besprochen.

    Sich darüber zu beschweren, dass sich bei der Festlegung des Abstimmungstermins an das Gesetz gehalten wurde ist auch ziemlich dreist, oder? Laut Gesetz hätte es gar keine Abstimmung an dem späteren Termin der Europawahl geben dürfen. Aber klar, wenn man verliert hat immer der Gegner geschummelt oder das Ergebnis wird einfach umgedeutet.

    Der einzige Konservative mit noch ein bisschen Anstand scheint ja ausgerechnet Frau Merkel sein.

  • 27.04.2009 21:03 Uhr

    von Ahne:

    Religion gehört in die Schule wie Lehrgänge für Atheismus oder Aufsteller mit Kirchenaustrittsformularen in die Klöster. Denn das würden sich die "Brüder" doch sehr verbitten.
    Und ich verbitte mir jegliche Missionierungsversuche.

  • 27.04.2009 20:06 Uhr

    von skaninchen:

    Ich glaube das ist das erstmal das ich Angie etwas vernuenftiges sagen hoere.. Respekt (naja auch nicht zu viel). ansonsten ist das ganze eine dicke Sauerei. Die Kirche ist sauer Einfluss zu verlieren und will dies auf jeden Fall verhindern. Jetzt haben ihnen sogar die Buerger gezeigt dass es so nicht geht (und ich muss sagen in deutsche Buerger habe ich sonst nicht viel Vertrauen) also sollten sie lernen damit klar zu kommen.

    "Eines können uns die Mächtigen dieser Stadt nicht nehmen - unseren Glauben daran, dass der Mensch nicht die letzte Instanz allen Handelns ist." Also 1. war das keine Entscheidung der "Maechtigen" sondern der Buerger und 2. ist es schon klar dass die Kirche Gott als letzte Instanz sieht. Das koennen sie auch gerne in ihrem Privatleben so machen aber alles was oeffentlich ist ist saekular und das muss auch so bleiben.

    Der Etikunterricht ist eine wirklich grossartige Sache und sollte sich nicht kaputtmachen lassen von einigen ewig-konservativen. Eine objektive Sicht auf die Religionen ist sehr gut, aber bitte auf alle Religionen gleichzeitig und vor allem bitte nicht von einer der Religionen beeinflusst.

    Ich hoffe sehr dass die Kirche sich da nicht durchsetzt... Sonst passiert es mit so vielen tollen Ideen, die theorie ist gut in der Praxis sind unsere Politiker nicht standfest genug um sie durchzusetzen.

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