Harter Tobak für Rot-Grün: Bei einer Rede von Bundespräsidenten-Kandidat Joachim Gauck mussten seine Unterstützer schlucken - bei den Themen Afghanistan und Arbeitsmarkt.von Gordon Repinski
Mein Wahlaufruf: "Keine Stimme fuer den Langweiler Wulff! Ich moechte mindestens 5 Jahre gegauckt werden! Gauck for President! Wann lernen die Guido-People endlich im richtigen Moment umzufallen !?
24.06.2010 10:32 Uhr
von Mein Name:
Wenn Ihr es alle besser wisst, warum entert Ihr nicht die Parteien? Oder gründet neue?
Wenn nämlich viel mehr Leute, die 1. eine Meinung haben und 2. wirklich etwas verändern wollen, dann würde sich was verändern.
So überlasst Ihr die Politik denen, die es sich bequem gemacht haben.
23.06.2010 16:55 Uhr
von diplom_hartzi:
Und nichtsdestotrotz geben die Gauck-Hassanzeigen im Neuen Deutschland nur DDR-Verräter und Kommunistenhasser anstelle sachlicher wirtschaftlicher Gründe an. Die LINKE wirds mal wieder versemmeln.
23.06.2010 14:24 Uhr
von A.d.e.S.:
"Mittlerweile bin ich richtig froh, mich nicht zu nem Abo durchgerungen zu haben..."
dazu kann man wohl nur gratulieren
und auch bei mir, als "Abonnent der ersten Stunde" der damaligen Ost-taz kommen dann schon mal Abschiedsgedanken auf
das war damals eben auch eine komplett andere Zeitung
wer braucht schon ein weiteres Blättchen, welches im großen main-stream von Bild bis Spiegel mitschwimmt, und nachbetet was die vorbeten?
ich sag' dann schon mal: Tschüß taz
20 Jahre sind wahrscheinlich auch genug
ihr seid einfach zu beliebig geworden...
23.06.2010 13:16 Uhr
von paulbodo:
Sind jetzt rund 80 Millionen nicht mehr ganz richtig in der Birne? Wenn das so ist, wofür wohl alles spricht, dann ist das eine sehr beschissene Situation für Proleten, denen man wohl endgültig beigebracht hat nur zu arbeiten und nicht politisch zu reflektieren, was im Lande abläuft. Warum? Weil die übergroße Mehrzahl der angeblich erwachsenen Bürger gegen den Krieg in Afghanistan ist ist und gleichzeitig einen Präsidenten Gauk haben will, der diesen Krieg aus welchen Gründen auch immer gut heißt. Haben Merkel, die SPD und Grüne aber fein eingefädelt.
23.06.2010 12:42 Uhr
von Christian Kaiser:
Lieber Herr Gauck, Sie sind mir tausend mal lieber als zukünftiger Bundespräsident der aufweichenden Bundesrepublik als Herr Wulf. Nur Schluß machen mit Krieg als Mittel der Politik am Hindukusch und anderswo also auch gegen die arme Bevölkerungsschicht hier im Lnde. Deshalb wünsche ich Ihnen viel Glück und Erfolg! Gruss aus der freien und Halsabschneiderstadt Hamburg. Kaiser
23.06.2010 11:57 Uhr
von Steffen:
Gauck ist doch voll auf Linie mit Rot-Grün, er legitimiert bzw. begrüsst alles was Rot-Grün verbrochen hat in letzter Zeit.
Rot-Grün wird von Gauck nur kritisiert wenn sie eine Zusammenarbeit mit der Linken anstreben.
Und da passt er wunderbar zu den Rechten in den beiden Parteien.
Für Rot-Grün ein super Kandidat der die Agenda nicht geißeln und Rot-Grün dafür nicht angreifen wird und auch beim Krieg auf gleicher Welle schwimmt.
