• 03.09.2009

Reform des Kontrollsystems gefordert

Neuer Skandal um Bio-Eier

Ein Betrieb mit 20.000 Hühnern soll billige konventionelle Eier als teure Bioware verkauft haben. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.von Jost Maurin

  • 21.09.2009 21:06 Uhr

    von Huihui:

    Selbst in der Biobranche ist das Töten von männlichen Küken üblich. Weil sie nichts bringen, weil alles mal wieder am Verbraucher hängt. Er will nun mal am liebsten ein Hühnchen mit 10 Brüsten und mehrere Schenkeln Geflügeln und das von der Sorte Masthähnchen, die extra dafür gezüchtet werden. Nach alten Suppenhühner krähen die wenigsten Verbraucher. Da kann man froh sein, das die "ausgemergelten Hühner" überhaupt noch aufgebraucht werden.
    Mehr Mut zu mehr Bescheidenheit beim Essen, nicht immer nur das Filetstückchen zu verlangen, sondern bei anderen Kulturen abschauen, die wenigsten von ihnen sind so delikat wie die Deutschen...Sofern muss sich der Deutsche nicht wundern was er am Ende auf dem Teller bekommt.

  • 15.09.2009 22:35 Uhr

    von Anhalter62:

    - kürzeste Wege vom Produzenten zum Verbraucher

    das muß doch gerade für solche Produkte das A und O sein. Stattdessen kann ein großkapitalistischer Hühnerproduzent wie hier dargestellt im Film seine Eier als Bio oder Freiland verkaufen. Die Krönung dann tote und kranke Hühner im Stall.
    Diese ganze korrupte Gesellschaft gehört ohne wenn und aber abgeschafft.
    Aber all das bleibt letztendlich mal wieder nur eine Randerscheinung in unserer sogenannten Demokratie ...

  • 15.09.2009 16:46 Uhr

    von marleen:

    ich hab das eher so verstanden das tobias schlegel (moderator von extra3) jetzt noch eine neue sendung hat u da deckt er den bio eier skandal auf!

  • 12.09.2009 06:35 Uhr

    von Boulaich Patrick:

    Wie man jetzt erfahren konnte durch den Moderator Tobias Schlegel der Sendung Extra3 soll der Großproduzent Hennenberg seine Berechtigung für Bio Eier wieder zurück bekommen haben.... Wo man nur hinschaut Lug und Betrug und List und Tücke und die Behörden wiisen das und tolerieren es wohlwissend......
    Versteht mich nicht falsch aber nach BSE,Gammelfleisch,Falschetikettierung von Eiern, H5N1 und so weiter und so fort verliert man den Glauben an unseren Rechtsstaat...Hier geht es nicht um den Bürger der beschützt werden muss sondern um Geld,Geld,Geld,Geld,Geld das Individuum zählt inn einer Gesellschaft in der Geld wichtiger ist als die Gesundheit und Unversehrheit des Menschen absolut nichts.....
    Und das schlimme ist das dass immer so weiter gehen wird bin gespannt was als nächstes folgt

  • 12.09.2009 06:34 Uhr

    von Boulaich Patrick:

    Wie man jetzt erfahren konnte durch den Moderator Tobias Schlegel der Sendung Extra3 soll der Großproduzent Hennenberg seine Berechtigung für Bio Eier wieder zurück bekommen haben.... Wo man nur hinschaut Lug und Betrug und List und Tücke und die Behörden wiisen das und tolerieren es wohlwissend......
    Versteht mich nicht falsch aber nach BSE,Gammelfleisch,Falschetikettierung von Eiern, H5N1 und so weiter und so fort verliert man den Glauben an unseren Rechtsstaat...Hier geht es nicht um den Bürger der beschützt werden muss sondern um Geld,Geld,Geld,Geld,Geld das Individuum zählt inn einer Gesellschaft in der Geld wichtiger ist als die Gesundheit und Unversehrheit des Menschen absolut nichts.....
    Und das schlimme ist das dass immer so weiter gehen wird bin gespannt was als nächstes folgt

  • 09.09.2009 12:21 Uhr

    von Jochen Neuendorff:

    Elisabeth Petas hat recht: Die Herdengroesse muss begrenzt werden, und zwar auf max. 1000 Tiere. Die Kontrollen muessen haeufiger und unangekuendigt erfolgen, je nach Bestandesgroesse.
    Bio-Verband allein hilft nicht.

  • 08.09.2009 00:47 Uhr

    von marleen:

    ich finde es wirklich ganz schrecklich wie tiere grade geflügel grade bei der konventionellen landwirtschaft gehalten wird,das ist tierquälerei!

  • 06.09.2009 14:51 Uhr

    von Elisabeth Petras:

    Um derartige Betrugsfälle in der Zukunft zu vermeiden, sollte man die Herdengröße 8nicht die Bestandsgröße) in Bio- Boden- und Freilandheltung auf 1.000 Tiere begrenzen, wie wir Tierschützer es schon lange fordern. Momentan sind selbst im Biobereich Herden bis 3.000 Tiere erlaubt und im konventionellen Boden- und Freilandbereich gibt es aogar Ställe mit 20.000 Tieren. Bei diesen hohen Herdengrößen finden die Tiere aus sozialen Gründen nicht zum Ausgang, weil sich Untergruppen bilden. Hühner können sich - wie auch Menschen - nur eine begrenzte Zahl von Hühner-Individuen merken. Die sehr enge Haltung in so großen Herden bedeutet Dauerstress, Kannibalismus, im konventionellen bereich sogar gekappte, empfindliche, schmerzende Schnäbel und Fußballenschäden. Diese Haltung ist zwar immer noch besser als konventionelle oder "Kleingruppen"-Käfighaltung, doch entspricht beides nicht dem Tierschutzgesetz, das in § 2 fordert, Tiere so zu halten, dass ihnen dadurch keine Schmerzen und Leiden entstehen. Das ist in der Geflügelhaltung aber sehr oft bis fast immer der Fall! Wer sicher gehen will, kauft bei Höfen, die er selbst besichtigte, die zumindest durch einen Bio-Verband zusätzlich kontrolliert wurden - oder verzichtet auf Geflügel + Ei, was problemlos möglich ist!

  • 04.09.2009 15:27 Uhr

    von emil:

    mehr bezahlen? nein nein. wenn mensch günstig produziert würde, wäre das eben der renner. augen zu und guten appetit.

  • 03.09.2009 06:45 Uhr

    von Antonietta:

    industrielle Eiererzeugung: Nur die weiblichen Küken sind von Nutzen. Die männlichen Küken werden bei lebendigem Leibe zerschreddert, mit Kohlenmonoxid vergiftet oder noch lebend in Mülltonnen geworfen, wo sie ersticken. Die weiblichen Hühner werden mit drei bis sechs Artgenossen in winzige Käfige gesteckt, so dicht, daß sie nicht einmal ihre Flügel spreizen können. 18 Monate und etwa 400 Eier später werden die Hennen verladen und zum Schlachthof transportiert. Hier macht man aus ihren ausgemergelten Körpern noch Hundefutter oder Hühnersuppe.

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