Noch 60 Jahre nach Kriegsende sind als "Kriegsverräter" verurteilte Soldaten nicht als NS-Opfer anerkannt. Am Freitag berät der Bundestag darüber, ob sich das ändern soll.von Stefan Reinecke
Die Bedenken der Union laufen völlig ins Leere: zunächst einmal geht es doch um den längst überfälligen symbolischen Akt der kollektiven Rehabilitierung der sog. "Kriegsverräter". Dann kann in einem zweiten Schritt immer noch der Einzelfall geprüft werden, falls dies für nötig befunden wird. Aber abgesehen davon, gibt es kein überzeugendes Argument gegen den ersten Schritt, denn Akte der Sabotierung eines Unrechtsstaats können von einem Rechtsstaat doch nicht pauschal als unrecht beurteilt werden! Um dies zu rechtfertigen müsste z.B. Herr Oettinger schon tief in die Filbinger-Kiste greifen..
04.04.2011 19:19 Uhr
von Kabur Kabari:
Da sich die realen deutschen Funktionärseliten sowohl aus dem Lager der Faschisten und der Kommunisten rekrutieren, dürfte sich der Deutsche Bundestag zu einer Großen Koalition aus Rechtsbedenkenträgern dieser Lager zusammenfinden und einen ellenlangen Epilog darüber verfertigen, weshalb die "Verräter" nicht rehabilitierbar sein können.
Egal ob es sich dabei um Braunfaschisten oder um Rotfaschisten handelt, das handlungsrelevante Moment ist die existierende Ganovenehre, welche diese Art von "Elitemitgliedern" immer so eng zusammenschweisst.
04.04.2011 19:19 Uhr
von Wolfgang Lange:
Nach dem Skandal um die sogenannten "Helfer Hitlers" nun so etwas! Ich bin entrüstet, was in dieser unserer Bundesrepublik möglich ist und ich frage mich, was noch alles relativ wenig bekannt oder gar verdeckt ist. Hitlers Krieg, den letztlich nicht er allein, sondern Hitlerdeutschland als einen Angriffskrieg auf brutalste Weise führte, erforderte und verdiente jede Form des Widerstandes oder zumindest der Passivität. Menschen, die sich derart, zumeist in Lebensgefahr, einsetzten, verdienen höchste Anerkennung eines Staates, der sich gern als Rechtsstaat und die Menschenwürde achtend bezeichnet. Stattdessen müssen sie selbst, zumeist noch die Angehörigen der Toten um die Aufhebung der Strafe eines Nazi-Gerichtes und um Anerkennung als NS-Opfer kämpfen. Beschämend!
04.04.2011 19:19 Uhr
von M. Poert:
Unglaublich, dass ueber sowas noch lange diskutiert werden muss.
04.04.2011 19:19 Uhr
von nichtpauschal:
Der deutsche Soldat, sofern er durch sein Verhalten die eigenen Kameraden in Lebensgefahr gebracht oder in den Tod gestoßen hat, sollte nicht pauschal als "NS-Opfer" anerkannt werden.
04.04.2011 19:19 Uhr
von Rosi:
Wieso traut sich der Autor nicht auch mal offen den Dolchstoß gegen "Kameraden" als begrüßenswerten Befreiungsakt gegen Deutschlands Kriegsführung hervorzuheben? Wie stark hat er denn wirklich etwas gegen die Faschisten, wenn er zu Anfang nur darum bemüht ist die Unschuldigkeit der Opfer darzulegen? Natürlich sind Kriegsverräter verantwortlich für tote Deutsche. Was ist im Krieg daran verwerflich? Es hätten mehr sein müssen dann wäre das Militär auch schneller zusammengebrochen! Dafür scheint man dann doch zu patriotisch zu denken...
11.02.2011 17:54 Uhr
von Thomas Lukaschitz:
Es ist sehr trauig, dass die SPD dies als linken Blödsinn abtut und nicht endlich deutliche Zeichen setzt.
11.02.2011 17:53 Uhr
von Christian Hofmann:
Die Bedenken der Union laufen völlig ins Leere: zunächst einmal geht es doch um den längst überfälligen symbolischen Akt der kollektiven Rehabilitierung der sog. "Kriegsverräter". Dann kann in einem zweiten Schritt immer noch der Einzelfall geprüft werden, falls dies für nötig befunden wird. Aber abgesehen davon, gibt es kein überzeugendes Argument gegen den ersten Schritt, denn Akte der Sabotierung eines Unrechtsstaats können von einem Rechtsstaat doch nicht pauschal als unrecht beurteilt werden! Um dies zu rechtfertigen müsste z.B. Herr Oettinger schon tief in die Filbinger-Kiste greifen..