Nun müssen Rot-Grün natürlich darauf hoffen das sich Gauck nicht vor der Wahl verbal übergibt, dem lieben sozialen Image wegen was man nun versucht zumindest medial wieder hochzupushen um der Linken das Wasser abzugraben die wirklich was verändern will.
Auf alle Fälle zeigen diese Äusserungen das es wichtige und ernsthafte Gründe gibt Gauck in aller Form abzulehnen und sich die Stasivorwürfe bei Kritik als Lachnummer outen.
Und bitte nicht vergessen das Gauck im Verein Atlantikbrücke steckt genauso wie sein Kumpel Biedenkopf ... dürfte diesem Verein ein Vergnügen sein das der BP aus der eigenen Reihe kommt um dort die Vereinsideologie zu vertreten.
Biedenkopf Ansprüche und Vorwürfe zur BP-Wahl sind bestenfalls verlogen von vorne bis hinten.
Frage mich warum TAZ das nicht mal klarstellt und die Zusammenhänge beleuchtet. Das macht eigentlich guten Journalismus aus.
23.06.2010 11:52 Uhr
von A.N.:
Ja, so richtig überraschend ist das ja alles nicht und ich bin wahlich enntäuscht von der TAZ, dass sie den Gauck so lange so toll fand und bei jedem zweiten Anlass der Linken Unverlässlichkeit vorwirft, weil die den nicht mitwählen wollen. Mittlerweile bin ich richtig froh, mich nicht zu nem Abo durchgerungen zu haben...
23.06.2010 11:45 Uhr
von Der_Zweifler:
Armes Deutschland! Wenn uns nicht Persönlichkeiten (nicht Personen) wie z.B. von Weizecker zur Verfügung stehen, sollten wir uns vom "Winkekasper" verabschieden, uns einen Bundeskanzler des deutschen Volkes (und nicht der FINANZBOUGEOISIE) wählen und versuchen, den Kahn wieder flott zu kriegen, sicher auch mit Belastungen für jeden einzelnen, aber dann auch nach dessen Leistungsfähigkeit. Ansonsten sollte Frau M. mal wieder in ihre Schulbücher schauen und nachlesen, wie ein revolutionäres Klima entsteht. (Falls vergessen, steht u.a. bei Marx).
23.06.2010 10:03 Uhr
von Hamlet:
Bin ich mir nicht so sicher,daß er doch noch ge- wählt wird. Zumindestens bei seiner Rede bekamen einige Zuhörer feuchte Augen.
23.06.2010 07:31 Uhr
von vic:
Merkel reibt sich die Hände. Jetzt verfügt sie offiziell über zwei Bewerber.
23.06.2010 01:52 Uhr
von Borstell:
Gauck steht u.a. für "eine umfassende Deregulierung auf allen Gebieten"
mehr infos http://dwdonline.de/?p=4364
23.06.2010 00:32 Uhr
von Prof. Loewy-Brueller:
»Wir brauchen Bürgersinn in allen Schichten«, sagte der Herr und meinte damit, dass die da unten nicht immer auf die Tritte von oben warten sollen. Mittlerweile müssen die »bürgerlichen« Stiefel doch ein Profil auf dem Pack hinterlassen haben! Häufig genug nach unten getreten hat man schließlich. Das gehört irgendwann internalisiert, sonst zehrts an den schönen Waden der BMW-, Mercedes- und Porschefahrer.
Mein Rat an die Proleten (Proletarier seid ihr ja nicht mehr): zurück an die Arbeit! Unsere Bürger (Bourgeoisie sind sie ja nicht mehr) haben ein Anrecht darauf, dass andere für sie arbeiten und schießen. Und an die Gläubigen unter euch: solange ihr die Richtigen erschießt und die Ware frei verkehrt, drückt Gott bestimmt ein Auge zu beim Mord. Wenn sogar ein Pastor nichts dagegen hat.