11.02.2011 17:53 Uhr
von Rosi:
Wieso traut sich der Autor nicht auch mal offen den Dolchstoß gegen "Kameraden" als begrüßenswerten Befreiungsakt gegen Deutschlands Kriegsführung hervorzuheben? Wie stark hat er denn wirklich etwas gegen die Faschisten, wenn er zu Anfang nur darum bemüht ist die Unschuldigkeit der Opfer darzulegen? Natürlich sind Kriegsverräter verantwortlich für tote Deutsche. Was ist im Krieg daran verwerflich? Es hätten mehr sein müssen dann wäre das Militär auch schneller zusammengebrochen! Dafür scheint man dann doch zu patriotisch zu denken...
27.06.2009 14:56 Uhr
von Thomas Lukaschitz:
Es ist sehr trauig, dass die SPD dies als linken Blödsinn abtut und nicht endlich deutliche Zeichen setzt.
27.05.2009 23:07 Uhr
von Christian Hofmann:
Die Bedenken der Union laufen völlig ins Leere: zunächst einmal geht es doch um den längst überfälligen symbolischen Akt der kollektiven Rehabilitierung der sog. "Kriegsverräter". Dann kann in einem zweiten Schritt immer noch der Einzelfall geprüft werden, falls dies für nötig befunden wird. Aber abgesehen davon, gibt es kein überzeugendes Argument gegen den ersten Schritt, denn Akte der Sabotierung eines Unrechtsstaats können von einem Rechtsstaat doch nicht pauschal als unrecht beurteilt werden! Um dies zu rechtfertigen müsste z.B. Herr Oettinger schon tief in die Filbinger-Kiste greifen..
27.05.2009 13:33 Uhr
von Kabur Kabari:
Da sich die realen deutschen Funktionärseliten sowohl aus dem Lager der Faschisten und der Kommunisten rekrutieren, dürfte sich der Deutsche Bundestag zu einer Großen Koalition aus Rechtsbedenkenträgern dieser Lager zusammenfinden und einen ellenlangen Epilog darüber verfertigen, weshalb die "Verräter" nicht rehabilitierbar sein können.
Egal ob es sich dabei um Braunfaschisten oder um Rotfaschisten handelt, das handlungsrelevante Moment ist die existierende Ganovenehre, welche diese Art von "Elitemitgliedern" immer so eng zusammenschweisst.
27.05.2009 13:11 Uhr
von Rita:
Dass aktenkundige Kriegsverweigerer als NS_Opfer anerkennt werden müssen ist klar. Über 60 Jahre später drüber zu diskutieren ist eine Schande.
Man sollte aber die vielen Opfer, die durch Denunzianten an die Armee gemeldet worden sind, auch nicht vergessen. Viele der Männer mussten aufgrund von Anzeigen übereifriger Gemeindemitglieder noch in den letzten Tagen in den sicheren Tod als Kanonenfutter marschieren. Dazu gehören auch die Kinder- und Jugendsoldaten.
Die Schande ist aber nicht alleine der Deutschen Regierung aufzulasten, sondern vor allem den Alliierten, die diese Vergangenheitsaufarbeitung mit allen Mitteln unterbunden haben.
Offensichtlich regt sich in der Deutschen Bevölkerung mttlerweile ein derartiger innerer Widerstand gegen diese Ungleichbehandlung, dass sich jetzt die Besatzungsmächte dazu entschlossen haben, ein wenig entgegen zu kommen.
27.05.2009 13:04 Uhr
von gerd coelfen:
wenn klaus-uwe benneter lt. dem verfasser dieses artikels nicht gerade als spd-linker bekannt ist, soll das wohl heißen, er sei ein rechter, oder? warum eigentlich sollte er rechter sein als bspw. frau nales? weil letztere mal juso-vorsitzende war? das war benneter auch.damals war er sogar stamokap-anhänger, wurde aus der spd rausgeekelt und durcheinen gewissen schröder ersetzt, der ihn dann später wieder zurückholte. wenn benneter ein rechter sozialdemokrat sein soll gibt es wahrscheinlich nur noch rechte in der spd-bundestagsfraktion.
27.05.2009 10:33 Uhr
von Wolfgang Lange:
Nach dem Skandal um die sogenannten "Helfer Hitlers" nun so etwas! Ich bin entrüstet, was in dieser unserer Bundesrepublik möglich ist und ich frage mich, was noch alles relativ wenig bekannt oder gar verdeckt ist. Hitlers Krieg, den letztlich nicht er allein, sondern Hitlerdeutschland als einen Angriffskrieg auf brutalste Weise führte, erforderte und verdiente jede Form des Widerstandes oder zumindest der Passivität. Menschen, die sich derart, zumeist in Lebensgefahr, einsetzten, verdienen höchste Anerkennung eines Staates, der sich gern als Rechtsstaat und die Menschenwürde achtend bezeichnet. Stattdessen müssen sie selbst, zumeist noch die Angehörigen der Toten um die Aufhebung der Strafe eines Nazi-Gerichtes und um Anerkennung als NS-Opfer kämpfen. Beschämend!
27.05.2009 01:32 Uhr
von M. Poert:
Unglaublich, dass ueber sowas noch lange diskutiert werden muss.
27.05.2009 00:08 Uhr
von nichtpauschal:
Der deutsche Soldat, sofern er durch sein Verhalten die eigenen Kameraden in Lebensgefahr gebracht oder in den Tod gestoßen hat, sollte nicht pauschal als "NS-Opfer" anerkannt werden.
26.05.2009 22:28 Uhr
von Daniel Preissler:
"Auch die Reihen der Union sind nicht mehr fest geschlossen..."
Böse! Aber schön!
26.05.2009 21:33 Uhr
von Rosi:
Wieso traut sich der Autor nicht auch mal offen den Dolchstoß gegen "Kameraden" als begrüßenswerten Befreiungsakt gegen Deutschlands Kriegsführung hervorzuheben? Wie stark hat er denn wirklich etwas gegen die Faschisten, wenn er zu Anfang nur darum bemüht ist die Unschuldigkeit der Opfer darzulegen? Natürlich sind Kriegsverräter verantwortlich für tote Deutsche. Was ist im Krieg daran verwerflich? Es hätten mehr sein müssen dann wäre das Militär auch schneller zusammengebrochen! Dafür scheint man dann doch zu patriotisch zu denken...
Leserkommentare
04.04.2011 19:19 Uhr
von Christian Hofmann:
Die Bedenken der Union laufen völlig ins Leere: zunächst einmal geht es doch um den längst überfälligen symbolischen Akt der kollektiven Rehabilitierung der sog. "Kriegsverräter". Dann kann in einem zweiten Schritt immer noch der Einzelfall geprüft werden, falls dies für nötig befunden wird.
Aber abgesehen davon, gibt es kein überzeugendes Argument gegen den ersten Schritt, denn Akte der Sabotierung eines Unrechtsstaats können von einem Rechtsstaat doch nicht pauschal als unrecht beurteilt werden! Um dies zu rechtfertigen müsste z.B. Herr Oettinger schon tief in die Filbinger-Kiste greifen..
04.04.2011 19:19 Uhr
von Kabur Kabari:
Da sich die realen deutschen Funktionärseliten sowohl aus dem Lager der Faschisten und der Kommunisten rekrutieren, dürfte sich der Deutsche Bundestag zu einer Großen Koalition aus Rechtsbedenkenträgern dieser Lager zusammenfinden und einen ellenlangen Epilog darüber verfertigen, weshalb die "Verräter" nicht rehabilitierbar sein können.
Egal ob es sich dabei um Braunfaschisten oder um Rotfaschisten handelt, das handlungsrelevante Moment ist die existierende Ganovenehre, welche diese Art von "Elitemitgliedern" immer so eng zusammenschweisst.
04.04.2011 19:19 Uhr
von Wolfgang Lange:
Nach dem Skandal um die sogenannten "Helfer Hitlers" nun so etwas! Ich bin entrüstet, was in dieser unserer Bundesrepublik möglich ist und ich frage mich, was noch alles relativ wenig bekannt oder gar verdeckt ist. Hitlers Krieg, den letztlich nicht er allein, sondern Hitlerdeutschland als einen Angriffskrieg auf brutalste Weise führte, erforderte und verdiente jede Form des Widerstandes oder zumindest der Passivität. Menschen, die sich derart, zumeist in Lebensgefahr, einsetzten, verdienen höchste Anerkennung eines Staates, der sich gern als Rechtsstaat und die Menschenwürde achtend bezeichnet. Stattdessen müssen sie selbst, zumeist noch die Angehörigen der Toten um die Aufhebung der Strafe eines Nazi-Gerichtes und um Anerkennung als NS-Opfer kämpfen. Beschämend!