22.06.2010 22:33 Uhr
von Petra:
Also da äußert sich ein Präsidentschaftskandidat vor den Erfindern der Agenda 2010 und den Parteivertretern von Rot Grün, die den Marschbefehl nach Afghanistan gegeben haben unterstützend zu deren früheren Entscheidungen und dann sollen diese darüber schlucken und dann sollen dies für die Wegbereiter unbequeme Positionen sein? Aha, wie es gerade in die politische Landschaft von Herrn Gabriel und co. passt. Sehr glaubwürdig oder doch eher heuchlerisch?
22.06.2010 20:49 Uhr
von atypixx:
Wieso soll das so harter Tobak für Rot-Grün sein? Die Agenda 2010 kam nicht von Schwarz-Gelb, wenn ich recht erinnere.
22.06.2010 20:30 Uhr
von Klingelhella:
Vielen Dank, Herr Repinski, zu diesem wenigstens ansatzweise kritischen Kommentar über den möglichen Bundespräsidenten Gauck.
Dass dieser dabei nicht für die Parteien sprechen soll, sondern für das Volk, ist schon klar. Schaut man sich aber anhand von Meinungsumfragen an, welchen Rückhalt der Afghanistaneinsatz überhaupt noch hat, ist das sehr fraglich. Das neoliberale Eigenverantwortungs-weiter-so! ("selber schuld, dass es euch dreckig geht") wider die Solidargemeinschaft ist inzwischen auch nur noch eine Farce. Es wird Zeit, die Begeisterung für diesen Gauck mit der Realität abzugleichen.
22.06.2010 20:27 Uhr
von Kommentator:
Was? Gauck ist gar kein Sozialdemokrat und Ökopazifist?!? Da sind wir (angeblichen) Ökopaxen und Sozen aber schockiert!!
Das einzige was SPD und Grüne stört, ist das Gauck ehrlich ist. Im Gegensatz zu Rot und Grün selber!
Gauck ist marktradikaler Ideologie. Wie die, die ihn vorgeschlagen haben.Leute, die googeln können, wussten das schon seit seiner Namensnennung!
Was ein billiges Schauspiel!
22.06.2010 19:41 Uhr
von Mühsam:
Wulff oder Gauck- ein ekelhaftes Gauckelspiel, zwei mehr oder minder saturierte Besitzbürger, als Kandidaten aufgestgellt von Besitzbürgern, die nicht von den sich verschärfenden BRD-Klassengegensätzen reden, anders etwa als ein Georg Schramm. In der TAZ liest man nichts über Gaucks Mitgliedschaft in der reaktionären "Atlantikbrücke", die den Eric Warburg Preis an Reaktionäre wie Gundeliese Rice verleihen, immerhin klingt im Titelwort "Agenda-Bürgerrechtler" eine zaghafte Kritik an dem Kandidaten-Kaspar der beiden kapitalistischen Blockparteien an. Man schont sich halt gegenseitig.... Wenn es in der "bleiernen Zeit" der Präsidentschaft einer der beiden Kapitalismus-Marionetten zu wirklich politisch ernstzunehmenden, evtl.gar militanten Volksbewegungen hin auf einen b e s s e r e n Sozialismus käme, möchte ich nicht ausschließen, daß sich der Gewinner der Präsidentenwahlfarce als eine Version von Scheidemann-Ebert-Noske entpuppte.
22.06.2010 19:40 Uhr
von sebastian:
warum ist denn der letzte satz so komisch in versalien gesetzt? und auch der inhalt klingt komisch.
22.06.2010 18:19 Uhr
von WaltaKa:
Jeder kann wissen, was wir mit Gauck bekommen würden. Das konnten auch die Agenda 2010-Parteien SPD/Grüne. Es darf vermutet werden, dass diese zwei Parteien, an der Macht und mit dem neoliberalen Gauck als Bundespräsidenten, mit ihren neoliberalen Veränderungen fortfahren würden. Jede/r der/die SPD/Grüne wählt, ist mit schuld an den Folgen von deren Politik. Zur Erinnerung: durch die Regierungsmaßnahmen dieser Parteien sind Massenarmut und die 'Tafeln' erst Thema. 1 Million mehr Kinder verarmten allein in dieser Zeit.
Ich hoffe, dass nach dieser Einführungsrede Gaucks endlich das dumme Geschwätz aufhört, die Linke sollte diesen Mann mitwählen. Nach dieser sogen. Rede kann Gauck von der FDP ohne weiteres gewählt werden.
Der Hype um Gauck wurde offensichtlich von gewieften Planern in den Parteizentralen von SPD/Grünen medial entfacht und von den Medien Begierig fortgeführt. Wieviel den Medien wohl für diese Kampagne gezahlt wurde? Ganz demokratisch, natürlich.
22.06.2010 17:52 Uhr
von joHnny:
lieber einen agenda-bürgerrechtler als eine journalistische tatortkommissarnachfolgerin...
22.06.2010 17:44 Uhr
von Juergen K:
Köhler soll auch ein Mann des Volkes gewesen sein.
Carl-Heinz Schroth war ein "Mann des Volkes" und Günther Pfitzmann.
Jürgen Schmickler ist einer und Georg Schramm auch.
Alles andere ist Selbst-Insceniertes Theater. Für sich selbst.
Lachs, Sekt, Weihrauch und zu guter Letzt Ein verkommener Wettbewerb im Twittern.
Die Medien machen das furchtbare mit! Gleichschaltung nach Art Tausendjähriger Regierung.
3 Kandidaten gibt es
D R E I !
22.06.2010 17:39 Uhr
von Schneider:
Gauck fordert mehr gesellschaftliches Engagement und verteidigt - die soziale Marktwirtschaft und - die Afghanistan-Mission der Bundeswehr.
Der Agenda-Bürgerrechtler Gauck gaukelt den Deutschen was vor. Er sollte sich auf seinen Altenteil zurückziehen und sein privates Glück ordnen und genießen.
Die deutsche Politik ist über das Wahltheater der Bundespräsidentenkandidaten froh,kann damit von den politischen Hick-Hack von gelb-schwarz ablenken.
22.06.2010 17:09 Uhr
von Berolinero:
Tja, diese Rede des Kommunisten, Sozialisten und alle Linken fressenden, des die fortschreitende Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich gleichgültig ignorierenden und in den Schützengräben des kalten Krieges verharrenden stockreaktionären Agenda- und Afghanistan-Gauck hätten wir denn doch gerne mal im Wortlaut in der TAZ. ....- Gauck ist der ideale Präsident der SPDGRÜNENCDUCSUFDP-Front, die sich dieses Land schon längst unter den Nagel gerissen hat. - ... - Scheinbar jeder gegen jeden aber alle gegen die Linken ... (und Gauck ist der Präsident). ... -
22.06.2010 16:58 Uhr
von K.O.:
Sollte Gauck gewählt werden, was sehr unwahrscheinlich ist, dann wär das ein super Eigentor für SPD/Grüne... Aber wenn man aus Affekt und pseudostrategischen Erwägungen gegen die Linkspartei sich einen konservativen Kandidaten aussucht, ist man selber Schuld.
22.06.2010 16:55 Uhr
von vic:
Egal wie das Ding ausgeht, der Gewinner heißt: Schwarz-Gelb. Vermutlich wäre Gaucks Sieg sogar die Rettung für Merkel. Bundespräsident Wulff? Nicht auszudenken. Der Amtsinhaber kann zwar nicht viel bewirken, aber Schaden anrichten, das kann er wohl. Und Schaden wäre mit Wulff gewährleistet.
22.06.2010 16:48 Uhr
von Stefan:
Anti-Politiker sind die einzige Option. Vernunft statt Politik, JA, JA und nochmals JA.