04.04.2011 19:19 Uhr
von M. Poert:
Unglaublich, dass ueber sowas noch lange diskutiert werden muss.
04.04.2011 19:19 Uhr
von nichtpauschal:
Der deutsche Soldat, sofern er durch sein Verhalten die eigenen Kameraden in Lebensgefahr gebracht oder in den Tod gestoßen hat, sollte nicht pauschal als "NS-Opfer" anerkannt werden.
04.04.2011 19:19 Uhr
von Rosi:
Wieso traut sich der Autor nicht auch mal offen den Dolchstoß gegen "Kameraden" als begrüßenswerten Befreiungsakt gegen Deutschlands Kriegsführung hervorzuheben? Wie stark hat er denn wirklich etwas gegen die Faschisten, wenn er zu Anfang nur darum bemüht ist die Unschuldigkeit der Opfer darzulegen? Natürlich sind Kriegsverräter verantwortlich für tote Deutsche. Was ist im Krieg daran verwerflich? Es hätten mehr sein müssen dann wäre das Militär auch schneller zusammengebrochen! Dafür scheint man dann doch zu patriotisch zu denken...
11.02.2011 17:54 Uhr
von Thomas Lukaschitz:
Es ist sehr trauig, dass die SPD dies als linken Blödsinn abtut und nicht endlich deutliche Zeichen setzt.
11.02.2011 17:53 Uhr
von Christian Hofmann:
Die Bedenken der Union laufen völlig ins Leere: zunächst einmal geht es doch um den längst überfälligen symbolischen Akt der kollektiven Rehabilitierung der sog. "Kriegsverräter". Dann kann in einem zweiten Schritt immer noch der Einzelfall geprüft werden, falls dies für nötig befunden wird.
Aber abgesehen davon, gibt es kein überzeugendes Argument gegen den ersten Schritt, denn Akte der Sabotierung eines Unrechtsstaats können von einem Rechtsstaat doch nicht pauschal als unrecht beurteilt werden! Um dies zu rechtfertigen müsste z.B. Herr Oettinger schon tief in die Filbinger-Kiste greifen..
11.02.2011 17:53 Uhr
von Rosi:
Wieso traut sich der Autor nicht auch mal offen den Dolchstoß gegen "Kameraden" als begrüßenswerten Befreiungsakt gegen Deutschlands Kriegsführung hervorzuheben? Wie stark hat er denn wirklich etwas gegen die Faschisten, wenn er zu Anfang nur darum bemüht ist die Unschuldigkeit der Opfer darzulegen? Natürlich sind Kriegsverräter verantwortlich für tote Deutsche. Was ist im Krieg daran verwerflich? Es hätten mehr sein müssen dann wäre das Militär auch schneller zusammengebrochen! Dafür scheint man dann doch zu patriotisch zu denken...
27.06.2009 14:56 Uhr
von Thomas Lukaschitz:
Es ist sehr trauig, dass die SPD dies als linken Blödsinn abtut und nicht endlich deutliche Zeichen setzt.
27.05.2009 23:07 Uhr
von Christian Hofmann:
Die Bedenken der Union laufen völlig ins Leere: zunächst einmal geht es doch um den längst überfälligen symbolischen Akt der kollektiven Rehabilitierung der sog. "Kriegsverräter". Dann kann in einem zweiten Schritt immer noch der Einzelfall geprüft werden, falls dies für nötig befunden wird.
Aber abgesehen davon, gibt es kein überzeugendes Argument gegen den ersten Schritt, denn Akte der Sabotierung eines Unrechtsstaats können von einem Rechtsstaat doch nicht pauschal als unrecht beurteilt werden! Um dies zu rechtfertigen müsste z.B. Herr Oettinger schon tief in die Filbinger-Kiste greifen..
27.05.2009 13:33 Uhr
von Kabur Kabari:
Da sich die realen deutschen Funktionärseliten sowohl aus dem Lager der Faschisten und der Kommunisten rekrutieren, dürfte sich der Deutsche Bundestag zu einer Großen Koalition aus Rechtsbedenkenträgern dieser Lager zusammenfinden und einen ellenlangen Epilog darüber verfertigen, weshalb die "Verräter" nicht rehabilitierbar sein können.