Leserkommentare
24.06.2010 11:19 Uhr
von Peter Sartorius:
Mein Wahlaufruf:
"Keine Stimme fuer den Langweiler Wulff!
Ich moechte mindestens 5 Jahre gegauckt werden! Gauck for President! Wann lernen die Guido-People endlich im richtigen Moment umzufallen !?
24.06.2010 10:32 Uhr
von Mein Name:
Wenn Ihr es alle besser wisst, warum entert Ihr nicht die Parteien? Oder gründet neue?
Wenn nämlich viel mehr Leute, die 1. eine Meinung haben und 2. wirklich etwas verändern wollen, dann würde sich was verändern.
So überlasst Ihr die Politik denen, die es sich bequem gemacht haben.
23.06.2010 16:55 Uhr
von diplom_hartzi:
Und nichtsdestotrotz geben die Gauck-Hassanzeigen im Neuen Deutschland nur DDR-Verräter und Kommunistenhasser anstelle sachlicher wirtschaftlicher Gründe an. Die LINKE wirds mal wieder versemmeln.
23.06.2010 14:24 Uhr
von A.d.e.S.:
"Mittlerweile bin ich richtig froh, mich nicht zu nem Abo durchgerungen zu haben..."
dazu kann man wohl nur gratulieren
und auch bei mir, als "Abonnent der ersten Stunde" der damaligen Ost-taz kommen dann schon mal Abschiedsgedanken auf
das war damals eben auch eine komplett andere Zeitung
wer braucht schon ein weiteres Blättchen, welches im großen main-stream von Bild bis Spiegel mitschwimmt, und nachbetet was die vorbeten?
ich sag' dann schon mal:
Tschüß taz
20 Jahre sind wahrscheinlich auch genug
ihr seid einfach zu beliebig geworden...
23.06.2010 13:16 Uhr
von paulbodo:
Sind jetzt rund 80 Millionen nicht mehr ganz richtig in der Birne?
Wenn das so ist, wofür wohl alles spricht, dann ist das eine sehr beschissene Situation für Proleten, denen man wohl endgültig beigebracht hat nur zu arbeiten und nicht politisch zu reflektieren, was im Lande abläuft.
Warum? Weil die übergroße Mehrzahl der angeblich erwachsenen Bürger gegen den Krieg in Afghanistan ist ist und gleichzeitig einen Präsidenten Gauk haben will, der diesen Krieg aus welchen Gründen auch immer gut heißt. Haben Merkel, die SPD und Grüne aber fein eingefädelt.
23.06.2010 12:42 Uhr
von Christian Kaiser:
Lieber Herr Gauck, Sie sind mir tausend mal lieber als zukünftiger Bundespräsident der aufweichenden Bundesrepublik als Herr Wulf. Nur Schluß machen mit Krieg als Mittel der Politik am Hindukusch und anderswo also auch gegen die arme Bevölkerungsschicht hier im Lnde. Deshalb wünsche ich Ihnen viel Glück und Erfolg! Gruss aus der freien und Halsabschneiderstadt Hamburg.
Kaiser
23.06.2010 11:57 Uhr
von Steffen:
Gauck ist doch voll auf Linie mit Rot-Grün, er legitimiert bzw. begrüsst alles was Rot-Grün verbrochen hat in letzter Zeit.
Rot-Grün wird von Gauck nur kritisiert wenn sie eine Zusammenarbeit mit der Linken anstreben.
Und da passt er wunderbar zu den Rechten in den beiden Parteien.
Für Rot-Grün ein super Kandidat der die Agenda nicht geißeln und Rot-Grün dafür nicht angreifen wird und auch beim Krieg auf gleicher Welle schwimmt.
Nun müssen Rot-Grün natürlich darauf hoffen das sich Gauck nicht vor der Wahl verbal übergibt, dem lieben sozialen Image wegen was man nun versucht zumindest medial wieder hochzupushen um der Linken das Wasser abzugraben die wirklich was verändern will.
Auf alle Fälle zeigen diese Äusserungen das es wichtige und ernsthafte Gründe gibt Gauck in aller Form abzulehnen und sich die Stasivorwürfe bei Kritik als Lachnummer outen.
Und bitte nicht vergessen das Gauck im Verein Atlantikbrücke steckt genauso wie sein Kumpel Biedenkopf ... dürfte diesem Verein ein Vergnügen sein das der BP aus der eigenen Reihe kommt um dort die Vereinsideologie zu vertreten.
Biedenkopf Ansprüche und Vorwürfe zur BP-Wahl sind bestenfalls verlogen von vorne bis hinten.
Frage mich warum TAZ das nicht mal klarstellt und die Zusammenhänge beleuchtet. Das macht eigentlich guten Journalismus aus.
23.06.2010 11:52 Uhr
von A.N.:
Ja, so richtig überraschend ist das ja alles nicht und ich bin wahlich enntäuscht von der TAZ, dass sie den Gauck so lange so toll fand und bei jedem zweiten Anlass der Linken Unverlässlichkeit vorwirft, weil die den nicht mitwählen wollen.
Mittlerweile bin ich richtig froh, mich nicht zu nem Abo durchgerungen zu haben...
23.06.2010 11:45 Uhr
von Der_Zweifler:
Armes Deutschland!
Wenn uns nicht Persönlichkeiten (nicht Personen) wie
z.B. von Weizecker zur Verfügung stehen, sollten wir uns vom "Winkekasper" verabschieden, uns einen Bundeskanzler des deutschen Volkes (und nicht der FINANZBOUGEOISIE) wählen und versuchen, den Kahn wieder flott zu kriegen, sicher auch mit Belastungen für jeden einzelnen, aber dann auch nach dessen Leistungsfähigkeit.
Ansonsten sollte Frau M. mal wieder in ihre Schulbücher
schauen und nachlesen, wie ein revolutionäres Klima entsteht. (Falls vergessen, steht u.a. bei Marx).
23.06.2010 10:03 Uhr
von Hamlet:
Bin ich mir nicht so sicher,daß er doch noch ge-
wählt wird.
Zumindestens bei seiner Rede bekamen einige Zuhörer
feuchte Augen.
23.06.2010 07:31 Uhr
von vic:
Merkel reibt sich die Hände. Jetzt verfügt sie offiziell über zwei Bewerber.
23.06.2010 01:52 Uhr
von Borstell:
Gauck steht u.a. für "eine umfassende Deregulierung auf allen Gebieten"
mehr infos
http://dwdonline.de/?p=4364
23.06.2010 00:32 Uhr
von Prof. Loewy-Brueller:
»Wir brauchen Bürgersinn in allen Schichten«, sagte der Herr und meinte damit, dass die da unten nicht immer auf die Tritte von oben warten sollen. Mittlerweile müssen die »bürgerlichen« Stiefel doch ein Profil auf dem Pack hinterlassen haben! Häufig genug nach unten getreten hat man schließlich. Das gehört irgendwann internalisiert, sonst zehrts an den schönen Waden der BMW-, Mercedes- und Porschefahrer.
Mein Rat an die Proleten (Proletarier seid ihr ja nicht mehr): zurück an die Arbeit! Unsere Bürger (Bourgeoisie sind sie ja nicht mehr) haben ein Anrecht darauf, dass andere für sie arbeiten und schießen. Und an die Gläubigen unter euch: solange ihr die Richtigen erschießt und die Ware frei verkehrt, drückt Gott bestimmt ein Auge zu beim Mord. Wenn sogar ein Pastor nichts dagegen hat.