Egal ob es sich dabei um Braunfaschisten oder um Rotfaschisten handelt, das handlungsrelevante Moment ist die existierende Ganovenehre, welche diese Art von "Elitemitgliedern" immer so eng zusammenschweisst.
27.05.2009 13:11 Uhr
von Rita:
Dass aktenkundige Kriegsverweigerer als NS_Opfer anerkennt werden müssen ist klar. Über 60 Jahre später drüber zu diskutieren ist eine Schande.
Man sollte aber die vielen Opfer, die durch Denunzianten an die Armee gemeldet worden sind, auch nicht vergessen. Viele der Männer mussten aufgrund von Anzeigen übereifriger Gemeindemitglieder noch in den letzten Tagen in den sicheren Tod als Kanonenfutter marschieren. Dazu gehören auch die Kinder- und Jugendsoldaten.
Die Schande ist aber nicht alleine der Deutschen Regierung aufzulasten, sondern vor allem den Alliierten, die diese Vergangenheitsaufarbeitung mit allen Mitteln unterbunden haben.
Offensichtlich regt sich in der Deutschen Bevölkerung mttlerweile ein derartiger innerer Widerstand gegen diese Ungleichbehandlung, dass sich jetzt die Besatzungsmächte dazu entschlossen haben, ein wenig entgegen zu kommen.
27.05.2009 13:04 Uhr
von gerd coelfen:
wenn klaus-uwe benneter lt. dem verfasser dieses artikels nicht gerade als spd-linker bekannt ist,
soll das wohl heißen, er sei ein rechter, oder?
warum eigentlich sollte er rechter sein als bspw.
frau nales? weil letztere mal juso-vorsitzende war?
das war benneter auch.damals war er sogar stamokap-anhänger, wurde aus der spd rausgeekelt und durcheinen gewissen schröder ersetzt, der ihn dann später wieder zurückholte.
wenn benneter ein rechter sozialdemokrat sein soll gibt es wahrscheinlich nur noch rechte in der
spd-bundestagsfraktion.
27.05.2009 10:33 Uhr
von Wolfgang Lange:
Nach dem Skandal um die sogenannten "Helfer Hitlers" nun so etwas! Ich bin entrüstet, was in dieser unserer Bundesrepublik möglich ist und ich frage mich, was noch alles relativ wenig bekannt oder gar verdeckt ist. Hitlers Krieg, den letztlich nicht er allein, sondern Hitlerdeutschland als einen Angriffskrieg auf brutalste Weise führte, erforderte und verdiente jede Form des Widerstandes oder zumindest der Passivität. Menschen, die sich derart, zumeist in Lebensgefahr, einsetzten, verdienen höchste Anerkennung eines Staates, der sich gern als Rechtsstaat und die Menschenwürde achtend bezeichnet. Stattdessen müssen sie selbst, zumeist noch die Angehörigen der Toten um die Aufhebung der Strafe eines Nazi-Gerichtes und um Anerkennung als NS-Opfer kämpfen. Beschämend!
27.05.2009 01:32 Uhr
von M. Poert:
Unglaublich, dass ueber sowas noch lange diskutiert werden muss.
27.05.2009 00:08 Uhr
von nichtpauschal:
Der deutsche Soldat, sofern er durch sein Verhalten die eigenen Kameraden in Lebensgefahr gebracht oder in den Tod gestoßen hat, sollte nicht pauschal als "NS-Opfer" anerkannt werden.
26.05.2009 22:28 Uhr
von Daniel Preissler:
"Auch die Reihen der Union sind nicht mehr fest geschlossen..."
Böse! Aber schön!
26.05.2009 21:33 Uhr
von Rosi:
Wieso traut sich der Autor nicht auch mal offen den Dolchstoß gegen "Kameraden" als begrüßenswerten Befreiungsakt gegen Deutschlands Kriegsführung hervorzuheben? Wie stark hat er denn wirklich etwas gegen die Faschisten, wenn er zu Anfang nur darum bemüht ist die Unschuldigkeit der Opfer darzulegen? Natürlich sind Kriegsverräter verantwortlich für tote Deutsche. Was ist im Krieg daran verwerflich? Es hätten mehr sein müssen dann wäre das Militär auch schneller zusammengebrochen! Dafür scheint man dann doch zu patriotisch zu denken...