22.06.2010 22:33 Uhr
von Petra:
Also da äußert sich ein Präsidentschaftskandidat vor den Erfindern der Agenda 2010 und den Parteivertretern von Rot Grün, die den Marschbefehl nach Afghanistan gegeben haben unterstützend zu deren früheren Entscheidungen und dann sollen diese darüber schlucken und dann sollen dies für die Wegbereiter unbequeme Positionen sein?
Aha, wie es gerade in die politische Landschaft von Herrn Gabriel und co. passt. Sehr glaubwürdig oder doch eher heuchlerisch?
22.06.2010 20:49 Uhr
von atypixx:
Wieso soll das so harter Tobak für Rot-Grün sein? Die Agenda 2010 kam nicht von Schwarz-Gelb, wenn ich recht erinnere.
22.06.2010 20:30 Uhr
von Klingelhella:
Vielen Dank, Herr Repinski, zu diesem wenigstens ansatzweise kritischen Kommentar über den möglichen Bundespräsidenten Gauck.
Dass dieser dabei nicht für die Parteien sprechen soll, sondern für das Volk, ist schon klar. Schaut man sich aber anhand von Meinungsumfragen an, welchen Rückhalt der Afghanistaneinsatz überhaupt noch hat, ist das sehr fraglich. Das neoliberale Eigenverantwortungs-weiter-so! ("selber schuld, dass es euch dreckig geht") wider die Solidargemeinschaft ist inzwischen auch nur noch eine Farce. Es wird Zeit, die Begeisterung für diesen Gauck mit der Realität abzugleichen.
22.06.2010 20:27 Uhr
von Kommentator:
Was?
Gauck ist gar kein Sozialdemokrat und Ökopazifist?!?
Da sind wir (angeblichen) Ökopaxen und Sozen aber schockiert!!
Das einzige was SPD und Grüne stört, ist das Gauck ehrlich ist. Im Gegensatz zu Rot und Grün selber!
Gauck ist marktradikaler Ideologie. Wie die, die ihn vorgeschlagen haben.Leute, die googeln können, wussten das schon seit seiner Namensnennung!
Was ein billiges Schauspiel!
22.06.2010 19:41 Uhr
von Mühsam:
Wulff oder Gauck- ein ekelhaftes Gauckelspiel, zwei mehr oder minder saturierte Besitzbürger, als Kandidaten aufgestgellt von Besitzbürgern, die nicht von den sich verschärfenden BRD-Klassengegensätzen reden, anders etwa als ein Georg Schramm.
In der TAZ liest man nichts über Gaucks Mitgliedschaft in der reaktionären "Atlantikbrücke", die den Eric Warburg Preis an Reaktionäre wie Gundeliese Rice verleihen, immerhin klingt im Titelwort "Agenda-Bürgerrechtler" eine zaghafte Kritik an dem Kandidaten-Kaspar der beiden kapitalistischen Blockparteien an. Man schont sich halt gegenseitig....
Wenn es in der "bleiernen Zeit" der Präsidentschaft einer der beiden
Kapitalismus-Marionetten zu wirklich politisch ernstzunehmenden, evtl.gar militanten Volksbewegungen hin auf einen b e s s e r e n Sozialismus käme, möchte ich nicht ausschließen, daß sich der Gewinner der Präsidentenwahlfarce als eine Version von Scheidemann-Ebert-Noske entpuppte.
22.06.2010 19:40 Uhr
von sebastian:
warum ist denn der letzte satz so komisch in versalien gesetzt? und auch der inhalt klingt komisch.
22.06.2010 18:19 Uhr
von WaltaKa:
Jeder kann wissen, was wir mit Gauck bekommen würden. Das konnten auch die Agenda 2010-Parteien SPD/Grüne. Es darf vermutet werden, dass diese zwei Parteien, an der Macht und mit dem neoliberalen Gauck als Bundespräsidenten, mit ihren neoliberalen Veränderungen fortfahren würden. Jede/r der/die SPD/Grüne wählt, ist mit schuld an den Folgen von deren Politik. Zur Erinnerung: durch die Regierungsmaßnahmen dieser Parteien sind Massenarmut und die 'Tafeln' erst Thema. 1 Million mehr Kinder verarmten allein in dieser Zeit.
Ich hoffe, dass nach dieser Einführungsrede Gaucks endlich das dumme Geschwätz aufhört, die Linke sollte diesen Mann mitwählen.
Nach dieser sogen. Rede kann Gauck von der FDP ohne weiteres gewählt werden.
Der Hype um Gauck wurde offensichtlich von gewieften Planern in den Parteizentralen von SPD/Grünen medial entfacht und von den Medien Begierig fortgeführt. Wieviel den Medien wohl für diese Kampagne gezahlt wurde?
Ganz demokratisch, natürlich.
22.06.2010 17:52 Uhr
von joHnny:
lieber einen agenda-bürgerrechtler als eine
journalistische tatortkommissarnachfolgerin...
22.06.2010 17:44 Uhr
von Juergen K:
Köhler soll auch ein Mann des Volkes gewesen sein.
Carl-Heinz Schroth war ein "Mann des Volkes"
und Günther Pfitzmann.
Jürgen Schmickler ist einer
und
Georg Schramm auch.
Alles andere ist Selbst-Insceniertes Theater.
Für sich selbst.
Lachs, Sekt, Weihrauch und zu guter Letzt
Ein verkommener Wettbewerb im Twittern.
Die Medien machen das furchtbare mit!
Gleichschaltung nach Art Tausendjähriger Regierung.
3 Kandidaten gibt es
D R E I !
22.06.2010 17:39 Uhr
von Schneider:
Gauck fordert mehr gesellschaftliches Engagement und verteidigt
- die soziale Marktwirtschaft und
- die Afghanistan-Mission der Bundeswehr.
Der Agenda-Bürgerrechtler Gauck gaukelt den Deutschen was vor.
Er sollte sich auf seinen Altenteil zurückziehen und
sein privates Glück ordnen und genießen.
Die deutsche Politik ist über das Wahltheater der Bundespräsidentenkandidaten froh,kann damit von den
politischen Hick-Hack von gelb-schwarz ablenken.
22.06.2010 17:09 Uhr
von Berolinero:
Tja, diese Rede des Kommunisten, Sozialisten und alle Linken fressenden, des die fortschreitende Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich gleichgültig ignorierenden und in den Schützengräben des kalten Krieges verharrenden stockreaktionären Agenda- und Afghanistan-Gauck hätten wir denn doch gerne mal im Wortlaut in der TAZ. ....- Gauck ist der ideale Präsident der SPDGRÜNENCDUCSUFDP-Front, die sich dieses Land schon längst unter den Nagel gerissen hat. - ... - Scheinbar jeder gegen jeden aber alle gegen die Linken ... (und Gauck ist der Präsident). ... -
22.06.2010 16:58 Uhr
von K.O.:
Sollte Gauck gewählt werden, was sehr unwahrscheinlich ist, dann wär das ein super Eigentor für SPD/Grüne...
Aber wenn man aus Affekt und pseudostrategischen Erwägungen gegen die Linkspartei sich einen konservativen Kandidaten aussucht, ist man selber Schuld.
22.06.2010 16:55 Uhr
von vic:
Egal wie das Ding ausgeht, der Gewinner heißt:
Schwarz-Gelb.
Vermutlich wäre Gaucks Sieg sogar die Rettung für Merkel.
Bundespräsident Wulff? Nicht auszudenken.
Der Amtsinhaber kann zwar nicht viel bewirken, aber Schaden anrichten, das kann er wohl.
Und Schaden wäre mit Wulff gewährleistet.
22.06.2010 16:48 Uhr
von Stefan:
Anti-Politiker sind die einzige Option. Vernunft statt Politik, JA, JA und nochmals JA.